Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Über Utopia

Utopia – wieso, weshalb, warum?

Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.

Utopia ist der Motor des Aufbruchs und für alle diejenigen – Konsumenten wie Unternehmen – der Ort, um sich zu sammeln, miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam loszulegen, um mittels des strategischen Konsums den Markt in eine positive Richtung zu lenken:

Shop: Kaufen Sie, aber das Richtige!

 

Kaufen und gönnen Sie sich was,

aber das Richtige!

 


 

So hat alles angefangen

80er. Atomkraft – nein danke. Friedensbewegung. Nato-Doppelbeschluss. Pershings gegen SS20. Mülltrennung, lila Halstücher, Jutebeutel. Demos an vielen Orten. Die Grünen als neue politische Kraft, die Ökologie gesellschaftsfähig machen möchte. 
20 Jahre später: Fussball WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen – wir treffen uns wieder und spüren: Alles ist möglich.  mehr

Aufbruch durch strategischen Konsum

Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.  mehr

Wir suchen den Dialog mit Unternehmen

Netzwerk für Verbraucher und Hersteller, für Menschen, die aufbrechen wollen. Dialog mit kritischer Distanz. Orientierung im Produktdschungel. Über Lösungsansätze berichten und diskutieren. Aktionen die bewegen. Utopisten, eine Wertegemeinschaft; unterschiedliche Lebensumstände, Prioritäten, Paradigmen. Doch ein Ziel: die Welt zu erhalten. Menschen anzustiften, den ersten Schritt zu tun.  mehr

Hilfe durch Partner, Kooperationen und Werbekunden

Utopisten. Positiver Grundansatz. Balance-Akt. Spagat zwischen Anerkennung und Greenwashing. Kosten decken. Aufrechtes Unternehmertum. Unser Gewissen ist nicht käuflich. Community kann von uns aufrichtiges Bemühen erwarten, denn Vertrauen ist das utopische Kapital.  mehr

Verantwortliches Unternehmertum

Aktiengesellschaft. Geld verdienen mit gutem Gewissen. Unabhängig. Soziales Unternehmertum in deutsche Wirtschaft bringen. Eine Stiftung als Gleichgewicht. mehr

Jeden Tag lernen wir ein wenig mehr

Positive Energien. Die Welt verbessern mit Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger.  mehr




So hat alles angefangen

80er. Atomkraft – nein danke. Friedensbewegung. Nato-Doppelbeschluss. Pershings gegen SS20. Mülltrennung, lila Halstücher, Jutebeutel. Demos an vielen Orten. Die Grünen als neue politische Kraft, die Ökologie gesellschaftsfähig machen möchte. 
20 Jahre später: Fussball WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen – wir treffen uns wieder und spüren: Alles ist möglich.


München, zehn Gleichgesinnte genießen den Taumel des Sommermärchens und sind zudem beeindruckt von Filmen, wie „We feed the world“, „Eine unbequeme Wahrheit“ und „Unser täglich Brot“ . Dabei entsteht der Wunsch, die Welt positiv mit zu verändern – für die eigenen Kinder oder als persönlichen Fußabdruck. Wir kennen einen Teil der „Deutschland AG“ und viele Meinungsmacher. Das Netzwerk ist groß und wir wollen es nutzen. Die Nachrichten informieren immer wieder über die Klimakatastrophe. Wir wollen etwas dagegen tun. Und wir fühlen uns dazu verpflichtet, denn es bleibt wenig Zeit: Wissenschaftler sagen, dass fünf bis zehn Jahre bleiben, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Jeden Tag läuft Zeit davon. Und noch immer ist Klimaschutz nicht oberste Priorität auf der politischen Agenda. Noch immer wird weiter auf Kosten der Umwelt produziert und gewirtschaftet. Im besagten Zeitraum eines Jahrzehnts oder weniger müssen wir alle verdammt viel erreichen.

Deshalb möchten wir Menschen und Unternehmen zusammenbringen, die mit uns aufbrechen und die Welt verändern wollen. Und so sind bis heute (Stand: 6/2009) aus einigen Überzeugten über 45.000 Utopisten geworden.

