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Palmöl - So vermeiden Sie den Urwaldkiller


Palmöl als eines der wichtigsten Pflanzenöle der Welt landet bei uns morgens auf dem Frühstückstisch, als Creme auf unserer Haut oder als Fett in der Bratpfanne. Dass die Nutzung von Palmöl die tägliche Urwaldzerstörung bedeutet, wissen nur die wenigsten. Seine Gewinnung verursacht Treibhausgase, verstößt gegen Menschenrechte und fördert die Zerstörung des Regenwaldes. Doch vollständig auf Palmöl zu verzichten ist bei der Fülle an betroffenen Produkten gar nicht so einfach, wenn nicht sogar unmöglich. Wie Sie im Alltag, beim Einkauf und zu Hause trotzdem versuchen können, Palmöl zu vermeiden, verraten wir Ihnen in diesem Ratgeber. Außerdem erfahren Sie in unserer Galerie, welche Markenprodukte Palmöl enthalten und welche Alternativen es gibt.

besser: Palmöl vermeiden

Basiswissen Biosiegel

  1. Lesen Sie die Inhaltsstoffangaben genau!

    Nicht immer wird auf Produktverpackungen explizit Palmöl als Inhaltsstoff genannt. Im Waschmittel kann die Bezeichnung „Sodium Palm Kernelate“ ein Hinweis sein, bei Aufstrichen, Margarinen etc. wird häufig nur von „pflanzlichen Fetten und Ölen“ gesprochen, was aber in den meisten Fällen ein Hinweis auf Palmöl ist. Viele Inhaltsstoffe, die aus Palmöl gewonnen sein könnten, ist das ihrem Namen nach aber leider nicht anzusehen.

  2. Seien Sie auch bei Bio-Produkten vorsichtig!

    Bio bedeutet nicht gleich palmölfrei. Auch viele Bio-Produkt-Hersteller greifen auf Palmöl zurück, um ihre Waren cremiger und geschmeidiger zu machen. Auch bei Naturkosmetik stößt man immer wieder auf den Inhaltsstoff Glyzerin, welcher aus Palmöl hergestellt werden kann. Auch viele vegane Produkte beinhalten pflanzliches Öl aus der Ölpalme.

  3. Viele Produkte können Sie selbst herstellen!

    Verzichten Sie zum Beispiel auf Fertigprodukte, die meistens Palmöl enthalten, und kochen Sie lieber mit frischen Lebensmitteln. Auch Kosmetikprodukte können Sie selbst herstellen und dabei Palmöl vermeiden. Tipps für selbstgemachte Seifen, Cremes und Kerzen finden Sie auf Utopia.

Tipps

Lesen Sie bei den Inhaltsstoffen das Wort „Palm“ heißt es: Finger weg. Hier können Sie sich sicher sein, dass in diesem Produkt garantiert Palmöl enthalten ist.
Wenn Sie ganz genau darauf achten wollen, dass Palmöl nicht in den von Ihnen gekauften Produkten enthalten ist, können Sie auf der Website Umweltblick.de über Produkte ohne Palmöl und  auch über die verschiedenen "Palmöl-Namen" (Deklarationen) informieren.

Palmölfreie Produkte: Empfehlung geben oder informieren

Haben Sie Erfahrungen oder Empfehlungen für palmölfreie Produkte? Teilen Sie sie mit anderen Utopisten in einem Artikel-Kommentar oder informieren Sie sich in der Utopia Gruppe Palmöl ist nicht nachhaltig.

Stand: 27.09.2012 von

Kommentare (60)   abonnieren

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    schrieb am 27.09.2012 um 11:21
    Und wer sich weiterhin damit auseinandersetzen möchte, dem Sei empfohlen, die Einträge der Gruppe
    http://www.utopia.de/gruppen/palmoel-ist-nicht-nachhaltig-1031 aufmerksam mitzuverfolgen, vielleicht sogar zu abonnieren.
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    schrieb am 27.09.2012 um 11:26
    Und wem es zu mühsam ist, die oben unter Punkt 1 über den Link zu findende Liste ( dort: http://produkte-ohne-palmoel.jimdo.com/palmöl-schnellcheck/ dort am Ende der Seite Download-Möglichkeit des Palmöl-Schnellchecks) auswendig zu lernen, der drucke sie aus und bewahre sie in seinem Portemonnaie (ich weiß, schreibt man heute anders) auf, damit er sie im Bedarfsfall beim Einkaufen zur Hand nehmen kann!

    Und wer ein Übriges tun möchte, dem empfehle ich ein, zwei Reserve-Ausdrucke zur Hand zu haben. So kann man , wann und wo immer eine Palmöl-Diskussion entbrennt, eine solche Liste direkt und vor Ort ganz real ohne große Geste weiterreichen! (Sehr wirksam!!!)
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    schrieb am 27.09.2012 um 11:55
    Hinter der Idee zur "10 Produkte mit Pamöl und gute Alternativen"-Galerie steht sicher eine begrüßenswerte Absicht. Dafür ein DANKE.

