Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Tipp für Einsteiger

Stoppt die Papier-Verschwendung!


Die Papierherstellung fordert viele wertvolle Ressourcen: Holz, Energie und Wasser. Zudem werden Luft und Wasser dabei durch Schadstoffe belastet. Wir alle können mithelfen, die Umwelt zu schonen. Im Jahr verbrauchen wir durchschnittlich 250 Kilo Papier pro Kopf. Der weltweite Durchschnitt liegt dagegen nur bei 57 Kilo pro Person. Gerade in Büros werden oft viele unnötige Ausdrucke gemacht, die hinterher wieder im Papierkorb landen. Selbst beim Toilettenpapier ist häufig Überfluss zu finden: vierlagiges Papier, möglichst weich und kuschelig.

Die Hoffnung, dass die Verbreitung von Computern, E-Mails und Internet Papier spart, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Der durchschnittliche Papierverbrauch hat sich sogar erhöht. Weltweit wächst der Verbrauch jährlich um 20 Prozent. Dabei gehört Papier zu den wasserintensivsten Produkten überhaupt. Das anfallende Abwasser muss aufwendig gereinigt werden. Reststoffe und Wärme werden an unsere Flüsse abgegeben. Vor allem im Ausland werden für die Papier- und Zellstoffproduktion auch große (Ur-)Waldflächen gerodet. Durch einen sparsamen Papierverbrauch tragen wir dazu bei, unsere Umwelt zu erhalten.

Stand: 23.06.2010 von

Kommentare (53)   abonnieren

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    schrieb am 23.06.2010 um 16:24
    Mein persönlicher Papierverbrauch hat sich durch E-Mails und Internet immens reduziert und geht glücklicherweise gegen null. Ich frage mich, warum das nicht auch andere schaffen!? Es gibt sehr viele Leute, die jede E-mail ausdrucken (und wenn sie auch nur aus 5 Wörtern besteht), um den Ausdruck zwei Stunden lang auf dem Schreibtisch liegen zu lassen und dann wegzuwerfen - kein Wunder also, dass es da zu keiner Reduktion des Papierverbrauchs kommen kann! Liebe Grüße, Gita
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    schrieb am 23.06.2010 um 17:09
    Null Papierverbrauch geht bei mir aus geschäftlichen Gründen leider nicht. Ich bestelle aber seit ca. zwei Jahren nur noch 100-%-Recyclingpapier bei memo, drucke so weit wie möglich - wie auch in einem der Bilder gezeigt - zwei Seiten auf eine im Tonersparmodus (wenn Ausdrucke erforderlich sind) und nutze bei einem Großteil der Ausdrucke die Rückseiten für Notizen (wenn es sich nicht um vertrauliche Inhalte handelt, die in den Aktenvernichter müssen). Und selbstverständlich kommt beim Toilettenpapier und bei Papiertaschentüchern (soweit überhaupt benutzt) auch nur 100 % Recycling in Frage.
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    schrieb am 28.06.2010 um 08:44
    Ich mache das genau so. Aber die unerwünschten Werbezuschriften zählen da leider auch und gegen die kann man leider nicht allzuviel ausrichten. Selbst wenn ich den Quatsch an die Firmen zurückschicke, bekomme ich immerwieder neue Werbung.
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    schrieb am 24.06.2010 um 10:10
    Ich arbeite für die ARGE mit Hartz IV Empfängern. Es gibt keine Datenbank für die Kundendaten, sondern die werden in Formulare eingetragen, die dann später ausgedruckt in einen Kundenordner, den wir bei Anfrage der ARGE vorlegen müssen, kommen. Das sind pro Teilnehmer 7 Seiten, die wir aus Datenschutztechnischen Gründen nicht per E-Mail verschicken dürfen. So in jedem Teilnehmerordner müssen diese und jene Papiere abgelegt werden, z. B. Praktikumsverträge, Praktikumsbeurteilungen usw. Alles fein säuberlich ausgedruckt und eingeheftet. Zum guten Schluss müssen wir eine Bewertung schreiben, die wir persönlich in Papierform bei der ARGE abgeben müssen und das nicht nur in einfacher, sondern für den Chef der Maßnahme noch einmal in kompletter Form. Ich will nicht wissen, wieviel Papier aus Datenschutz Gründen ausgedruckt werden muss, weil die Datensicherung im internet wohl nicht gewährleistet ist. Ich finde das zum K............, denn wir verbrauchen nicht nur Unmengen Papier, sondern auch Druckerkartuschen und Benzin und und und............nicht zuletzt Arbeitszeit
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    schrieb am 14.07.2010 um 14:43
    Nachdem mir mein Rechner kaputt gegangen ist habe ich doch feststellen müsssen, dass ich nicht immer sinnvoll ist, nichts auszudrucken. Datensicherung geht halt nicht ohne Papier.
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    schrieb am 17.10.2012 um 10:22
    doch: externe Festplatten, CDs etc.
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    schrieb am 24.06.2010 um 12:29
    Viele Anschreiben, die man erhält, sind nicht wichtig, haben aber eine blanke Rückseite.
    Für Einkaufszettel, Notizen usw. verwende ich nur solches Papier. Auch Fehldrucke wandern nicht in den Papierkorb. Es versteht sich, dass ich nur Recycling-papier verwende.
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    schrieb am 24.06.2010 um 13:55
    Schade ist es, dass Kommunen wegen der knappen Kassen wieder von der Verwendung von Recyclingpapier Abstand nehmen und stattdessen das billigste Papier einkaufen, das auf dem Markt verfügbar ist. Hier Überzeugungsarbeit zu leisten ist sehr schwer.

