Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Ökostrom - die besten Anbieter

So einfach ist der Ökostromwechsel


besser:machen - so geht der Ökostromwechsel

  1. Der Anbieter

    Wählen Sie nicht einfach den billigsten Ökostromanbieter. Denn viele sind verkappte Tochterunternehmen der Atomkonzerne.

    Entscheiden Sie sich für einen der unten gezeigten Ökostromanbieter, denen können Sie vertrauen.
    Wenn Sie sich mit der Entscheidung schwer tun, beachten Sie die fachkundigen Kommentare und Bewertungen der Utopia Community zu den einzelnen Anbietern.

  2. Der Wechsel

    Das Einzige, was Sie für einen Wechsel brauchen, ist die Zählernummer Ihres Stromzählers. Die finden Sie z.B. auf einer alten Stromrechnung oder direkt am Stromzähler.

    Tragen Sie diese zusammen mit Ihren Adressdaten in das Anmeldeformular ein.
    Das wars schon! Die Kündigung bei Ihrem alten Stromanbieter übernimmt der neue Anbieter!

  3. Stolz sein

    Ab jetzt sind Sie aktiver Atomkraftgegner!


Schritte nach Utopia

Gehen Sie mit! mehr ...


absatz

Tipps und Warnungen

Bei einem Wechsel zu Ökostrom werden Sie in den meisten Fällen sogar Geld sparen. Ökostromanbieter sind günstiger als viele konventionelle Energieanbieter!

Die Utopische Alternative

Ökostrom ist eine fast utopische Alternative!

Die besten Ökostromanbieter - bewertet von der Utopia Community

Stand: 16.03.2011 von

Kommentare (52)   abonnieren

  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 12:54
    machen wir die W E C H S E L W E L L E



    jetzt!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 14:57
    Hab bereits gewechselt. Und das hat keine 5 Minuten gedauert.

    Wie das gehen kann? Hier der Wechsel im Selbsttest:
    http://blog.definitions-sache.de/umwelt-tipps-sparen-ratgeber/umwelt-oeko-bio-nachhaltig/atomkraft-nein-danke-%E2%80%93-der-wechsel-zu-okostrom-in-weniger-als-5-minuten/

    Also: nehmt Euch 5 Minuten für eine (mehr als) gute Sache!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 16:26
    Da kann ich nur zustimmen - wechseln, wers noch nicht getan hat (und nicht wundern, wenn man gerade bei den Hotlines nicht durchkommt :-)

    Die besten drei Anbieter:
    www.ews-schoenau.de
    (aus einer Bürgerinitiative als Antwort auf Tschernobly gegründet, günstig für Wenigverbraucher/Singlehaushalte)

    www.naturstrom.de (aus dem BUND gegründet, günstig für Normalverbraucher)

    www.greenpeace-energy.de (erfüllt die strengen Empfehlungen von Greenpeace für Ökostrom, Genossenschaftsmodell, jeder kann Mitglied werden)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 18:21
    Ich habe auch gerade gewechselt.
    Ich hatte bisher auch schon einen Ökostromtarif aus 100% erneuerbaren Energien bei unserem regionalen Stromanbieter. Dieser bietet aber natürlich auch konventionelle Tarife an und bezieht nach eigener Aussage insgesamt für alle Tarifbereiche nur 2% seines Energieaufwandwes aus Kernkraft.

    Aber eigentlich ist es jawohl ziemlich inkonsequent (oder paradox?) Ökostrom von einem Konzern zu beziehen, der, egal wie gering die Menge auch sein mag, Kernenergie nutzt.

    Der Kostenunterschied ist übrigens marginal - zumal die Preisgarantien bei den "echten" Ökostromanbietern bis zum 31.12. garantiert sind. Bei meinem bisherigen Anbieter hätte ich mich ab dem 01.06. wohl schon wieder auf eine Preiserhöhung einstellen müssen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 18:25
    Wobei mam eines aber ganz ehrlich sagen muss:
    So viele Leute, wie derzeit zu den paar echten Ökostromanbietern wechseln möchten - da kommen die aber ganz schnell an ihre Leistungsgrenze. Echten Ökostrom können die ja nicht einfach so an der Leipziger Strombörse dazukaufen.
    Da sehe ich eine große Gefahr, dass mit dem Ökostrom demnächst ganz gewaltig betrogen wird.


    Aber abgesehen davon, finde ich den Preisunterschied alles andere als marginal.
    Ich bin letztes Jahr von Teldafax zu Mannstrom gewechselt - Steigerung um über 4ct/kWh
    Und mit meinem Wärmepumpenstrom bin ich vom RWE (die Förderung war ausgelaufen) zu Naturstrom gewechselt - auch mehr als + 4ct/kWh - das ist alles andere als marginal
    (aber egal: die Machenschaften von Teldafax sollten bekannt sein und dem RWE wollte ich schon immer einen Tritt in den Hintern verpassen - das ist mir das Geld wert).

    Die Rechnung, dass die Preissteigerung nur gering ist, stimmt nur, wenn man das mit dem i.d.R. völig überhöhten Standardtarif des Regionalen Energieversorgers vergleicht.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 21:10
    Aus aktuellem Anlaß biete ich ab sofort ALLEN an, die unter Nennung meiner ID (1983) zu Naturstrom wechseln, mind. 10 € für die Tsunami (und Atom-)Opfer in Japan zu spenden. Wahlweise auch für die (leider immer noch) leidenden Tschernobyl-Opfer! Über rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen!

    www.naturstrom.de (wird ja hier auch beworben)

    Um es ausführlicher zu machen:
    Seit Mai 2008 habe ich zu Naturstrom gewechselt und bin ab Januar 2010 als Vermittler für Naturstrom tätig.

    Bei normaler Förderung spende ich 10 € . Bitte unter 7. (im online-Formular) 1983 eingeben
    Wer doppelte Förderung (bei 1.) ankreuzt, gibt bitte (unter 7.) 1981 ein.

    Ohne Häkchen gilt der vorher angezeigte Preis (21,25 Cent/kWh). 1,25 Cent/kWh werden davon
    in neue regenerative Anlagen investiert und ich kann 10 € spenden.

    Doppelte Förderung bedeutet, daß 2,5 Cent/kWh in 100% regenerative Neuanlagen investiert werden. So kommt nicht nur die Energiewende voran. Auch den Opfern nuklearer Unfälle (Japan/Tschernobyl) kann ich mit 15 € helfen, was ich dann auch gerne tue!

    Ihr braucht mir nur Eure Kundennr. per e-Mail mitteilen und den Wunsch, ob ich für Japan- oder Tschernobyl-Opfer spenden soll. Gerne lasse ich Euch auf Wunsch dann eine Quittung meiner Spendenüberweisung zukommen!

    Auch wer schon Kunde ist, darf gerne per Empfehlung auf mein Angebot hinweisen.

