Energiesparlampe, LED & Co.
2Ist die Energiesparlampe nun Stromspar-Innovation oder Quecksilber-... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Utopia: Herr Möller, ist der Zertifikathandel Etikettenschwindel?
Martin Möller: Zertifikate sind grundsätzlich ein gutes Tool, wenn die konkreten inhaltlichen Anforderungen stimmen. Zertifikate können dazu beitragen, qualitativ hochwertigen Ökostrom zu vermarkten.
Utopia: Wie unterscheidet man „guten“ von „schlechtem“ Ökostrom?
Martin Möller: Ob Ökostrom qualitativ hochwertig ist, hängt in erster Linie davon ab, in welchen Anlagen er produziert wurde. Nur wenn Ökostrom überwiegend aus umweltfreundlichen Neuanlagen oder neueren Bestandsanlagen stammt, ist gewährleistet, dass tatsächlich neue Anlagen zur Stromproduktion aus regenerativen Quellen entstehen und die Stromproduktion insgesamt ökologischer wird. Alternativ kann dieser Effekt aber auch durch ein Ökostromprodukt erzielt werden, welches einen bestimmten Mindestbetrag in einen Fonds zum Bau von entsprechenden Neuanlagen investiert. Außerdem sollte Ökostrom aber auch nicht wesentlich teurer als konventioneller Strom sein – denn nur mit einem massenmarktfähigen Produkt erreichen Sie die gewünschte ökologische Hebelwirkung.
Utopia: Woran erkenne ich, dass mein Ökostrom diese Voraussetzungen erfüllt?
Martin Möller: Unter http://www.ecotopten.de/prod_strom_prod.php hat das Öko-Institut e.V. empfehlenswerte Ökostrom-Produkte zusammengestellt. Alle Produkte, die dort gelistet sind, erfüllen konkrete ökologische Mindestkriterien, die die angesprochene ökologische Hebelwirkung gewährleisten.
Kommentare (5)
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Melanie_ohne_Atomstrom
schrieb am 14.02.2012 um 14:20 ¶inaktiver User 37802
schrieb am 25.07.2009 um 13:17 ¶Kommentar schreiben
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