Die Verantwortung jetzt zu handeln, die liegt auch und vor allem auf den Schultern der aktuell handelnden Manager, Politiker, Wirtschaftsführer, Journalisten und weiterer Entscheidungsträger... Es hat mit Sicherheit noch nie eine Generation von Entscheidern gegeben, die eine so maßgebliche Verantwortung für die Menschheit als Ganzes hatte, wie diese.

Aufbruch durch strategischen Konsum

Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.

Strategischer Konsum ist bewusster Konsum. Er basiert auf der Tatsache, dass jeder Geldschein ein Wahlschein ist, dass jeder Einsatz einer Kreditkarte ein gewisses Quäntchen den Markt beeinflusst, was insgesamt eine große Wirkung hat. Der Konsument kann damit Unternehmen unterstützen, die nachhaltig wirtschaften sowie in ökologische und soziale Standards investieren. Strategischer Konsum umfasst auch die Frage, ob etwas tatsächlich benötigt wird – oder eben nicht. Strategischer Konsum beginnt bei der Überlegung: Was will oder was brauche ich wirklich? Muss das, was ich brauche, mir gehören? Kann ich es leihen oder teilen bzw. nur zeitweise nutzen? Strategische Konsumenten entscheiden sich bei gleicher Funktion in der Regel für die umwelt-  und sozialverträglichere Alternative und sind bereit, dafür einen Aufpreis zu bezahlen.



Studien zeigen, dass sich bis zu 20 Millionen Deutsche angesprochen fühlen, wenn es um bewusste Kaufentscheidungen geht. 20 Millionen Verbraucher sind nicht mehr Konsum-Opfer, sondern können und wollen ganz klar steuern, wie Unternehmen produzieren. Es fängt an mit der Stromsparlampe, geht weiter mit dem Verzicht auf Rindersteaks bis zur Entscheidung Bahn oder Flieger.

Es hat einen größeren Effekt, wenn viele einzelne Menschen viele kleine Schritte gehen, als wenn nur wenige ganz große Schritte schaffen. Wenn sich viele Menschen für Nachhaltigkeit begeistern und Unternehmen dazu anstiften, ihr Produktionsverhalten zu verändern, hat Utopia eine Menge erreicht.

Und vergessen wir nicht: Strategische Konsumenten repräsentieren ein Konsumvolumen von (geschätzten) 200 Milliarden Euro!

Wir suchen den Dialog mit Unternehmen

Netzwerk für Verbraucher und Hersteller, für Menschen, die aufbrechen wollen. Dialog mit kritischer Distanz. Orientierung im Produktdschungel. Über Lösungsansätze berichten und diskutieren. Aktionen die bewegen. Utopisten, eine Wertegemeinschaft; unterschiedliche Lebensumstände, Prioritäten, Paradigmen. Doch ein Ziel: die Welt zu erhalten. Menschen anzustiften, den ersten Schritt zu tun.
 


Unsere bisherigen Erfahrungen haben wir in den Bereichen Medien, Marketing und Beratung gesammelt. Deshalb sehen wir unsere Möglichkeiten in der Aktivierung von Konsumenten und Unternehmen.


Wir haben Utopia.de ins Leben gerufen, um strategischen Konsum leichter zu machen und Orientierung zu geben. Wir wollen Konsumenten in die Lage versetzen, ihre täglichen Konsum- und Kaufentscheidungen an ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten. Jeder Bundesbürger ist mit gut zehn Tonnen CO2 an der Klimakatastrophe beteiligt – das Fünffache dessen, was als klimaverträglich gilt. In privaten Haushalten wird mehr elektrische Energie verbraucht, als in öffentlichen Einrichtungen, dem Handel und Bahnverkehr zusammen. Experten haben errechnet, dass sich gut die Hälfte dieses Stromverbrauchs einsparen lässt, darum hat das Handeln eines jeden Einzelnen großes Gewicht. Ebenso, wie unser Konsum. Wir wollen auf utopia.de aufzeigen, was jeder von uns tun kann, um einen Beitrag zu leisten.

Nie war der Zeitpunkt und die Offenheit von Unternehmen für eine Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit so groß wie jetzt. Der Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens wird nämlich immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil – oder auch -nachteil. Unternehmen sind mächtig in Deutschland – auch politisch.
Kooperationen mit Unternehmen sind deshalb für uns selbstverständlich, wenn wir etwas bewirken wollen. Darum versteht sich Utopia Kontakte als Schnittstelle zwischen der Industrie und den nachhaltigen Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher. Unternehmen müssen begreifen, dass es richtig und wichtig ist, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit ernsthaft auseinanderzusetzen. Deshalb brauchen wir die Unterstützung von Unternehmen, die bereits glaubhaft den Aufbruch in die Nachhaltigkeit gestartet haben.
 