    Dass die palmölhaltigen Produkte auf demselben makellos weißen Hintergrund abgelichtet und lediglich mit hauchdünnem Trennungsstrich von der akzeptableren Alternative abgegrenzt wurden, die positiveren Produkte zwar wenigstens meist rechts, leider aber gelegentlich auch unter dem palmölhaltigen Machwerk positioniert sind, find' ich ausgesprochen schade.

    Dem flüchtigen Betrachter, der vielleicht nicht den dazugehörigen Text liest, sondern mal so eben beiläufig durch die Galerie klickt oder schlendert, dem wird vermutlich kein Licht aufgehen, er wird womöglich im Vorbeigehen beide Produkte als gleichwertig wahrnehmen. Grafiker haben bestimmt noch ein paar wirksamere Bearbeitungsideen in petto, oder?!
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    schrieb am 27.09.2012 um 14:24
    Leider komme ich bei dem Thema in einen Gewissenskonflikt. Z.B. wird als Alternative zu Nutella ein Bioprodukt empfohlen, was aber augenscheinlich ebenfalls herkömmliche, spricht nicht fair gehandelte Nüsse und Schokolade enthält. Hier muss ich mich also entscheiden, Palmöl-frei oder Kinderarbeits-frei. Interessant wäre es hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen: Palmöl-frei und fair gehandelt. So wird ein Genuss draus!
    Wer Ferrero auffordern möchte, wenigstens auf Kinderarbeit zu verzichten: http://www.change.org/de/Petitionen/nutella-fair-handeln
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    schrieb am 27.09.2012 um 21:10
    @volleyking
    Das Alternativprodukt zu Nutellea ist hergestellt aus ital.Biohaselnüssen und enthält keinerlei Schokolade.Der Kakao kommt aus Bioanbau, also einfach geniessen und Gewissenkonflikt ade :-)) Zitat:
    "Rigoni di Asiago Nocciolata ist eine cremige, besonders geschmeidige Bio-Nuss-Nougat-Creme. Sie wird aus Zutaten aus biologischer Landwirtschaft hergestellt und ist selbstverständlich frei von Farb- oder Zusatzstoffen. Den feinen Nussgeschmack verdankt Nocciolata dem hohen Anteil an fein gemahlenen italienischen Bio-Haselnüssen. Ihre geschmeidige, leicht streichfähige Konsistenz erhält die Creme durch die schonende, 60-stündige Verarbeitung. Die sorgt auch dafür, dass die wertvollen Nährstoffe möglichst vollständig erhalten bleiben. Nocciolata schmeckt als Brotaufstrich, eignet sich aber auch für Milchmixgetränke, zum Füllen selbst gebackener Kekse, Kuchen, Torten oder Crêpes.
    Inhaltsstoffe Rigoni di Asiago Nocciolata Nuss-Nougat-Aufstrich:
    Rohrzucker*, Haselnüsse*, Sonnenblumenöl*, Magermilchpulver*, Kakao*, Kakaobutter*, Sonnenblumen Lecithin*, Vanille-Extrakt*.
    *aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft"
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    schrieb am 27.09.2012 um 21:22
    Hallo Bada,
    Danke für die Antwort. OK, es enthält keine Schokolade, das tut Nutella auch nicht. Ich habe mich in meinem Komentar unpräzise ausgedrückt, letztendlich geht es um Kakao. Und auf der Webseite des Herstellers finde ich keinen Hinweis, dass der Hersteller den fairen Handel unterstützt bzw. lebt. Und rund 99% des weltweit gehandelten Kakaos ist nicht fair gehandelt, wird also zum Großteil durch Ausbeutung und Kinderarbeit hergestellt.
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    schrieb am 27.09.2012 um 21:27
    Der Kakao trägt das Biosiegel. Das spricht für faire Bedingungen und Umweltschutz, zumal die Firma, die dieses Produkt anbietet seit vielen Jahren im Biobereich tätig ist, vertraue ich darauf, dass sie nicht zu den "schwarzen Schafen" der Branche gehört.
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    schrieb am 27.09.2012 um 22:04
    Na ja, Biosiegel ist Biosiegel, und fairtrade ist fairtrade. Beides irgendwie nützlich, aber ich wäre vorsichtig mit der Behauptung, ein Biosiegel würde automatisch für faire Bedingungen stehen. Die GEPA versucht beides zu verwirklichen. Laut eigenen Angaben sind 75% von deren Sortiment zusätzlich zum fairen Handel auch biologisch hergestellt:
    http://fair-plus.de/fair.html
    Ich habe der Firma in Italien heute online die Frage gestellt, wie sie's mit dem fairen Handel halten. Bin mal auf die Antwort gespannt.
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    schrieb am 28.09.2012 um 09:59
    Da bleibt wohl nur noch: Schoko-/Nuss-Aufstrich selbst herstellen, mit bio/fairen Zutaten und ganz ohne Palmöl.
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:11
    Hast Du zufällig ein Rezept zur Hand?
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:18
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:21
    Nehme jetzt mal an, dass ein typischer Nutella-Ersatz gefragt ist, oder?

