Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Tipps für Einsteiger

Kleine ökologische Fahrschule


  • Für Kurzstrecken aufs Fahrrad schwingen

Der Motor verbraucht besonders viel Sprit, wenn er kalt ist, insbesondere im Winter. Wer viele sehr kurze Strecken fährt, treibt den Verbrauch schnell auf 30 Liter pro 100 Kilometer hoch!

  • Motor nicht warmlaufen lassen

Direkt nach dem Starten losfahren spart Sprit.

  • Reifen unter Druck setzen

Immer den Reifendruck verwenden, der für volle Beladung empfohlen wird. Das schadet nicht, reduziert aber – wie übrigens kleinere Reifen auch – den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch. Der Rollwiderstand macht bis zu 15 Prozent des Verbrauchs aus!

  • Auf Autobahn die Richtgeschwindigkeit einhalten

Wer 130 statt 150 km/h fährt, spart auf 100 km bereits 2 Liter Sprit. Bei Tempo 100 sind es sogar 4 Liter.

  • Leichtlauföl verwenden

Leichtlauföle sind vollsynthetische Motorenöle mit niedriger Viskosität. Sie sind zwar etwas teurer, reduzieren aber den Verbrauch um bis zu 5 Prozent.

  • Unnötigen Ballast vermeiden

Ein zusätzliches Gewicht von 100 kg steigert den Verbrauch um etwa 0,3 Liter pro 100 km.

  • Windschnittig fahren

Aufbauten wie Dachboxen oder Gepäckträger immer abnehmen, wenn nicht benötigt. Schon bei Tempo 100 verbraucht ein Mittelklasse-Pkw mit drei Fahrrädern auf dem Dach auf 100 Kilometern etwa zwei Liter mehr.

Seite 1 / 2
Stand: 30.06.2010 von

Kommentare (5)   abonnieren

alle Kommentare (5)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.04.2011 um 13:24
    Zum Tipp * Motor nicht warmlaufen lassen
    "Direkt nach dem Starten losfahren spart Sprit."

    Eigentlich ist das Problem komplexer und Hintergrundinformationen können die Umsetzung dieser Maßnahme beschleunigen. In der Kaltlaufphase des Verbrennungsmotors wird das Motoröl nicht warm, die Reibung, d.h. Abnutzung der Materialien, und der Energieverlust ist sehr hoch. Filteranlagen wie der Katalysator kommen nicht auf Betriebstemperatur, d.h. in dieser Phase funktionieren sie nicht oder nur sehr eingeschränkt, können sogar GESCHÄDIGT werden. Abgase gehen somit ungefiltert in die Umwelt, häufig ausgerechnet in Wohnorten, wo der abgestellte Wagen in kaltem Zustand im Leerlauf stehen bleibt.

    Das sofortige Losfahren und die schnelle Erreichung der Betriebstemperatur
    - vermeidet unnötige Abgaskonzentrationen
    - reduziert Reibungs- und Abnutzungsprozesse
    - spart langfristig Reparaturkosten, d.h. bares Geld
    - UND spart Sprit.

    Dem steht gegenüber, ob man einen kalten Motor an der ersten Ampel ausschalten soll. Bei sehr tiefen Temperaturen besteht das Risiko, durch aktivierte Stromabnehmer (Radio, Licht, Klima etc.) die Batterie unter die Startfähigkeit zu belasten, eine Stehenbleiben an der Ampel könnte die Folge sein. Da streiten sich die Experten, neue PKW-Modelle mit Start-Stopp-Technik sind m.W. mit stärkeren Batterien ausgestattet. Diese müssen dennoch geladen sein. [Interessant fand ich beim Smart MHD in diesem Zusammenhand des Batteriestatus die optische Anzeige, ob bzw. ab wann Start-Stopp verfügbar ist, bequemer geht´s nicht.]

    Bei normalen Temperaturen dürfte das kein Problem sein.

    Leichtlauföle für den Motor haben je nach Hersteller das Manko, nicht im Rahmen der Garantie zugelassen zu sein. Bei geringer Jahreskilometerleistung und Nutzung im Winter dürfte sich der Einspareffekt von Leichtlaufölen gg. den Herstellerempfehlungen innerhalb der Messgenauigkeit bewegen, d.h. es lohnt nicht. Rücksprache mit der Werkstatt, besser mehrere unterschiedlicher Meinungen halte ich für angebracht.

