Ist Gore-Tex Sondermüll?
14Haben Sie gewusst, dass Gore-Tex extrem umweltschädlich ist und im... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Kassenbons bestehen in den meisten Fällen, genauso wie Automatenbelege, Lotteriezettel, Kontoauszüge und gelegentlich noch Faxpapiere aus Thermopapier.
In der Regel wird als Entwickler für den eigentlichen Farbstoff im Thermopapier eine Bisphenol-A-Beschichtung verwendet. Insgesamt werden für diesen Zweck laut Umweltbundesamt EU-weit etwa 1.900 Tonnen der Chemikalie verbraucht. Gefährlich ist das vor allem für Menschen, die ständig mit diesem Papier in Kontakt kommen, Kassierer zum Beispiel. Denn der Stoff ist hormonell wirksam.
Der Einsatz alternativer phenolfreier Farbentwickler wird zwar mittlerweile von vielen Seiten gefordert, er ist jedoch noch lange kein Standard. Eine Vorreiterrolle hat diesbezüglich Rewe übernommen, seit 2009 setzt die Handelskette auf bisphenol-a-freie Kassenzettel.
Bisphenol-a-haltiges Thermopapier ist nicht nur ein Gesundheits-, sondern auch ein Umweltproblem. Durch falsche Entsorgung gelangt mit dem Papier Bisphenol A in den Recyclingkreislauf. Folge: Die Aufbereitung von thermopapierhaltigem Altpapier und die dabei entstehenden Klärschlämme und –wässer tragen neben anderen Quellen zu der erhöhten Gewässer- und Bodenbelastung bei.
Schmeißen Sie deshalb den Kassenbon auf keinen Fall ins Altpapier! Ignorieren Sie bitte die diesbezüglichen Empfehlungen einiger Entsorgungsunternehmen, Thermopapier in die Blaue Tonne zu stecken!
Der Weg in die Müllverbrennung ist im Fall von Kassenzetteln die bessere Alternative. Dr. Andreas Gies vom Umweltbundesamt rät deshalb, Kassenzettel und anderes Thermopapier in jedem Fall über den Restmüll zu entsorgen!
Kommentare (77)
abonnieren
Gaewyr
schrieb am 21.01.2012 um 22:27 ¶pollard
schrieb am 21.01.2012 um 18:50 ¶Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu: auch über