    50 g Zartbitterschokolade
    1 EL Zucker
    1/8 TL gemahlene Vanille
    4 EL Soja-Milch
    60 g Haselnuss-Mus (z.B. von Rapunzel)
    1 EL geschmacksneutrales Öl (falls das Nussmus fest ist, ansonsten weglassen)

    Schokolade fein hacken und zusammen mit Zucker, Vanille und Sojamilch vorsichtig schmelzen, dabei immer rühren. Anschließend Nussmus und ggf. Öl unterrühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Anschließend in ein Glas umfüllen und kalt stellen, bis die Masse fest geworden ist.

    Und dann gibt es da natürlich noch puren, super cremigen Schoko-Aufstrich oder Kombinationen mit Mandeln, Cashews, Macadamias... :-)))
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:29
    Vielen DANK!
    Na, da kann doch jeder,
    dem's am Herzen liegt,
    an dieser kleinen Ecke
    handelnd beginnen,
    den Regenwald zu schützen.
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    schrieb am 27.09.2012 um 15:38
    Danke für diesen Artikel!

    Übrigens: Auch Umweltschutzorganisationen können sich mal irren. So empfahl der BUND kurz vor Weihnachten in seinem Ideenkatalog zur CO2-Vermeidung, Margarine statt Butter zu verwenden. Auch wenn sich genug Kritisches zu Butter (vor allem der konventionell erzeugten) anbringen ließe, halte ich diese Aussage des BUND für mindestens sehr unglücklich.
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    schrieb am 27.09.2012 um 18:05
    Auch mich irritiert hier was - dass viel bio mit konventionel verglichen wird erweckt den Eindruck, dass Bioprodukte auf Palmöl verzichten - oftmals finde ich aber genau die Zutat auf der Rückseite von Bioprodukten (und frage mich, was das soll) - interessanter wäre also, die Bioprodukte herauszusuchen, die Palmöl enthalten, und hier im Dialog mit den Firmen herauszufinden warum das so ist, und ob man nicht ein Substitut finden könnte.
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    schrieb am 27.09.2012 um 20:48
    Deinen Vorschlag finde ich wichtig und gut!
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    schrieb am 27.09.2012 um 20:36
    Das Thema Palmöl ist enorm bedrückend, weil gerade in diesen Jahren unglaubliche Mengen Urwald für die Palmölproduktion fallen müssen, weit mehr, als in den Jahrzehnten zuvor, als wir auch schon eine Wald-Schutz-Bewegung hatten.
    Was mich aber an diesem Artikel gewaltig irritiert, ist die Tatsache, dass sich alles um Lebensmittel dreht, die aber nur den allerkleinsten Anteil an dem Drama haben, wohingegen der eigentliche Verursacher, nämlich die 5%ige Beimengung des Palmöl-Diesels zum Diesel vollständig ausgeblendet wird (vom E10 ganz zu schweigen).
    Das klingt für mich gewaltig nach Ablenkmanöver und auf so etwas habe ich bei Utopia keine Lust.
    Nebenbei: Die Benziner haben es nicht besser, weil die die Lebensmittel direkt in den Tank kippen, in Form von Bio-Alkoholen, gewonnen aus Weizen und anderen Nahrungsmitteln.

    Etwas grotesk wird für mich die Diskussion auch, wenn Margarine wegen des Palmölanteils der Butter weichen soll, welche indirekt über die Viehhaltung in Europa in mindestens gleicher Weise zum Nahrungsmittel-billig-Import beiträgt.

