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Tipp für Fortgeschrittene

Mein ökorrektes Multimedia


 

Wo einkaufen?

Bevor wir uns zum Elektrogroßmarkt auf der grünen Wiese begeben: Haben Sie schon mal einem kleinen Fachhändler einen Besuch abgestattet? Die gibt es tatsächlich noch, und sie sind oftmals gar nicht teurer als die großen Handelsketten. Und neben der Beratungskompetenz bieten sie nicht selten Service an wie kostenlose Anlieferung und Installation vor Ort. Man kann den Wagen also getrost zu Hause stehen lassen.

TV-Geräte

Über den Niedergang des Programmniveaus wird immer wieder geklagt. Sicher ist: Die Bildqualität der Fernseher ist durch die Fortschritte in der Entwicklung mit den Jahren immer besser geworden. Und wer die vielen merkwürdigen Programmformate satt hat, der stellt sich per DVD oder Digitalprovider sein eigenes Programm zusammen.
Viele sehen in der Größe des Fernsehers das Qualitätsmerkmal – je größer der Bildschirm, desto besser. Ehrlich gesagt ist es auch ein Erlebnis, vor so einer riesigen Mattscheibe zu sitzen, aber es gibt gute Gründe, lieber ein paar mal mehr ins Kino zu gehen, als sich einen Plasma-Fernseher anzuschaffen, der über einen Bildschirm von mehr als 45-Zoll-Durchmesser verfügt. Mit jährlich 500 bis 800 Kilowattstunden pro Jahr – bei einer angenommenen täglichen Laufleistung von vier Stunden – brauchen die Großfernseher extrem viel Strom. Zum Vergleich: Energiesparende Kühlschränke verbrauchen oft weniger als 200 Kilowattstunden, obwohl sie rund um die Uhr laufen.
Fernseher werden aus einer Menge elektronischer Bauteile zusammengebaut, und obwohl seit 2006 eine EU-Richtlinie die Verwendung von Schadstoffen einschränkt, sind Fernseher nach wie vor problematisch zu recyceln. Der Blaue Umweltengel für TV-Geräte wurde deshalb bereits wieder abgeschafft. Zurzeit werden nur noch das „Stromsparer-Label“, das Geräte kennzeichnet, die komplett ausgeschaltet werden können, und das Europäische Umweltzeichen (die so genannte „Euroblume“) vergeben. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass Fernseher tendenziell mehr Energie verbrauchen, je größer ihr Bildschirm ist, lässt sich nicht pauschal sagen, dass ein kleiner Fernseher immer weniger Strom verbraucht als ein großer. Auch die Unterschiede zwischen Plasma-, LCD- und Röhrengeräten sind indifferent. Energieeffiziente Geräte sind über alle Größenklassen und Technologien verteilt.

  • Lassen Sie sich von Ihrem Händler über die genauen Verbrauchswerte informieren. Für alle Geräte gilt aber: Kaufen Sie nur eines, das über einen Netzhauptschalter verfügt, der den Fernseher auf Knopfdruck vom Stromnetz trennt. Dann erübrigt sich auch die ganze Standby-Debatte.
  • Schauen Sie auch in die neue Version des "Guide to Greener Electronics" von Greenpeace, der die Hersteller nach der Umweltbelastung ihrer Produkte bewertet. Jetzt sind dort auch Hersteller von Fernsehern mit dabei.
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Stand: 04.12.2008 von

Kommentare (6)   abonnieren

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    schrieb am 05.12.2007 um 09:51
    Ich habe einen alten Fernseher, der auch noch klein ist. Und das langt mir Persönlich voll kommen. Hauptsache ich kann sehen was ich mir grad angucken will. Davon mal abgesehen gucke ich nur ausgewählt sachen, die dann auch nur noch Abends laufen, weil den scheiß der am Tag läuft, sich ja niemand mehr angucken kann...
    Da fragt man sich ja echt, was für "kreative" Köpfe, dahinter stehen. Ich vermisse die alten Zeiten, wie ich noch 10 war und jeden Samstag und Sonntag, von 16-22 Uhr, auf Vox, Dokus liefen. Wie sich die dies alles innerhalb der 10 Jahre verändert hat ...