Utopia möchte den gesellschaftlichen Diskurs darüber führen, was in den nächsten Jahren zu tun ist, um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Dialog ist uns wichtig – kritischer, aber konstruktiver Dialog.
Wir wollen alle Menschen ungeachtet von Einkommen, Einstellung oder Erfahrung in diesen Dialog einschließen.
Deshalb ist uns der respektvolle Umgang untereinander wichtig. Viele Utopisten sind schon weit über die ersten Schritte hinaus. Sie kaufen lokal, essen bewusst und verbrauchen sparsam. Teilweise waren sie schon so weit, bevor Utopia gegründet wurde, teilweise haben sie sich mit der Plattform entwickelt. Gerade diese Utopisten können anderen Menschen helfen, die ersten oder weitere Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Schließlich lernen wir alle jeden Tag durch den gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Und wir freuen uns ganz besonders, wenn „Anfänger“ nach Utopia kommen und wir sie zu einem ersten Schritt anstiften können.

Wir stehen für unser Handeln gerade

All unser Handeln hat Konsequenzen. Wir finden, jeder muss die Konsequenzen für sein Handeln tragen. Wälzen wir sie nicht ab auf nachfolgende Generationen und die Lebensbedingungen in anderen Teilen unserer globalisierten Welt. „Heute nicht auf Kosten von morgen. Hier nicht auf Kosten von anderswo” ist unsere einfache Handlungsanweisung für ein verändertes, nachhaltiges Leben.

Was wir heute tagtäglich brauchen, gibt es auch in einer nachhaltigen Version. Und sollte es noch keine sauber produzierten Alternativen geben, machen wir das publik, damit jemand diese Lücke füllen und als Absatzmarkt für sich entdecken kann. Wir wollen das Beste, bequem, mit Spaß - und gutem Gewissen. Dennoch ist ein gewisser Verzicht ebenfalls ein Teil von strategischem Konsum.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass auf die ersten Schritte, wie das Eindrehen der ersten Energiesparlampe höchstwahrscheinlich weitere Schritte folgen. Der Verzicht auf brasilianisches Rinderfilet, chilenische Kirschen oder weltweite Urlaubsreisen kommt dann vielleicht ganz selbstverständlich. So war es zumindest bei uns. Wenn man mal angefangen hat, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, lässt es einen nicht mehr los.
Deswegen lautet unser Motto: Wir fangen dann schon mal an!

Hilfe durch Partner, Kooperationen und Werbekunden

Utopisten. Positiver Grundansatz. Balance-Akt. Spagat zwischen Anerkennung und Greenwashing. Kosten decken. Aufrechtes Unternehmertum. Unser Gewissen ist nicht käuflich. Community kann von uns aufrichtiges Bemühen erwarten, denn Vertrauen ist das utopische Kapital. 



Ein wichtiger Bestandteil von Utopia ist die Community. Hier versammelt sich ein bunter Mix an sehr unterschiedlichen Menschen, die den Austausch suchen und auf der Suche nach Lösungen sind. Utopisten können sich in Utopia treffen, Ideen und Erfahrungen austauschen, gemeinsame Aktionen und Projekte planen und sich kennenlernen, weiterhelfen. Wir stellen die Plattform für diesen Austausch bereit.
Aber wir können nicht für die Utopisten aktiv werden, wie das vereinzelt schon gefordert wurde, das muss jeder Einzelne selbst tun.

Neben der Online-Community treffen sich viele Utopisten auch in der „realen“ Welt, an Stammtischen, auf Foren, Messen oder anderen Veranstaltungen. Das freut uns und das macht Utopia stark. Für uns ist die Offline-Community, die wir jeden Tag auf Veranstaltungen, Vorträgen und Seminaren treffen und mit der wir im intensiven Austausch stehen, ähnlich wichtig, wie die Online-Community. Beide ergänzen sich.

