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Keine Angst vor Schwarz-Gelb!

Was gegen Wespen hilft


Das können Sie tun

Wespe im Glas?

  1. Im Garten Essen abdecken und Reste direkt wegräumen.

  2. Klebrige Kindermünder und Hände immer gleich abwischen.

  3. Bei Getränken ist besondere Vorsicht geboten, zwischen den Schlucken abdecken, nicht direkt aus einer Flasche trinken und einen Strohhalm benutzen.

  4. Im eigenen Garten reifes Obst am besten abernten und nicht unter den Bäumen verfaulen lassen.

  5. Einer Wespe, die sich in die Wohnung verirrt hat, hilft Zugluft. Zwei Fenster aufmachen, so findet das Tier schneller raus. Klappt das nicht, nach Glas und Postkarte greifen.

  6. Zwei Schülerinnen haben bei "Jugend forscht" herausgefunden, dass sich Wespen ganz leicht vom Kuchentisch ablenken lassen. Einfach einen Teller mit einigen halbierten überreifen Weintrauben in fünf bis zehn Meter Entfernung aufstellen und schon haben Sie Ihre Ruhe. Marmelade oder Honig als Ablenkung machen die Tiere dagegen eher aggressiv.

Tipps und Warnungen

Wenn Sie ein Nest beherbergen, lassen Sie sich erst beraten, bevor Sie mit Kanonen auf Wespen schießen. Evtl. lässt es sich schonend umsiedeln. Falls eine Abtötung nötig ist, wenden Sie sich an ökologisch arbeitende Schädlingsbekämpfer (am Berufsverbandsiegel des Vereins zur Förderung der ökologischen Schädlingsbekämpfung (vFöS) zu erkennen). Lassen Sie sich in jedem Fall erklären und zeigen, welche Mittel der Schädlingsbekämpfer einsetzen will. Hornissen genießen durch die Bundesartenschutzverordnung übrigens einen besonderen Schutz. Wer Nester ohne Genehmigung zerstört oder umgesiedelt, dem droht eine Geldbuße.
Auch wenn Wespen wahre Plagegeister sein können, Schädlinge sind sie nicht. Und loswerden kann man sie zudem mit milden Methoden. Ersparen Sie sich, den Wespen und dem Rest der Welt deshalb den Einsatz von Pestiziden.

Quelle: NABU

Stand: 01.09.2011 von

Kommentare (13)   abonnieren

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    schrieb am 04.09.2011 um 11:52
    Das hilft bei uns seit Jahren, sowohl in Deutschland, als auch auf Sardinien.

    http://shop.bodfeld-apotheke.de/produkte/redirect?partner=Idealo&productNr=1840831

    Mit ganz wenigen Ausnahmen, fliegen die Wespen sofort, nach öffnen der Flasche, weiter. Allerdings ist der ätherische Geruch auch sehr stark - manchen gefällt er sogar.
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    schrieb am 06.04.2012 um 21:58
    Hallo, der Link funktioniert nicht mehr.
    Bitte aktualisieren. Danke!
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    schrieb am 04.09.2011 um 12:44
    Zu Tip Nr 5: Sehr gut ist z.B. auch ein gelb-organgener Becher, am besten innnen kurz leicht mit Fruchtsaft angefeuchtet. W i c h t i g ist auch nach meiner Erfahrung:
    L a n g s a m e , gleichmäßige (nicht ruck-artige schnelle) Bewegungen
    vermeiden, dass sich die Wespe angegriffen fühlt
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    schrieb am 05.09.2011 um 22:39
    Vor einem Jahr hatte ich eine im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Begegnung mit einer Wespe. Ich habe einen Eisbecher gegessen und eine vorbeifliegende Wespe fand das Eis wohl ebenfalls lecker. Um zu vermeiden, dass sie im dem schon ziemlich angetautem Eis stecken bleibt, habe ich den Becher mit der Hand abgedeckt. Aber anstatt wegzufliegen, setzt sie sich einfach auf meine Lippe. Zum Glück hatte ich ein paar Tage vorher schon irgendwo gelesen, dass man Wespen nicht anatmen/anpusten darf, deshalb hab ich sofort die Luft angehalten und mich nicht mehr bewegt. Nach ein paar Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, ist sie dann auch weitergeflogen. Was mir geholfen hat, Ruhe zu bewahren, ist, dem Tier einen Namen zu geben. Bei mir heißen alle schwarz-gelb gestreiften Tierchen "Sumsi"; funktioniert auch mit Spinnen (Egons) oder anderem Kleingetier ;-)
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    schrieb am 21.10.2011 um 11:42
    Danke für den Tipp: "Zum Glück hatte ich ein paar Tage vorher schon irgendwo gelesen, dass man Wespen nicht anatmen/anpusten darf [...]"