    Genauso schade ist es auch, dass die von der EU auferlegten Dokumentationspflichten in allerlei Behörden dazu führen, dass immer längere Checklisten, Dokumentationen u.s.w. gedruckt und archiviert werden müssen. Bürokratieabbau ist nur ein frommer Wunsch...
    Da wäre es doch wirklich sinnvoll, wenn alle solche Dokumente, Formblätter u.s.w. noch durch eine Art Umwelt-TÜV gehen würden, der darauf prüft, ob Formblätter nicht papiersparender gestaltet werden können, ob reine EDV-Lösungen statt Papierwege beim Erfassen von Daten nicht manchesmal günstiger wären.

    Und dann gibt es noch Orte, in denen es außer Toilettenpapier rein gar nichts aus Recyclingpapier gibt, keine Schulhefte, keine Taschentücher, keine Briefumschläge. Wer in einem solchen Ort wohnt, dem hilft nur memo.de (und die vielleicht noch existierenden Alternativversender, die ich jetzt aber leider nicht kenne. )
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    schrieb am 25.06.2010 um 10:21
    @ ArthurDent: [Zitat] Schade ist es, dass Kommunen wegen der knappen Kassen wieder von der Verwendung von Recyclingpapier Abstand nehmen und stattdessen das billigste Papier einkaufen... [Ende]

    Da frage ich mich aber doch, weshalb Recyclingpapier teurer sein soll als Papier aus Frischfaser. Und an den Orten, an denen es nichts auf Recyclingbasis gibt, ist die Internet-Bestellung in der Tat heute der gangbarste Weg - in Zeiten der allgegenwärtigen Vernetzung gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, diese nicht auch positiv zu nutzen.
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    schrieb am 25.06.2010 um 20:46
    Naja, in diesem Fall habe ich da mal nachgefragt. Die kaufen eben in Paletten und nicht in Kartons. Da sind die Billigpapiere günstiger als z.B. Classic White von Steinbeis. Wenn man dann noch einen etwas helleren Ton im Papier haben möchte, um die Widerstände einiger Mitarbeiter abzufangen, dann ist die Recycling-Lösung noch etwas teurer.
    Runtergerechnet auf die 500 Blatt Packung sind das Preisunterschiede von vielleicht 30 cent. Aber bei 8 Paletten sind das eben 480 Euro und das ist ein Argument für die knappen Kassen der Kommunen.
    Voraussetzung ist natürlich, dass da auch Leute im Einkauf sitzen, die den Mehrwert der Recycling-Lösung nicht (aner)kennen. Ich würde aber mal sagen, dass das auf'm Land noch sehr verbreitet ist.
    Ich finde das sehr schade, aber solange sich nur einzelne Stimmen pro Recycling aussprechen, ist da wohl nichts zu machen.
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    schrieb am 28.06.2010 um 08:14
    Die Lösung kostet 1,50 Euro und spart das zigfache für die Umwelt. Ausserdem macht der bunte Farbklecks am Briefkasten spaß.

    http://www.bildwiese.de/blog/
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    schrieb am 29.06.2010 um 11:48
    Mein privater Drucker ist seit Monaten kaputt. Ich habe mir keinen neuen gekauft. Wenn ich dringend einen Ausdruck brauche, lade ich die Datei auf einen USB-Stick und drucke sie woanders aus. Beispielsweise beim nächsten Copy-Shop. Der Ausdruck kostet dort zwischen 10 und 20 Cent pro Seite. Das geht auch und man denkt mehr über die Notwendigkeit nach, als wenn der Ausdruck nur einen Mausklick weit entfernt ist.

    Bei der KarmaKonsum-Konferenz gab es auch Aussteller zum Thema "umweltfreundliches Drucken":
    http://ahlfeldt-company.com/ - Umweltfreundliches Drucken
    http://dieumweltdruckerei.de/ - Klimaneutral, ressourcenschonend und mit Umweltfarben drucken
    http://lokay.de/ - ist mit seinen ressourcenschonenden Printprodukten Pionier auf dem Gebiet nachhaltiger Druckerzeugnissen