 

Wie wir Partner auswählen

Um die laufenden Kosten und Investitionen zu decken, generieren wir Einnahmen, sowohl durch öffentliche Förderung, als auch durch Partnerschaften, Sponsorships und Werbeschaltungen. Diese Einnahmen werden in Zukunft die wirtschaftliche Basis der Utopia AG sein. Sie garantieren eine nachhaltige Zukunft der Utopia AG und ermöglichen unsere Unabhängigkeit.
 
Die Partner von Utopia werden sorgfältig ausgewählt und müssen festgelegten Kriterien entsprechen. Sie unterstützen Utopia über einen längeren Zeitraum (mindestens ein Jahr). Utopia sucht insbesondere Partner, die in den nächsten zehn Jahren großen Einfluss auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und daher Modellcharakter haben. Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit müssen zu den bestehenden Unternehmenszielen gehören oder zeitgleich in die Unternehmensziele aufgenommen werden.

wieso
Utopia steht auch und gerade gegenüber solchen Unternehmen für Partnerschaften offen, die sich im Aufbruch befinden oder nachweislich wandeln wollen. Wenn wir sie ermutigen und ihnen zeigen, dass es ein Wirtschaftsfaktor sein wird, das eigene Unternehmen nachhaltig auszurichten, dann werden hoffentlich bald mehr Unternehmen den Schritt wagen.

Sollte es trotz aller Kriterien noch Zweifel über eine mögliche Partnerschaft geben, ziehen wir Experten (z.B. Mitarbeiter von NGO´s, des Öko-Instituts oder des Wuppertal-Instituts) zu Rate. Die Entscheidungen über die Unternehmenspartnerschaften werden alle zwölf Monate im „Partner-Ausschuss“ überprüft.

Die Unternehmensprofile

Jedes Unternehmen kann auf Utopia außerdem ein Unternehmensprofil buchen. Diese Profile sind im Gegensatz zu den persönlichen Profilen kostenpflichtig. Es gibt keine Einschränkungen bezüglich Branchen und Produktbereichen.

Wir gehen davon aus, dass jedes Unternehmen, das den Dialog mit den Nutzern von Utopia sucht, Zugang zu einem Unternehmensprofil auf Utopia.de haben sollte. Auf diese Weise haben Utopisten Zugang zu den Unternehmen, können sich informieren, austauschen und die Aktivitäten eines Unternehmens hinterfragen. Ein Unternehmensprofil berechtigt nicht zu werblichen Tätigkeiten außerhalb dieses Profils. Der Dialog mit dem Unternehmen ist für jeden registrierten Nutzer transparent und einsehbar.

Die Werbepartner

Im Gegensatz zu langfristigen Partnerschaften sind Werbekunden Unternehmen, die kurzfristige, auf bestimmte Themen bezogene Werbeauftritte auf Utopia.de schalten. Während bei einem Partner das Unternehmen im Vordergrund steht, sind es bei Werbekunden die Produkte. Jedes Unternehmen, das mit seinen Produkten/Dienstleistungen auf Utopia.de werben will, wird im Einzelfall von der Geschäftsleitung auf seine Eignung geprüft. Bei der Prüfung steht die Eignung der Marke und des Angebots im Vordergrund. Auch bei Werbekunden ist Utopia gerade gegenüber solchen Unternehmen für Partnerschaften offen, die sich im Wandel befinden oder sich nachweislich wandeln wollen.

Produkte und Dienstleistungen, die als Werbepartner für Utopia geeignet sind, berücksichtigen den Gedanken der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit. Ökologische, soziale und gesellschaftliche Nachhaltigkeit sind der Fokus von Utopia.
Ausgeschlossen sind daher Geschäfts-, Werbe- oder Kooperationspartnerschaften mit Unternehmen die:


Da wir wissen, dass die Zusammenarbeit mit Unternehmen unter dem Aspekt der Unabhängigkeit kritisch gesehen werden kann, haben wir uns strenge Regeln auferlegt, nach denen wir über Partner, Sponsoren und Kooperationen entscheiden. Das bedeutet, dass wir  viele Kooperationsanfragen ablehnen, wenn sie nicht im Einklang mit unserem Nachhaltigkeitsverständnis stehen. Selbstverständlich garantieren wir, dass Redaktion und Geschäfts-, Kooperations- und Werbepartner strikt voneinander getrennt sind. Eine Einflussnahme der Werbe-, Kooperations- oder Geschäftspartner auf die Empfehlung und Bewertung von Produkten und Dienstleistungen bei Utopia ist ausdrücklich ausgeschlossen, da diese ausschließlich von der unabhängigen Utopia-Redaktion und von der Community über Nutzerbewertungen ausgesprochen werden.