    Ich finde das konstruktiv und hilfreich.
    Was meint Ihr?
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 22:26
    Frage: Woher bekomme ich so ein Anmeldeformular von einem Ökostrom-Betreiber?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 22:40
    Also zB

    Das Formular von Naturstrom zum online wechseln hier:
    https://www.naturstrom.de/formulare/naturstrom-vertrag.php

    Das Formular zum Ausdrucken und per Post/Fax schicken wäre zB hier:
    http://www.naturstrom.de/fileadmin/PDF-Vertraege/nsh_vertrag_robinwood_vp147.pdf

    Der Vertrag von EWS Schönau hier:
    http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/jetzt_wechseln/Jetzt_wechseln/EWS_Vertrag2011.pdf

    und der zu Greenpeace Energy onlinewechsel hier:
    https://greenpeace-energy.de/oekostrom/privatkunden/kunde-werden.html?code=VP2808170

    Alles klar? Sonst fragen :-)
    viele Grüße und viel Spaß beim Wechseln,
    mela
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 23:21
    eine gute idee - aber kann ich als WG in einem großen Mietshaus einfach den Stromanbieter wechseln???
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.03.2011 um 11:50
    Hallo myri-eliza
    ja, das geht ganz ohne Probleme- du brauchst nur die Nummer Eures Stromzählers (in der Regel steht der bei Mietshäusern im Keller). Die Nummer findest du aber auch auf Eurer letzten Stromrechnung. Der neue Anbieter übernimmt sogar die Kündigung bei deinem alten Anbieter.

    In wenigen Ausnahmefällen rechnet der Vermieter den Strom selbst ab, dann würde der Wechsel nicht gehen, dann müsste das der Vermieter entscheiden - aber das würde mich wundern. Ob es sich bei Euch um eine solche Ausname handelt, erkennst du daran, ob ihr bisher die Stromrechnung vom Vermieter oder von einem Stromversorger bekommt (zB den Stadtwerken).
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 16.03.2011 um 23:58
    Dankeschön für die Antwort, mela! Hab mir inzwischen die Seite von natursrom angeschaut und das Formular gefunden. Ich bin mir bloß noch nicht so sicher, wie das überhaupt gehen soll, einfach Strom von einer Öko-Strom-Firma zu beziehen. Wie kann ich denn sicher sein, woher mein Strom kommt???
    Hmm...bin im Moment total irritiert, was das betrifft...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.03.2011 um 11:56
    Hallo dorian,


    also, der Strom also die Elektronen selbst, sind die gleichen wie vorher. Es gibt ein großes Stromnetz in Europa, an das alle Haushalte angeschlossen sind. In das Netz speisen verschiedene Kraftwerke ein. Und du bestimmst mit deiner Anbieterwahl, welche Kraftwerke in das Netz einspeisen. Bei einem Ökostromanbieter wird dein Anteil eben durch Ökokraftwerke eingespeist. Bei einem Normalanbieter kommt dein Anteil durchschnittlich aus 20% Kernkraft.

    Ökoanbieter bauen neue Ökokraftwerke oder fördern diese, AKW-Anbieter bauen Kohlekraftwerke und kämpfen mit allen Mitteln dafür, dass ihre AKWs am Netz bleiben dürfen.

    Du kannst mit deiner Anbieterwahl entscheiden, was du jetzt und in Zukunft haben möchtest.

    Technisch ist der Wechsel völlig unproblematisch. Es wird kein Zähler ausgetauscht, nichts. Meistens ist es sogar der gleiche Ablesemensch, der vorbeikommt und deinen Zähler abliest. Nur der gibt den Verbrauchswert eben an den neuen Anbieter weiter und der schickt dir dann die Rechnung.

    Ists etwas klarer geworden?
    wenn du noch Fragen hast, frag gerne nach okay?
    viele Grüße!
    mela
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.03.2011 um 13:22
    Besser als Mela könnte ich es auch nicht mehr beschreiben. Danke :-)

    Hinzu kommt noch der sog. Merit-Order-Effekt an der Leipziger Strombörse:

    Gerade die als oft teuer hingestellten erneuerbaren Energien tragen dazu bei, daß die Strompreise an der
    EEX, wie die o.g. Strombörse auch heißt, kontinuierlich sinken.

    Zu Extremzeiten kann es sogar passieren, daß für das Verbrauchen von Strom noch Geld gezahlt wird!
    Wenn z.B. an einem sonnigen Sommertag viel Wind weht. Das liegt am (bisher geltenden) Einspeisevorrang der Erneuerbaren.

    Leider wird das jedoch nicht an die Kunden (Endverbraucher) weiter gegeben.
    Schließlich kann realwirtschaftlich betrachtet, ein Kraftwerk das ohne Brennstoffe betrieben wird (PV & Windräder) niemals teurer sein als ein von fossilen Brennstoffen abhängiges.

    Doch die 4 großen Stromgiganten sorgen schon dafür, daß es anders läuft. Schließlich haben sie die Netze in der Hand. Doch es kann gut sein, daß demnächst kartellrechtliche Konsequenzen (wegen Wettbewerbsverzerrung) drohen.

    Viele Grüße von Waldplanet
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.03.2011 um 19:40
    Schluss mit dem Russisch Roulette. Jetzt hat's Japan erwischt, wer wird der nächste sein?
    Mir kommt nur regenerative Energie ins Haus, denn ich will mich nicht für eine Katastrophe vor meinen Kindern rechtfertigen müssen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.03.2011 um 21:06
    Vielen Dank für die erhellenden Erklärungen. Soeben habe ich mich bei naturstrom angemeldet und hoffe, damit zumindest dazu beizutragen, dass erneuerbare Energien stärker gefördert und genuttzt werden.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 18.03.2011 um 13:10
    Das ist schön zu lesen, freut mich sehr, dass du den Schritt gemacht hast. Ich vermute die Bearbeitungszeiten sind derzeit etwas länger als gewöhnlich, aber normalerweise geht das alles reibungslos innerhalb von ca 2 Monaten über die Bühne.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.03.2011 um 17:08
    Ich kann Entega nun gar nicht empfehlen, denn einen Großteil an Strom gewinnt ENTEGA aus Steinkohle, Braunkohle und Erdgas (fossile Energieträger).
    Die echten Ökstomanbieter findet man unter www. atomausstieg-selbermachen.de
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.03.2011 um 20:03
    Sehe ich auch so. Solange Entega dem Kohlestrom nicht Goodbye gesagt hat ist das kein echter Ökostromanbieter. Am Ende finanzieren die Kunden mit Ökostrom noch die Kohlekraftwerke mit - nein Danke.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.03.2011 um 21:42
    Die Stadtwerke Flensburg bieten Strom aus 100% Wasserkraft an - Gesellsc hafter ist allein die Stadt Flensburg.

