Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

FAQ – Oft gefragt

Wie funktioniert Utopia? Woran glaubt Utopia und wer steckt dahinter? Hier sammeln wir oft gestellte Fragen rund um Utopia und die Utopia AG. Utopia ist ein junges Unternehmen – vieles ist in Bewegung und entwickelt sich langsam. Deswegen wird sich auch dieser Bereich Stück für Stück füllen.


Grundsätzliches

Die Utopia AG


Die Utopia Stiftung

Die Internetplattform Utopia.de

Wie ökologisch arbeitet eigentlich Utopia?

 

Grundsätzliches

Auf welchem Grundgedanken basiert Utopia?

Als Gründer von Utopia glauben wir daran, dass wir gerade einen fundamentalen Epochenwandel erleben, und dass die nächsten zehn Jahre entscheidend für die Lebensgrundlagen künftiger Generationen sind.

Nur, wenn wir in den nächsten zehn Jahren entschieden und kraftvoll handeln, werden wir die Folgen des Klimawandels beherrschbar halten und ein gutes Leben für unsere Kinder hier sowie im Rest der Welt garantieren können.

Zehn Jahre sind nicht sehr viel Zeit. In den vergangenen 20 Jahren wusste man fast alles über den Klimawandel und trotzdem haben die gesellschaftlichen Kräfte nicht zusammen gefunden. Die Verlockung, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen und auf Konfrontationskurs zu gehen, war groß und viele sind ihr erlegen. Die Welt wurde eingeteilt in gut und böse, richtig und falsch und die Lager haben sich in ihre Wagenburgen zurück gezogen und die jeweils andere Seite heftig angeklagt.

Jetzt brauchen wir Lösungen - und zwar schnell. Wir glauben daran, dass diese Lösungen nur gemeinsam, nur in Kooperation der gesellschaftlichen Kräfte stattfinden kann. Und wir glauben, dass ein großer Hebel für die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen im Verhältnis von Kunden und Unternehmen liegt. Deswegen legen wir hierauf den Schwerpunkt unserer Arbeit, wohl wissend, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ viele weitere Facetten hat.



Was ist die Vision von Utopia?

Der globale Turnaround: Millionen Verbraucher ändern ihr Konsumverhalten und ihren Lebensstil. Sie leben nachhaltiger, schützen die Umwelt und sorgen für faire Arbeitsbedingungen in aller Welt. Und sie haben sogar noch Freude daran.

Kein erfolgreiches Unternehmen kann es sich mehr leisten, auf Nachhaltigkeitsaspekte zu verzichten. Unternehmen, die in Nachhaltigkeit investieren, sind die Wachstumstreiber der Wirtschaft.

Nachhaltigkeit wird zum Maßstab aller wichtigen Entscheidungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Heute nicht auf Kosten von Morgen. Hier nicht auf Kosten von anderswo.

 

Die Utopia AG

Wer steckt hinter der Utopia AG?

Mehrheitsaktionär der Utopia AG ist die Utopia Social Enterprises GmbH (noch ca 92%). Minderheitsaktionäre sind Mitgründer, Mitglieder des Managements und des Aufsichtsrats (insgesamt ca. 8%).
Alleingesellschafterin der U.S.E GmbH ist Claudia Langer.



Warum ist die Utopia AG eine AG?

Die Aktiengesellschaft ist eine sehr transparente Gesellschaftsform. Darüber hinaus ermöglicht sie es, auf einfache und unbürokratische Art und Weise Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen.



Wer entscheidet über die Tätigkeiten der AG?

Die Utopia AG wird von Vorstand Meike Gebhard geführt. Claudia Langer ist Vorsitzende im Aufsichtsrat.



Wie finanziert sich die Utopia AG

Die Utopia AG finanzierte sich anfangs hauptsächlich durch das private finanzielle Engagement der Gründer und den Arbeitseinsatz vieler Mitstreiter. Inzwischen wächst das Income durch Sponsorships, Partnerschaften und Werbeschaltungen, die auch in Zukunft die wirtschaftliche Basis der Utopia AG sein werden. Redaktion und Werbepartner sind strikt voneinander getrennt.