    Mein letztes Handy ( NOKIA - N-GAGE QS ) habe ich nicht mal gekauft, sondern bei einem Online Wallpapercontect gewonnen und dies ist schon 2 Jahre her und das Handy lebt noch, es funktioniert prima und es langt mir, wenn ich damit telefonieren und simsen kann. Mehr brauch man als Normalverbraucher eig. nicht. Wenn jemand per Handy, Emails checken muss, dann Geschäftsmänner, sonst eig. niemand.
    Foto und Video funktionen sind ganz nett und für Spontane Erinnerungen nutzten. Aber ich bin bis jetzt auch ohne solch ein Handy ausgekommen.

    Mein PC ist nur noch Abends an wenn ich nachhause komme und dazu ist der auch noch 3 Jahre alt und kann immernoch Wunderbar mit Photoshop arbeiten und einen Altbegehrten Ego-Shooter spielen.

    Das mit dem Monitor finde ich bedenklich. Da muss ich wohl wirklich mal in einen Flachbildschirm investieren. Habe seit 3 Jahren eine Röhre.

    Sind sehr viele Infos, die ich grad in mich aufgesogen habe... danke dafür
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    schrieb am 06.12.2007 um 12:29
    "mein ökorrektes multimedia" ist ein interessanter artikel für allgemeine aspekte, die fernseher, mp3-player usw. betreffen. ich würde mir allerdings auch konkrete informationen zu ökologischen und sozialen standards einzelner firmen wünschen, was man im internet i.d.r. sehr schwer findet. der angesprochene greenpeace-ratgeber geht in diese richtung, ist mir aber nicht umfassend genug, da er nur die bei der produktion verwendeten substanzen und die entsorgungspolitik der unternehmen einbezieht.
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    schrieb am 06.12.2007 um 19:25
    Gute Anregungen, was Entsorgung und Stromverbrauch angeht.
    Jetzt würde ich gerne mehr über die Strahlenbelastung von
    Computern und Laptops wissen, denn gerade viele Jugendliche
    bevölkern die Multimediamärkte. Obwohl Laptops in der Regel
    weniger Strom als PCs benötigen, haben sie meines Wissens
    eine höhere Strahlenbelastung.
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    schrieb am 08.12.2007 um 11:00
    Ja, Energiesparen bei Multimedia ist gut und wichtig. Und es ist ein schöner Bereich, denn da geht es erstmals wirklich nicht um Verzicht.
    Ich habe mich gesund geschrumpft und habe hier nur noch einen TFT, einen Rechner und Aktivboxen. Damit wird alles unternommen, - fast, denn ergänzt wird es noch von einem Radio mit 6V Akku und Solarzelle, und ist somit netzunabhängig..
    So, sind die Audioverstäker noch ein Punkt im Multimediabereich. Denn für 500 W ERP Ausgangsleistung muss da schonmal 1 kW rein fliesen. Ich setze auf Lautsprecher mit hohen Wirkungsgrad und war mit einen2x20 W jahrelang zu frieden, hab aber umgestellt auch ne Nummer noch kleiner... Gesamtaufnahme 15 W.

    Der Rechner für mein Multimedia zieht im Vollbetrieb um die 45 W, im Ruhezustand 1 W mit Monitor zusammen ungefähr soviel wie ein normaler PC, wenn die Lüfter anlaufen.. (mit 17 " TFT gesamt 68 W). Insgesamt mit Sound ists weit unter 100W. Und dann habe ich nicht nur eine riesige Musik und Videosammlung, nein auch alle Digitalphotos und andere Medien und Inhalte (Internet, mail) drauf.
    Noch sparsamer wärs möglich, wenn man aucheingutes mobiles Gerät umsteigt.

    Noch ein paar Anmerkungen:

    Akkus gibt es grosse Qualitätsunterschiede, ich nutze ausschließlich Markenakkus und lade die mittels 12 V gespeistem "Solar"lader. Für manche Geräte sind aber Batterien nötig, wie der Wetterstation. Da kommen dann die Batterien rein, die heute bei vielen Geräten als Erstausstattung beiligen (Gigitalkamera,etc.) Da komm ich gut damit hin, müssen ja nur alle 2 Jahre oder seltener gewechstelt werden. Eventuell sind RAM ZEllen noch sinnvoll, kenn ich mich aber nicht aus.

    Verzichtet aber endlich auf die Gimmiks wie Leuchtkugelschreiber, LED MiniLAmpe und die ganzen unsinnigen Geschekne, wie Dödel-tütütü Postkarten, überall sind die Quecksilberzellen drin, und fast immer wandern die in den Müll.