Wir sind hochgradig „allergisch“ auf Greenwashing und versuchen beständig, die Grenzen zwischen ernstgemeinten Anstrengungen von Unternehmen zu reinen Werbebotschaften zu ziehen. Die Grenzen zwischen den Guten und den „gut scheinenden“ Unternehmen sind oft fließend. Umso genauer schauen wir hin und holen uns Experten-Rat, wenn wir unsicher sind. Trotz unserer kritischen Distanz gegenüber möglichen Geschäfts-, Kooperations- und Werbepartnern sind wir auf finanzielle Einnahmen angewiesen. Wir müssen und wir wollen Geld verdienen. Auch wenn es dahin noch ein weiter Weg ist: Wir finden, dass Geldverdienen nicht im Widerspruch zu ökologischer und sozialer Verantwortung steht. Wir glauben an unternehmerische Verantwortung und fühlen uns ihr ebenso verpflichtet, wie dem Vertrauen unserer Community.

Verantwortliches Unternehmertum

Aktiengesellschaft. Geld verdienen mit gutem Gewissen. Unabhängig. Soziales Unternehmertum in deutsche Wirtschaft bringen. Eine Stiftung als Gleichgewicht.



Die Welt verbessern, ja retten - intuitiv erscheinen Stiftung oder Non-Profit-Organisation als passendes Format. Auch das Utopia-Gründerteam trug sich zu Beginn mit dem Gedanken, Utopia als gemeinnützige Organisation zu etablieren. Doch um etwas zu bewirken, bedarf es einer Menge Stiftungskapital oder einer jahrelang gesicherten Finanzierung. Nachdem in der Konzeptionsphase der Versuch langfristige Spender zu finden scheiterte, mussten wir umdenken. Vorlaufkosten müssen erbracht, Mitarbeiter bezahlt werden. Die Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) bietet eine relativ unkomplizierte und transparente Lösung und gewährt Unabhängigkeit von Spendern, die immer wieder auf´s Neue gefunden und betreut werden müssen. 



Wir wollen, dass Utopia sich langfristig selbst trägt. Finanzieller Erfolg ist der Anreiz aller Wirtschaftsunternehmen. Wenn Utopia beweist, dass ökologisches, soziales und gesellschaftliches Wirtschaften auch in finanziellen Profit resultieren kann, stiften wir andere Unternehmen an, die Aspekte der Nachhaltigkeit in ihr Firmenverhalten zu integrieren. In Amerika gibt es einen Leitgedanken, der uns sehr inspiriert: „Doing well by doing good.“

Unternehmer haben eine enorme Verantwortung. Sie können nur nachhaltig erfolgreich sein, wenn sie diese auch wahrnehmen. Wir gehen mit lebendigem Beispiel voran. Mit den Gewinnen von Utopia wollen wir unsere Idee eines utopischen Netzwerks langfristig finanziell absichern, die Tätigkeiten der Utopia-Stiftung ermöglichen und Mitarbeiter für ihren unermüdlichen Einsatz angemessen am Erfolg beteiligen. Trotz des Kürzels AG geht es Utopia nicht um Profitmaximierung. Unsere Überzeugungen sind nicht käuflich. Wir verzichten ganz klar und offen auf Gewinn um jeden Preis. Das bedeutet, dass wir Kooperationen oder Werbepartner ablehnen, wenn sie unsere Kritierien für nachhaltiges Wirtschaften nicht erfüllen. Kein Gewinn um jeden Preis bedeutet auch, dass Utopia nicht an die Börse gehen wird, da sich ein Börsengang nicht mit den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenszielen vereinbaren lässt. Wir wissen, dass wir wirtschaftlich erfolgreich sein können, trotz unseres Rückgrats - oder gerade deswegen.
 
Unsere wichtigste Rendite ist allerdings erst in ein paar Jahren zu messen: ob wir es gemeinsam geschafft haben, dem Lauf der Dinge eine andere Richtung zu geben. Und ob wir Menschen zur Nachhaltigkeit angeregt haben. An unserem Engagement als soziale Unternehmer, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, lassen wir uns gerne messen.