    Nach den hier genannten Maßstäben müsste man die wohl auch warm empfehlen.

    Ich mache dies hiermit.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.03.2011 um 20:01
    Solange die Stadtwerke Flensburg auch mit Normalstrom handeln oder ihn selbst erzeugen und solange sie in konventionelle Kraftwerke investieren, sind sie kein echter Ökostromanbieter. Ein echter Ökostromanbieter hat mit AKW- oder Kohlestrom nix am Hut.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.03.2011 um 17:54
    Das ist schon sehr gut, wobei ein echter Ökostromanbieter wieder in neue Anlagen für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien investiert. Der Flensburger Wasserstrom kommt wahrscheinlich aus schon bestehenden Anlagen. Der Strom kommt aus Norwegen. Im Gesamtpaket verkaufen auch diese Stadtwerke noch Atomstrom. Solange, daß so ist und nicht in Erneuerbare in Deutschland investiert wird für mich kein reiner Ökostromanbieter. Da gibt es bessere Alternativen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.03.2011 um 11:58
    Hinweis auf den Klimaschutz+ Ökostromtarif der Schönauer Stromrebellen

    das besondere :
    - 100% Atomstromfrei
    - 100% Atomkonzernfrei (Sowohl EWS wie alle Kraftwerke von denen Strom bezogen wird)
    - nur Strom aus Kraftwerken die entsprechende Kriterien an ökologische Verträglichkeit erfüllen
    - für jede kWh Stromverbrauch werden (freie Wahl des Kunden) 0,5, 1, der 2 "Sonnencent" garantiert in den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien investiert.
    - Kündigung ist jederzeit mit Monatsfrist möglich ! :-)

    - DAS + dabei:
    - Die Erträge der neuen Anlagen werden zu 100% an gemeinnützige Initiativen und Projekte ausgeschüttet die sich in einem der drei Themenfelder Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Frieden stärken engagieren.
    - EWS spendet für Jeden Klimaschutz+ Ökostromkunden 25 Euro an die Klimaschutz+ Stiftung.

    Infos dazu unter: http://www.ews-schoenau.de/mitmachen/aktionen.html
    oder: http://www.klimaschutzplus.org/K+EWS.php
    den Wechselvertrag gibts hier: http://www.klimaschutzplus.org/K+EWS.php
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.03.2011 um 11:36
    hier bekommt man für den wechsel zu naturstrom einen 40€ gutschein bei zweitausendeins:
    http://www.zweitausendeins.de/thema/aktuell/unter-strom.html

    oder man kann mit dem wechsel zu einem ökostromanbieter 20€ euro für ein projekt spenden:
    http://www.stromwechseln-hilft.de/start.html

    ich finde "naturstrom" aufgrund des strommixes (wasser- und windkraft) am sinnvollsten, ausserdem haben sie die größte neuanlagen förderung. sie sind testsieger bei stiftung warentest und ökostest.

    mit der wahl des tarifes kann man hier wählen, ob 1,25 cent/kwh brutto in die neuanlagenförderung fließen, oder ob man mehr für die nauanlagenförderung leisten möchte und seinen förderbetrag verdoppelt, auf 2,50 cent/kwh brutto.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.03.2011 um 13:00
    Lauter gute Nachrichten bezüglich Ökostrom an einem Sonntagmorgen -
    viele schreiben, dass sie jetzt zu einem der 4 echten gewechselt haben,
    und mela macht hier eine fundierte Beratung dazu. DANKE EUCH ALLEN!


    Jetzt muss die heutige Wahl in BW und Rh/Pfalz noch wunschgemäß über die Bühne gehen :-)

    atomstromfreie Grüße Gabi

    gestern haben wir über 350 Wechselflyer verteilt....
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.03.2011 um 13:53
    zur Naturstrom Aktiengesellschaft einige Fragen und Differenzierungen:

    Wer weiß wer hinter den Hauptaktionären eco eco Aktiengesellschaft und Theolia Naturenergien GmbH steckt ?
    Wer weiß in welcher Höhe die Gewinne der Naturstrom AG an die Aktionäre (Dividende) ausgeschüttet werden ?
    Wer weiß etwas über die Wertentwicklung der Naturstromaktie ?

    Unterschied EWS und Naturstrom:
    EWS gibt den echten Betrag an der in neue Anlagen investiert wird ( je nach Wahl des Kunden 05, 1 oder 2 Cent)
    Naturstrom den Betrag incl MWST > 1,25 Cent Brutto > real also ebenfalls 1 Cent (genau 1,05Cent)

    Naturstrom nutzt den Fördercent um damit weitere Anlagen zu errichten die dem Firmenkonsortium selbst sprich den Aktionären gehören
    EWS fördert damit bewußt den dezentralen Ausbau von (fremden) Anlagen von Bürgern die in erneuerbare Energien investieren.

    Ergo auch unter den "vier besten" ist nicht allein der Preis verscheiden "der auf dem Sack steht" sondern auch der Inhalt den ich "einkaufe".
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.06.2011 um 09:50
    Ich bin seit 2007 bei der EWS und bin sehr zufrieden. Am Ende des Jahres bekomme ich immer einen umfangreichen Bericht über den Einsatz der Fördercents.

    Wenn in Berlin oder woanders eine Demo stattfindet, kriege ich von denen auch immer eine Mail, mit der Aufforderung dort mit zu marschieren!

    Da ich in den letzten Jahren meine alten Geräte wegen Altersschwäche ausgetauscht habe gegen neue energiesparende, zahle ich momentan für 2 Personen nur 36 € Strom im Monat.

    Die RWE hat uns damals beim Wechsel sogar damit gedroht, dass sie uns den Saft abdrehen, weil sie nicht verstehen wollten, dass jemand in Niedersachsen auf dem Lande nicht zu ihnen will.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.06.2011 um 16:17
    Ich wußte schon lange, daß RWE dreist und skrupellos ist (z.B. Festhalten am AKW-Belene im Erdbebengebiet!).

    Doch das ist schon kriminell (was der Bau eines AKW im Erdbebengebiet im Grunde ja auch ist) und verstößt gegen die Verfassung bzw. das Grundrecht auf Wahlfreiheit.
    Wer schon gezwungen ist mit solchen Mitteln Kunden zu binden (bzw. zu fesseln), muß schon sehr verzweifelt sein.

    Kann nur hoffen, daß recht viele mündige Bürger/innen ihren Stromversorger wechseln.

    Wer sich berufen fühlt das noch zu tun, bzw. etwas Mundpropaganda dafür zu machen, darf sich gerne auch an mich wenden.
    Naturstrom (für den ich als Vermittler/Existenzgründer tätig bin) ist, ebenso wie EWS, einer der unabhängigen, der auch vom BUND mitgegründet wurde.