    Kauft Gräte mit Solarzelle, egal ob Uhr oder Schulrechner für die Kids! Da spar man nicht nur kräftig (Mehrkosten sind meist mit dem ersten Satz Batterien wieder innen), sondern entlastet die Umwelt.

    Strahlenbelasung:

    also Computer, iSDN Telefone und insbesondere DECT Funktelefone strahlen EMF ab.
    Beim Computer ists WLAN, Bluetooth, aber auch der Prozessor und die anderen Chips und gerade wenn kein Metallgehäuse die Strahlung abschirmt, gehts halt voll durch s Gehäuse. DAs ist vermutlich der Punkt bei den Notebooks.
    Für Hardware wie Switche kommen nun sparsame Alternativen auf den Markt.

    Bei Handys den SAR Wert zu betrachten ist ganz nett, nur soll der Hinweis der Strahlenschutz-Kommission von 1991/92 Beachtung finden, die schrieb dass ab 0,01 W/kg SAR Wert Einflüsse (schädigende) als gesichert gelten! Da wars halt noch kein Milliardenmarkt, da durfte sowas noch geschrieben werden. Also 2,0 oder 0,6 W/kg sind lachhaft und sind kein vorbeugender Gesundheitschutz..

    Recycling bei ELektroik ist leider noch nichts gescheites... oft wird das Zeug nach Indien exportiert, wo die Ärmsten das Zeug über dem offenen Feuer ausschmelzen..die grösste Umweltsauerrei.

    Auch das Exportieren von Handy in die Entwicklungsländer ist nicht durchwegs zu begrüssen, denn es ist potentiell gesundheitsgefährdene Technologie, wie auch die nötigen Sendestationen. Wenn sie bei uns nicht millionenfach verschenkt worden wäre, wäre sie vermutlich bereits untersagt. Die aktuelle Argumentation ist ja, wir verstehen nicht wies wirkt, wie es Einfluss auf Körper, Geist und Zellen nimmt, also können wir auch keine Schädigung beweisen (Es fehlt das Wirkmodell) . Dass es Einflüsse gibt, ist inzwischen gesichert.

    Das wichtigste ist, sich Geräte zukaufen, die langfristig nutzbar sind. Weshalb das Handy vor 2 Jahren nehmen, das von vor 5 geht auch noch genauso. Ja, ich kenn das Akkuargument. Aber dann kann ich auch sagen, wenn der mp3 Playerakku versagt, brauch ich neuen.
    Ich machs meistens so, das ich Geräte nehm, die standardisierte Akkus, also Micro oder Mignon haben und nicht irgendwelche Spezialteile, die es nach 2 Jahren nicht mehr gibt oder unerschwinglich sind (Foto für 80 Euro, Ersatz- Akku für 50)

    Und zum Schluss, ein normaler 35-45 cm Röhrenfernseher kann auch mit 30-35 W auskommen, das schafft kaum ein TFT und Plasma schon gar nicht. Auch ist er bereits hergestellt und sollte weiter genutzt werden, das ist dann am sparsamsten!

    Schaut mal eure Geräte an, sind sie alle wirklich abgeschalten? Standby wird immer noch oft vergessen!


    Tipp: für wenige dutzend Euro gibt es Energiemessgeräte. Einfach an die Schukosteckdose stecken und Verbraucher einstecken, schon sieht man, was das Gerät verbraucht, ob es ganz aus ist oder wieviel Kosten es erzeugt.




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    schrieb am 26.01.2008 um 23:44
    habe mir - da mein alter drucker kaputt ging - einen neuen gekauft. aufgrund des platzes ist es so ein all-in-one teil (drucken, scannen, kopieren).
    was ich nicht wusste: die drucker-patronen enthalten einen "chip". ist die farbe leer, dann wird die patrone unbrauchbar - nachfüllen unmöglich! neue patronen sind nicht nur sehr teuer, sie sind auch wahnsinnig verpackt!!!
    wer denkt denn an sowas, wenn er sich nen drucker kauft?

    ich kann jetzt wohl nicht mehr machen, als die verpackung im laden zu lassen - in der hoffnung, dass die sich da mal was umweltschonendes einfallen lassen...
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    schrieb am 06.09.2009 um 20:23
    Sehr hilfreich werde dies jederzeit weiter empfehlen,es regt sehr zum nachdenken an.
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