    Ich verzichte auf ein Auto und lebe inzwischen weitgehend vegan. Ich bin mir sehr bewusst, wo überall unter der Bezeichnung "ungehärtete pflanzliche Öle und Fette" letztendlich Palm- oder Kokosöl enthalten ist. Aber aufgrund der gerade genannten Verhaltensweisen mache ich mich bei dem im Vergleich zum Auto marginalen Verbrauchsmengen definitiv nicht verrückt.
    Ich kaufe übrigens bevorzugt die Margarine von Eden (leider nicht Bio, aber Reformkost), die nach Ettikett-Angaben nur andere Pflanzenöle verwendet und kein Palmöl. Aber wo Palmöl zu besseren Produkteigenschaften führt, werde ich jetzt nicht den Konsum verweigern und auf schlechter schmeckende Produkte ausweichen.
    Mit Interesse hingegen verfolge ich die Diskussionen darüber, wie biologische Pflanzenölproduzenten den Umgang mit der einheimischen Bevölkerung pflegen, also die Frage nach "Fair Trade". Das wäre für mich im Biobereich das wirklich entscheidende Kriterium. Und da gewinnt beispielsweise wieder die Gepa-Schokolade gegenüber Produkten ohne Fair-Trade-Siegel (zumal in Vollmilchschokolade Palmöl nur einen marginalen Anteil gegenüber tierischen Fetten hat. Hingegen wird in sehr vielen Schokolade-Produkten Tier-Schmalz verwendet, ohne dass dies deklariert wäre. Das finde ich um einiges unangenehmer.
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    schrieb am 28.09.2012 um 09:54
    Die Nutzung von Palmöl für Kraftstoff verschärft die ohnehin dramatische Situation zusätzlich.

    Allerdings muss ich in einem Punkt widersprechen: Der Anteil von Palmöl in Lebensmitteln ist der mit Abstand höchste und damit problematischste, s. folgendes Schaubild:

    http://www.bmelv.de/SharedDocs/Bilder/Diagramme/E10/Palmoel-klein.jpg;jsessionid=ED08F68D67CE9CA5B2081F863EBAF4B9.2_cid242?__blob=poster&v=3

    Vergleiche auch Wikipedia unter dem Stichwort "Nutzung":

    "Der Großteil der weltweiten Palmölproduktion wird mit etwa 71,5 % für Nahrungsmittel (Margarine, Küchenfett) verwendet. Etwa 21,5 % werden für die industrielle Produktion von Reinigungsmitteln und Kosmetika verwendet und etwa 5 % fließen in die energetische Nutzung."

    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpalme#Nutzung

    Insofern finde ich es richtig, dass der obige Artikel sich in erster Linie mit Palmöl in Lebensmitteln befasst.

    Dass Butter kritisch hinterfragt werden sollte, hatte ich oben bereits erwähnt. Margarine ist aus meiner Sicht - wegen der Dramatik gerade im Hinblick auf Lebensmittel - allerdings keine Alternative.
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    schrieb am 27.09.2012 um 21:05
    @ ulrichsommer:
    "Was mich aber an diesem Artikel gewaltig irritiert, ist die Tatsache, dass sich alles um Lebensmittel dreht, die aber nur den allerkleinsten Anteil an dem Drama haben, wohingegen der eigentliche Verursacher, nämlich die 5%ige Beimengung des Palmöl-Diesels zum Diesel vollständig ausgeblendet wird (vom E10 ganz zu schweigen)."

    Das finde ich eine ziemlich wichtige Anmerkung!! Dementsprechend würde ich den Artikel aber noch nicht irritierend sehen, sondern es fehlt lediglich die Gewichtung! Und dann im Zuge dessen sich hier eben auf die LM als Teil zu konzentrieren.

    Ich verzichte schon lange ganz auf Margarine wie auch Butter. Als Streichersatz verwende ich häufig Bio-Joghurt mit etwas mehr Fettanteil oder Sahnequark, oder auch Tomatenmark oder mal Senf, ok, Geschmackssache.
    Wenn ich Lust dazu habe, und selber schnell pflanzliche Brotaufstriche aller Art "püriere" kommen die auch mal als Margarineersatz aufs Brot. Das alles hat auf meine Gesundheit einen ganz guten Positiveffekt respektive auf die ausbleibenden Speckröllchen, die sich, ich esse halt doch viel Brot (dunkles Körner...), komischerweise seitdem nicht so schnell anbahnen.