    Kleine (Benzin-)Motoren (Beispiel Smart) sind m.E. anders in der Motoröl-Frage zu handhaben als große (Diesel-)Motoren.

    Das Thema Schubabschaltung fehlt in der Kleinen Öko-Fahrschule, eine gezielte Nutzung dieser Technik kann sich aber sehr positiv auf den Realverbrauch auswirken. Ein exzessive "gleichmäßige Fahrweise" wäre dahingehend kontraproduktiv. Das setzt aber gute Kenntnis der gefahrenen Auto-Technik voraus. mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.04.2011 um 11:36
    Warten, bis die Motorwärme die Leitungen aufgetaut hat ?!?!
    Soll ich den Wagen dann im Stand die ganze Zeit laufen lassen oder wie soll das funktionieren?
    In dem Augenblick wo ich losfahren, muss die Scheibenwaschanlage funktionieren. Wenn die Straße voller Schneematsch ist, kann die Scheibe innerhalb kürzester Zeit so verschmutzt sein, dass ich in der Lage sein muss, die zu reinigen. Soll ich dann noch ein paar km im "Blindflug" weiterfahren, bis die Waschanlage aufgetaut ist, oder wie ist das jetzt gemeint? mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.04.2011 um 11:18
    Ein kleiner Mini-Tip noch als Ergänzung (zumindest für Temperaturen über 0°C):
    Als Scheibenwischwasser Leitungswasser selbst in eine 1,5 L Flasche abfüllen und max. einen Teelöffel Spülmittel (ich nehm das gute mit dem grinsenden grünen Tier vorne drauf) dazu.
    Aus meiner Erfahrung zog der Geruch der Scheibenklarflüssigkeiten von der Tanke immer in die Lüftung und war sehr unangenehm.
    Auch für den Winter finde ich es eigentlich zumutbar, zu warten, bis der Motor die Leitungen aufgetaut hat...
    Also ich spar damit Geld, finde den Geruch (wenn überhaupt) angenehmer und meiner Meinung nach greift die milde Spüllösung das Scheibenwischergummi nicht so stark an. Ich fahre jetzt 1 1/2 Jahre mit den gleichen Scheibenwischern und hab immer noch klare Sicht. mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.07.2010 um 12:10
    Ja genau da bin ich der gleichen Meinung wie flom !
    Wozu muss ich denn unbedingt 180 oder 200 auf der Autobahn fahren. Mit einer geringeren Geschwindigkeit komme ich genau so gut ans Ziel und ich denke auch entspannter.
    Meiner Meinung nach sollte die Automobilindustrie gar keine Autos mehr mit einer so hohen PS-Zahl bauen. mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 15.07.2010 um 09:14
    Wann kommt endlich ein Tempolimit in Deutschland?

    Der Verkehr läuft erheblich ruhiger und entspannter wenn die Höchstgeschwindigkeit begrenzt ist.
    Ich persönlich fahre am liebsten in Frankreich. Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 km/h.
    Der Verkehr ist erheblich weniger aggressiv und die Differenzgeschwindigkeiten zwischen PKW und LKW sind wesentlich geringer.
    Es macht einen gewaltigen Unterschied ob ich von 130 auf 90 abbremse, wenn ein PKW hinter einem LKW ausschert oder ob jemand (ich fahr meist nur 120...) von 150, 180 oder 210 runter bremsen muss.
    Das verursacht nämlich Stau!
    Angenehmer Nebeneffekt: Es wir ordentlich Sprit eingespart!
    Das Argument der Deutschen Autoindustrie: Es werden dann keine Autos mehr verkauft, da die Kunden mit BMW und Co. über 200 fahren müssen, ist hinfällig!
    Deutschland ist das einzige Industrieland, das keine Geschwindigkeitsbeschränkung hat, aber komischerweise werden auch in den USA BMW, Audi und Porsche verkauft (max 90km/h)!
    flom mehr weniger
alle Kommentare (5)
Kommentar schreiben
(5000/5000)

Ich habe eine Frage zu ... Energie & Klimaschutz


Mehr zu Mobilität