Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Soll ich oder soll ich nicht...

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  • schrieb am 19.06.2008 um 15:31
    Wie kann man sich das mehrfach verwenden von Alufolie vorstellen? Meist zerreißt sie beim auspacken von Lebensmittel.

    Wie viel Prozent der verwendeten Alufolie ist so sauber, dass sie recycelt werden kann? Ich denke da nur an die versiffte Folie, mit Serviette und Knoblauchsoße beim Döner, die zusammengeknüllt in der nächsten Tonne landen (wenn überhaupt).

    Was ist mit antihaftbeschichteter Folie?Recyclingfähig?

    Wir haben Klimawandel und echte Energieprobleme,die sich in den nächsten Jahren noch verschärfen werden.Steigender Energiebedarf stellt auch,ein gutes Argument für neue Kohle- und Atomkraftwerke dar.Und wenn sie nicht bei uns gebaut werden,dann eben in den Nachbarstatten und wir kaufen den Strom ein.

    Denkt über Alternativen zur Folie nach.
    Ich bin für eine Ökosteuer auf Alufolie
  • schrieb am 24.06.2008 um 12:29
    Mir gehen diese ewigen Verzichtsprediger – wie meine Vorredner unten- tierisch auf die Nerven! Leute, die wahrscheinlich zweimal in der Woche duschen für dekadent halten und nur vom Baum abgefallene Früchte, die Vögel verschmäht haben als Nahrungsmittel akzeptieren.

    Mir hat der Artikel weitergeholfen, weil ich mich schon lange gefragt habe, ob Alufolie nicht total schädlich ist. Ich werde auf jeden Fall versuchen, Folie sparsamer zu benutzen und mal versuchen, Recycling-Folie aufzutreiben.
  • schrieb am 24.06.2008 um 16:01
    Ökosteuer hin oder her. Politischer Wille ist gefragt, unsere Umwelt weniger zu belasten. Von Umweltfreundlichkeit kann da lange keine Rede sein.

    Aber klar, leben hinterlässt Spuren. Es gibt keine Heiligen unter den Menschen. Doch es ist an der Zeit, dass wir unsere Atmosphäre nicht länger als Müllhalde missbrauchen; sie als Lebensraum begreifen! Und das betrifft nunmal j e d e n Energieverbrauch.

    Als Radfahrer zwischen hunderten PKW komm ich mir schon ziemlich f r e m d vor, um nur ein Beispiel zu nennen. Bin ich nicht von dieser Welt? Doch: Fuss gefasst und weiter. Eine bessere Welt ist möglich. Unpolitisch zu bleiben, ein tragischer Fehler.

    In Bezug auf die Alufolie hätten mich ein paar zurückbehaltene Vergleichswerte schon noch interessiert. Immerhin eine Anregung. Danke.
  • schrieb am 27.06.2008 um 11:01
    Ich finde den revolutionären Ansatz ja manchmal auch recht reizvoll, aber für den Anfang ist es sicherlich einfacher wenn man den Menschen einen Kompromiss anbietet. Wenn man dann sofort alles verbietet, gibt es da nur unnötig Tränen.

    Viel entspannter finde ich es, es einfach über den Preis zu regeln: 14kWh für 91m ist nun mal relativ wenig bei den aktuellen Energiepreisen. Wenn sich dort der Preis verzehnfacht, nimmt die Gastronomie von alleine andere Verpackungsmittel. Der Durchschnittsmensch macht da nur die klassische Preis-Leistungs-Rechnung und keine Nachhaltigkeitsbetrachtung.

    Damit können komplett idealistische Menschen jetzt schon die Verwendung einstellen und alle anderen den Verbrauch überdenken und reduzieren.
  • schrieb am 21.07.2008 um 19:30
    Liebe Leute,
    bei d. Herstellung v. Alu entsteht Fluorgas, welches sich in Verbindung mit (Luft-)Feuchte in Fluorsäure umwandelt! Mir sind noch die Bilder v. VAW (VereinigteAluminiumWerke)b. Stade in unguter Erinnerung, als dort dies Gas unkontrolliert i.d. Umwelt gelangte - Folge: lauter tote Kühe mit aufgeblähten Leibern, alle 4 Füße gen Himmel!! Grauenhaft!
    Man sieht also wieder mal - i.d.R. gibt es immer einen ganzen Strauß v. Problemen!
    Wie gut, daß es kein Staniol mehr gibt - Zinn ist giftig (Legierung aus Blei u. Zink)!
    Apropos 'geschmacksneutral' - MCS(Chemikalien sensibilisierte)-Leute können oft keine Schokolade o.ä. genießen, da Alu durchaus Ionen abgibt, nur daß die wenigsten das schmecken.
    So verwenden wir denn unsere Glitzerrolle möglichst sparsam!
  • schrieb am 05.12.2012 um 19:56
    Hallo, ich denke so wenig Alufolie wie möglich. Wenn etwas warm halten soll oder mal ein Kuchen im Ofen abgedeckt werden muss, na klar, dann Alufolie; aber ein Pausenbrot gehört in die Brotdose, ein Kuchen oder Salat auf dem Schulfest kann mit einem Tuch abgedeckt werden und auf jede Schüssel, die im Kühlschrank landet und abgedeckt werden soll, kann ein Teller landen! In Düsseldorf gibt es recycelte Alufolie im BioSupermarkt!!!
  • schrieb am 05.12.2012 um 20:24
    Nebenbei bemerkt, soll Alufolie, so Speisen darin erhitzt werden oder worden sind oder säurehaltige Lebensmittel mit ihr in Kontakt kommen, im Verdacht stehen, Alzheimer zu begünstigen.
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    schrieb am 29.07.2014 um 14:26
    Alzheimer, Demenz und sogar Brustkrebs stehen im Verdacht, unter anderem von Aluminium begünstigt zu werden. Also weg mit Deo, Alufolie, Grillschale, Tetrapack mit Aluschicht und Joghurt mit Aludeckel! Auch Sonnencreme, Zahnpasta usw. können Alu enthalten :-(
  • schrieb am 05.12.2012 um 20:34
    Wer Alufolie benötigt: bei "Denns" gibt es recycelte.

    Hier ein link zu diesem Thema:

    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/alufolie-oder-frischhaltefolie
  • schrieb am 03.07.2014 um 15:35
    Die Herstellung von Alu ist eine dunklen Seite der Chemie. Es entsteht giftiger Rotschlamm. Für die Produktion werden riesige Mengen von Strom gebraucht. Alu steht im Verdacht, Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer zu fördern. Interessant ist der Film "Die Akte Aluminium".
    Für Einweg-Produkte sollte man es einfach nicht benutzen. Ich habe es seit Jahrzehnten aus dem Haushalt verbannt und lebe immer noch.
    Tipp: Steht im Kochrezept "Braten in Alufolie einwickeln", dann kann man das Teil auch einfach in einen Topf mit Deckel legen.
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    schrieb am 03.07.2014 um 17:18
    Hatte kürzlich ein Rezept für Süßkartoffeln entdeckt, die allerdings in Alufolie gewickelt im Backofen garen sollten. Habe als Alternative zur Folie mich dann eines fast schon vergessenen, kleinen tönernen Römertopfes, den ich lediglich eingefettet hatte, erinnert und
    --war mit dem Zubereitungsergebnis mehr als zufrieden.
    http://www.utopia.de/profile/Dagmar+Kropp/galerien/aus-unserer-kueche-1551?page=227
    PS
    Viele Töpfe haben Kunststoffgriffe, so dass diese Töpfe für die Verwendung im Backofen nicht geeignet wären.
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