    http://karmakonsum.de/konferenz/programm/karmakonsum-messe-und-expo/
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    schrieb am 30.06.2010 um 11:46
    Meine Grundschullehrerin hatte uns schon damals (vor 18 Jahren) gesagt wir sollen unsere eltern anhalten nur recyclingpapier verwenden und schutzumschläge aus dickerem papier anstelle von diesem komischen plastezeugs das die andren hatten. und das war keine alternative schule sondern ne stinknormale staatliche grundschule. nur damit stand sie ziemlich allein. aber sie war die erste die es wohl geschafft hat dass es damals cool war auf dunklerem papier zu schreiben.
    ich sehe generell in den schulen auch ein großes problem. in einer meiner weiterführenden schulen haben die auch erst von recycled auf frisch umgestellt um dann gar keine kopien mehr auszuteilen, aus geldmangel. das bedeutet wir haben die halben schulstunden dazu verbraucht alles abzuschreiben. das war auch keine lösung :(
    jetzt bekomm ichs auch im beruf mit. dokumentationspflicht im krankenhaus. da sammelt man bei einem patienten der eine woche liegt nen ganzen katalog an. das ist teilweise so viel dass man nicht mehr durchblickt, da jeder alles anders einsortiert und man irgendwann einen zettel doppelt und dreifach entdeckt weil er völlig untergegangen ist und eben neu angelegt wurde. gaaaaanz langsam kommen hier elektronische dokumentationssysteme zum zug. aber die akzeptanz ist naja.... sagen wir mal...gering. obwohl das ärztehinterhergerenne nicht mehr da wäre wenn jeder durch einen smartirgendwascomputer zugang zu den kurven hätte. lieber werden zettel über zettel hin und her geschickt. wie das mit dem datenschutz ausschaut weiß ich nicht, da es ja nicht übers internet läuft wirds wohl kein problem sein...
    aber es ist ja nicht nur das papier im krankenhaus, auch diese uuuunzähligen wegwerfartikel. ich war vor kurzem in einer psychiatrie beschäftigt da hatten die noch glastropfengläschen,diese wurden jetzt aussortiert (und ich war so begeistert als ich dort war!!!) weil das plastik billiger ist (immerhin keine wegwerfartikel). was ich besonders pervers fand:
    ein einmalwaschlappen ist günstiger als die reinigung von einem baumwollwaschlappen! im sparwahn der krankenhäuser wird dann eben der einmalwaschlappen benutzt. genauso wird unsere wäsche nach österreich gefahren weils dort billiger ist zu waschen als hier. spritkosten der unzähligen lkws mit einberechnet. das kann doch nicht passen- da läuft doch was schief :(
    da bleibt man einzelkämpfer auf diesem gebiet.
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    schrieb am 30.06.2010 um 12:00
    @ Djueu - Einzelkämpfer - Nein Du bist kein Einzelkämpfer - Hier und anderswo haben es schon ganz viele Menschen kapiert und machen mit. Nur die Zahl ist noch gering, und so fühlt es sich im nahen Umfeld manchmal so an, als wäre man allein. Du bist es definitiv nicht ! Wir sind schon viele ! Und WIR setzen die Impulse in DIESE/R Zeit. Ist übrigens schon interessant - gerade im Krankenhaus holt man sich zu seiner Primärerkrankung auch noch eine Infektionserkrankung die einen dann u.U. richtig umhaut. Und das trotz steigendem Konsums von Einmalartikeln !? Wann steigen die Energiepreise endlich weltweit so stark an, dass wirklich vernünftig gehandelt werden muß ?
    Ich bin für eine drastische Ökosteuer auf Rohöl und allem was daraus gemacht wird. Weiterhin bin ich für den direkten Einsatz dieser Gelder in zukunftsorientierte grüne Technik.
    JBM
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    schrieb am 01.07.2010 um 21:56
    Ein Einzelkämpfer? Und wenn schon. Ich bin mit Sicherheit drei Mal oder öfter im Copy-Shop die Geräte abgeschritten und hab mir aus den Fehlkopie-Kisten die brauchbaren Blätter mitgenommen. Lauter weiße, leere, ungeknitterte Blätter. Für Einkaufslisten meiner fünfköpfigen Familie, für Exzerpte kleinerer Texte, für Notizen oder Probedrucke ist das doch gutes Papier!
    Einzelkämpfer? Von mir aus! "Ich möchte gerne kopieren." - "Gerne, DIN A 4?" - "Ja. Und Recyclingpapier bitte!" Langes Gesicht. War keins im Kopierer. Muss der Thresendienst erst einlegen. "Wieviel Blatt sollens denn werden?" - "So 50 Stück." Er holt den Recycling-Papier-Stapel. Ja, so ist das.
    Aber zugleich drucke ich noch viel zu viel Sachen aus, die ich eigentlich nur online lesen sollte. Da muss ich an mir echt noch arbeiten. Auf Papier strengt sich das Auge nicht so sehr an, der Kontrast ist einfach anders. Vielleicht ist auch mein Bildschirm zu klein. ;-))
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    schrieb am 01.07.2010 um 10:05
    Schon die Kleinen sollten lernen, mit Papier bewusst sparsam umzugehen. Und wir Erwachsenen (oder (V)Erwachsenen, wie Berthild sie meistens nennt ) sollten schlicht und einfach endlich Vorbildfunktion übernehmen.
    Auch an den Schulen könnte verstärkt das Augenmerk auf Papiereinsparung gerichtet sein. Vieles lässt sich peu à peu einüben und verinnerlichen.

    www.utopia.de/blog/beitrag/kleine-veraenderungen
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    schrieb am 01.07.2010 um 10:52
    Hallo Dagmar,

    hier können Kinder und Erwachsene für 3 Euro einen Baum pflanzen lassen (aus dem ja bekanntlich Papier gemacht wird) und gleichzeitig erhalten sie einen bildwiese Aufkleber für ihren Briefkasten damit für den Werbemüll nicht länger 2.700.000 Bäume allein für Deutschland gefällt werden müssen.

