Energiesparlampe, LED & Co.
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„Insbesondere seit dem letzten Jahr hat der Markt für erneuerbare Energien sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Kundenseite spürbar an Dynamik gewonnen“, sagt Energieexperte Thorsten Bohg vom Verbraucherportal Toptarif, welches die Studie zu den regionalen Märkten in den 100 größten deutschen Städten nun vorgelegt hat. Bereits vor den Störfällen im Kernkraftwerk Krümmel habe sich jeder fünfte Wechsler für einen Ökostrom-Anbieter entschieden – inzwischen beziehen bereits zwei Millionen deutsche Haushalte Ökostrom. „Wir erwarten, dass die Zahl der Haushalte, die Ökostrom beziehen, zum Jahresende deutlich über der Marke von 2,5 Millionen liegen wird“, kommentiert Bohg den Trend.
Hier geht’s zur Top 100 Liste als pdf.
Für viele das Argument schlechthin: der Preisvorteil. Denn wer einen durchschnittlichen Verbrauch von 4000 kWh pro Jahr hat, der kann durch Ökostrom – allerdings mit Gütesiegel – rund 95 Euro günstiger liegen als mit dem billigsten Angebot eines örtlichen Grundversorgers. Entsprechend einer dadurch verstärkten Nachfrage sowie eines stetig wachsendes Umweltbewusstseins ist auch die Zahl der Ökostrom-Anbieter in die Höhe geschnellt. In diesem Sommer kann der Konsument durchschnittlich zwischen 42 regionalen Versorgern wählen. Der Wettbewerb unterscheidet sich jedoch regional sehr stark, wodurch auch die Preise stark schwanken.
Für das Ranking haben die Mitarbeiter von Toptarif die regionalen Märkte für Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten miteinander verglichen. Anzahl der Anbieter pro Stadt, Wettbewerbsintensität, Einsparpotential und Ökostrompreise bei den regionalen Versorgungsunternehmen dienten dabei als Parameter. Es sei in allen untersuchten Regionen lohnenswert für die Konsumenten, auf Ökostrom umzusteigen, so das Fazit. „Der Wechsel zu Anbietern mit Ökostromprodukten schont nicht nur die Natur, sondern kann auch die Haushaltskasse um bis zu 300 Euro im Jahr entlasten“, hat Bohg errechnet. Am attraktivsten sei der Wechsel in den süddeutschen Bundesländern. So belegten acht Städte aus Baden-Württemberg die vorderen Plätze, allen voran Tübingen, gefolgt von Ludwigsburg und Freiburg. Mit Nürnberg folgt die erste bayerische Stadt auf dem neunten Platz. Die Beste der drei deutschen Millionenmetropolen ist München – allerdings rangiert sie auf Platz 35. Schlusslicht ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden.
Bei der Auswahl des passenden Tarifs sollten Verbraucher jedoch immer auf die Zertifizierung der angebotenen Produkte achten, die Auskunft über die Herkunft des Ökostroms geben. Empfehlenswert sind Angebote mit dem „Grüner Strom Label“ (GSL), dem „ok-power Label“, dem „Öko-Strom“-Gütezeichen der Landesgewerbeanstalt Bayern und den verschiedenen TÜV-Zertifikaten.
Wer sicher gehen möchte, dass er „guten“ Ökostrom bezieht, kann sich bei unserem Partner, dem Öko-Insitut, informieren, denn EcoTopTen hat 134 regionale Anbieter von Ökostrom ausgezeichnet.
Zur pdf-Datei.
Und hier das
pdf von EcoTopTen mit den bundesweiten Anbietern.
>> Interview mit einem Experten vom Öko-Institut über "guten" und "schlechten" Ökostrom.
Kommentare (7)
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inaktiver User 77191
schrieb am 30.10.2010 um 01:26 ¶GrannySmith
schrieb am 15.08.2010 um 13:29 ¶Kommentar schreiben
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