Geht die Utopia AG an die Börse?

Ein Börsengang ist nicht geplant und war nie geplant, denn er lässt sich mit den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenszielen nicht vereinbaren.



Was sind die Ziele der Utopia AG?

Utopia ist ein so genanntes Social Entrepreneurship (Wikipedia) und verbindet als solches Non-Profit- und Profit-Ziele.

Wir betrachten Utopia als Motor für eine drängende gesellschaftliche Veränderung. Gleichzeitig wollen wir beweisen, dass es sich auch wirtschaftlich lohnen kann, nachhaltig zu arbeiten.

Wenn wir wirtschaftlich erfolgreich sind, sind wir auf Augenhöhe mit anderen Unternehmen und können sie durch unser Beispiel mitziehen.

Non-Profit-Ziele:

Utopia hilft Millionen Verbrauchern auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil.

Utopia ermutigt Unternehmen dazu, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf nachhaltige Art und Weise zu wirtschaften.

Utopia bildet ein „positives Netzwerk“ für Changemaker aus allen gesellschaftlichen Bereichen (Wirtschaft, Medien, Politik, NGOs, Kultur und Wissenschaft).

Profitziele:

Utopia kann sich selbständig wirtschaftlich tragen und erwirtschaftet Gewinne. Mindestens 20 Prozent der zukünftigen Gewinne werden an die Utopia-Stiftung abgeführt um damit Nachhaltigkeits-Projekte im Sinne der Stiftungssatzung zu finanzieren




Wer entscheidet bei der Utopia AG über Partnerschaften und Werbepartner und nach welchen Kriterien?

Unternehmen, die mit Utopia zusammenarbeiten wollen, haben dazu unterschiedliche Möglichkeiten. Mit Ausnahme der Unternehmensprofile, die für jedes Unternehmen buchbar sind, werden alle anderen Kooperationen und Werbemöglichkeiten sorgfältig im Einzelfall überprüft. Nicht jedes Unternehmen, das mit einem Produkt auf Utopia werben kann, kann langfristig Partner von Utopia werden. Andererseits kann ein Partner-Unternehmen nicht jedes seiner Produkte auf Utopia bewerben.

Anhand der nachfolgenden Kriterien entscheidet Utopia über Werbepartner:

Unternehmensprofile
Jedes Unternehmen kann auf Utopia ein Unternehmensprofil buchen. Diese Unternehmensprofile sind im Gegensatz zu den persönlichen Profilen kostenpflichtig. Es gibt hierbei keine Einschränkungen bezüglich Branchen und Produktbereichen. Wir gehen davon aus, dass jedes Unternehmen, welches den Dialog mit den Nutzern von Utopia sucht, Zugang zu einem Unternehmensprofil auf Utopia.de haben soll. Die Auseinandersetzung mit den Unternehmensprofilen durch die Nutzer ist rein freiwillig. Ein Unternehmensprofil berechtigt nicht zu werblichen Tätigkeiten außerhalb dieses Profils.

Sponsorings/ Werbeschaltungen
Sponsorings und Werbeschaltungen sind kurzfristige, auf bestimmte Themen bezogene Werbeauftritte auf Utopia.de. Jedes Unternehmen, das mit seinen Produkten/Dienstleistungen auf Utopia.de werben will, wird im Einzelfall von der Geschäftsleitung auf seine Eignung geprüft. Bei der Prüfung steht die Eignung der Marke und des Angebots im Vordergrund. Utopia ist Themen- und Produkt bezogen auch und gerade gegenüber solchen Unternehmen für Partnerschaften offen, die sich im Wandel befinden oder sich nachweislich wandeln wollen.

