Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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  • schrieb am 19.05.2011 um 09:27
    Super, wird gleich am Wochenende ausprobiert.

    Finde solche Rezeptideen echt klasse und würde mich freuen, wenn ihr öfters welche vorschlagen könntet.

    Vielen Dank und weiter so!
  • schrieb am 19.05.2011 um 09:29
    Im Zeitalter von Backshops und Fertigmischungen ist selbst machen wirklich die allerbeste Lösung - Sauerteigbrot habe ich natürlich auch schon fabriziert und kann jeden nur dazu ermutigen, es auch zu tun - danach will man es nicht mehr anders haben! :-) Liebe Grüße, Gita
  • schrieb am 19.05.2011 um 12:31
    Endlich weiß ich, wie das tolle Dinkel-Mischbrot von Effenberger geht. Da ich seit Jahren nur selbstgebackenes Sauerteigbrot esse, finde ich das Rezept allerdings für Anfänger und im Alltag etwas zu kompliziert. Trotzdem bitte weiter vollwertige Rezepte veröffentlichen - finde ich toll! LG Rewi
  • schrieb am 22.05.2011 um 15:02
    Ich habe zwei Nachfragen:
    1. Zur benötigten Gar(Gär-? Geh-?)temperatur: Im Winter heize ich nie und nimmer auf 28° auf (durchschnittlich 19°C). Auch in den Frühling/ Sommer/ Herbstmonaten herrschen insgesamt jetzt nicht sooooooo oft 28°C in meiner Berliner (Altbau-)Wohnung vor (vornehmlich im Juli und August, manchmal auch im Mai und Juni. Habe keinen Balkon). Wie komme ich also am besten auf solche Temperaturen, wenn nicht gerade günstiger Hochsommer ist? Wie macht ihr das?

    2. Gerade steht ein Sauerteig bei mir in der Sonne (und ich hoffe er wächst bei etwa 20°C Raumtemperatur, ich spekuliere auf höhere Tempraturen durch direkte Sonneneinstrahlung. Genau gemessen hab ich's jedoch nicht). Für den Teig habe ich statt eines eigenen Vorteigs getrockneten Natursauerteig genommen, den mensch einfach nur zur Mehl-Hefe-Salz-Masse geben und gehen lassen muss. Genaue Temperaturangaben, wie in dieser Backanleitung hier, stehen nicht auf dem Rezept (steht auf der Natursauerteigpackung der Firma Arche. Da steht ledigch "an einem warmen Ort ruhen lassen", was immer "warm" bedeutet). Was unterscheidet selbst geangesetzten Vorteig (bzw. Backferment) von getrocknetem Natursauerteig (auch aus Backferment, oder?) und welche Rolle spielt die Temperatur dabei?

    Fragt und grüßt Emma
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    schrieb am 23.05.2011 um 16:50
    Jeder Heizkörper (oder was auch immer9 hat eine erheblich höhere Temperatur als ein Raum. Hat dieser z..B. 20° Hat ein Heizkörper u.U. 25 - 70°C!

    Dürfte also kein Problem sein, dort irgendwo zeitweise ca. 28° zu realisieren...

    Selbst auf der Fensterbank (ohne Heizung) hat man häufig weit über 40°...
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    schrieb am 24.05.2011 um 10:31
    Hallo Hannilein. Ok, das hieße also ich brauche definitiv ein Thermometer, um den Punkt im Raum mit der richtigen Temperatur zu ermitteln. Mag gar nicht glauben, dass Bäcker das von je her auch so mach(t)en... Mein letztes Brot jedenfalls ging in der direkten Sonne auf der Fensterbank nach 45 Min. nur geschätzte 5-10% auf. Aber immerhin schmeckt's ;-)
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    schrieb am 03.07.2011 um 13:11
    Im Backofen erreicht man mit dem eingeschaltetem Lämpchen Temperaturen von um die 30° C, die dann durch spaltweises Öffnen der Backofentür reguliert werden kann.
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    schrieb am 23.02.2012 um 15:04
    Aber den Backofen über Nacht anlassen, och nö.
  • schrieb am 24.05.2011 um 08:55
    Dieses Brotrezept klingt richtig gut. Am besten ich bau mir endlich einen Solarofen für die Terasse.
    Hoffentlich wird der warm genug fürs Brotbacken. Somit bekäme das Brot auch noch jede Menge gute Energie.
  • schrieb am 23.02.2012 um 15:32
    Wenn ihr euch für´s Brotbacken so begeister,guckt doch mal bei chefkoch.de.
  • schrieb am 01.03.2012 um 00:51
    Also man kann Sauterteig auch prima selbst ansetzen und sich dann die Plastikverpackung fürs Backferment sparen: Roggen und Weizen (je 50 g) fein mahlen, mit etwa 100 g Roggenschrot und einer Prise gemahlenem Kümmel mit 250 ml Wasser verrühren. Brei nur mit einem Tuch oder Teller abgedeckt (NICHT LUFTDICHT verschließen!!) etwa drei (!) Tage stehen lassen. Dann müsste der Brei säuerlich aber nicht scharf (!) riechen, Bläschen gebildet haben und als Ansatz gut funktionieren.

    Rezept nach dem BUch: "Brot und Brötchen selber backen" von Marianna Buser
  • schrieb am 01.03.2012 um 03:59
    Ich kenne die Sauerteigherstellung geringfügig anders, nämlich daß er täglich gefüttert werden muss:

    100 g Mehl (am besten Roggenvollkornmehl) mit Wasser zu einem dickflüssigen Teig (etwa wie Waffelteig) verrühren. In einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort etwa 24 Stunden stehen lassen.
    Dann wieder 100 g Mehl und entsprechend Wasser zugeben, gut einrühren und erneut etwa 24 Stunden stehen lassen.
    Weiter so verfahren, bis der Sauerteig backfertig ist. Das erkennt man an drei Kriterien:
    • Er riecht deutlich säuerlich.
    • Auf der Oberfläche hat sich Schaum gebildet.
    • Wenn man einen Löffel voll Teig genauer betrachtet, kann man unzählige winzige Bläschen erkennen.

    Der Sauerteig ist nach ca. 3 - 5 Tagen fertig und kann aus Roggen, Dinkel oder auch gemischt hergestellt werden.

    Diese Herstellung kenne ich seit 25 Jahren, habe sie aktuell herauskopiert aus: http://www.baecker.org/seiten/rohstoffe/sauerteig.htm

    Von diesem Sauerteig nimmt man für das nächste Brot einen kleinen Teil ab. Diesen Teil kann man dann durch Zugabe von Mehl und warmem Wasser innerhalb von 12 Stunden auf die benötigte Menge gehen lassen.

    Sauerteig ist sehr gut einfrierbar. Dann einfach auftauen, Vollkornmehl und warmes Wasser hinzutun und 12 Stunden gehen lassen, fertig.

    Für eine USA-Reise habe ich meinen selbstgezogenen Sauerteig, den ich seit 25 Jahren pflege, getrocknet und im Mixer geschreddert. Aus diesem getrockneten Sauerteig war dann ganz einfach durch Zugabe von warmem Wasser und Vollkornmehl ein frischer Sauerteig herstellbar.
  • gelöscht am 01.03.2012 um 04:14 von rewi
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