besser:machen
Die besten Adressen für Saatgut und Pflanzen
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Bienenfutter pflanzen
Blumen sind eine Zierde für jeden Garten und für Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge sind sie Grundnahrungsmittel. Bevorzugen Sie ungefüllte Blumen, nur diese sind Insektennahrung. Beispielsweise Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill, Nigella und Goldmohn, sie sind ein richtiger Bienenschmaus. Besonders im Spätsommer wird das Nahrungsangebot knapp, sodass Sie Hummeln, die im Gegensatz zu Bienen keine Vorräte anlegen, mit Spätblühern vor dem Hungertod bewahren können.
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Kein gebeiztes Saatgut verwenden
Konventionelles Saatgut wird oft gebeizt. Die giftigen Mittel, die hierfür verwendet werden, gelten als eine Ursache für das weltweite Bienensterben. Deshalb: Kaufen Sie Bio-Saatgut und -Pflanzen.
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Invasive Pflanzen meiden
Neophyten sind Pflanzen, die in einem Ökosystem eigentlich nicht vorkommen. Breiten sie sich unkontrolliert aus, kann es zur Verdrängung einheimischer Arten kommen. Nicht selten wandern diese Pflanzen aus privaten Gärten aus. Die kanadische Goldrute ist so ein Beispiel. Von ihr sollten Sie lieber die Finger lassen!
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Heimische Blumen bevorzugen
Welche Auswirkungen gebietsfremde Pflanzen letztlich auf ein Ökosystem haben können, lässt sich oft erst nach Jahrzehnten absehen. Mit einem Naturgarten mit einheimischen Wildblumen oder altbewährten Bauernblumen gehen Sie hier kein Risiko ein und geben Ihrem Garten gleichzeitig eine individuelle Note.
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Kein Torf auf Balkonien
Seien Sie kein Klima- und Artenkiller und kaufen Sie keinen Torf. Denn für torfhaltige Blumenerde werden immer noch Moore trocken gelegt. Der BUND hat eine Liste torffreier Blumenerde zusammengestellt.



Kommentare (5)
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Ich habe auf meinem Balkon (Südseite) Sonnenkräuter wie Dill, Boretsch, Minze, Zitronenmelisse, Thymian und Zitronenbasilikum, Mayoran und Lavendel. Außerdem werde ich noch Schmetterlingsblumen, Bauernsonnenblumen und Kapuzinerkresse sähen (die Samen habe ich über den https://www.bundladen.de/, die natürlich biologisch sind.
In vielen Gärten fehlen diese wichtigen Bienenpflanzen leider, die Zierpflanzen aus dem Baumarkt sind für Insekten nutzlos und nur für das menschliche Auge von Nutzen. Außerdem sind sie oft aus genmanipuliertem Saatgut. mehr weniger
Umweltinstitut München warnt vor Pflanzengift „Roundup unkrautfrei“
Der Mörder ist immer der Gärtner?
München, 20. April – Gartenhandel und Baumärkte werben aktiv für das Pflanzengift „Roundup unkrautfrei“. Doch die Produkte für den Haus- und Kleingartenbereich enthalten denselben Wirkstoff Glyphosat wie das umstrittene Roundup für die landwirtschaftliche Anwendung. Das Umweltinstitut München warnt vor dem Gebrauch.
http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2011/2011_04_20-870.html mehr weniger
wenn eltern wissen würden, was eigentlich in ihrem garten steht (auch der so beliebte buchs und die eibe sind tödlich giftig)
wenn eltern die freizeit in der natur verbringen würden,
dann bestünde keine gefahr, dass unsere zukünftige generation mampfend und essend durch die vegetation tigern würde....(wenn sie das überhaupt noch dürfen...;-()
und neben den vielen chemischen giften (lacke, kunststoffe, dioxin in nahrung, usw. und so fort...) unserer modernen welt vielleicht ein paar natürliche stoffe abkriegen würde...;-)
p.s.
ausserdem sind die herbstzeitlose, der seidelbast, das bilsenkraut, die nieswurz sehr wichtige bienenpflanzen, die im
www.hortus-insectorum.de
meinem eigenen garten aus diesem grund stark vertreten sind
also was wollen wir? pflanzen für die bienen oder eine sichere umwelt für die kinder von eltern, die den bezug zur natur auch schon weitgehend verloren haben.... mehr weniger
Einfach mal bleiben lassen...
Für die Vögel und sonstigen Tiere im Garten ist es wichtig, daß es Bereiche gibt, die nicht überpflegt werden.
Fallobst liegen lassen, Holzstücke oder Steine auf einem Haufen liegen lassen, Wiesenstücke ungemäht lassen (bzw. nur 1x im Jahr mähen), Abgestorbene Pflanzenteile über Winter liegen lassen und erst kurz vorm Austrieb im Frühjahr entfernen...
Einfach mal gucken, was passiert, wenn man n i c h t s tut.
Das fällt manchen Gartenbesitzern unwahrscheinlich schwer. mehr weniger
Eine Ergänzung zu den Futterpflanzen: Wichtig ist auch das Angebot an Nahrungspflanzen für den Nachwuchs, im Falle der Schmetterlinge also für ihre Raupen. Eine sehr empfehlenswerte Liste für Beides (Schmetterlings- und Raupenpflanzen) vom BUND (bitte dort auch die weiteren Links, vor allem den von "floraweb.de" beachten!):
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/abenteuer_faltertage/tipps/schmetterlingspflanzen/
Gerade die oftmals unspektakulären, unscheinbaren oder sogar unbeliebten Raupenpflanzen haben leider häufig das Los, dass sie aus den Gärten verbannt werden. Ohne das richtige Futter aber keine Raupen, und ohne Raupen keine Schmetterlinge. Wichtig ist also, für Groß UND Klein zu sorgen.
Zu den Giftpflanzen: Bei Kindern verstärkt darauf zu achten, ist absolut richtig. Andererseits sollte man Augenmaß bewahren, denn nicht jede giftige Pflanze ist gleich eine Gefahr. Insofern: Keine Panik, sondern rationale Abwägung, ohne unnötige Risiken einzugehen. Nicht leichtfertig alles herausreißen, sondern sich lieber informieren. Daneben sollte man Kinder für die Schönheit und den Wert der Natur sensibilisieren. Dazu gehört auch, sie auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Ich denke, das ist ein guter Weg, dass aus den Kindern von heute Erwachsene werden, die anderem Leben mit Respekt, Verständnis, Achtung und Liebe begegnen.
Nachtrag: Hier der von mir genannte floraweb-Link (sehr informativ!):
http://www.floraweb.de/pflanzenarten/schmetterlingspflanzen.xsql
Und wo ich schon gerade dabei bin: Hier noch der zweite Link auf der o.a. Seite des BUND:
http://www.naturgarten-fachbetriebe.de/ mehr weniger