Produkte und Dienstleistungen, die als Werbepartner für Utopia geeignet sind, berücksichtigen über die ganze Wertschöpfungskette hinweg den Gedanken der Nachhaltigkeit (sozial und ökologisch). D.h. es handelt sich um Produkte, die unter fairen Produktionsbedingungen hergestellt und gehandelt werden und mit signifikant geringerer Ressourcennutzung sowie signifikant niedrigeren Schadstoffstoffemissionen verbunden sind als vergleichbare, marktübliche Produkte.

Im Zweifel wendet sich die Geschäftsleitung an Experten (z.B. des Öko-Instituts in Freiburg oder des Wuppertal-Instituts) um zu entscheiden, ob ein Unternehmen auf Utopia.de werben kann.

Partnerschaften
Partner-Unternehmen unterstützen Utopia über einen längeren Zeitraum (mindestens ein Jahr). Bei der Utopia AG entscheidet der „Partner-Ausschuss“ darüber, welche Unternehmen Partnerschaften mit Utopia eingehen können. Der „Partner-Ausschuss“ setzt sich aus je einem Mitglied des Vorstands, der Redaktion und der Marketingabteilung zusammen.

Grundsätzlich kommen als Utopia-Partner nur Unternehmen in Frage, die bereits gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Utopia sucht insbesondere Partner, die in den nächsten zehn Jahren großen Einfluss auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und insofern Modellcharakter haben können.

Die Auswahl der möglichen Partner-Unternehmen ist sehr schwierig, da es keine vergleichbaren Kriterien gibt, die für kleine Unternehmen, Mittelständler und große Konzerne gleichermaßen gelten. Börsen-basierte Sustainability-Indices wie der „Dow Jones Sustainaibility Index“ (Wikipedia) oder der Global Challenges Index sind entweder zu breit angelegt oder lassen sich nicht auf kleine Unternehmen anwenden.

Deswegen orientiert sich der „Partner-Ausschuss“ bei der Entscheidung an folgenden Fragen:

 

 

  1. Ist Nachhaltigkeit in dem Unternehmen Chefsache?
  2. Gehören Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und soziale Verträglichkeit zu den bestehenden Unternehmenszielen?
  3. Hat sich das Unternehmen verbindliche und transparente Nachhaltigkeitsziele verordnet und dokumentiert?
  4. Arbeitet das Unternehmen in einem Bereich der sich theoretisch komplett nachhaltig gestalten ließe?
  5. Produziert das Unternehmen bereits nachhaltige oder „Fair-Trade“ Produkte oder Dienstleistungen oder plant es seine Produktion zumindest teilweise auf nachhaltige Produkte umstellen?
  6. Kann das Unternehmen einen Nachweis über sein kontinuierliches Engagement im Bereich Soziales und Umweltschutz erbringen?

Im Zweifel wenden sich die Mitglieder des „Partner-Ausschuss“ an Experten (z.B. des Öko-Instituts in Freiburg oder des Wuppertal-Instituts) um zu entscheiden, ob ein Unternehmen ein Partner-Unternehmen von Utopia.de werden kann.

Die Entscheidungen über die Unternehmenspartnerschaften werden alle zwölf Monate im Ausschuss überprüft.



Wie schützt sich Utopia gegen „Greenwashing“?

Grün ist in. Die LOHAS als Zielgruppe erkannt und für viele Unternehmen begehrenswert. Deswegen werben viele Unternehmen inzwischen mit ihrem Umwelt-Engagement. Manche Unternehmen beschränken sich bei ihren „grünen Aktivitäten“ auf die Marketingmaßnahmen oder verdrehen Fakten zu ihren Gunsten, um besonders umweltfreundlich oder verantwortungsvoll zu wirken. Dieses sog. „Greenwashing“ (Wikipedia) ist für Utopia nicht akzeptabel.

