Die Papierherstellung fordert viele wertvolle Ressourcen: Holz, Energie und Wasser. Zudem werden Luft und Wasser dabei durch Schadstoffe belastet. Wir alle können mithelfen, die Umwelt zu schonen. Im Jahr verbrauchen wir durchschnittlich 250 Kilo Papier pro Kopf. Der weltweite Durchschnitt liegt dagegen nur bei 57 Kilo pro Person. Gerade in Büros werden oft viele unnötige Ausdrucke gemacht, die hinterher wieder im Papierkorb landen. Selbst beim Toilettenpapier ist häufig Überfluss zu finden: vierlagiges Papier, möglichst weich und kuschelig.
Die Hoffnung, dass die Verbreitung von Computern, E-Mails und Internet Papier spart, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Der durchschnittliche Papierverbrauch hat sich sogar erhöht. Weltweit wächst der Verbrauch jährlich um 20 Prozent. Dabei gehört Papier zu den wasserintensivsten Produkten überhaupt. Das anfallende Abwasser muss aufwendig gereinigt werden. Reststoffe und Wärme werden an unsere Flüsse abgegeben. Vor allem im Ausland werden für die Papier- und Zellstoffproduktion auch große (Ur-)Waldflächen gerodet. Durch einen sparsamen Papierverbrauch tragen wir dazu bei, unsere Umwelt zu erhalten.
Tipp für Einsteiger


Das beste Recyclingpapier
Kommentare (53)
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Für Einkaufszettel, Notizen usw. verwende ich nur solches Papier. Auch Fehldrucke wandern nicht in den Papierkorb. Es versteht sich, dass ich nur Recycling-papier verwende.
Genauso schade ist es auch, dass die von der EU auferlegten Dokumentationspflichten in allerlei Behörden dazu führen, dass immer längere Checklisten, Dokumentationen u.s.w. gedruckt und archiviert werden müssen. Bürokratieabbau ist nur ein frommer Wunsch...
Da wäre es doch wirklich sinnvoll, wenn alle solche Dokumente, Formblätter u.s.w. noch durch eine Art Umwelt-TÜV gehen würden, der darauf prüft, ob Formblätter nicht papiersparender gestaltet werden können, ob reine EDV-Lösungen statt Papierwege beim Erfassen von Daten nicht manchesmal günstiger wären.
Und dann gibt es noch Orte, in denen es außer Toilettenpapier rein gar nichts aus Recyclingpapier gibt, keine Schulhefte, keine Taschentücher, keine Briefumschläge. Wer in einem solchen Ort wohnt, dem hilft nur memo.de (und die vielleicht noch existierenden Alternativversender, die ich jetzt aber leider nicht kenne. )
Da frage ich mich aber doch, weshalb Recyclingpapier teurer sein soll als Papier aus Frischfaser. Und an den Orten, an denen es nichts auf Recyclingbasis gibt, ist die Internet-Bestellung in der Tat heute der gangbarste Weg - in Zeiten der allgegenwärtigen Vernetzung gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, diese nicht auch positiv zu nutzen.
Runtergerechnet auf die 500 Blatt Packung sind das Preisunterschiede von vielleicht 30 cent. Aber bei 8 Paletten sind das eben 480 Euro und das ist ein Argument für die knappen Kassen der Kommunen.
Voraussetzung ist natürlich, dass da auch Leute im Einkauf sitzen, die den Mehrwert der Recycling-Lösung nicht (aner)kennen. Ich würde aber mal sagen, dass das auf'm Land noch sehr verbreitet ist.
Ich finde das sehr schade, aber solange sich nur einzelne Stimmen pro Recycling aussprechen, ist da wohl nichts zu machen.
