Einrichten: Nichts funktioniert in der WG einfacher, als sich sparsam einzurichten. Denn in der Regel steuert jeder Mitbewohner Möbel, Töpfe oder Wäscheständer bei. Auch bei der Deko wird fröhlich kombiniert. Ein von den Großeltern ausrangiertes Plüsch-Sofa hier, ein Couchtisch vom Flohmarkt dort – das ist Recyceln im besten Sinne.
Einkaufen: Vom Müsli bis zum Waschmittel sparen Sie Geld und Müll, wenn alle Mitbewohner zusammenlegen. Denn häufig sind größere Mengen mit niedrigeren Preisen und weniger Verpackungsaufwand verbunden. Bezahlt wird mit dem Geld aus der Haushaltskasse. Wer die letzte Nudelpackung leert, geht wieder anschaffen. Eine große Biokiste für die WG könnte sich für jeden lohnen.
Kochen: Brutzeln und braten Sie abwechselnd für alle. Das ist energiesparender, als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Während der halbe Salatkopf im Single-Haushalt gerne mal im Kühlschrank vergammelt, bleibt in der WG selten etwas übrig und das ist gut fürs Klima. Verwenden Sie so viel frische, regionale Zutaten wie möglich – ist auch gut fürs Hirn und somit das Pauken. Das bedeutet Schlemmen ohne Reue.
Fernsehen: Einer für alle, dieses Motto gilt nicht nur beim Kochen. Auch nur ein WG-Fernseher – etwa im gemeinschaftlichen Wohnzimmer – tut es. So leidet keiner unter unnötigem Elektrosmog im Schlafzimmer und Energie sparend ist das ebenfalls. Wetten, dass Sie davon abgesehen weniger Fernsehen? Energiespar-Tipp: Verwenden Sie einen stromsparenden Monitor. Er ist mit dem Label “Energy Star“ gekennzeichnet. Zudem den Fernseher mit Steckerleisten vom Stromnetz trennen, denn der Standy-Betrieb zieht unnötig Strom. Dasselbe gilt für Computer, Radios und andere Elektrogeräte in der Wohnung. Auch hier beim Kauf auf das Gütesiegel für stromsparende Geräte achten (Energy Star, Blauer Engel, GEFA, TCO, Tüv Eco-Kreis, Eco-Label).
Surfen: Je mehr Mitbewohner, desto günstiger der Wireless-Lan-Anschluss für Sie. Ein Router genügt. Jetzt brauchen Sie nur noch einen Laptop zum Surfen. Das Notebook verbraucht weniger Strom als ein PC, und Sie können in der WG damit überall ins Internet. Praktisch: Jeder legt sich eine Datei an, auf die alle Mitbewohner zugreifen können. Darin landen alle gemeinsamen Dokumente wie etwa Mietverträge, Stromrechnungen und digitale Party-Bilder.
Drucken: Den Drucker brauchen Sie, wenn Sie sich gut organisieren, im Studium immer seltener. Gut, dass Sie sich in der WG sowieso ein Gerät teilen können. Oder Sie ersetzen Drucker, Scanner und Faxgeräte in der gemeinsamen Wohnung durch ein Multifunktionsgerät. Das verbraucht weniger Energie, Tinte und Toner als alle Einzelgeräte in der Summe.
Zeitung lesen: Ein Zeitungs-Abo für alle Mitbewohner. Das spart Kosten und Papier. Und wer liest schon jeden Tag die Zeitung von vorne bis hinten? Tipp: Vereinbaren Sie einen Ort in der Wohnung, an den die Zeitung zurückgelegt wird. Das kann ein Zeitungsständer im Flur sein oder die Ablage auf der Toilette. Hauptsache, Sie müssen nicht lange suchen.


Kommentare (4)
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Doch mit dem WLAN als ökorrekte WG bin ich nicht eiverstanden. Gemeinschaftlich ein paar Kabel zu legen schweißt zusammen, es erhöht die Sicherheit im Netzwerk und der Hauptgrund die Strahlenbelastung durch WLAN wird eingespart.
Ich denke Handy, und die Hotspots in den anderen Wohnungen (die es wirklich überall mitlerweile gibt, leider) reichen aus, da muss man sich nicht noch mit Gewalt selbst verstrahlen.
Wer wirklich meint Kabel seien unmöglich sollte wenigstens auf Energie- und Strahlensparfunktionen des Routers achten.
Schaltet das WLAN wenigstens Nachts ab sobald keiner mehr ins Internet muss (Router von AVM können das Automatisch machen), damit gebt ihr Eurem körper von eigenen WLAN ne Pause und dem Router weniger Energieverbrauch. mehr weniger