    Und gerne werde ich wieder einen Teil meiner Provisionen für Opfer von Atomunfällen (Tschernobyl/Japan) spenden.

    Es genügt unter www.naturstrom.de im Formular meine DV-Nr. 1983 (bei 7.) anzugeben.

    Heute Abend wird um 20:00 in Heilbronn der Film Yellow Cake gezeigt, den ich auch mit einem Infostand flankieren werde. Der Regisseur ist auch dabei.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.07.2011 um 23:13
    Hallo Leute ich bräuchte Erfahrungsberichte. Ich möchte meinen Stromanbieter zu Ökostrom wechseln. Jetzt habe ich das zu den SWK Kraftwerken Krefeld gemacht. Eine Freundin hat mir aber erzählt, dass die zwar sagen das sei Ökostrom aber einen Mix aus Öko und AKW Strom machen. Der Grund warum ich wechseln möchte ist ja, dass ich die AKWs nicht mehr unterstützen möchte und wenn mich der Anbieter darüber nicht aufklärt ist das ja eine Unverschämtheit.
    Also meine Lieben, weiss jemand ob dieser Anbieter auch AKW Strom bezieht....bzw kann mir jemand sagen, ob dies ein guter Anbieter ist?
    Vielen Dank, liebe Grüße
    Jan
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.07.2011 um 23:52
    > dass die zwar sagen das sei Ökostrom aber einen Mix aus Öko und AKW Strom

    Das ist nicht der eigentliche Knackpunkt.
    Der "normale" Strom der in Deutschland verkauft wird, ist ein Mix aus fossilem Strom, Atomstrom und auch Ökostrom. Also bezieht jeder immer auch einen Teil Ökostrom, ohne dafür extra zu bezahlen.

    Der Strommix der SWK Krefeld entspricht in etwa dem deutschen Mittelwert
    http://swk.de/swkprodukte/SWK-Produkte/Strom/STROM

    Wenn jetzt jemand bei einem solchen Anbieter Ökostrom bezieht, passiert folgendes:
    Der Kunde erhält rein rechnerisch Ökostrom (und bezahlt dafür mehr Geld) und dafür erhalten die anderen Kunden etwas weniger Ökostrom (die produzierte Gesamtmenge verändert sich nicht).
    Der Anbieter erhält also mehr Geld (macht also zus. Gewinn) ohne auch nur eine einzige kWh zus. Ökostrom zu erzeugen - Gewinn für die Umwelt somit = Null.
    Oder im Klartext: diese Art Ökostrom ist reine Verarschung.

    Wenn Sie wirklich etwas gegen Atomenergie und für die Umwelt tun wollen, dann geht das nur mit Anbietern, die reinen Ökostrom produzieren. Wenn die einen neuen Kunden beliefern, dann müssen die den dafür er. Ökostrom wirklich auch zus. produzieren.

    Entsprechende Anbieter siehe oben.


    Grüße aus dem Westerwald

    R.L.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.07.2011 um 09:47
    Hi ,

    "Wenn Sie wirklich etwas gegen Atomenergie und für die Umwelt tun wollen, dann geht das nur mit Anbietern, die reinen Ökostrom produzieren. "

    genau das reicht eben nicht. (auch hier wird nur umverteilt !)

    Nur wenn der Anbieter
    1. sich verpflichtet/garantiert das ein großer Teil der Anlagen aus denen er den Strom bezieht neue Anlagen sind (nicht älter als 6 Jahre)
    2. in keiner Weise mit Betreibern oder Tochtergesellschaften von Atomkonzernen verflochten ist
    UND !
    3. einen fest definierten Anteil des Strompreises für den Bau weiterer EE-Nalagen einzusetzen ist dies ein "echter Ökostrom" und leistet einen echten Beitrag zur Energie und Systemwende.

    Wenn er dann noch den Fördercentanteil am Strompreis nicht selbst einverleibt (der Stromanbieter, bzw. dessen Aktionäre lassen sich von den Kunden jedes Jahr Betriebskapital schenken sondern die Fördercent für den dezentralen Ausbau von kleinen Anlageneinsetzt ist das besonders fair und systemverändern :-)
    schönen Tag
    P
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.07.2011 um 10:56
    Das ist natürlich richtig.
    Aber mein Beitrag war lang genug und zu so später Stunde hatte ich keine Lust, da noch weiter ins Detail zu gehen.
    Abgesehen davon hatte ich ja auch geschrieben, dass die Ökostromanbieter den durch neue Kunden benötigten Strom auch selber zus. produzieren müssen - Firmen die diese Bedingung erfüllen, erfüllen dann auch die genannten 3 Punkte.

    Die oben empfohlenen Stromanbieter erfüllen jedenfalls diese Bedingungen - wenn man sich an diese Firmen hält, kann man nichts verkehrt machen ;-)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.07.2011 um 11:43
    Fast
    1 bis 3 erfüllen die oben genannten.
    was den vierten Punkt angeht:

    EWS vergibt den Sonnecent zur Förderung von dezentralen Anlagen in Bürgerhand.

    die Anderen setzen den Fördercent ein um für sich selbst Anlagen zu bauen (= Erhöhung des Betriebskapitals in den Händen der Firmen Eigentümer).
    Bei Naturstrom z.B. aktuell rund 3,5 Mill/a Erhöhung des Betriebskapitals der 865 Aktionäre (eingelegtes Eigenkapital der Aktionäre 2 Millionen).

    Da ist das EWS Model doch von einer ganz anderen Klasse um die (Bürger)Teilhabe und das Mitmachen an der Energiewende in sozialer und demokratisch aufgestellter Weise in die Breite zu tragen.

    Oft sind es kaum beachtete Details die einen riesen Unterschied machen !

    Wer jetzt ganz clever erkannt hat: nichts wie rein in die Naturstromaktie dem sei gesagt : Fehlanzeige, die Aktien sind nicht im freien Markt erhältlich (würdest Du dich freiwillig von Ihnen trennen ?)
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.07.2011 um 16:58
    Ein interessanter Aspekt an der ganzen Sache.
    Habe ich mir bisher noch keine Gedanken drüber gemacht - danke für die Info
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 16:20
    Das mit den Aktien ist so eine Sache:

    Grundsätzlich halte ich es nicht für verkehrt am Erfolg eines Unternehmens beteiligt zu werden.
    Es gibt da auch Genussrechte.

    Solange nicht durch Börsengang den Spekulanten Tür und Tor geöffnet werden!

    Dann fängt es richtig an sich von realer Wertschöpfung zu entfernen. (s. von Spekulanten mitverursachte Bankenkrise/Rettungsschirme mit Steuergeldern, etc.)