    Das erklärt wohl, warum ich als Zwölfjähriger beim Anatmen von zwei Wespen auf meinem Finger auch gleich zweimal gestochen wurde. Muss vielleicht dazu sagen: Die Wespen saßen bis dahin auf gegorenem Obst und hatten schon mächtig "einen sitzen". Wo dann bei Menschen die Zunge lockerer sitzt, ist es bei Wespen vielleicht der Stachel.

    Dagegen hat Anatmen (= Anhauchen bei kälterem Wetter) bei (nicht alkoholisierten) Honigbienen und Hummeln noch zu keinem einzigen Stich geführt. Im Gegenteil: Habe den Eindruck, die Wärme tut ihnen gut.
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    schrieb am 21.10.2011 um 12:16
    "Das erklärt wohl, warum ich als Zwölfjähriger beim Anatmen von zwei Wespen auf meinem Finger auch gleich zweimal gestochen wurde."
    Ein eindeutiger Fall von putativer Notwehr. Ob alkoholisiert oder nüchtern: die Wespen konnten ja nicht wissen, was Du mit Deinem Anpusten bezweckst (ist mir übrigens auch unklar).
    Der kleine Junge im folgenden Video macht es richtig, indem er die Wespe nicht anpustet:
    http://www.youtube.com/watch?v=VyZrQV2B1AI
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    schrieb am 21.10.2011 um 12:31
    Was ich bezweckt habe? Hab's nicht mehr zu 100 % präsent, ist ja auch schon ein paar Tage her.

    Ich glaube, die saßen passiv auf dem Finger, und ich wollte sie langsam absetzen. Mein Versuch, sie durch Anatmen/Anpusten zu etwas mehr Aktivität zu bewegen, war somit erfolgreich (auch wenn ich eher auf die Bewegung der Beine, und nicht des Stachels, gesetzt hatte).
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    schrieb am 20.10.2011 um 12:50
    Wespen mögen kein Kupfer; deshalb liegen bei mir auf dem Kaffeetisch auf der Terrasse immer Kupfermünzen herum. Die Wespen, die 5m weiter ihr blödes Nest in meinem Rolladenkasten haben, lassen mich so in Ruhe.
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    schrieb am 06.04.2012 um 18:01
    Das probiere ich auch mal aus, wenn wieder Wespensaison ist.
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    schrieb am 21.10.2011 um 10:44
    Dieses Jahr habe ich ein Wespennest direkt über dem Schlafzimmerfenster unter dem Dach. Mein Vermieter weiß Bescheid, daß es mich nicht stört, wollte aber dem Dachdecker sagen, daß er mal nachschauen soll, wenn er das nächste Mal in der Gegend ist, ob sie nicht etwas anknabbern.

    Ich habe mit ihnen ein Abkommen: Ich störe sie nicht, sie lassen mich in Ruhe. Funktioniert schon den ganzen Sommer hervorragend. Sie kommen zwar nachts (wenn noch lese vor dem Schlafen) ab und zu mal durchs gekippte Fenster rein, aber wir haben ja ein Abkommen ;-) und sobald ich das Licht ausmache, ist auch Ruhe und sie können morgens, wenn ich das Fenster weit aufmache, auch wieder raus - falls sie es in der Nacht nicht mehr schaffen.
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    schrieb am 06.04.2012 um 18:02
    Danke für den Ratgeber. Bei Wespen verstehe ich keinen Spaß, aber nun weiß ich, wie ich sie loswerde ohne Angst haben zu müssen gestochen zu werden.
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    schrieb am 06.04.2012 um 22:03
    Unsere Erfahrungen mit Wespen haben meine ehemalige Einstellung zu diesen Tierchen komplett verändert! Wir lebten einen Sommer lang mit einem Wespenvolk auf unserer Terrasse und haben uns nach anfänglich allergrößten Bedenken wunderbar vertragen.

    http://www.utopia.de/blog/beitrag/wespen-domizil
    http://www.utopia.de/blog/beitrag/der-sommer-ist-vorbei
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    schrieb am 28.10.2012 um 13:59
    Die meisten Tipps kannte ich (mit Wespenphobie) schon. Trotzdem ist es sehr ärgerlich, wenn die anderen am Tisch nicht wissen, dass man die Wespen nicht anpusten oder nach ihnen schlagen sollte...
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