    Die Lösung:

    http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
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    schrieb am 01.07.2010 um 10:59
    Wenn wir die Aktionen fest verbunden wissen, einerseits selbst Bäume säen, gleichfalls andernorts welche pflanzen lassen und uns, ein jeder höchstpersönlich, ums Papiereinsparen bemühen, dann kann das eine runde "erdenfreundliche" Chance bedeuten.

    DANKE für den Hinweis, JOhann. Werd' ich als Info heute am Nachmittag weitergeben.
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    schrieb am 01.07.2010 um 11:06
    das ist eine runde Sache ! (( | ^^
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    schrieb am 01.07.2010 um 11:30
    Alternativ gibt es das Projekt von kaufda.de:
    http://www.kaufda.de/umwelt/mission/
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    schrieb am 01.07.2010 um 11:46
    Nichts für ungut lukita - aber schau mal genau da hin !

    kaufda finde ich problematisch. Sicher verkaufen die ihre Idee, alle Werbeinfos nur noch über das Internet zu erhalten und Papier zu sparen. Das ist ihr Geschäftsinteresse - sicher auch okay - aber wenn ich Produkte bei denen eingebe: herrje - welche eine Vielfalt billigster Discounterprodukte (nicht mal Bio) tut sich da auf.

    Dazu kommt noch, dass die Idee von Plant -for -the -Planet regelrecht abgekupfert ist. So etwas nenne ich dazu noch Greenwashing erster Güteklasse.

    Hier weiß ich wenigstens, dass ich einen echten Baum gespendet habe der auch wirklich gepflanzt wird. Von Kindern (( | ^^

    Also wer vernünftig was tun will:

    http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
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    schrieb am 08.07.2010 um 14:57
    Bei der Papiersparplanung geht immer unter, dass die Papierfaser bei jedem Recycling-Vorgang kürzer wird. Daher ist es wichtig, beim Kauf von Hygienepapieren (die man nur noch kompostieren kann) Recycling-Qualität zu wählen. Werden dadurch kurze Fasern aus dem Kreislauf gezogen und lange mit dem frischen Papier hineingebracht, kann auch die Qualität der Recycling-Büropapiere hoch bleiben. - Sich in die Robinsonliste eintragen zu lassen und sich "Keine Werbung"-Aufkleber zu bestellen, sind auch gute Tipps.
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    schrieb am 08.07.2010 um 23:33
    Greenpeace: Papiergeschäft von Sinar Mas zerstört Urwald

    Unsere Kampagne zum Schutz der indonesischen Wälder geht in die nächste Runde. Zusätzlich zu den Ölpalmen verdrängen auch Akazien in Indonesien die wertvollen Torfwälder. Das sind schnellwachsende Bäume, die genau wie die Ölpalmen auf gerodeten und entwässerten Urwaldflächen in Monokultur angepflanzt werden. Nach etwa sieben Jahren werden sie geerntet und zu Papier verarbeitet. Die Firmengruppe Sinar Mas ist nicht nur der größte Palmöl-Hersteller Indonesiens, sondern mit der Firma Asian Pulp and Paper (APP) auch der größte Papier- und Zellstoffproduzent.

    Diese Woche hat Greenpeace einen Report über die illegalen und zerstörerischen Machenschaften von APP herausgegeben.

    Auf der Insel Sumatra ist APP der größte Zerstörer von Regenwald und zwar genau in den Gebieten, wo Orang-Utans und Sumatra-Tiger leben. Damit ist APP verantwortlich für das Aussterben dieser Arten. Der Report zeigt, wo das APP-Papier letztlich landet: Bei Supermarktketten wie Walmart, Carrefour und Tesco, aber auch bei der Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken oder bei Hewlett Packard.

    Wir werden in den nächsten Tagen viele Firmen anschreiben und auffordern, kein APP-Papier mehr zu kaufen. Unsere chinesischen Kollegen haben gestern in Beijing vor der französischen Supermarkkette Auchan demonstriert, die ebenfalls APP-Produkte in den Regalen hatte.

    http://blog.greenpeace.de/papierriese-zerstoert-indonesischen-urwald/
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    schrieb am 08.07.2010 um 23:50
    Politik: wichtig!
    Selbermachen auch.