    Wer gut informiert ist weiß, daß ständig neue Projekte zum Bau von regenerativen dezentralen (Klein)kraftwerken angegangen werden. Zumindest bei den Ökostromversorgern, die ihre Fördercents
    in deutsche Anlagen stecken und damit auch auf deutschem Boden nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

    All das hat Zukunft und ist unterstützenswert, da man nur so eine echte Energiewende hinkriegt, die den Atomausstieg noch deutlich vor 2022 ermöglicht.
    Daß das ohne Zukauf von benachbartem AKW-Strom (Tschechien, Frankreich) funktioniert, sollte unter uns Utopisten hinlänglich bekannt sein.

    Hauptsache ist doch, daß das Kapital massiv von den fossilen Konzernen abwandert. Die verstehen keine andere Sprache :-)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 17:17
    Hallo Waldpirat,

    es ist Dir unbenommen, dass Du´s einfach nur auf den einen Aspekt > Kapital weg von den atomar fossilen Konzernen < denkst. Allein die Welt ist leider nicht eindimensional. Aber zum Glück ebenso die Möglichkeit Antworten zu geben. Und wenn ich mir die Summe der Antworten anschaue die in der "EWS Antwort" enthalten ist so scheint mit diese deutlich mehr zu beinhalten als nur den einen Aspekt, mit dem viele andere auf dem Ökostrommarkt nach Kunden fischen. Das schöne Du hast die Wahl welche Antwort(en) die mit deinem Stromtarif unterstützen willst.
    solong
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 18:27
    @ Pater Kolbe
    ...dann frage ich mich, weshalb die EWS gerade bei dem in Stuttgart wichtigen Bürgerbegehren der "Stromversorgung in Bürgerhand" keine Unterstützung leisten???

    Als das von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründete Stuttgarter Wasserforum Herrn Sladek darum gebeten hatte, seinen 20.000 EWS-Kund/Innen in Stuttgart deren Unterschriftenliste zuzumailen, hat er das abgelehnt.

    Die Argumentation von Herrn Sladek ging offenbar in die Richtung, daß die Beteiligung seiner beiden Genossenschaften an den Netzen der Stuttgarter Stadtwerke besser sei als 100 % eigene kommunale Stadtwerke.
    (weil über die beiden Genossenschaften Bürger direkt an den Stuttgarter Stadtwerken beteiligt wären - Schönauer, Freiburger und sicher auch auch ein paar Stuttgarter Bürger, die alle für Ihr Geld eine gute Rendite erzielen könnten).

    Der Pferdefuß:
    die beiden Genossenschaften sind ausschließlich ihren Genossen verantwortlich, nicht der Gesamtheit der Stuttgarter Bürger

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

    www.s-wasserforum.de
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 19:09
    da kann ich schlicht nichts dazu sagen da ich nicht dabei war und dies nicht kenne.
    Aber:
    wie kommst Du darauf, das eine (oder zwei) Genossenschaften einer Person gehören >> " die Beteiligung seiner Genossenschaften" ???

    Kurze Info zum Unterschied zwischen AG und Genossenschaft

    Du kannst auf der Stelle bei diesen Genossenschaften einen Genossenschaftsanteil erwerben, damit Genosse werden und hast damit auf der Genossenschaftsversammlung das gleiche Stimmrecht wie all anderen Genossen > jeder Genosse eine Stimme egal wieviel Genossenschaftsanteile er besitzt !

    Bei einer AG gilt, je mehr Aktien desto mehr Stimmrecht.
    Eine eco eco AG hält über 24,99% der Naturstrom Aktien.
    VIel Erfolg beim Versuch herauszubekommen, wer eco eco AG ist und wer die Kapitalgeber dahinter.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 20:32
    ...so stand es in der e-mail, in deren verteiler ich drin bin, wegen der Rekommunalisierung von Wasser und auch Strom in Stuttgart.
    Freilich gehören die Genossenschaften nicht Herrn Sladek allein, sondern eben den Genossen.

    Das mit dem Stimmrecht ist mir bekannt.
    Auch weiß ich, daß Naturstrom-Vorstand Banning Inhaber der eco eco AG ist.

    Naja, solange nachhaltig und kundenorientiert gearbeitet wird - was ist falsch daran dabei Gewinn zu machen?
    Auch Projekte wie die Andheri-Hilfe für Familien in Bangladesch, die von Naturstrom unterstützt wird,
    helfen daß in Drittweltländern die Ärmsten eine echte Perspektive haben.

    Ideal wäre die totale Energieautarkie weltweit. Einsparung von Leitungen und Wartungskosten.

    Doch um die bei uns zu erreichen, müßte jeder Haushalt ein Kleinkraftwerk erwerben, das in der Lage ist rund um die Uhr Strom zu erzeugen.
    PV-Module sind da eine Zwischenlösung, da sie immerhin gefördert werden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 21:05
    Die Energiewende ist die eine Aufgabe die vor uns liegt.

    DIe zweite nicht weniger große aber ungleich schwieriger ist die Transformation des inzwischen fast alle Bereiche unserer Lebens und unserer Gesellschaftssysteme bestimmenden Wirtschaftssystems, dessen wesentliche Ausrichtung darin besteht dem einzelnen zu vermitteln:

    - Wenn jeder für sich und seinen Wohlstand sorgt, dann ist für alle gesorgt
    - das höchste Ziel ist es in persönlich in möglichst kurzer Zeit möglichst viel finanziellen Gewinn einzufahren
    - wer mit 40 noch für Geld Arbeiten muss, ist selbst schuld
    - das Geld, das Du mehr haben kannst als andere fällt einfach irgendwie vom Himmel, ist einfach so ein Nebenprodukt von Handel, Gewerbe und Spekulationsgeschäfts.

    Wer bereit ist ohne Scheuklappen hinzusehen wo denn das Geld herkommt aus dem die Gewinne bestehen zu denen es heißt - was ist falsch daran dabei Gewinn zu machen - wird sehr schnell sehen das diese die allermeisten davon nicht neutral entstehen sondern viele für die Gewinne weniger einen sozialen, und/oder gesundheitlichen und/oder Umwelt Preis zahlen.

    Zurück zu Naturstrom:
    Für mich persönlich ist es schlicht nicht redlich: wenn Naturstrom den Bürgern erzählt, wir setzen mit deinem Geld (dass Du freiwillig für das gemeinsame Ziel zusätzlich für deinen Strom zahlst) die Energiewende um und Ihnen gleichzeitig verschweigt, dass dieses Geld Cent für Cent finanziellen Gewinn für die wenigen Naturstrom Aktionäre darstellt.
    Im besonderen dann, wenn es nicht um Peanuts geht, sondern um inzwischen rund 5 Millionen Euro per anno !! bei 2 Mill. Eigenkapitaleinsatz der Aktionäre.
    Merkst Du was ?
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 21:46
    ich weiß sehr wohl, daß Geld nicht vom Himmel fällt.