Die Grenzen zwischen ernsthaftem Engagement und „Greenwashing“ sind dabei oft unscharf. Unternehmen, die mit einem ernsthaften Ansatz beginnen, enden manchmal im reinen „Greenwashing“. Außerdem lässt sich trefflich über „Greenwashing“ streiten. Wo fängt es an, wo hört es auf? Für manchen ist Werbung für ein großes Auto mit Hybrid-Antrieb „Greenwashing“, da ja ein kleineres Auto so wie so weniger Sprit braucht. Für andere ist jede Art von Automobilwerbung die mit Benzin-Einsparung wirbt bereits „Greenwashing“, da man ja auch ohne Auto auskommt.

Wir maßen uns solche Entscheidungen nicht an, sondern reagieren allergisch auf bewusste Falschinformation, reine Behauptungskommunikation und Verdrehung von Fakten. Natürlich können wir nicht jeden Banner und Werbetext überprüfen oder jede Textinformation hinterfragen. Deshalb achtet Utopia bereits bei der Auswahl der Werbepartner darauf, dass die Kommunikation der Unternehmen dem tatsächlichen Handeln entspricht und die Inhalte von Werbemaßnahmen mit den Tatsachen übereinstimmen. Auch hier wenden wir uns im Zweifel an unsere Experten (s.o.).

 

Die Utopia Stiftung

Wie ist die Utopia-Stiftung organisiert?

Stifter der Utopia-Stiftung sind Claudia Langer und Gregor Wöltje. Das Stiftungskapital beträgt 50.000 Euro. Die Utopia Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Treuhandstiftung (Wikipedia).
Die Stifter haben das Stiftungsvermögen an einen Treuhänder übertragen, der es getrennt von eigenem Vermögen verwaltet. Der Stiftungszweck und die übrigen grundlegenden Festlegungen sind in der Satzung niedergelegt, die Bestandteil des Vertrages mit dem Treuhänder ist. Treuhänder der Utopia-Stiftung ist die rechtsfähige Stiftung „Stifter für Stifter“ (www.stiftungszentrum.de), die im Bayrischen Stiftungsverzeichnis registriert ist (www.stiftungen.bayern.de)



Warum ist die Utopia-Stiftung eine Treuhandstiftung?

Die Stifter haben sich für eine Treuhandstiftung entschieden, um den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren. „Stifter für Stifter“ übernimmt für die Utopia-Stiftung insbesondere die Kontoführung, die Buchführung, die Erstellung einer Jahresübersicht und den Kontakt zum Finanzamt inklusive Vorbereitung der Prüfung.



Wie finanziert sich die Utopia-Stiftung?

Die Utopia-Stiftung finanziert sich im Moment aus Spenden und Zustiftungen. Sobald die Utopia AG Gewinne macht, soll sich die Stiftung auch aus Gewinnen der Utopia AG finanzieren.
Wir freuen uns über Ihre Spende an:

Utopia-Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 70020500
Spendenkonto: 5020035000



Ist die Utopia-Stiftung vom Finanzamt anerkannt?

Die Utopia-Stiftung ist am 26.5.2008 vom Finanzamt München für Körperschaften offiziell unter der Nummer 143/235/83022 als gemeinnützig anerkannt worden.



Wer entscheidet über die Tätigkeiten der Stiftung?

Der Stiftungszweck ist in der Satzung der Stiftung festgehalten. Vorstand der Utopia Stiftung ist Claudia Langer. Weiteres Organ der Stiftung ist das Stiftungs-Kuratorium, das den Vorstand bei allen inhaltlichen Fragen berät.

Dem Kuratorium der Utopia-Stiftung gehören an:

  • Dr. J. Daniel Dahm (Wissenschaftler)
  • Dr. Rainer Grießhammer (Öko-Institut Freiburg)
  • Randall Hayes (Rainforest Action Network)
  • Sandra Maischberger (Journalistin)
  • Axel Milberg (Schauspieler)
  • Georg Schweisfurth (Schweisfurth-Stiftung)
  • Prof. Gerhard Scherhorn (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie)
  • Prof. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie)
  • Prof. Dr. Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie)
  • Martin Kleene (Kleene Communications Consulting GmbH)
  • Dr. Christoph Schwingenstein (Die Umwelt-Akademie e.V.)

