Tipps zum guten Blumenpflanzen

Lassen Sie Ihren Garten erblühen!


besser:machen

  1. Bienenfutter pflanzen

    Blumen sind eine Zierde für jeden Garten und für Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge sind sie Grundnahrungsmittel. Bevorzugen Sie ungefüllte Blumen, nur diese sind Insektennahrung. Beispielsweise Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill, Nigella und Goldmohn, sie sind ein richtiger Bienenschmaus. Besonders im Spätsommer wird das Nahrungsangebot knapp, sodass Sie Hummeln, die im Gegensatz zu Bienen keine Vorräte anlegen, mit Spätblühern vor dem Hungertod bewahren können.

  2. Kein gebeiztes Saatgut verwenden

    Konventionelles Saatgut wird oft gebeizt. Die giftigen Mittel, die hierfür verwendet werden, gelten als eine Ursache für das weltweite Bienensterben. Deshalb: Kaufen Sie Bio-Saatgut und -Pflanzen.

  3. Invasive Pflanzen meiden

    Neophyten sind Pflanzen, die in einem Ökosystem eigentlich nicht vorkommen. Breiten sie sich unkontrolliert aus, kann es zur Verdrängung einheimischer Arten kommen. Nicht selten wandern diese Pflanzen aus privaten Gärten aus. Die kanadische Goldrute ist so ein Beispiel. Von ihr sollten Sie lieber die Finger lassen!

  4. Heimische Blumen bevorzugen

    Welche Auswirkungen gebietsfremde Pflanzen letztlich auf ein Ökosystem haben können, lässt sich oft erst nach Jahrzehnten absehen. Mit einem Naturgarten mit einheimischen Wildblumen oder altbewährten Bauernblumen gehen Sie hier kein Risiko ein und geben Ihrem Garten gleichzeitig eine individuelle Note.

  5. Kein Torf auf Balkonien

    Seien Sie kein Klima- und Artenkiller und kaufen Sie keinen Torf. Denn für torfhaltige Blumenerde werden immer noch Moore trocken gelegt. Der BUND hat eine Liste torffreier Blumenerde zusammengestellt.

Tipps und Warnungen

Es stehen mehr giftige Pflanzen in unseren Gärten, als wir es vielleicht vermuten würden. Besonders wenn Sie Kinder haben, sollten Sie diesbezüglich in Ihrer Pflanzauswahl vorsichtig sein. Besonders giftige Blumen sind Eisenhut, Engelstrompete, Herbstzeitlose, Christrose, Fingerhut, Gewöhnlicher Seidelbast, Hundspetersilie, Maiglöckchen, Hoher Rittersporn, Grüne und Stinkende Nieswurz sowie Schwarzes Bilsenkraut. Eine ausführliche Liste finden Sie beim Botanischen Garten Bochum.

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    Grasmuecke
    schrieb am 25.04.2011 um 13:01
    Wer Lebensräume für "Nützlinge" schafft, der braucht keine künstlichen "Schädlingsbekämpfungsmittel". Denn er hat ganz natürliche. Denn wer einen Igel im Garten hat braucht sich nicht über eine Schneckenplage beklagen. Wer einen Teich mit Fröschen und Kröten hat (wenn keine Straße in der Nähe ist...
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    Bantam
    schrieb am 21.04.2011 um 11:00
    Aktuelle läuft eine TV-Kampagne für Monsantos "Roundup unkrautfrei", bitte benutzt dieses Gift nicht in Eurem Garten! Umweltinstitut München warnt vor Pflanzengift „Roundup unkrautfrei“ Der Mörder ist immer der Gärtner? München, 20. April – Gartenhandel und Baumärkte werben aktiv für das...
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