    Früher hatte ich auch mal Aktien. Doch das hatte nichts mit Naturstrom zu tun.

    Heute bereue ich so manches. Auch die Hypothek. Die Bank verdient an mir jeden Monat, ohne arbeiten zu müssen, mehrere hundert € - in etwas so viel wie meine jährliche Stromrechnung ausmacht!

    Ich bin gewiss kein Freund des Kapitalismus. Leider läßt man mich ohne Zaster eben nicht leben.
    Da tu ich wenigstens was sinnvolles für mein Geld.

    Die Zahlen die Du genannt hast kann ich so schnell nicht nachprüfen. Bin ja nur ein kleines Rädchen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2011 um 23:25
    Eigenkapital siehe website naturstrom AG oder Wikipedia.
    Anzahl Kunden ebenfalls Website Naturstrom AG.

    SIe schreiben das Sie je kWh garantiert 1,4Cent in den EE-Aubau investieren.

    Jetzt nur noch durchrechnen: Anzahl Kunden mal durchschnittlich 2.500kWh/a mal 1,4 Cent = > 5.000.000€ !
    UND DAS JEDES JAHR !!!!!

    Übrigens:
    eco eco AG (Inhaber HErr Bannig) 24,99%, Herr Banning 3,6%, Frau Banning 2,9% Banning GMbH und Co KG 1,6 % der Naturstromaktien (Tendenz steigend)
    Wer ist der Schelm ??
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 02.01.2013 um 16:24
    Weitere Infos zu konzernunabhängigen Ökostromanbietern findet Ihr auch auf
    http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
    - die Ökostromseite der Umwelt- und Verbraucherschützer.
    Wer noch im Januar seinen guten Vorsatz für 2013 einlösen und zu Ökostrom wechseln will, kann unser "Starterpaket" mit einer Kurzanleitung, guten Gründen und einer praktischen Erinnerungshilfe bestellen!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 03.01.2013 um 00:48
    Hallo Melanie,

    wie oben gesagt sind die unter atomausstieg-selber-machen genannten vier Ökostromanbieter unter den bundesweiten Anbietern - so weit ich es erkennen kann - die zuverlässigsten was die Unabhängigkeit von Stromkonzernen angeht. Was hier bedeutet, keine Verträge aus denen auch nur ein Cent Richtung Atomkonzerne oder deren Tochtergesellschaften fließt.
    Und trotzdem gibt es auch hier Unterschiede bei denen es sich lohnt genauer hinzusehen.
    Bei Lichtblick kann schon gestritten werden, da - so mein Kenntnisstand - der Eigentümer von Lichtblick mit anderen Firmen seiner Holding Geschäfte mit RWE macht(e). Rechtlich ist die FIrma Lichtblick frei von Verträgen mit Atomkonzernen. Anders sieht es da aus mit dem Eigentümer der FIrma. Was also tun, muß jeder für sich entscheiden.
    Bei allem bleibt zweifellos, dass EWS unter den restlichen Dreien unter dem Blockwinkel "solidarische Ökonomie" im Besonderen mit dem Ökostrom+ Tarif, der Ökostromanbieter ist, der mit seinem Angebot am umfassendsten eine doppelte Energiewende voranbringt,
    das heißt:
    - 1. Ausstieg aus fossiler und atomarer Energie und
    - 2. Ausstieg aus einer Energiewirtschaft die stetig das (Strom)Geld vieler Kunden, in den Händen weniger "Eigentümer" einsammelt.

    Wir haben die Wahl und es liegt in den Händen von jedem von uns, welche "Energiewirtschaftsstrukturen" wir mit unserem Stromwechsel für die zukünftige Stromversorgung stärken und welche wir dabei auf der anderen Seite gleichzeitig schwächen :-).
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 04.01.2013 um 19:53
    Auf Ökostrom umzusteigen, ja, da habt Ihr ganz recht, ist ein guter wichtiger und recht einfacher Schritt,
    übrigens nicht zuletzt als Unterstützung von noch viel weiter reichenden Veränderungen, wie z.B. hier in Text und Kommentaren dargestellt : www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum

    Und um auch andere Menschen zu motivieren (für verschiedene Veränderungen der je eigenen Haltung und des je eigenen Verhaltens, sei's bzgl. Ökostrom, oder sei's bzgl. bio und/oder vegane Ernährung oder anderer Aspekte) ist viell. auch diese Frage mit Antworten darunter anregend:
    www.utopia.de/gutefragen/fragen/warum-denkst-du-verhalten-sich-so-viele-menschen-nicht
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 04.01.2013 um 21:53
    Ist da vielleicht jemand neidisch auf einen erfolgreichen Ökostrompionier?
    Sollte man da nicht eher solche Leut´ wie Jürgen Grossmann oder Josef Ackermann anprangern?

    Daß Naturstrom sehr viel für arme Familien in Bangladesch getan hat und auch weiterhin tut, wird klammheimlich verschwiegen. Finde ich nicht ganz fair.

    www.naturstrom.de/ueberuns/unser-engagement

    Geld ist nicht per se schlecht. Entscheidend ist doch was man damit macht.
    Immerhin konnte jeder Interessierte auch bis Ende Nov. 2012 Genussrechte zeichnen. Hab´ich auch getan. Kunden bekamen sogar für jedes Jahr des Ökostrombezugs einen Rabatt pro Anteil. Und es gab kein Agio :-)

    Wo habe ich denn sonst die Chance als kleiner Mann an sowas lukratives wie Nachhaltiges ranzukommen?

    Ich freue mich über jeden Neukunden der mir (unter Nennung meiner VP-Nr.1983) auch meinen Obolus gönnt.
    Schließlich bin ich in der glücklichen Lage -und das mache ich tatsächlich- die Hälfte davon in humanitäre Arbeit und/oder Umweltschutz zu investieren, da ich seit letztem Jahr hauptberuflich für ein Unternehmen der Solarbranche (im Service) tätig bin und somit ein derzeit ausreichendes, regelmäßiges Angestelltengehalt beziehe.

    Mein Arbeitgeber ist erfreulicherweise konsequent beim Stromeinkauf und bezieht nur von den -unter bereits genanntem Link aufgeführten- 4 Ökostromversorgen (die restlichen 40% die den selbst produzierten PV-Anteil übersteigen).
    Gerne bringe ich auch einen Nachweis über getätigte Spenden z.B. für die Opfer Fukushimas.
    Es gibt soviel Verbraucher, die noch immer wechselträge sind (und daher bei EnBW, RWE & Co. kleben). Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund!

    Könnte ja auch noch erwähnen, daß EWS einen geringen %-Satz fossile Energie (und somit noch CO² aus Gaskraftwerken) im Strommix drin hat.
    Und bei 26,75 Cent/kWh einen Cent teurer ist und dabei nur 0,5 (Sonnen)Cent in Neuanlagen investiert...

