Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Vergleiche für die Kneipe

Wussten Sie schon?


Wir alle kennen dieses Gefühl: Da sitzt eine gemütliche Runde aus Freunden oder Bekannten zusammen, es wird gescherzt, jeder amüsiert sich und plötzlich steht das ernste Thema im Raum: der Klimawandel, die leidende Umwelt und unser aller maßloser Konsum sowie Energieverbrauch. Wir alle wissen um dieses Problem, doch der eine beschäftigt sich mehr mit dem Gedanken, dass unsere Erde gerade in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Und der andere eben weniger. Oder gleich gar nicht, nach dem Motto nach mir die Sintflut.

Also holt unsereins aus. Erzählt von Studien und Statistiken, von unumstößlichen Wahrheiten und wissenschaftlich fundierten Warnungen. Vom wachsenden Ressourcenverbrauch, dem herbeigesehnten, völlig überfälligen Weg in eine nachhaltige Planung und dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen. Wir sprechen über Plastik, den Golfstrom, vom Furzen der Rindviecher… und doch ist da bloß verständnisloses Kopfschütteln. Die Runde stößt mit dem Bier an – und wechselt das Thema. Schließlich ist Jenny schon zum zweiten Mal schwanger und kann sich nicht recht erinnern, von wem.

Es gibt sie eben, die Momente, in denen stundenlange Vorträge unangebracht sind. Belehrend und bisweilen sogar nervig wirken. Für genau diese Fälle hat Utopia zehn Vergleiche gesammelt, die gleichermaßen schockierend wie informativ sind und dem Gegenüber auch am nächsten Morgen mit Sicherheit noch ins Gedächtnis gebrannt sind. Neben der Sache mit Jenny – versteht sich…

Foto: utopia/ poferl

Stand: 17.03.2010 von

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    schrieb am 06.10.2011 um 12:34
    Schöne Sammlung, v.a. die Beispiele Flugverkehr und Computerherstellung. ABER:

    "Drei gerauchte Zigaretten erzeugen etwa sechsmal so viel Feinstaub wie ein moderner Dieselmotor mit Wandstromfilter im 30-minütigen Leerlauf."
    Frage an die Mathematiker: Das bedeutet schon: "Eine gerauchte Zigaretten erzeugt etwa so viel Feinstaub wie ein moderner Dieselmotor mit Wandstromfilter im einstündigen Leerlauf", oder?

    Und dieses andere Beispiel erscheint mir immer und hier besonders unseriös:
    "für eine einzige Suchanfrage bei Google verbraucht ein Rechner eines Unternehmens so viel Strom wie benötigt wird, um ein Zimmer mit einer 11-Watt-Energiesparlampe eine Stunde lang zu beleuchten"
    - Gemeint ist wohl wenn dann der Gesamtverbrauch von Rechner, Servern und der Geräte des Datennetztes.
    - Je nach "Unternehmen" (???) ist da wohl eher das Rauf- und Runterfahren des Rechners mit drin... mehr weniger
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    schrieb am 12.04.2010 um 12:28
    Materie und die notwendige Realität entsteht aus Energie, diese wird von allem existierenden formuliert und freigesetzt zur formgebenden erlebbaren Gegenwart, was den Einzelnen in die Lage versetzt die Zukunft mitzugestalten. Durch Fokusierung und Bündelung des Energieflusses ist der Eintritt in eine entsprechende Realität verkürzbar jedoch keineswegs erzwingbar. In diesem Zusammenhang ist besondere Vorsicht zupflegen denn neuerdings werden populistisch-diktatorische Stimmen, gerade in Bezug auf den Klimawandel, immer lauter. So könnte es demnächst eine Umweltarmee geben welche im Autrag der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen den Planeten tyrannisiert, ähnlich den Terrortruppen der Nato, die zur Zeit Frieden bringend Bomben werfen. Davor schützen kann uns nur die Abkehr von der Dummheit und die Akzeptanz des längst überfälligen geistigen Quantensprungs. mehr weniger
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    schrieb am 23.03.2010 um 16:38
    Es bringt nichts solche Argumente zu benutzen, wenn man selber kein Wissen darüber hat.
    Jedem dem man sowas erzählen würde, käme mit Rückfragen daher auf die man auch wieder keine Antowort hat.
    Gestern habe ich meinen Freund gefragt was er zur Zigaretten-Sache meint, er sagte nur, es sei ja gut und schön mit so einem Argument zu kommen, aber was passiert mit den hochgiftigen Filtern der Autos wenn die mal ausgetauscht werden oder das Auto verschrottet wird? Naja... keine Ahnung.... mehr weniger
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    schrieb am 22.03.2010 um 11:48
    Aus allen Beispielen läßt sich nur eine Schlussfolgerung ziehen: nämlich Verzicht. In einer Disskusion, in der man jemanden Überzeugen will, nur auf Verzicht zu plädieren bringt absolut überhaupt nichts. Der ganze Ansatz ist zum Scheitern verurteilt (und bringt nur Streß und Probleme im Freundeskreis).

    Ich persönlich finde diese "Fakten" sind bloßes Angeberwissen ohne Zusammenhang. Das z.B. nur Energiesparlampen 80 Kohlekraftwerke in den USA ersetzten könnten ist ja super schön. Aber wieviel schädliche Stoffe für die Produktion der Energiesparlampen benötigt werden (und später auch wieder entsorgt werden müssen) läßt man mal schon Außen vor. Auch wieviel Energie für die Produktion benötigt wird um alle normalen Leutmittel zu ersetzten, relativiert die Geschichte extrem.

    So einfach ist es nicht. Das sollte man als nachhaltiger Utopist aber eigentlich wissen.

    P.S. Sich über den Energieverbrauch einer Googlesuche via einer anderen Website zu beschweren, ist schon ganz harter Tobak mehr weniger
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    schrieb am 21.03.2010 um 07:59
    Interessant,aber ich finde der Ansatz ist falsch ( zumindest bei einer Diskussion in der Kneipe) wer predigt an einem netten Abend schon gerne den Verzicht ich sitze hier an meinem i-mac von 1999 langsam wie die Oma mit Rollator kann damit gut leben ( abgesehen von gelegentlichen Wutausbrüchen) aber das ist doch kein Argument gebrauchte Rechner zu benutzen viel wichtiger ist doch WIE und auf welche Art wir die Energie erzeugen um die Dinger herzustellen und wie der Kreislauf geschlossen wird wenn die Zeit abgelaufen ist......ich hoffe mein alter mac macht es noch lange..... mehr weniger
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