Die Stiftung

Während die Plattform zum sofortigen persönlichen Aufbruch animieren will, unterstützt die Utopia-Stiftung durch Wissen, Kontakte und Öffentlichkeit aktiv spezielle Macher, die den gesellschaftlichen Wandel maßgebend und langfristig vorantreiben. Die Stiftung realisiert Non-Profit-Projekte im Bereich Nachhaltigkeit. Mit Utopia-Veranstaltungen wie der Utopia Konferenz möchten wir den Austausch zwischen Vordenkern, Unternehmern, Experten und Utopisten fördern. Doch wir wollen nicht nur selbst initiieren und umsetzen, sondern auch das Engagement anderer Persönlichkeiten, Organisationen und Unternehmen anerkennen. Deshalb vergeben wir jährlich den Utopia-Award.

Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem Stiftungskuratorium ein Beratergremium gefunden haben, mit dem uns inhaltlich und menschlich viel verbindet und von dem wir unendlich viel lernen.

Das Stiftungskuratorium besteht aus
• Sandra Maischberger (TV_Journalistin)
• Prof. Dr. Lucia Reisch
 (Copenhagen Business School)   
• Dr. Daniel Dahm (Wissenschaftler)
• Dr. Rainer Grießhammer (Öko-Institut Freiburg)

• Randy Hayes (Rainforest Action Network, World Future Council )
• Prof. Hennicke (Wuppertal Institut)
• Martin Kleene (Unternehmensberater)
• Axel Milberg (Schauspieler)
• Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut)
• Prof. Scherhorn (Wuppertal Institut)
• Georg Schweisfurth (Schweisfurth Stiftung)


Jedem von Ihnen verdanken wir mehr, als wir hier ausdrücken können. Trotzdem sagen wir hier einmal in aller Öffentlichkeit: „Danke für Euer Wissen, Eure Geduld mit uns Anfängern, Eure Großzügigkeit, mit der ihr uns wieder und wieder coacht und an eurem Wissen teilhaben lasst, Eure Ermutigung und eure Erfahrung. Utopia wäre ohne Euch nicht annähernd das geworden, was es jetzt ist. Danke für Alles!“

In unserem Kuratorium wird heiß debattiert, auch über den Kurs von Utopia insgesamt und diese inspirierenden Gespräche sind für alle, die daran teilhaben ein großer Gewinn.
Und uns gibt es enorme Sicherheit, dass wir neben und hinter uns Mentoren haben, die so viel geballtes Wissen und eine klare Meinung hier miteinbringen.

Mehr zur Stiftung finden Sie hier.

Jeden Tag lernen wir ein wenig mehr

Positive Energien. Die Welt verbessern mit Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger.

Der Bereich, in dem wir uns bewegen, ist ein Markt, der im steten Wandel ist und in dem jeden Tag neues Wissen entsteht und veröffentlicht wird. Darum hilft es uns, dass wir so viele sind und wir uns gegenseitig auf dem Laufenden halten. Auch wir bei Utopia lernen noch, lernen jeden Tag neu.
Wir sind überzeugt von unserer Mission und arbeiten mit hoher Motivation, Energie und Spaß gemeinsam mit unseren Partnern und unserer Community an der Umsetzung. Utopia basiert auf einer positiven Lebenseinstellung. Utopia bedeutet Fehler machen zu dürfen, ohne sich elend und schuldig zu fühlen. Auch wir machen Fehler, sind nicht vollkommen.

Wir glauben an die Kraft der breiten Masse. Deshalb sprechen wir alle Menschen an – ob risikofreudige Heimwerker, leidenschaftliche Liebhaber, wissbegierige Studenten, überzeugte Chaoten, ambitionierte Unternehmer, entspannte Genießer, engagierte Familienmenschen oder überzeugte Singles – alle sind bei Utopia willkommen.
Es können die unglaublichsten Dinge passieren, wenn Menschen mit positiver Energie anfangen, ihre Vision zu leben. Wagen wir den Aufbruch! Kaufen und gönnen Sie sich was, aber das Richtige!

 

Wir stellen uns vor:
Das Utopia-Team