    Greenpeace & Lichtblick langen ja wirklich kräftig zu mit über 27 Cent/kWh (und 1 € mehr Grundpreis)

    LG Waldplanet
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.01.2013 um 10:42
    Hallo Mensch hinter dem Begriff Waldplanet,

    bedauerlich das Du versuchst, dass angesprochenen Thema > welche Art der zukünftigen Geld- und Energiewirtschaft können und wollen wir mit der Energiewende fördern < auf eine Neiddebatte zu reduzieren.
    Es bringt keinen Beitrag zum Thema und unternimmt zudem den Versuch mit einer Nebenbaustelle von der vorgestellten Problematik abzulenken.
    Das Naturstrom schöne bunte und werbewirksame Bilder auf die Website setzt über Beispiele wo sie ihr Geld in Entwicklungsländern investieren ist nett, Aber ebenso aussagelos. Wenn die nicht mit klaren eindeutigen und nachvollziehbaren Zahlen hinterlegt ist :-(.
    das ist dann auch nicht besser wie die Werbeaktion von Lichtblick die verspricht das sie für jeden Kunden für jeden Monat einen qm Regenwald zu schützen .... 12 qm je Kunde je Jahr klingt ja erstmal toll ... aber verschweigt das dieser Boden im Schnitt 5 Cent/qm kostet. Sprich das Engagement je Kunde jährlich bei gerade mal 60 Cent liegt ...
    Meine Einladung auch an Dich, lass uns darüber diskutieren ob und wie wir Energiewende und solidarische Ökonomie verbinden können und wollen.
    Dir und allen ein in diesem Sinne gutes und erfolgreiches 2013
    Peter
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 08.01.2013 um 09:15
    Apropos ökologische Geldanlagen,
    schaut doch mal bei www.urgewald.de nach. Die dortige Krötenwechselaktion zeigt wo es lang geht.

    Ich habe auch Geld bei www.udi.de oder www.forestfinance.de investiert, daß nur nebenbei.

    Herr Kolbe spricht von 5 Mio € jedes Jahr. naturstrom investiert viel in Windeenergieanlagen u. a. im Norden Bayerns. naturstrom beteiligt sich an Anlagen. Das die Eigentümer auch Gewinne machen, welcher Unternehmer darf das nicht. Auf jedenfall tun sie was für die Energiewende und die Eigentümer haben eine gute Einstellung dazu. Wieviele gibt es denen die Umwelt wurscht ist? Also ich bin überzeugter naturstrom Kunde, erzeuge eigenen PV Strom (30% Eigenverbrauch übers Jahr) und habe schon viele Naturstrom- kunden geworben.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 10.01.2013 um 17:17
    Hallo "Semmegeist",

    in den Kategorien der vorherrschenden (zur Zeit fast alles dominierenden) Marktwirtschaftslehre gedacht, ist deine Argumentation durchaus Systemkonform. Allein, ich stelle in Frage :
    - ob dies die Wirtschaftsform ist die wir uns für die Zukunft wünschen
    - ob diese Wirtschaftsform überhaupt geeignet ist als Wirtschaftsgrundlage einer auf nachhaltiges Handeln ausgerichteter Gesellschaft.
    Oder anders ausgedrückt, eine nachhaltig ausgerichtete Gesellschaft -> das heißt eine Gesellschaft in der jedes einzelne Mitglied sein alltägliches Handeln an den Werten nachhaltigen Handelns ausrichtet - kurz nachhaltige Lebensstile Konsens sind - und eine Wirtschaftsform die ihre Lebenskraft aus dem Wettbewerb um die bestmögliche Gewinnmaximierung zum Zwecke der persönlichen (materiellen) Reichtumsanhäufung schöpft, schließen sich gegenseitig aus.
    Die Gretchenfrage der sich aus meiner Sicht jeder von uns stellen sollte ist: "ob ich bereit bin mich dieser Thematik zu stellen oder umgekehrt, wie lange ich(wir) uns darüber hinweg lügen und hoffen das ich(wir) als einzelne auf möglichst nachhaltige Weise ein nicht nachhaltiges Wirtschaftssystem benutzen können um uns selbst einen materiellen Vorteil gegenüber den anderen zu verschaffen, bevor das System in sich kollabiert.
    Was nun NATURSTROM und andere angeht hinterfrage ich vor dem oben genannten Hintergrund die von diesen genutzten herkömmlichen Wirtschaftstrukturen die ich mit meinem Wechsel zu diesem Anbietern ggf stärke.
    Ich frage ob ich diese zur Nachhaltigkeit kontrer stehenden Strukturen weiterhin will und Frage nach möglichen zukunftsfähigeren Alternativen.
    Und genau dieser Anspruch steht hinter dem Ökostrom+ Tarif (EWS und Klimaschutz+ Stiftung).
    Garantierte Investition in Ökostrom(produktions)anlagen deren Investitionsmittel und Gewinne nicht aus den Händen vieler Stromkunden in die Taschen weniger Investoren fließen, sondern vollständig - demokratisch bestimmt - zur Förderung des Gemeinwohls eingesetzt werden.
    Dieser Denk und Handlungsansatz ist schlicht jenseits der Orientierung an persönlicher finanzieller/materieller Besitzvermehrung und ebenso schlicht aus dem Denkansatz herkömmlichen wirtschaftlichen Handels nicht sinnvoll nachvollziehbar.
    Einfaches Beispiel: wer es gewohnt ist im System "wenn jeder einfach nur bestmöglich für sich selbst sorgt dann ist am besten für alle gesorgt" zu denken, für den ist jede Form des Hinterfragens dieses Verhaltens ein vollständig unsinniges Verhalten das zu nichts führt.

    Im Sinne eines tiefgreifenden (nicht nur an Oberfläche kratzenden) "strategischen Konsums zur Förderung einer nachhaltigen Gesellschaftstransformation" wage ich die These, dass es diesbezüglich aktuell kein anderes Stromangebot gibt, dass in vergleichbarer Weise aus dem bisherigen ausbricht und neue Wege im Sinne realer Pfade zur genannten Transformation anbietet.
    Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion dieser These sowohl mit den Mitgliedern der Community wie mit dem Team von Utopia selbst. :-)
    DIr / Euch allen einen guten Tag
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 11.01.2013 um 18:23
    Hallo Herr Kolbe,