http://www.bildwiese.de/blog/
Bei der KarmaKonsum-Konferenz gab es auch Aussteller zum Thema "umweltfreundliches Drucken":
http://ahlfeldt-company.com/ - Umweltfreundliches Drucken
http://dieumweltdruckerei.de/ - Klimaneutral, ressourcenschonend und mit Umweltfarben drucken
http://lokay.de/ - ist mit seinen ressourcenschonenden Printprodukten Pionier auf dem Gebiet nachhaltiger Druckerzeugnissen
http://karmakonsum.de/konferenz/programm/karmakonsum-messe-und-expo/
ich sehe generell in den schulen auch ein großes problem. in einer meiner weiterführenden schulen haben die auch erst von recycled auf frisch umgestellt um dann gar keine kopien mehr auszuteilen, aus geldmangel. das bedeutet wir haben die halben schulstunden dazu verbraucht alles abzuschreiben. das war auch keine lösung :(
jetzt bekomm ichs auch im beruf mit. dokumentationspflicht im krankenhaus. da sammelt man bei einem patienten der eine woche liegt nen ganzen katalog an. das ist teilweise so viel dass man nicht mehr durchblickt, da jeder alles anders einsortiert und man irgendwann einen zettel doppelt und dreifach entdeckt weil er völlig untergegangen ist und eben neu angelegt wurde. gaaaaanz langsam kommen hier elektronische dokumentationssysteme zum zug. aber die akzeptanz ist naja.... sagen wir mal...gering. obwohl das ärztehinterhergerenne nicht mehr da wäre wenn jeder durch einen smartirgendwascomputer zugang zu den kurven hätte. lieber werden zettel über zettel hin und her geschickt. wie das mit dem datenschutz ausschaut weiß ich nicht, da es ja nicht übers internet läuft wirds wohl kein problem sein...
aber es ist ja nicht nur das papier im krankenhaus, auch diese uuuunzähligen wegwerfartikel. ich war vor kurzem in einer psychiatrie beschäftigt da hatten die noch glastropfengläschen,diese wurden jetzt aussortiert (und ich war so begeistert als ich dort war!!!) weil das plastik billiger ist (immerhin keine wegwerfartikel). was ich besonders pervers fand:
ein einmalwaschlappen ist günstiger als die reinigung von einem baumwollwaschlappen! im sparwahn der krankenhäuser wird dann eben der einmalwaschlappen benutzt. genauso wird unsere wäsche nach österreich gefahren weils dort billiger ist zu waschen als hier. spritkosten der unzähligen lkws mit einberechnet. das kann doch nicht passen- da läuft doch was schief :(
da bleibt man einzelkämpfer auf diesem gebiet.
Ich bin für eine drastische Ökosteuer auf Rohöl und allem was daraus gemacht wird. Weiterhin bin ich für den direkten Einsatz dieser Gelder in zukunftsorientierte grüne Technik.
JBM
Einzelkämpfer? Von mir aus! "Ich möchte gerne kopieren." - "Gerne, DIN A 4?" - "Ja. Und Recyclingpapier bitte!" Langes Gesicht. War keins im Kopierer. Muss der Thresendienst erst einlegen. "Wieviel Blatt sollens denn werden?" - "So 50 Stück." Er holt den Recycling-Papier-Stapel. Ja, so ist das.
Aber zugleich drucke ich noch viel zu viel Sachen aus, die ich eigentlich nur online lesen sollte. Da muss ich an mir echt noch arbeiten. Auf Papier strengt sich das Auge nicht so sehr an, der Kontrast ist einfach anders. Vielleicht ist auch mein Bildschirm zu klein. ;-))
Auch an den Schulen könnte verstärkt das Augenmerk auf Papiereinsparung gerichtet sein. Vieles lässt sich peu à peu einüben und verinnerlichen.
www.utopia.de/blog/beitrag/kleine-veraenderungen
hier können Kinder und Erwachsene für 3 Euro einen Baum pflanzen lassen (aus dem ja bekanntlich Papier gemacht wird) und gleichzeitig erhalten sie einen bildwiese Aufkleber für ihren Briefkasten damit für den Werbemüll nicht länger 2.700.000 Bäume allein für Deutschland gefällt werden müssen.
Die Lösung:
http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
DANKE für den Hinweis, JOhann. Werd' ich als Info heute am Nachmittag weitergeben.
http://www.kaufda.de/umwelt/mission/
kaufda finde ich problematisch. Sicher verkaufen die ihre Idee, alle Werbeinfos nur noch über das Internet zu erhalten und Papier zu sparen. Das ist ihr Geschäftsinteresse - sicher auch okay - aber wenn ich Produkte bei denen eingebe: herrje - welche eine Vielfalt billigster Discounterprodukte (nicht mal Bio) tut sich da auf.
Dazu kommt noch, dass die Idee von Plant -for -the -Planet regelrecht abgekupfert ist. So etwas nenne ich dazu noch Greenwashing erster Güteklasse.