    Zusätzlich zu Robinson-Liste:

    Stoffhandtuch im Büro deponieren.
    Ich vergesse zwar oft, es mit zum Klo
    zu nehmen, aber dann geh ich halt mit
    feuchten Händen zum Arbeitsplatz zurück ...

    Weiter: fast immer eine Blechdose (kein Plastik ..)
    dabei, im Rucksack: das spart Einpackpapier.
    Für Brot möglich: ein Brotbeutel aus Leinen:
    http://www.google.de/products?q=Brotbeutel
    (bei Utopia hab ich noch keinen gefunden):
    spart insbesondere die beknackten pastik-
    beschichteten Papiere ein.
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    schrieb am 14.07.2010 um 14:31
    In unserem Blog haben wir diesen Artikel aufgenommen und geben ein paar Tipps zur konkreten Anwendung:
    http://www.gruenspar.de/blog/2010/07/12/gruensparen-statt-schwarzaergern-12/
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    schrieb am 14.07.2010 um 14:46
    Sehr schön Dein Engagement Gruensparer. Hier noch ein Tip zur schnellen Abhilfe am eigenen Kasten.

    Schützt den Wald durch Weglassen von unnützer Werbung und pflanzt sogar noch einen Baum extra. So ist man sofort Teil einer schönen Lösung.

    http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
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    schrieb am 14.08.2010 um 11:09
    Ich wohne in Essen (Ruhr) und versuche seit geraumer Zeit, einen Händler zu finden, der A4-Recyclingpapier vertreibt mit möglichst geringem Weißegrad. Es ist nahezu unmöglich. Beim meines Wissens größten Bürobedarfshändler hier in der Gegend, Staples, gibt es in 2 Filialen keine einzige Packung, obowhl es dort zum Sortiment des Onlineshops gehört. Zahlreiche Copyshops führen ebenfalls kein Recyclingpapier. Bei einem einzigen bin ich fündig geworden - dann kam der Schock. 500 Blatt 60er Weiße sollten rund 10,20€ kosten... ich werde wohl doch bei memo bestellen.

    Übrigens: Essen wurde 2009 zur "Recyclingpapierfreundlichsten Stadt Deutschlands" gekürt:
    http://www.essen.de/module/meldungen/m_detail.asp?MNR=14143
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    schrieb am 21.10.2010 um 14:03
    Briefmarken-Heftchen der Post - welche eine Papierverschwendung!

    Warum in aller Welt muss die Post ihre Briefmarken in aufwändigen Heftchen mit Trägerpapier verkaufen? Ich wüsste gern einmal, wieviele Tonnen Papier für die Produktion dieser Heftchen - die letztendlich im Restmüll landen - verschwendet wird. Die von der Rolle zum Abschlecken tun's doch auch, da bleiben keine Reste. Bitte bei der Post nach Marken von der Rolle fragen.
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    schrieb am 21.10.2010 um 14:08
    Nachfolgender Text steht in der letzten Zeile meiner E-Post:

    Sparen Sie pro Seite etwa 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz. Drucken Sie daher bitte nur, wenn es wirklich notwendig ist.