    Margarine an sich ist wirklich eines der vermeidbarsten ungesunden Produkte. Es sei denn, man ist Veganer, aber auch da kann ich auf die selbstgemachten Brotaufstriche verweisen, die Margarine ganz ersetzen. Oder man nimmt lieber einen Klecks Soja-Sahne ect. .
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:22
    Es gibt viele Öle - Lein, Hanf, Sesam, Macadamia, Erdnuss, Sojabohne, Öllupine, Mais, Walnuss, Haselnuss, Mandeln, Nachtkerze, Ölziest, Perilla, Sonnenblume, Kürbiskerne, Traubenkerne, Oliven usw. Da sind sicher welche dabei, die Palmöl ersetzen könnten. Dazu bräuchte es aber Anbauflächen und Ölmühlen zum Verarbeiten. Im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland 4000 Ölmühlen, heute sind noch 17 Mitglieder übrig.
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    schrieb am 28.09.2012 um 10:59
    Anstelle von Butter und Margarine: In arabischen Ländern nehmen die Menschen Olivenöl und Za´atar, Gewürzmischung mit geröstetem Sesam und Thymian aufs Brot. Schmeckt superlecker. Erhätlich in allen Weltläden.
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    schrieb am 28.09.2012 um 12:01
    Alles klar, und prima, dass utopia.de dies alles so klar auf den Punkt bringt.
    Was nun noch fehlt, ist eine koordinierte Aktion, welche von den Herstellern einen Verzicht auf Palmöl-Komponenten verlangt – denn das Zeug ist heute tatsächlich fast überall drin und lässt sich selbst bei engagiert kritischem Einkaufen schwer umgehen.
    Mal schaun, ob utopia.de auch den Mut hat, sowas zu lancieren.
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    schrieb am 01.10.2012 um 02:12
    ich finds toll, dass DU es so auf den Punkt bringst,
    Billo.Heinzpeter.Studer ! :
    "Was nun noch fehlt, ist eine koordinierte Aktion,
    welche von den Herstellern einen
    Verzicht auf Palmöl-Komponenten verlangt"
    - warten wir auf (den Mut von) Utopia ... oder
    wer fühlt sich fit, das in die Hand zu nehmen?
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    schrieb am 30.09.2012 um 20:37
    Ich habe eine Frage und hoffe, dass ich sie an dieser Stelle auch richtig ist: Kann man über die Politik die Wirtschaft nicht zwingen, auf Palmöl einheitlich hinzuweisen? "Enthält Palmöl" oder sowas in der Art. So könnte man wenigstens sehen, wo es überall drin steckt, könnte bewusster versuchen, Alternativen (wenn möglich) zu kaufen und es bestehe vielleicht mehr Zugzwang für Unternehmen, auf den Urwald-Killer zu verzichten.
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    schrieb am 30.09.2012 um 21:19
    Gute Frage! Eine Deklaration «enthält Palmöl» wäre eine sehr hilfreiche Massnahme für alle jene, die tatsächlich auf Palmöl verzichten möchten – und wenn das nur fünf Prozent der Konsument/innen sind, wird das die Industrie zwingen, sich was Klügeres einfallen zu lassen.
    Eben darum wird es so eine Deklaration freilich nicht so rasch geben: weil die Industrie in ihrer Mehrheit zu faul ist, umzudenken, und die Energie lieber in Lobby-Arbeit investiert, damit nix ändert…
    Dessenungeachtet halte ich Deinen Vorschlag für kampagnenwürdig. Danke!
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    schrieb am 30.09.2012 um 23:38
    Eine Deklarationspflicht für Palmöl-/fett u.ä. existiert ja in der EU bereits seit Ende 2011 (s. http://www.test.de/Kennzeichnung-von-Lebensmitteln-Informationen-im-Kleingedruckten-4252286-0/ oder http://www.utopia.de/magazin/blackbox-nutella-ferrero-auf-dem-pruefstand-happyhippo-nachhaltig?all#comment-315593 ).
    Wegen der Übergangsfrist von drei Jahren ist sie allerdings erst ab Ende 2014 verbindlich vorgeschrieben.
    Leider gilt die Deklarationspflicht nur für Lebensmittel, aber z.B. nicht für Produkte wie Waschmittel, Kosmetika und - nicht zu vergessen - Dieselkraftstoff. Der enthielt in Deutschland lt. Greenpeace-Recherchen im letzten Jahr durchschnittlich ca. 0,5 % Palmöl (mit steigender Tendenz), was - auf die Gesamtmenge Diesel umgerechnet - auch noch einmal ca. 10-15% des hiesigen Palmölkonsums ausmacht.
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    schrieb am 01.10.2012 um 00:15
    Ende 2011 wurde beispielsweise von Markus Moehle eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Weshalb die Mitzeichnungsfrist lediglich auf den Zeitraum vom 10.01. bis 10.02. 2012 begrenzt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2011/_12/_20/Petition_21742.$$$.a.u.html
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    schrieb am 01.10.2012 um 00:40
    eben: die machen alle Mätzchen, um es möglichst lang nicht deklarieren zu müssen
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    schrieb am 01.10.2012 um 15:54
    Das macht mich nur soo traurig, dann wird sowas prinzipiell schon mal durchgesetzt und die Unternehmen finden trotzdem wieder Ausnahmeregelungen und Schlupflöcher. Wieso wird so mutwillig ignoriert, welche fatalen Folgen der Palmölkonsum hat?
    Tja, und eben musste ich meiner Mutter erklären, warum sie keine Plastiktüten mehr mitnehmen soll.
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    schrieb am 02.10.2012 um 22:08
    Danke für die Informationen! Kann es sein, dass es auch bei den Bio-Kosmetikfirmen keine gibt, die palmölfreie Seife herstellen? Für Hinweise auf solche wäre ich dankbar!
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    schrieb am 02.10.2012 um 23:07
    für Palmölfreie Seife gabs schon mal eine Frage:
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/seife-ohne-palmoel
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    schrieb am 03.10.2012 um 11:51
    Ganz konkret:

    Aleppo-Seifen

    Ich verwende sie sowohl zum Händewaschen, als auch zum Einseifen in der Dusche, die Aleppo-Haarseife speziell zum Haarewaschen und bin auch mit dieser mehr als zufrieden..
    .
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    schrieb am 30.10.2012 um 19:03
    www.genussimbad.de hat einige palmölfreie Seifen. Körperseifen, eine Rasierseife und verschiedene Haarwaschseifen.
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    schrieb am 03.10.2012 um 10:31
    Die französische Firma Savon du Midi stellt sehr hochwertige Pflanzenölseifen her. Leider habe ich jetzt in ihrem Flyer nachgelesen, dass auch sie mit Palmöl arbeitet. Ich werde dort anfragen, ob es Alternativen gibt bzw. woher das Palmöl stammt.
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    schrieb am 03.10.2012 um 11:40
    " Ich werde dort anfragen, ob es Alternativen gibt "
    Warum die Mühe und warum in die Ferne schweifen.
    Es gibt sehr viele kleine Seifen-Manufakturen, die palmölfrei arbeiten.
    Einfach mal nach "palmölfreie Seife" suchen.

    In meinem Unternehmerinnen-Netzwerk gibt es auch Frauen, die solche Seifen produzieren und auf Ständen vermarkten, wobei ich nicht genau weiß, wer ausschließlich palmölfrei arbeitet.

    Einfach mal auf dem Weihnachtsmarkt gucken.
    Die Seifen sind sicher nicht als Naturkosmetik zertifiziert.
    Aber ich denke, wenn man genau nachhakt, kann man sich schon über die Qualität informieren und die Inhaltsstoffe erfragen.
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    schrieb am 04.10.2012 um 00:07
    hab mal kurz AleppoSeife gegoogelt, da ist von einem Gestank die Rede,
    welchen diese Seife verströmt nach Aufschäumen und Aufbringen auf die Haut;
    kann jemand berichten von positiven (gern auch von neutralen) Erfahrungen
    mit dieser Seife?
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    schrieb am 04.10.2012 um 00:15
    Gestank?????

    Nun, wir nehmen alle unterschiedlich wahr, offenbar auch unsere Nasen. Anfänglich war die Seife auch für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie eben nicht parfümiert ist, wie wir es von den üblichen Seifen kennen. Aber Gestank???? Bestimmt nicht.

    Ok, unser Geruchssinn ist adaptionsfähig. Dennoch: Ich empfinde den Geruch (inzwischen) eher neutral!
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    schrieb am 05.10.2012 um 01:01
    (ich hatte das ja nur gelesen, nicht gerochen)

    (stinken kann ich auch ganz ohne Seife)

    aha ok, Dagmar, danke!
    das wollte ich hören (lesen / wissen) ;
    dann wäre diese Seife was für meine Familie.
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    schrieb am 05.10.2012 um 01:12
    Es gibt die Aleppo-Seife auch (zum Ausprobieren) in Hotelseifenformat. Ich hatte mir ehemals 'vorsichtshalber' zuerst nur eine dieser kleinen 30 gr-Seifen zum Kennenlernen gekauft. Ich bekomm' sie im örtlichen Bioladen, kann man aber auch bestellen, z. B.
    http://www.finigrana.de/aleppo_seife/seifen_programm/index_ger.html
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    schrieb am 06.10.2012 um 01:41
    danke, Dagmar, für die wertvollen Alepposeifen-Tips!

    hab mir schon was rausgesucht zum Probieren bei Finigrana,
    eine reine OlivenSeife und eine mit hohem Lorbeer-Gehalt
    (will aber vorm Bestelln erst gucken,
    ob ich bei Gelegenheit "zu Fuß" welche kriege im Bio-Laden)

    ... und beides ohne Plastik-Verpackung!
    auch darauf versuche ich zu achten
    (Utopia-Gruppe: "Plastikmüll", 5 Mitglieder, bitte beitreten;
    wer-kennt-wen-Gruppe: "Plastik aktiv minimieren.", 45 Mitgl.)
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    schrieb am 14.10.2012 um 21:03
    Vielleicht sollte ich noch darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist, die Alepposeife nicht in der Wasserpfütze so mancher Seifenschale, so sie ohne Wasserablaufmöglichkeit ist, liegen zu lassen! (weicht sonst oberflächig stark an)
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    schrieb am 04.10.2012 um 22:02
    Nicht Palmöl ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie es größtenteils Angebaut wird. Die Palmölproduktion nimmt ja nicht ohne Grund so immens zu. Das Öl hat auch einfach sehr positive Eigenschaften. Also sollte man es nicht grundsätzlich verteufeln. Es ist möglich Palmöl nachhaltig zu gewinnen. Was wir brauchen ist konsequenten Bioanbau (oder besser) in allen landwirtschaftlichen Bereichen und für Natur und Menschen faire Preise und Bedingungen.

