Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Feiern für Fortgeschrittene

Meine ökorrekte Party


Als Gastgeber gibt es nichts Schöneres als sich eingehend Gedanken zu machen, wie die Gäste am allerbesten verwöhnt und bewirtet werden können. An Nichts soll es fehlen, nichts soll zu kurz kommen. Doch wie lässt sich dies mit grünen Prinzipien vereinbaren? Auf der anderen Seite sind Sacktücher und Leinenhemden vielleicht auch nicht so der Bringer. Ist es möglich, eine Party zu veranstalten, die ebenso farbenfroh und großartig ist  die auch im Gedächtnis bleibt, obwohl der Gastgeber auf Nachhaltigkeit geachtet hat? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja!

Zuerst einmal müssen Sie aber davon ausgehen, dass nicht nur ein Gang zum Supermarkt ausreichen wird. Doch kein Stress: Vorzeitige Planung und ein bisschen Einfallsreichtum werden Ihnen das Leben erleichtern. Das Wichtigste wird sein, Ihre Grundprinzipien beizubehalten. Und das heißt, so viele Produkte wie möglich sollen aus nachhaltiger, ökologisch und fair produzierender Wirtschaft sein.

Das E-vite als Invite?

Verschicken Sie Einladungen doch per Email oder rufen Sie Ihre Freunde gleich an. Wenn es dennoch schriftliche Einladungen sein sollen, so schreiben Sie sie auf recyceltem und/oder FSC geprüftem Papier. Drucken Sie Einladungen in einem Drucker, der Soja- oder Gemüsetinte verwendet (Soja- und Gemüsetinte hat noch keine große Tradition in Deutschland, deshalb zwei Anbieter aus Amerika Lasermonksgreen und Greenprinter).
Sie können zudem mit einer neuen Schrift drucken, die 20 Prozent Tinte spart und zudem im Web zum kostenlosen Download bereit steht.

Die Location
Feiern Sie in einem weitgehend zentralen Ort, damit Ihre Gäste nicht viel Anfahrtszeit haben oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut hinkommen können. Bieten Sie zudem Fahrgemeinschaften an, wenn das Event an einem abgelegenerem Ort stattfindet.
Wenn Sie sich eine Halle oder dergleichen mieten, achten Sie darauf, dass große Fenster für weniger Beleuchtung vorhanden sind. Die Glühbirnen sollten mit LED- oder ähnlichen Öko-Lampen ausgestattet sein.

Bei warmen Temperaturen gilt: Feiern Sie draußen, etwa mit einem Picknick im Park – das kann auch nachts nett sein. Sie könnten Bäume und Sträucher mit selbst gebastelten Dekorationen schmücken – (Ihre) Kinder helfen Ihnen dabei sicher gerne. Aber entsorgen Sie Ihren Abfall rechtmäßig!

Ökologisch einwandfreie Deko
Pflanzen – gleich welcher Art, jedoch aus ökologisch und fair produziertem Anbau, eignen sich hervorragend als Dekoration für Tische, Garten und Regale. Kaufen Sie Luftballons aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk.

Wo feiern? Gute Adressen gibt es in Utopia-City. Hier können Sie auch selbst Ihr Lieblingswirtshaus mit dem Ökobier eintragen!

Utopia City Guide

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Stand: 12.02.2010 von

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    schrieb am 28.09.2012 um 09:43
    Sorry, aber der Artikel hat doch keinerlei Mehrwert :

    "Doch kein Stress: Vorzeitige Planung und ein bisschen Einfallsreichtum werden Ihnen das Leben erleichtern."

    wäre ich nie drauf gekommen.

    "Kaufen Sie Luftballons aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk."

    und produzieren Sie weiter unsinnige Müllberge.

    Feiern für Fortgeschrittene sieht anders aus, oder? mehr weniger
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    schrieb am 20.07.2012 um 10:40
    Ein wirklich durch und durch seltsamer Artikel...
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    schrieb am 11.08.2010 um 10:11
    Wow, gute Tipps, dankeschön. Mich ärgert dieser Dekomüll bei Mottopartys auch immer... mut zum Purismus!
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    schrieb am 19.06.2010 um 13:00
    ich lese hier klar raus:
    ich bleib bei meiner verschwendungssucht, erkaufe mir aber aber ein besseres gewissen durch irgendwelche bio- siegel.
    das mit der gemüsedeko ist für mich nicht stimmig. deko wird eh überbewertet. das wichtigste sind doch gute leute und gute getränke. und am besten fingerfood, dann muss man auch danach nich so viel spülen und wäh wasser verbrauchen ;) mehr weniger
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    schrieb am 09.03.2010 um 10:04
    http://www.vks-asic.ch/acrobatreader/oekobilanz_baw.pdf

    Aus dieser Studie geht u.a. heraus ZITAT:
    Der Einsatz von kompostierbarem Materialien kann nicht empfohlen werden. Gegenüber
    den herkömmlichen Einwegbechern bringen sie keine signifikante ökologische Verbesserung.
    So schneidet der kompostierbare PLA-Becher etwa gleich schlecht ab wie die
    Becher aus fossilen Rohstoffen (PET, PS).

    Ich bleibe bei Glas und Porzellan. mehr weniger
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