    Erneuerbare Grüße
    Wilhard
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    schrieb am 21.10.2010 um 14:10
    Da gibt's nur eins: Im Internet bestellen. Es gibt da einen guten Internet-Versandhandel, der viele Recyclingprodukte vertreibt: www.memo.de. Das Papier verwende ich schon seit Jahren. Schicken lassen soll ja ökologisch gesehen sogar noch besser sein als selbst losfahren und kaufen. Und dann kann man sich das Material von Memo auch noch in einer Mehrweg-Kunststoffkiste schicken lassen, die man ausleert und dem Fahrer gleich wieder mit gibt. So produziet man noch nicht einmal Verpackungsmüll. Aber trotzdem immer wieder in Läden nach Recyclingpapier fragen: Ohne Nachfrage kein Angebot!
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    schrieb am 14.02.2011 um 17:52
    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und der Grund für mein "Hiersein" ist,dass ich heute zum Xten Mal schon wieder neue Telefonbücher aus meinem Briekasten gezogen habe.Zum Xten Mal habe ich mich gefragt, wozu das in der heutigen Zeit noch notwendig ist. Und heute bin ich zu der Überzeugung gekommen,dass es nichts bringt,wenn ich mich allein hinstelle und mich empöre. Damit möchte ich mich auf den Beitrag von wamaschu beziehen und fragen, bringt es Ergebnisse, wenn wir uns hinsetzen und Fragen"Warum um alles in der Weltmuss die Post...?" Das ändert nichts ander Tatsache, dass diese Dinge weiter fabriziert und praktiziert werden. ( Mal ganz nebenbei;von UNS Menschen). Es ist nicht DIE POST, um bei diesem Beispiel zu bleiben. Überall"stecken" wir Menschen dahinter. Daher ist es doch nur logisch, dass wir auch etwas daran ändern können! Und damit meine ich nicht nur, Alternativprodukte zu kaufen. Ich wünsche mir, in dieser Community Menschen zu finden, mit denen ich mich zu diesem Thema austauschen kann und wir Wege finden, etwas Konkretes in dieser Richtung zu tun . Ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin, dem diese Art der Verschwendung und Umweltzerstörung ein Dorn im Auge ist, Recycling hin oder her. Wer sich von euch angesprochen fühlt; bitte antwortet mir. Ich freue mich jetzt schon ! Liebe Grüsse von Jakesully
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    schrieb am 15.02.2011 um 19:31
    Hallo, lieber Jakesully,
    in Darmstadt werden die Telefonbücher nicht mehr zugestellt, sondern müssen beim Postamt und einigen Verteilstellen, z.B. netto, abgeholt werden. Umweltbewusste holen nur alle zwei bis drei Jahre ein neues, folglich werden weniger gedruckt, also auch weniger Rohstoff, Wasser und Energie verbraucht. - Das Traurige an der Entwicklung des Umweltbewusstseins ist, dass es unheimlich langsam geht. Ich habe im Arbeitskreis Kirche und Umwelt <der ev. Kirche von Hessen und Nassau> in den 80er Jahren eine Broschüre herausgegeben: "So machen wir den Müllberg kleiner". - Jetzt nach ~25 Jahren wird so viel Altpapier gesammelt, dass es die Recycling-Kapazität zu übersteigen scheint. - Wichtig ist es, beim Toilettenpapier auf Recycling-Qualität zu achten. Bei Druckpapieren wird die Faser in jedem Recycling-Gang kürzer. Deshalb kommt es darauf an, dass Recycling-Papier auch aus dem Kreislauf herauskommt. Das geht auch mit dem Kompostieren, weil geknülltes Zeitungspapier ggf. übermässige Feuchtigkeit, besonders im Sommer, auffängt, z.B. aus Frucht- und Gemüseabfällen. - Und natürlich ist viel Geduld erforderlich und sich nicht irre machen zu lassen, wenn die eigene "Müllenthaltsamkeit" zum erhöhten Restmüllabladen der Mitmieter führt. - Alles Gute - Heinrich Ruhemann
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    schrieb am 16.02.2011 um 17:48
    Hallo,lieber heiniruhemann,
    Herzlichen Dank für deinen Kommentar. Die Tel.Bücher,die ich meine sind das Örtliche und nochmal extra gelbe Seiten für die Region.(beide im A5 Format) , welche (gefühlt) mtl. im Briefkasten stecken. Die "Normalen" liegen auch hier bei uns im Norden an Postämtern usw. zu Selbstabholung bereit. Zu den erstgenannten kommt dann noch "unser Telefonbuch" für Kappeln und Umgebung ,desweiteren "Unser Schleswig-Holsteiner" für die Region Süderbrarup und Kappeln !!
    Und die alle benötigt man selbstverständlich unbedingt, denn es könnte ja sein, dass mal was knapp wird... ;) Mir ist schon klar, dass da Arbeitsplätze usw. usf. "dranhängen", doch es mussdoch andere Möglichkeiten geben. Gleiches Ärgernis sind für mich auch diverse Kataloge von Versandhäusern welche jedoch gleichzeitig im Internet präsent sind . O.k. es hat wohl noch nicht jeder Internet, oder möchte es nict, o.k. dann sollen doch nur noch jene Kataloge erhalten ! Amazon z.B. arbeitet meines wissens ganz ohne Eigenwerbung via Katalog . Jedenfalls ist da überall Handlungsbedarf !
    Nochmals Dank für deinen guten Kommentar, liebe Grüsse bis bald; Jakesully
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    schrieb am 10.03.2011 um 12:27
    Leider ist es bei Werbemüll so, dass eine bestimmte Menge davon hergestellt wird. Ob sie nun gebraucht wird oder nicht. Da wird ein Verteilungsgebiet auf Anwohner abgeschätzt und basta. Der Rest landet gleich im Müll :/
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    schrieb am 10.04.2011 um 21:28
    Umso mehr soll sich die Herstellung immer weniger lohnen! Ich bin nach einer Gewinnspielteilnahme andauernd angerufen worden (Adressen-Verkauf, schon klar). Es rechnete sich aber nicht, weil wir nie etwas gekauft oder einer Aktion zugestimmt haben. Die Anrufer-Welle ist völlig abgeebbt. Das heißt, dass auch geschätztes Basta nicht lange weitergehen wird, wenn der Nutzen ausbleibt. (Sicher wird es dann gezielteres Marketing geben, aber das ist ein anderes Thema.)
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    schrieb am 19.07.2011 um 17:02
    Hier fehlt noch: die Rückseiten erhaltener Post zu nutzen.