    Siehe auch

    http://www.schrotundkorn.de/2010/201001b02.php
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    schrieb am 04.10.2012 um 22:15
    Das ist theoretisch schon richtig – aber nachhaltig (bio allein genügt nicht) produzierte Ölpalmen-Produkte haben im Vergleich zum heute alles verdrängenden Raubbau-Palmöl einen entscheidenden Nachteil: es wird sehr viel teurer sein, also für die meisten heutigen Nutzungen schlecht wegfallen. Denn nachhaltig lassen sich Ölpalmen nur in Mischwäldern anbauen, und nur von der lokalen Bevölkerung. Billiges Palmöl kann nur von Plantagen stammen, die grossflächige Rodungen, die Wegnahme von Grundwasser, das Vertreiben von Einheimischen und Zerstörung von Biodiversität voraussetzen.
    Mir ist kein Palmöl-Produkt auf dem europäischen Markt aus nachhaltiger Produktion bekannt.
    Hingegen sind mir Ölpflanzen bekannt, die hier bei uns gedeihen würden...
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    schrieb am 16.10.2012 um 16:41
    Bio-Palmöl und der Regenwald:

    Habe mich hierzu bei "Rettet den Regenwald" umgehört und die Antwort erhalten, dass man von einer Regenwald- oder Antirodungsklausel oder Ähnlichem für Bio-Palmöl noch nicht gehört hat, auch nicht seitens der Bio-Verbände.

    Und weiter heißt es:

    "Allerdings will kein Biohersteller mit Regenwaldrodung und ähnlichem in Verbindung gebracht werden. Die Palmölproduzenten arbeiten dazu in der Regel mit einem simplen Trick. In der Praxis holzen sie oft zunächst einmal für den konventionellen Palmölanbau die Tropenwälder ab. Der weltweit zweitgrößte Produzent von Biopalmöl, die Gruppe Agropalma im brasilianischen Bundesstaat, hat für die Plantagenflächen den Amazonasregenwald (mindestens 30.000 Hektar) gerodet. Erst später wurden dann die Plantagen auf Biolandbau umgestellt.

    Auch die kolumbianische Daabon-Gruppe, die weltweite Nummer eins bei Bio-Palmöl, holzt ab. Die Firmen suchen sich für die Umstellung dann gerne Altplantagen aus, die nicht weiter in der Kritik stehen, und roden an anderer Stelle angeblich für konventionelle Plantagen, so wie bei Daabon der Fall. Beide Hersteller, Agropalma und Daabon, betreiben sowohl konventionellen als auch zertifizierten Bio-Palmölanbau."

    Was soviel heißt wie: Bio ist nich immer öko.
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    schrieb am 05.10.2012 um 12:17
    ich finde es wichtig, neben den konventionellen Produkten vor allem auch Bioprodukte zu benennen, in den Palmöl steckt, z.B. in Sahne auf Sojabasis, oder Butterersatz wie Alsana. Damit auch all jene die sich tier- und fleischfrei ernähren sich für palmölfreie Biolebensmittel entscheiden (können). Und meine Frage ist, muss es denn immer einen pflanzlich basierten Ersatz geben für Fleisch und Tierprodukte? Denn Soja und Palmöl stehen ganz oben auf der Liste der vegetarischen und veganen Lebensmittel. Dabei gibt es regional wachsende Alternativen, wie z. B. die Lupine!
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    schrieb am 05.10.2012 um 12:21
    genau!
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    schrieb am 05.10.2012 um 22:29
    Habe gerade meinen Kommentar zum selben Thema mit einer anderen Überschrift auf einer anderen site kundgetan: manchmal frage ich mich, ob es hier so etwas wie "Konkurrenz-Gedanken" gibt...
    Nun, hier paßt es genauso:
    Hatte heute gerade ein Produkt aus dem Discounter in der Hand, welches im "Bio-Regal" stand: da ich mittlerweile die kleingedruckten Inhaltsstoffe lese, las ich dort unter anderem "Pflanzenfett (Palm)".

