5 Faustregeln für einen guten Skiort
Gute Ausrüstung
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Oberste Faustregel: Machen Sie sich im Kopf frei vom Skiurlaub und planen Sie einen Winterurlaub. So sind Sie nicht auf Schneesicherheit angewiesen. Lassen Sie sich darauf ein, evtl. einfach "nur" zu wandern. Viele Alpenorte bieten mittlerweile ein breites Alternativprogramm von Kulturwochen über Hunde-Schlittenrennen (zur Not auf Rädern) bis hin zu Heißluftballonfahrten.
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Es ist banal, aber mit der Anreise können Sie am meisten für Klima- und Umweltschutz erreichen. Daher sollte der Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn gut erreichbar sein und auch über ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz verfügen. So können Sie mit dem Skibus zur Piste gelangen und benötigen kein eigenes Auto. Tipp: Verschicken Sie Ihre Ausrüstung bequem und kostengünstig bereits vor Anreise mit der Bahn direkt an Ihr Hotel.
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Vor Ort sollte ein Ausrüstungsverleih vorhanden sein. Denn wer evtl. nur alle Jubeljahre Ski fährt, braucht nicht unbedingt eine eigene Ausrüstung. Das spart Ressourcen.
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Bevorzugen Sie kleine Wintersportorte, die nicht mit hunderten von Pistenkilometern aufwarten. Große Pisten greifen unnötig in die Natur ein und mal ehrlich: Wer fährt schon 300 km Piste im Urlaub?
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Beschneiung kostet Unmengen Energie und Wasser, welches im Winter in den Alpen eine Mangelware darstellt. Wirbt ein Skiort mit 60 oder sogar 90 Prozent beschneiten Pistenkilometern ist er deshalb sicher keine nachhaltige Wahl. Alles unter 30 Prozent ist dagegen ganz in Ordnung. Die Angaben lassen sich im jeweiligen Tourismusverband erfragen.
Unser Alpenexperte Stefan Witty ist auf Skibrettern aufgewachsen. Als Deutschland-Chef der Alpenschutzkommission CIPRA, die sich seit 1952 für den Schutz der Alpenregion und deren nachhaltige Entwicklung einsetzt, kennt er die Knackpunkte wenn es um Umweltschutz und Skivergnügen geht.


Kommentare (4)
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@elise, was soll den auf einer Piste im Sommer wachsen? Die wartet auf den Winter.
Was ist das denn für eine Illusion?
Hab soeben - als Nicht-Skifahrer - erlebt, wie die ganze Nacht über die Pistenraupen die Piste plattwalzen, das ist bestimmt "nachhaltig" in dem Sinne, dass dort im Sommer gar nix mehr wächst...
http://www.oberstdorf.de/urlaub/anreise/oberstdorfer-bahnticket.html
(Bei vielen Skigebieten gibts noch nichtmal die Möglichkeit mit der Bahn anzureisen)
Der Bahnhof liegt sehr zentral im Ort, bei cleverer Wahl der Unterkunft geht man trotz Gepäck locker zu Fuß.
Vor Ort fährt man kostenlos (mit Gästepass) und gut getaktet per Bus zu verschiedenen Talstationen. Pistenkilometer sind völlig ausreichend. Daumen hoch! Anteil der beschneiten Pistenkilometer weiß ich grade nicht, ist aber nach meiner Erinnerung nicht übermäßig. mehr weniger