    Als Firma bekomme ich (trotz Robinson) leider einige hundert Seiten im Jahr und dann noch einseitig bedruckte Preislisten, u.s.w. - landet alles auf einem Stapel und wird, notfalls auch zum Drucken, genutzt.
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    schrieb am 21.07.2011 um 20:06
    "Rückseiten erhaltener Post" - Das geht sogar mit Briefumschlägen! Vorne alles ordentlich durchstreichen - Rückseiten sind häufig ganz leer. Der Aufwand ist für mich höher, als bei Verwendung eines neuen Umschlags, aber die Papiermenge ist im Vergleich kleiner.
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    schrieb am 17.02.2012 um 19:02
    Richtig!
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    schrieb am 21.07.2011 um 20:11
    Wir wohnen seit zwei Monaten in Hannover. Hier kümmert es die Leute weit weniger als in unserer vorherigen Wohnstadt, wie ökologisch man sich verhält. "Doppelseitig kopieren? Muss das sein?" - "Ja, spart Papier??"
    Oder: "Recycling-Papier nehmen wir nicht!" - "Und wieso nicht?" - "Keine Ahnung!"
    Und die bisherige Nummer eins: Nach Fukushima hängen überall am Zaun selbstbemalte Bettlaken: "Stoppt Atomenergie!" Ich sage: Super! Dazu müsst ihr nur eure eigene Schule, euren eigenen Betrieb, euer eigenes Mietshaus auf Ökostrom umstellen. Das wär's gewesen, aber hat wieder keiner gemacht. Schade um die guten Laken.
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    schrieb am 22.07.2011 um 15:48
    "Die guten Laken" sind ein Symbol für den Anfang des Umdenkens. Ich habe vor ungefähr 50 Jahren auch so angefangen, indem ich Banner für den Ostermarsch geschrieben habe und mitmarschiert bin <nächster Schritt>. - Inzwischen habe ich an einer Friedenspilgerreise in die Sowjetunion teilgenommen und eine Fortbildung zum Umweltbildner / Umweltberater mit entwickelt. Ausserdem habe ich Bill Moyer getroffen und seine <US-amerikanschen> Vorstellungen vom Global Action Plan kennen gelernt. Inzwischen gibt es auch in Deutschland eine Global Marshall Plan Initiative, wenn es auch nicht dasselbe ist. Und jetzt fange ich <mit 82> wieder von vorn an: KOMPOSTIEREN HINTERM HAUS <nachdem ich als Mitarbeiter einer Laborzeitschrift über die Sinnhaftigkeit von Papierhandtüchern auf dem Land oder Handtuchrollen in dicht besiedelten Gebieten nachgedacht <und in den 80er Jahren publiziert> habe. - Der Global Action Plan durchläuft 8 Stufen: 1. man ärgert sich, 2. man findet "leidensgenossen, 3. man organisiert sich <siehe z.B. Stuttgart 21> usf. Nach der 8. Stufe hat man etwas erreicht und das Bewusstsein verändert. Eine gute Ausgangsbasis für einen neuen Zyklus. Hier in Darmstadt fangen wir jetzt mit Regionalgeld an. Das scheint in kleineren Städten <Chiemgau, Potsdam> besser zugehen als in grösseren. - Nur den Mut nicht sinken lassen. Wenn man nicht so unvorsichtig ist wie Jitzak Rabin, kann man alt damit werden!
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    schrieb am 24.07.2011 um 22:01
    Ein wichtiger Beitrag, nicht zuletzt gerade auch im "Jahr des Waldes" Wichtig fände ich neben privaten auch politische Schritte, z.B. um Papierreklame einzudämmen - z.B. ist meines Wissens ein Teil der Papierindustrie von der Ökosteuer befreit (wie viele "Hochenergie-Industrien" z.B. Herstellung von Keramik, Metall, Glas etc)
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    schrieb am 22.11.2011 um 21:52
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    schrieb am 10.12.2011 um 19:49
    Gerade im heurigen Jahr des Waldes ein besonders bedenkenswertes Thema. Warum gibt es eigentlich nicht zum Beispiel eine hohe Straf-Steuer auf Papier und Kartons, was nicht umweltschonend hergestellt ist?
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    schrieb am 12.12.2011 um 08:05
    Den Tipp mit den Glasflaschen glaube ich nicht. Getränke in Glasflaschen sind schwerer und bruchanfällg. Daher ist ihr Transport mit mehr CO²-Ausstoss verbunden.

    Wenn ich mir dann noch den Recycling-Aufwand vorstelle <bei Glas erst Einwerfen in unterschiedliche Container für Bunt-. Braun-, Grün- und Klarglas, trotzdem manuelle Sortierung zur Enfernung von Porzellan u. Ä. und dann Glasschmelze mit Neuproduktion der Falschen. Bei Papier Einrühren in ein Maische, möglicherweise direkt aus dem Papiercontainer einer Behörde unter Aufsicht, so dass die vorherige Aktenzerschredderung entfällt> was bleibt dann von dem angeblichen Vorteil des Glases noch übrig?
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    schrieb am 17.02.2012 um 18:28
    Iin den Büros alleine findet die Papierverschwendung nicht statt.