    Immerhin wird es deklariert-auch wenn man eigentlich eine Lupe benötigt, um es lesen zu können.
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    schrieb am 06.10.2012 um 02:16
    ich ernähre mich vegetarisch mit veganen Tendenzen und interessiere mich kaum für Soja.
    wozu?
    - wegen Eiweiß? es gibt so eine breite Palette an Hülsenfrüchte-Gerichten bzw. -Rezepten..
    - wegen fleischartiger Konsistenz? brauch ich nicht.
    der Anbau ist eh zweifelhaft.

    ich lese immer wieder von der Lupine, die mir früher nur als Blume bekannt war.
    was könnt Ihr denn Lupinöses empfehlen als kulinarischen Einstieg für Neugierige?
    schöne Blume, hübscher Name, & wenn mans auch noch essen kann!
    plus Nährwert, plus regional (statt global-zerstörerisch)...
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    schrieb am 06.10.2012 um 11:21
    Wozu Soja? Weil sich mit Soja jede Menge pflanzliche LM herstellen lassen. Und wer auf vegetarisch und/oder vegan umsteigt, eine Laktoseallergie oder -intoleranz hat, stößt vorwiegend auf Soja-LM: Aufstriche, Milch, Tofu, Eis, Joghurt etc.
    Ich schaue beim Einkauf immer auf diese kleine Liste der Inhaltsstoffe und LM mit Palmöl bleiben im Regal und Soja-LM fallen hin und wieder in meine Einkaufstasche.
    Mir ist wichtig, wer umsteigt auf tierfreie, gesundheitsbewusste Ernährung/Lebensweise sollte dabei auch auf Bio, regional, saisonal achten, sprich auch die Gesundheit der Erde und anderer Menschen achten, insbesondere auf LM verzichten, die durch Ausbeutung von Erde und Mensch im Supermarkt u.a. Geschäften landen.
    Die Lupine ist hübsch und neben Erbse, Bohne und Co. auch reich an Eiweiß, für den Boden gut und wächst regional, mehr darüber kannst du hier nachlesen bei Bioland Hof Klein http://www.lupinenkaffee.de/41357.html und Biothemen http://www.biothemen.de/Qualitaet/korn_huelse/lupine.html
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    schrieb am 31.10.2012 um 00:01
    vielen Dank, Mokosh,
    für Deine Hinweise auf Lupinen-Info! ist schon ne Weile her, habs jetzt erst gelesen.

    ich hab mich über Deine Links weitergeklickt zu LupinenProdukten (alles-vegetarisch.de), mich dort umgesehen.. das meiste versucht ja, Fleisch zu imitieren (wohl Kundenwünschen entsprechend); was ich mir schließlich genauer angesehen hab, war der "Lord of Tofu Lupinen Aufstrich", und - was seh ich in der Zutatenliste prangen - PALMÖL!!

    http://www.alles-vegetarisch.de/Brotaufstriche-herzhaft---pikant-Lord-of-Tofu-LUPINEN-Aufstrich--100g-,art-2679

    die Lupine an sich bleibt mir sympathisch und ich halte die Augen offen..
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    schrieb am 06.10.2012 um 12:24
    Das Problem mit der Soja ist deren Anbau als Futter zur Mast von Tieren, was mehr als 90 Prozent der für Soja geschaffenen Ackerflächen verschlingt. Der Anbau von Soja für den menschlichen Verzehr allein wäre ein sehr viel kleineres Problem, das sich mit Bio, noch besser Mischkultur und am besten mit Permakultur gegen Null reduzieren liesse.
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    schrieb am 14.10.2012 um 20:38
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    schrieb am 20.10.2012 um 08:55
    Bei Cremes von z.B. Martina Gebhardt konnte ich kein Palmöl finden.
    Baba-Jaga9
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    schrieb am 23.10.2012 um 20:37
    Heute gibt's um 22 Uhr unter dem Titel "Tödliches Palmöl" eine Doku am WDR Fernsehen (Dauer: 30 Minuten). Der Link: http://www.wdr.de/tv/weltweit/sendungsbeitraege/2012/1023/index.jsp
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    schrieb am 29.10.2012 um 15:53
    Sehr brauchbare Links, danke!

    Ein Auszug aus dem erstgenannten:

    "Warum rasieren sich Orang Utans lieber trocken?

    Antwortmöglichkeiten:
    1. Orang Utans stehen auf den coolen Elektrorasierer-Sound.
    2. Orang Utans sind grundsätzlich faul und haben keine Lust sich das Wasser auf den Baum zu holen.
    3. Rasiercreme enthält Palmöl - um das zu bekommen, wird ihr Lebensraum zerstört."
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    schrieb am 30.10.2012 um 13:29
    Ich finde es recht schwierig, im Alltag palmölhaltige Produkte zu meiden.
    Aber einen Tipp habe ich. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich seit langem eine intensive Naturseifennutzerin und ich kann Euch folgende Seite empfehlen. www.genussimbad.de. Hier gibt es palmölfreie Seifen, auch eine Rasierseife ist dabei.
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    schrieb am 30.10.2012 um 13:58
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    schrieb am 30.10.2012 um 14:02
    jo...die kann auch gut Frau nutzen
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