Hier weiß ich wenigstens, dass ich einen echten Baum gespendet habe der auch wirklich gepflanzt wird. Von Kindern (( | ^^
Also wer vernünftig was tun will:
http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
Unsere Kampagne zum Schutz der indonesischen Wälder geht in die nächste Runde. Zusätzlich zu den Ölpalmen verdrängen auch Akazien in Indonesien die wertvollen Torfwälder. Das sind schnellwachsende Bäume, die genau wie die Ölpalmen auf gerodeten und entwässerten Urwaldflächen in Monokultur angepflanzt werden. Nach etwa sieben Jahren werden sie geerntet und zu Papier verarbeitet. Die Firmengruppe Sinar Mas ist nicht nur der größte Palmöl-Hersteller Indonesiens, sondern mit der Firma Asian Pulp and Paper (APP) auch der größte Papier- und Zellstoffproduzent.
Diese Woche hat Greenpeace einen Report über die illegalen und zerstörerischen Machenschaften von APP herausgegeben.
Auf der Insel Sumatra ist APP der größte Zerstörer von Regenwald und zwar genau in den Gebieten, wo Orang-Utans und Sumatra-Tiger leben. Damit ist APP verantwortlich für das Aussterben dieser Arten. Der Report zeigt, wo das APP-Papier letztlich landet: Bei Supermarktketten wie Walmart, Carrefour und Tesco, aber auch bei der Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken oder bei Hewlett Packard.
Wir werden in den nächsten Tagen viele Firmen anschreiben und auffordern, kein APP-Papier mehr zu kaufen. Unsere chinesischen Kollegen haben gestern in Beijing vor der französischen Supermarkkette Auchan demonstriert, die ebenfalls APP-Produkte in den Regalen hatte.
http://blog.greenpeace.de/papierriese-zerstoert-indonesischen-urwald/
Selbermachen auch.
Zusätzlich zu Robinson-Liste:
Stoffhandtuch im Büro deponieren.
Ich vergesse zwar oft, es mit zum Klo
zu nehmen, aber dann geh ich halt mit
feuchten Händen zum Arbeitsplatz zurück ...
Weiter: fast immer eine Blechdose (kein Plastik ..)
dabei, im Rucksack: das spart Einpackpapier.
Für Brot möglich: ein Brotbeutel aus Leinen:
http://www.google.de/products?q=Brotbeutel
(bei Utopia hab ich noch keinen gefunden):
spart insbesondere die beknackten pastik-
beschichteten Papiere ein.
http://www.gruenspar.de/blog/2010/07/12/gruensparen-statt-schwarzaergern-12/
Schützt den Wald durch Weglassen von unnützer Werbung und pflanzt sogar noch einen Baum extra. So ist man sofort Teil einer schönen Lösung.
http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/190/Keine_Werbung!_Postkarte_mit_Aufkleber_und_ein_Baum
Übrigens: Essen wurde 2009 zur "Recyclingpapierfreundlichsten Stadt Deutschlands" gekürt:
http://www.essen.de/module/meldungen/m_detail.asp?MNR=14143
Warum in aller Welt muss die Post ihre Briefmarken in aufwändigen Heftchen mit Trägerpapier verkaufen? Ich wüsste gern einmal, wieviele Tonnen Papier für die Produktion dieser Heftchen - die letztendlich im Restmüll landen - verschwendet wird. Die von der Rolle zum Abschlecken tun's doch auch, da bleiben keine Reste. Bitte bei der Post nach Marken von der Rolle fragen.
Sparen Sie pro Seite etwa 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz. Drucken Sie daher bitte nur, wenn es wirklich notwendig ist.