 



Was hat die Stiftung bis jetzt getan?

Das Stiftungs-Kuratorium hat sich 2008 konstitutiert und den Stiftungszweck erarbeitet. Darüber hinaus hat die Stiftung die Schirmherrschaft für die Utopia Konferenz und die Utopia-Awards in Berlin übernommen. Das Kuratorium hat die Auswahl der Themen und Redner erarbeitet und als Hauptjury für die Utopia-Awards verantwortlich gezeichnet.

 

Die Internetplattform Utopia.de

Was bietet Utopia.de seinen Nutzern?

Wir wollen Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen inspirieren und einladen, ihre Konsumgewohnheiten, Reisegewohnheiten, Lebens- und Denkgewohnheiten hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern.

Wir haben gelernt und wollen in die Welt tragen, dass ein nachhaltiges Leben freudvoll und genussvoll ist und dass es ein großer persönlicher Gewinn ist, die Dinge Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu ändern.

Unser Motto “Wir fangen dann schon einmal an” sagt, wie wir leben, sagt, dass wir nicht immer alles richtig machen, nicht immer alles konsequent machen, aber uns redlich Mühe geben. Und dass wir daran glauben, dass ein Schritt zum nächsten führt, wenn man selbst merkt, dass es gut tut.

In diesem Sinne wollen wir unseren Nutzern Orientierung und Inspiration anbieten und die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen und Unternehmen auszutauschen, die sich ebenfalls auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit gemacht haben. Die Utopia-Community bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, gleich gesinnte Menschen kennen zu lernen, die ihnen sonst vielleicht nie über den Weg gelaufen wären.

Ziel von Utopia ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und auf dem Weg zu einer neuen zukunftsfähigen Lebensweise zu unterstützen. Wir wollen es auch „Einsteigern“ so einfach wie möglich machen, sich dem Thema zu nähern und ihnen konkrete, praxisnahe Tipps geben, wie sie ihr Leben nachhaltiger gestalten können. Millionen von Verbrauchern erreichen wir nur dann, wenn unsere Angebote für die Nutzer kostenfrei sind. Deshalb finanzieren wir Utopia über Werbeeinnahmen und Sponsorings.



Was bietet Utopia den Unternehmen?

In einer globalisierten wirtschaftsorientierten Welt kommt den Unternehmen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung eine besondere Bedeutung zu. Wir wollen große und kleine Unternehmen aus allen Branchen dazu einladen, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen für eine immer größer werdende Zahl von kritischen Konsumenten zu entwickeln.

Wir haben gelernt, dass Unternehmen nicht von sich aus gut oder schlecht, grün oder schmutzig sind, sondern dass sie sich nach dem richten, was der Markt von ihnen verlangt. Wir wollen Ihnen zeigen, was der Markt der Zukunft von ihnen verlangt und ihnen die Chance geben, den Dialog mit kritischen zukunftsorientierten Konsumenten zu suchen. Darüber hinaus erhalten ausgewählte Unternehmen (siehe Link) die Chance ihre Angebote und ihre Arbeitsweise den Nutzern der Seite vorzustellen.

Wir begleiten die Unternehmen bei ihrem Weg von der „Shareholder-Value“-Kultur zu einer nachhaltigeren „Stakeholder-Value“-Kultur (http://de.wikipedia.org/wiki/Stakeholder)



Welche Rolle spielen Redaktion und Online-Community für Utopia.de?

Die Online-Community und die Redaktion sind die zwei tragenden Säulen der Internet-Plattform, die im permanenten Austausch miteinander stehen.

