Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Tipp für Einsteiger

Investieren, aber richtig!


Das Interesse an Anlageprodukten, die nicht nur den gewünschten finanziellen Erfolg bringen, sondern auch ökologische und soziale Belange berücksichtigen, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Unter dem Sammelbegriff "Grünes Geld" werden daher Kapitalanlagen verstanden, die ökologisch, ethisch, nachhaltig oder sozial orientiert sind. Mit Grünem Geld kann ein Privatanleger also neben finanziellen auch andere Ziele verfolgen. Diese Geldanlageart bietet die Möglichkeit, Geldanlage und persönliche inhaltliche Ziele unter einen Hut zu bekommen.

Die Höhe des Umweltnutzens von nachhaltigen Geldanlagen ist abhängig von der Form: Bei grünen Aktien, Anleihen oder Direktbeteiligungen beispielsweise können Sie entscheiden, in welches Unternehmen Sie Geld investieren. Bei grünen Sparbriefen, Sparkonten und Festgeldern werden die eingezahlten Gelder als Einheit betrachtet und Kredite für umwelt- und sozialverträgliche Projekte vergeben.

Wer allerdings sein Geld nachhaltig investieren will, muss hartnäckig sein. Manche Bankberater versuchen gar zu gern, den Kunden ihre Öko-Fonds wieder auszureden und stattdessen die eigenen Standardprodukte aufzuschwatzen. Also ruhig dran bleiben! Und wer mehr Vertiefendes zum Thema wissen möchte, dem sei(en) die (beiden) folgende(n) Utopia-Artikel(-Serie) empfohlen:

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Stand: 09.04.2009 von

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    schrieb am 06.01.2010 um 14:14
    Wer sein Geld nicht einfach nur anlegen will kan auch andere Wege gehen!

    Hier bieten sich die Mitarbeit in der Gruppe Utopia-Kraftwerk oder in der Genossenschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten an.

    www.utopia.de/gruppen/gruppe/543

    www.buergersolarkraftwerke-rosengarten.de/
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    schrieb am 06.01.2010 um 13:55
    eine etwas andere Art der Geldanlage:

    Die Idee ist ebenso einfach wie spektakulär. Mit schon 500 Euro sind Sie Miteigentümer von 90 Stadtwerken mit 5 Millionen Kunden. Sie bestimmen mit, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Sie sorgen dafür, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fließen.

    Freiburger Bürger haben im Frühjahr 2009 die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" gegründet, um die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Die Genossenschaft beabsichtigt, Anteile an der von E.ON verkauften Thüga AG zu erwerben, um so direkten Einfluss auf die Energieerzeugung zu nehmen. Ab 500 Euro kann jede/r Anteile an der Genossenschaft erwerben und hat damit Stimmrecht bei zukunftsweisenden Entscheidungen!


    Ziele der Genossenschaft:
    * Demokratisierung der Energiewirtschaft
    * Dezentralisierung der Energieerzeugung
    * Ausstieg aus der Atomenergie
    * Förderung klimafreundlicher Stromerzeugung
    * Ausbau der erneuerbaren Energielandschaft
    * Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz
    * Ehrliche Preise und klare Strukturen
    * Bürger vor Ort an Energiefragen stärker beteiligen

    Am 4. Februar 2010 findet um 19:30 Uhr im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses eine Info-Veranstaltung zu der Genossenschaft statt. Referent ist Dr. Jörg Lange, Veranstalter ist die BUND-Kreisgruppe Mainz u.a.

    Infos unter:
    http://www.energie-in-buergerhand.de/
    http://mainz.bund-rlp.de/ mehr weniger
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    schrieb am 19.07.2009 um 18:19
    In Zeiten der Wirtschaftskrise muss man sich schon etwas einfallen lassen. Ich z.B. kann meine Naturschutzprojekte nicht an den Nagel haengen oder aussetzen weil die Finanzen knapp sind. Bei WPE geht es um gemeinnuetzige und nachhaltige Aktionen. Eine Bezahlung fuer die Arbeit gibt es nicht.

    Da meine Organisation WPE-Wild Planet Ecoproject deshalb von Spendern und Sponsoren abhaengig ist habe ich mir etwas einfallen lassen.

    Wir bieten Sponsoren ein ausgekluegeltes individuelles Werbekonzept.

    Ausser den normalen Werbemitteln, wie Logo auf Homepage, Flyer etc., die man Sponsoren bietet fuehrt WPE 25% der Sponsorengelder als Werbekampagne zurueck zum Sponsor, indivduell auf den Sponsor zugeschnitten. Besagte 25% werden von WPE als Werbeausgabe deklariert.
    Der Sponsor erhaelt fuer seine "Spende" Werbematerial die zur Kundenanbindung als auch zur Neugewinnung von Kunden verhilft. Natuerlich ist diese Investition spendenabzugsfaehig. Das Finanzamt freut sich. Je nach Branche kann die Werbekampagne unterschiedlich aussehen. Der Sponsor weiss selbst am besten wo es Sinn macht zu werben.

    Ausser den Vorteilen fuer den Sponsor dient eine solche Aktion natuerlich auch WPE dazu besser bekannt zu werden und letztendlich hat die Natur auch etwas davon denn die schuetzen wir ja. Nicht mit Worten sondern mit Taten.

    Wer mehr dazu wissen moechte meldet sich bitte bei mir. Vieleicht weiss auch jemand einen besseren Platz diese Nachricht zu platzieren.

    contact@ecoproject.info mehr weniger
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    schrieb am 14.04.2009 um 01:47
    Dieser kurze Artikel sollte die Krönung der wunderbaren Reihe zur Fastenzeit vor Ostern 2009 sein. Er bringt ein wichtiges und in dieser Krisenzeit oft und gern weggeschobenes Thema wieder in den Fokus von Utopia. Es wird auf sehr gute frühere Artikel hingewiesen, die aber doch aktualisiert werden müssten.
    Was hier fehlt ist ein für jeden Leser klar sichtbarer Zusammenhang zwischen fasten und investieren. Denn, es gibt ihn und er geht auf unsere Verantwortung als Menschen zurück, sollte also in unseren Gedanken zu Ostern, Hoffnung und Aufbruch seinen Platz finden. Investieren bedeutet Verzicht auf unmittelbare Belohnung, bedeutet ein Risiko, dass Vermögen, Chancen und Energie verloren gehen - wie auch bei menschl. Beziehungen, verlangt Verständnis, Kreativität. Aus Liebe (sich) investieren mehr weniger
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