Erneuerbare Grüße
Wilhard
Ich bin neu hier und der Grund für mein "Hiersein" ist,dass ich heute zum Xten Mal schon wieder neue Telefonbücher aus meinem Briekasten gezogen habe.Zum Xten Mal habe ich mich gefragt, wozu das in der heutigen Zeit noch notwendig ist. Und heute bin ich zu der Überzeugung gekommen,dass es nichts bringt,wenn ich mich allein hinstelle und mich empöre. Damit möchte ich mich auf den Beitrag von wamaschu beziehen und fragen, bringt es Ergebnisse, wenn wir uns hinsetzen und Fragen"Warum um alles in der Weltmuss die Post...?" Das ändert nichts ander Tatsache, dass diese Dinge weiter fabriziert und praktiziert werden. ( Mal ganz nebenbei;von UNS Menschen). Es ist nicht DIE POST, um bei diesem Beispiel zu bleiben. Überall"stecken" wir Menschen dahinter. Daher ist es doch nur logisch, dass wir auch etwas daran ändern können! Und damit meine ich nicht nur, Alternativprodukte zu kaufen. Ich wünsche mir, in dieser Community Menschen zu finden, mit denen ich mich zu diesem Thema austauschen kann und wir Wege finden, etwas Konkretes in dieser Richtung zu tun . Ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin, dem diese Art der Verschwendung und Umweltzerstörung ein Dorn im Auge ist, Recycling hin oder her. Wer sich von euch angesprochen fühlt; bitte antwortet mir. Ich freue mich jetzt schon ! Liebe Grüsse von Jakesully
in Darmstadt werden die Telefonbücher nicht mehr zugestellt, sondern müssen beim Postamt und einigen Verteilstellen, z.B. netto, abgeholt werden. Umweltbewusste holen nur alle zwei bis drei Jahre ein neues, folglich werden weniger gedruckt, also auch weniger Rohstoff, Wasser und Energie verbraucht. - Das Traurige an der Entwicklung des Umweltbewusstseins ist, dass es unheimlich langsam geht. Ich habe im Arbeitskreis Kirche und Umwelt <der ev. Kirche von Hessen und Nassau> in den 80er Jahren eine Broschüre herausgegeben: "So machen wir den Müllberg kleiner". - Jetzt nach ~25 Jahren wird so viel Altpapier gesammelt, dass es die Recycling-Kapazität zu übersteigen scheint. - Wichtig ist es, beim Toilettenpapier auf Recycling-Qualität zu achten. Bei Druckpapieren wird die Faser in jedem Recycling-Gang kürzer. Deshalb kommt es darauf an, dass Recycling-Papier auch aus dem Kreislauf herauskommt. Das geht auch mit dem Kompostieren, weil geknülltes Zeitungspapier ggf. übermässige Feuchtigkeit, besonders im Sommer, auffängt, z.B. aus Frucht- und Gemüseabfällen. - Und natürlich ist viel Geduld erforderlich und sich nicht irre machen zu lassen, wenn die eigene "Müllenthaltsamkeit" zum erhöhten Restmüllabladen der Mitmieter führt. - Alles Gute - Heinrich Ruhemann
Herzlichen Dank für deinen Kommentar. Die Tel.Bücher,die ich meine sind das Örtliche und nochmal extra gelbe Seiten für die Region.(beide im A5 Format) , welche (gefühlt) mtl. im Briefkasten stecken. Die "Normalen" liegen auch hier bei uns im Norden an Postämtern usw. zu Selbstabholung bereit. Zu den erstgenannten kommt dann noch "unser Telefonbuch" für Kappeln und Umgebung ,desweiteren "Unser Schleswig-Holsteiner" für die Region Süderbrarup und Kappeln !!
Und die alle benötigt man selbstverständlich unbedingt, denn es könnte ja sein, dass mal was knapp wird... ;) Mir ist schon klar, dass da Arbeitsplätze usw. usf. "dranhängen", doch es mussdoch andere Möglichkeiten geben. Gleiches Ärgernis sind für mich auch diverse Kataloge von Versandhäusern welche jedoch gleichzeitig im Internet präsent sind . O.k. es hat wohl noch nicht jeder Internet, oder möchte es nict, o.k. dann sollen doch nur noch jene Kataloge erhalten ! Amazon z.B. arbeitet meines wissens ganz ohne Eigenwerbung via Katalog . Jedenfalls ist da überall Handlungsbedarf !
Nochmals Dank für deinen guten Kommentar, liebe Grüsse bis bald; Jakesully
Als Firma bekomme ich (trotz Robinson) leider einige hundert Seiten im Jahr und dann noch einseitig bedruckte Preislisten, u.s.w. - landet alles auf einem Stapel und wird, notfalls auch zum Drucken, genutzt.
Oder: "Recycling-Papier nehmen wir nicht!" - "Und wieso nicht?" - "Keine Ahnung!"