    Jede Woche werden die Verkaufsprospekte der Einzelhändler, und Discounter erstellt und in die Briefkästen verteilt. Inschwischen werden an meinem Wohnort von mehr als 10 verschiedenen Handelsfirmen und Discountern diese mehrseitigen Prospekte verteilt. Eine große Papierverschwendung findet da statt. Es bewerben sich viele Firmen mit Ihren Angeboten um mein Geld und das vieleranderer Mensche, das auch nur in Maßen vorhanden ist. Das sich gegenseitig überbieten zu müssen ist wohl der Grund.
    Was bringt ein Aufkleber, bitte keine Werbung, wenn ein Teil der Verkaufsprospekte bereits in dieTageszeitung eingefügt und dann verteilt wird?
    Eine extra Steuer auf Papierprodukte wird nur den Endpreis erhöhen, die der Verbraucher zu bezahlten hat.
    Dieser Weg erscheint mir nicht parktikabel,
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    schrieb am 17.02.2012 um 19:01
    Hallo KarinHemmerle,
    der Aufkleber gegen Werbung UND kostenlose Zeitungen am Briefkasten bringt schon einiges, bei mir zumindest halten sich Austräger weitgehend daran (dazu sind sie im Übrigen verpflichtet und erhalten bei Beschwerden durchaus eine Rüge).
    Beilagen in den Zeitungen kann man als Zeitungsabonnent denk ich nicht vermeiden, außer man kündigt das Abo. Vielleicht wäre ein Hinweis an die Zeitungredaktionen mal sinnvoll, dass man sich durch die viele Werbung belästigt fühlt und das Abo ggf kündigen wird.
    Eine Extrasteuer wäre m.E. auch zu kompliziert. Lieber Energie allgemein höher besteuern und zwar ohne Ausnahmen.
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    schrieb am 17.02.2012 um 18:48
    Stellt euch vor wir hätten ein BGE

    Es würden Formulare für
    Steuererklärung
    Antrag auf Pension
    Antrag auf Arbeitslose
    Antrag auf Studienbeihilfe
    Antrag auf Schülerfreifahrt
    usw.
    wegfallen

    Ich denke den halben Antragsformularkram unserer Bürokratie könnten wir uns sparen.

    Dazu passt das Lied von Reinard May "Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars"
    ( http://www.youtube.com/watch?v=Q52OcNr92fo , leider nicht von ihm gesungen, aber auch ganz gut :-))
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    schrieb am 14.04.2013 um 22:22
    hey,
    die Steuererklärung geht aber auch papierlos, Elster-Online sei dank - zumindest in D-Land!
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    schrieb am 15.04.2013 um 08:43
    Sreuererklärung fällt weg? Weil das Steuerzahlen wegfällt? Da wäre die Frage, wie denn dann das BGE bezahltwerden soll. Oder weil es keinen Ausgleich (keine Rückzahlungen) mehr gibt außer das Norm-BGE für alle? Dann wäre dennoch die Frage, wie das Steuerzahlen kontrolliert werden soll.
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    schrieb am 10.11.2012 um 13:01
    1999 hat sich das Papiernetzwerk Initiative 2000plus in NRW gegründet. Mittlerweile gibt es in 13 Bundesländern Initiativen, die sich nunmehr unter dem Namen Netzwerk Papierwende für die Reduzierung des Papierverbrauchs auf ein nachhaltiges Maß und die Nutzung von Recyclingpapier einsetzen.

    http://papierwende.de/
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    schrieb am 15.04.2013 um 17:26
    Wir befüllen monatlich eine Riesentonne mit Papier. Grässlich!
    Mir ist es ein Rätsel, wie wir das reduzieren können, denn die Tipps wenden wir schon an, incl Robinsonliste u Keine Werbung Kleber.

    Der Feind lauert m.E. an anderer Stelle.
    Der Postzustellung.
    Einmal gespendet an caritative Einrichtungen? Es kommt Post, regelmäßig.
    Einmal bestellt? Es kommen Kataloge, von vielen Firmen x-fach, auch den ökologischen.
    Ein Depot? Jede Gutschrift wird per Post bestätigt. Der online Kontoauszug ist ein Fortschritt!

    Der Sammelleidenschaft.
    Kulturelle Infoblättchen, gerne in Kneiporants liegend. Stapelweise werden die mitgenommen.
    Apothekerblätter - Fernsehprogramm umsonst!
    Mitgliederheftchen aller Couleur, z.B. Krankenkasse, Stadtwerke, Stromanbieter, etc pp.

    Die Vermeidung von Papier ist noch umfassender als die Tipps vorschlagen.
    Sie sind ein guter Anfang.
    Es bedarf auch ein Umdenken bei den Firmen und dann die Möglichkeit zu sagen: Ich bin Kunde/Mitglied u bleibe treu auch ohne Post.
    Aber das rechnet sich nicht für die Firmen.
    Papier ist also nach wie vor zu billig.
    Schlimm genug.
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    schrieb am 15.04.2013 um 18:56
    Wußten Sie schon,dass 1 ha Cannabis bis zu 120 ha Baumbestand für die Papierindustrie ersetzen kann,da Cannabis im Verhältnis zur Fläche 4mal so viel Zellstoff liefert und 30 mal sch neller wächst.
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