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Tipp des Tages

Stromfresser entlarven


Messgeräte können Sie ab etwa 10 Euro im Baumarkt oder im Elektrofachhandel kaufen (Infos bei Stiftung Warentest) oder sich ausleihen (z. B. bei ihrer Verbraucherzentrale).

Und so messen Sie richtig:

Das Messgerät wird zwischen Steckdose und Netzstecker eingesetzt. In der Regel können Sie nun den Verbrauch (kWh) oder nach vorheriger Programmierung des Strompreises auch die Kosten direkt am Gerät ablesen. Kontrollieren Sie den Verbrauch sowohl im Betrieb als auch im Stand-by und nicht zu vergessen auch im ausgeschalteten Zustand. Denn viele Geräte ziehen weiterhin Strom, solange sie am Netz hängen.

Wer prinzipiell wissen möchte, wie es um seinen Stand-by-Verbrauch steht, kann statt direkt einzelne Geräte zu überprüfen, zunächst einen Stand-by-Check mittels Stromzähleranalyse machen. Hier wird Ihnen verraten wie.

Wasch- und Spülmaschinen benötigen sowohl für verschiedene Programme (40 Grad/60 Grad) als auch für die verschiedenen Programmelemente (Spülen/Schleudern etc.) unterschiedlich hohe Energiemengen. Hier lohnt es sich, ganze Wasch-/Spülgänge miteinander zu vergleichen. Der Kühlschrank wiederum ist ein Sonderfall, er sollte über einen Zeitraum von 24 Stunden an ein Messgerät angeschlossen werden, da er nicht kontinuierlich Strom verbraucht. Deckenbeleuchtung und Herd/Backofen sind nicht an einer Steckdose angeschlossen, sondern direkt mit dem Stromnetz verbunden, sie lassen sich deshalb leider nicht kontrollieren.

Aufgespürte Stromschlucker können mit aktuellen Bestgeräten verglichen werden (einige davon finden Sie in der Eco Top Ten des Ökoinstituts). Bei Geräten, die heimlich Strom ziehen, können Sie in Zukunft den Netzstecker ziehen oder Sie schalten einen Zwischenstecker mit Abschaltknopf vor. In jedem Fall ermöglicht Ihnen die Messung einen bewussteren Umgang mit Ihren Geräten.

Wir wünschen viel Erfolg beim Stromfresser jagen!


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Thema: Energiesparen, Stand: 12.01.2012 von

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