Und die bisherige Nummer eins: Nach Fukushima hängen überall am Zaun selbstbemalte Bettlaken: "Stoppt Atomenergie!" Ich sage: Super! Dazu müsst ihr nur eure eigene Schule, euren eigenen Betrieb, euer eigenes Mietshaus auf Ökostrom umstellen. Das wär's gewesen, aber hat wieder keiner gemacht. Schade um die guten Laken.
http://www.papiernetz.de/
Wenn ich mir dann noch den Recycling-Aufwand vorstelle <bei Glas erst Einwerfen in unterschiedliche Container für Bunt-. Braun-, Grün- und Klarglas, trotzdem manuelle Sortierung zur Enfernung von Porzellan u. Ä. und dann Glasschmelze mit Neuproduktion der Falschen. Bei Papier Einrühren in ein Maische, möglicherweise direkt aus dem Papiercontainer einer Behörde unter Aufsicht, so dass die vorherige Aktenzerschredderung entfällt> was bleibt dann von dem angeblichen Vorteil des Glases noch übrig?
Jede Woche werden die Verkaufsprospekte der Einzelhändler, und Discounter erstellt und in die Briefkästen verteilt. Inschwischen werden an meinem Wohnort von mehr als 10 verschiedenen Handelsfirmen und Discountern diese mehrseitigen Prospekte verteilt. Eine große Papierverschwendung findet da statt. Es bewerben sich viele Firmen mit Ihren Angeboten um mein Geld und das vieleranderer Mensche, das auch nur in Maßen vorhanden ist. Das sich gegenseitig überbieten zu müssen ist wohl der Grund.
Was bringt ein Aufkleber, bitte keine Werbung, wenn ein Teil der Verkaufsprospekte bereits in dieTageszeitung eingefügt und dann verteilt wird?
Eine extra Steuer auf Papierprodukte wird nur den Endpreis erhöhen, die der Verbraucher zu bezahlten hat.
Dieser Weg erscheint mir nicht parktikabel,
der Aufkleber gegen Werbung UND kostenlose Zeitungen am Briefkasten bringt schon einiges, bei mir zumindest halten sich Austräger weitgehend daran (dazu sind sie im Übrigen verpflichtet und erhalten bei Beschwerden durchaus eine Rüge).
Beilagen in den Zeitungen kann man als Zeitungsabonnent denk ich nicht vermeiden, außer man kündigt das Abo. Vielleicht wäre ein Hinweis an die Zeitungredaktionen mal sinnvoll, dass man sich durch die viele Werbung belästigt fühlt und das Abo ggf kündigen wird.
Eine Extrasteuer wäre m.E. auch zu kompliziert. Lieber Energie allgemein höher besteuern und zwar ohne Ausnahmen.
Es würden Formulare für
Steuererklärung
Antrag auf Pension
Antrag auf Arbeitslose
Antrag auf Studienbeihilfe
Antrag auf Schülerfreifahrt
usw.
wegfallen
Ich denke den halben Antragsformularkram unserer Bürokratie könnten wir uns sparen.
Dazu passt das Lied von Reinard May "Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars"
( http://www.youtube.com/watch?v=Q52OcNr92fo , leider nicht von ihm gesungen, aber auch ganz gut :-))
die Steuererklärung geht aber auch papierlos, Elster-Online sei dank - zumindest in D-Land!
http://papierwende.de/
Mir ist es ein Rätsel, wie wir das reduzieren können, denn die Tipps wenden wir schon an, incl Robinsonliste u Keine Werbung Kleber.
Der Feind lauert m.E. an anderer Stelle.
Der Postzustellung.
Einmal gespendet an caritative Einrichtungen? Es kommt Post, regelmäßig.
Einmal bestellt? Es kommen Kataloge, von vielen Firmen x-fach, auch den ökologischen.
Ein Depot? Jede Gutschrift wird per Post bestätigt. Der online Kontoauszug ist ein Fortschritt!
Der Sammelleidenschaft.
Kulturelle Infoblättchen, gerne in Kneiporants liegend. Stapelweise werden die mitgenommen.
Apothekerblätter - Fernsehprogramm umsonst!
Mitgliederheftchen aller Couleur, z.B. Krankenkasse, Stadtwerke, Stromanbieter, etc pp.
Die Vermeidung von Papier ist noch umfassender als die Tipps vorschlagen.
Sie sind ein guter Anfang.
Es bedarf auch ein Umdenken bei den Firmen und dann die Möglichkeit zu sagen: Ich bin Kunde/Mitglied u bleibe treu auch ohne Post.
Aber das rechnet sich nicht für die Firmen.
Papier ist also nach wie vor zu billig.
Schlimm genug.