Jetzt sind die schwarz-gelb gestreiften Tierchen wieder besonders hungrig. Aber bleiben Sie ruhig! Denn Wespen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Versuchen Sie deshalb nicht, sie durch heftige Bewegungen zu verscheuchen. Auch Anpusten ist eine schlechte Idee, das Kohlendioxid des Atems ist ein Alarmsignal für die kleinen Tierchen. Wespen können übrigens nicht nur vom Essen, sondern auch von Düften wie Parfum, Cremes oder Holzmöbelpolitur angezogen werden. Außerdem fliegen Sie auf bunte Kleidung.
Das können Sie tun
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Im Garten Essen abdecken und Reste direkt wegräumen.
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Klebrige Kindermünder und Hände immer gleich abwischen.
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Bei Getränken ist besondere Vorsicht geboten, zwischen den Schlucken abdecken, nicht direkt aus einer Flasche trinken und einen Strohhalm benutzen.
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Im eigenen Garten reifes Obst am besten abernten und nicht unter den Bäumen verfaulen lassen.
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Einer Wespe, die sich in die Wohnung verirrt hat, hilft Zugluft. Zwei Fenster aufmachen, so findet das Tier schneller raus. Klappt das nicht, nach Glas und Postkarte greifen.
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Zwei Schülerinnen haben bei "Jugend forscht" herausgefunden, dass sich Wespen ganz leicht vom Kuchentisch ablenken lassen. Einfach einen Teller mit einigen halbierten überreifen Weintrauben in fünf bis zehn Meter Entfernung aufstellen und schon haben Sie Ihre Ruhe. Marmelade oder Honig als Ablenkung machen die Tiere dagegen eher aggressiv.
Tipps und Warnungen
Wenn Sie ein Nest beherbergen, lassen Sie sich erst beraten, bevor Sie mit Kanonen auf Wespen schießen. Evtl. lässt es sich schonend umsiedeln. Falls eine Abtötung nötig ist, wenden Sie sich an ökologisch arbeitende Schädlingsbekämpfer (am Berufsverbandsiegel des Vereins zur Förderung der ökologischen Schädlingsbekämpfung (
vFöS) zu erkennen). Lassen Sie sich in jedem Fall erklären und zeigen, welche Mittel der Schädlingsbekämpfer einsetzen will. Hornissen genießen durch die Bundesartenschutzverordnung übrigens einen besonderen Schutz. Wer Nester ohne Genehmigung zerstört oder umgesiedelt, dem droht eine Geldbuße.
Auch wenn Wespen wahre Plagegeister sein können, Schädlinge sind sie nicht. Und loswerden kann man sie zudem mit milden Methoden. Ersparen Sie sich, den Wespen und dem Rest der Welt deshalb den Einsatz von Pestiziden.
Kommentare (13)
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Ich habe mit ihnen ein Abkommen: Ich störe sie nicht, sie lassen mich in Ruhe. Funktioniert schon den ganzen Sommer hervorragend. Sie kommen zwar nachts (wenn noch lese vor dem Schlafen) ab und zu mal durchs gekippte Fenster rein, aber wir haben ja ein Abkommen ;-) und sobald ich das Licht ausmache, ist auch Ruhe und sie können morgens, wenn ich das Fenster weit aufmache, auch wieder raus - falls sie es in der Nacht nicht mehr schaffen. mehr weniger