Die Utopia-Redaktion gibt den Nutzern fachlich fundierte Informationen und praxisnahe Ratgeber an die Hand, die ihnen helfen nachhaltiger zu leben. Außerdem bietet die Redaktion Orientierung mit tagesaktuellen Beiträgen aus den Bereichen Umwelt, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Die Community bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion aller relevanten Nachhaltigkeits-Themen.

Nach innen helfen die aktiven Community–Teilnehmer dabei, dass alle Utopisten sich orientieren und inspirieren können. Nach außen repräsentiert eine immer weiter wachsende Gruppe an Mitgliedern und Besuchern die Verbrauchermacht, die mit ihren Forderungen und Anregungen dazu beitragen kann, dass Unternehmen umdenken und sich dem nachhaltigen Wirtschaften zu wenden.

In der Community sind alle willkommen, die sich auf den Weg in ein nachhaltigeres Leben machen. Anfänger und Fortgeschrittene, Grüne, Rote, Schwarze, Schüler und Professoren, Vegetarier und Fleisch-Freunde, Ökos 1.0 und Ökos 3.0, Alte und Junge, Arme und Reiche, Konsumierende und Verzichtende.

Als Utopia-Macher schätzen wir die Diversität der Utopisten und respektieren die Meinung jedes Mitglieds. Deswegen machen wir uns nicht die Meinungen einzelner Utopisten oder Interessensgruppen zu eigen. Wir verstehen die Utopia-Community nicht als exklusive Angelegenheit von wenigen Eingeweihten, sondern als Anlaufpunkt für Viele, die gemeinsam konstruktiv dazu beitragen wollen, dass diese Welt eine Bessere wird.

Utopias Community geht inzwischen weit über den Online-Bereich hinaus. Regelmäßig treffen sich Utopisten zum persönlichen Gedankenaustausch. Darüber hinaus ist Utopia mit wichtigen NGOs (Non Governmental Organizations) wie GREENPEACE, WWF, BUND, Rat für Nachhaltigkeit, relevanten Verbraucherorganisationen (Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest, VCD etc.) und anerkannten wissenschaftlichen Instituten (Öko-Institut, Wuppertal-Institut, Potsdam-Institut) gut vernetzt. Zum Netzwerk gehören außerdem meinungsführende Off- und Online-Medien wie DIE ZEIT oder Jetzt.de.

 

Wie ökologisch arbeitet eigentlich Utopia?

Büromaterial

Alles von Memo. Papier = 100% Recyclingpapier. Papier wird zweiseitig bedruckt/wiederverwendet.



Möbel

Leider noch kein Ecodesign oder Cradle to Cradle, aber dafür hübsch, praktisch und langlebig. Eine bunte Mischung aus Vitra, Ikea (ja auch das) und Mutters Speicher.



Anfahrt der Mitarbeiter

Fast ausschließlich mit ÖPNV oder Fahrrad. Keine Firmenfahrzeuge.



Firmenreisen

Bahn als präferiertes Verkehrsmittel; Firmen-BahnCards, zunehmender Einsatz von Videokonferenzen (und trotzdem fliegen wir noch zu oft).



Müll(trennung)

Müllvermeidungsprogramm. Rückgabe von Kartonagen und Umverpackungen. Trennung in: Papier, Metall, Glas, Kunststoff, Kompost, Sonder- & Restmüll.



Reinigungsmittel

Ausschließlich umweltverträgliche Reiniger.



Bewirtung

Fast alles Bio. Kaffee/Tee: bio+fairtrade. Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche. Nur der Bäcker um die Ecke hat leider noch kein Bio-Angebot.



Geschäftsbank

GLS Bank



CO2 Ausgleich

Alle Firmentätigkeiten vom Bürobetrieb über Reisen, Events (incl. Konferenz) bis zum Serverbetrieb werden klimaneutralisiert.

 

Webserver

Utopia hat seinen Webserver bei spacenet, der wird mit Naturstrom betrieben.

zum Seitenanfang