Mein Bio-Garten: naturnah und ökologisch
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besser: wissen - machen - kaufen
Blumen sind eine Zierde für jeden Garten und für Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge sind sie Grundnahrungsmittel. Bevorzugen Sie ungefüllte Blumen, nur diese sind Insektennahrung. Beispielsweise Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill, Nigella und Goldmohn, sie sind ein richtiger Bienenschmaus. Besonders im Spätsommer wird das Nahrungsangebot knapp, sodass Sie Hummeln, die im Gegensatz zu Bienen keine Vorräte anlegen, mit Spätblühern vor dem Hungertod bewahren können.
Konventionelles Saatgut wird oft gebeizt. Die giftigen Mittel, die hierfür verwendet werden, gelten als eine Ursache für das weltweite Bienensterben. Deshalb: Kaufen Sie Bio-Saatgut und -Pflanzen.
Neophyten sind Pflanzen, die in einem Ökosystem eigentlich nicht vorkommen. Breiten sie sich unkontrolliert aus, kann es zur Verdrängung einheimischer Arten kommen. Nicht selten wandern diese Pflanzen aus privaten Gärten aus. Die kanadische Goldrute ist so ein Beispiel. Von ihr sollten Sie lieber die Finger lassen!
Welche Auswirkungen gebietsfremde Pflanzen letztlich auf ein Ökosystem haben können, lässt sich oft erst nach Jahrzehnten absehen. Mit einem Naturgarten mit einheimischen Wildblumen oder altbewährten Bauernblumen gehen Sie hier kein Risiko ein und geben Ihrem Garten gleichzeitig eine individuelle Note.
Seien Sie kein Klima- und Artenkiller und kaufen Sie keinen Torf. Denn für torfhaltige Blumenerde werden immer noch Moore trocken gelegt. Der BUND hat eine Liste torffreier Blumenerde zusammengestellt.
Kommentare (5)
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Grasmuecke
schrieb am 25.04.2011 um 13:01 ¶Bantam
schrieb am 21.04.2011 um 11:00 ¶Kommentar schreiben
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