    ich möchte diese These nicht diskutieren. Das ewige diskutieren verbraucht nur sinnvolle Zeit, die sie ja anscheinend genug haben, wenn man die vorige Abhandlung liest. Vor lauter Diskussionen übersehen wir die Realität und das JETZT. Jetzt müssen wir was ändern. Jeder hat JETZT die Möglichkeit was zu tun egal in welchem Lebensbereich. Wenn viele Leute mehr Nachhaltigkeit und Ökologie leben, zeigt er andereren Menschen, daß es so nicht mehr weiter gehen kann.
    Einfach seine Überzeugung leben, das bringt mehr als tausend Thesen und Vorstellungen. Die Erfahrung habe ich gemacht und sie wirkt. LEBEN hei0 einfach TUN, nicht mehr und nicht weniger. Schlaue Sprüche und viele Geschwafel bringt da gar nichts.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 11.01.2013 um 23:05
    Hallo Semmelgeist,

    sehr schade das Sie sich nun mit dem Totschlag-Argument "ewig Diskutieren bringt nichts" dem weiteren Gedankenaustausch entziehen.
    Aber es ist selbstverständlich ihr gutes Recht sich auf diese Weise der Auseinandersetzung zu entziehen.
    Schöne wäre s wenn Sie dies tun könnten ohne dabei auch noch auf das gegenüber Verbal einzuprügeln > Schlaue Sprüche und Geschwafel bringt nichts <
    Mein Tipp: Ein wenig mehr Zurückhaltung bevor Sie andere Menschen deren Person und Handeln Sie überhaupt nicht kennen als Schwätzer und Schwafler abkanzeln, im Zweifel fällt es auf Sie zurück ...
    Zugleich sei mir der Hinweis gestattet, das ich hier schreibe, weil ich genau das tue was sie fordern > nicht nur reden sondern seine Überzeugung leben.

    Leider ist es jedoch nicht so wie Sie schreiben, das es völlig ausreicht wenn alle statt zu reden und ihre Gedanken auszutauschen einfach ihre Überzeugung leben und alles wird gut > Siehe Westerwelle, Merkel, Ackermann etc. etc. etc. etc.

    Also gestatten Sie mir und anderen die sowohl aktives Tun wie gedankliche Reflexion des eigenen Tuns miteinander verbinden können, dies zu tun ohne von Ihnen deklassierend beschimpft zu werden.

    IN DIESEN SINNE WIEDERHOLE ICH MEINE EINLADUNG AN ALLE, die an einem Austausch darüber interessiert sind wie wir ENERGIEWENDE UND ÖKOSTROM auf der einen Seite UND SOLIDARISCHE ÖKONOMIE auf der anderen Seite zusammen bringen können.

    Ihnen ein gutes Wochenende
    pk

    ps: ich habe keine Zeit und schon gar nicht übrig, aber ich halte inne und nehme mir die Zeit um Ihnen zu antworten. Das gebietet mir der Respekt Ihnen gegenüber als mich Ansprechender.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 12.01.2013 um 15:19
    ...schade daß hier solche Verbalattacken ausgeteilt werden. Das müßte nicht sein!

    Um eines klarzustellen: Ich habe keine "Neiddebatte" betrieben.

    Eine berechtigte Frage will ich hier stellen -und die sollte gerade Peter Kolbe interessieren:

    Weshalb muß der Ökostrom, z.B. von Greenpeace, deutlich teurer sein?
    Wo wir beim Thema Solidarität sind: Wie kann sich ein Hartz4-Empfänger (darunter gibt es auch Menschen mit Ökogewissen) das leisten?

    Ich selbst weiß aus Erfahrung, daß auch bei Greenpeace nicht alles so öko ist wie es den Anschein hat.
    Bin z.B. auch auf taube Ohren gestoßen, wo es um die Reduzierung von Kraftstoffverbräuchen bei den von GP im Einsatz befindlichen Schiffen geht. Leider wurde ich als kleiner Mann nicht für voll genommen, obwohl es locker möglich wäre, daß die mit einer einfachen Sache jede Menge Schiffsdiesel hätten sparen können!
    Seitdem hatte ich meine Fördermitgliedschaft beendet. Dennoch finde ich es gut was die aktiven (Jugend)Gruppen tun, um auf unnötige Umweltzerstörung, etc. hinzuweisen.
    Auch beim Thema Autoverkehr wäre so manches möglich, wenn nicht gerade die falschen Leute im Management sitzen würden.

    Letztlich kann die Mieralölindustrie munter weiter Geschäfte mit schmutzigem Öl machen.
    Eine Reduzierung des Mineralölverbrauch von nur 5-10% wäre die Chance gewesen, um gerade im Hause Greenpeace sehr viele Mitstreiter zu gewinnen. Doch mir scheint auch, daß in unserem System jeder sich selbst der Nächste ist.
    Weil ich dabei auch ein paar Kröten verdient hätte -und es dank vieler schwarzer Schafe auf dem Markt, reichlich Plazebos gibt- wurde nichts daraus.

    Auch hat der kleine Mann kein Mega-Marketing-Budget um so manches geniale Nischenprodukt ausreichend bekannt zu machen.

    Warten wir ab wie lange Mutter Erde hier noch mitspielt.
    Solange Geld die Welt regiert bleibt nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
    Das erlebe ich z.Zt. auch wieder dank unnötig rücksichtslosen Forderungen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 12.01.2013 um 20:39
    Hallo Waldpirat,

    Zur Gestaltung des Strompreises bei Greenpeace ist wohl Greenpeace der richtige Ansprechpartner.
    Wenn Du von deutlich teurer sprichst ist die Frage mit was Du vergleichst ?
    Das Greenpeace nicht mit einem "Ökostromanbieter" konkurrieren kann, der im Extremfall seinen Strom aus einem lange abgeschriebenen Wasserkraftwerk als Ökostrom verkauft ist wohl nachvollziehbar.

    Was das Thema des "auch für einen Harz4 Empfänger bezahlbar" betrifft, drei Antworten:
    1.
    "echter" Ökostrom ist vielfach nicht teurer als die Angebote der örtlichen Stromversorger
    2.
    niemand sollte ernsthaft erwarten das Strom bester Öko-Qualität mi dem Preis von Atomstrom aus abgeschriebenen und mit Steuermitteln finanzierter Atomkraftwerke konkurrieren kann. (was heißt also "teuer"?)
    3.
    Hartz4 und der im Regelsatz enthaltene zu kleine Anteil für Stromkosten von (meiner Kenntnis nach) aktuell knapp 27Euro/Monat ! (Alleinerziehend mit einem Kind sind es 40 Euro/Monat) ist eine ganz eigene Baustelle die zu diskutieren in diesem Block > So einfach ist der Ökostromwechsel < die falsche Stelle ist. Hier eine gute Zusammenfassung dazu von REPORT: www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=9787026/1qpg3hp/index.html (Mai 2012)
    Aber eines ist wohl ziemlich eindeutig: es kann nicht Aufgabe der Ökostromanbieter sein die a-sozialen Regelungen des Hartz4 Regelsatzes auszugleichen.
    gruß pk
Kommentar schreiben
(5000/5000)

Ich habe eine Frage zu ... Energie & Klimaschutz


Mehr zu Alltag