Gärten mit großem Rasen und großzügigen Terrassen mögen zum Barfußlaufen, Grillen oder Spielen praktisch sein. Doch schaffen Sie über die Nutzfläche hinaus kleine Biotope mit Wildblumen, heimischen Gehölzen und Stauden! Sie locken Insekten und Vögel, erhalten das biologische Gleichgewicht und lassen Ihren Garten bunter und lebendiger wirken. In der Bildergalerie finden Sie 10 Tipps, die helfen, Ihren Garten mit wenig Aufwand zum naturnahen Paradies zu machen.
Bild für Bild


Kommentare (37)
abonnieren
ich empfehle Ihnen mit dieser Frage in die dazu passende Gruppe zu gehen:
http://www.utopia.de/gruppen/gruppe/395
Gruß aus der Redaktion!
"Ich finde den Artikel wirklich super, allerdings habe ich keinen eigenen Garten, sondern nur einen Balkon. Kann man diesen auch ökorrekt gestalten? Im Moment habe ich dort einen kleinen Kräutergarten angepflanzt und der Thymian blüht schon herrlich. Also für Tipps im allgemeinen bin ich dankbar."
Zum Thema Nutzgarten wollte ich noch erwähnen, dass es außer den im Baumarkt üblichen Einheitssorten, zum Beispiel beim V.E.R.N. (Verein für die Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen) günstig Saatgut von alten Kultursorten gibt. Auf der Seite www.bantam-mais.de sind noch andere gelistet... Ich ziehe dieses Jahr unterschiedliche Tomatensorten auf meinem Balkon und bin schon ganz gespannt wie die wohl schmecken werden!
Gute Tipps für einen klimafreundlichen Garten findet ihr unter http://www.klima-sucht-schutz.de/konsum-fachwissen.0.html?&type=98.
Hier erfahrt ihr besipielsweise wieso normale Erde aus dem Baumarkt ökologisch nicht vertretbar ist und welche Gartenmöbel aus nachhaltig erwirtschaftetem Holz hergestellt werden.
Ich habe nur ein paar m² Nutzgarten und bewirtschafte diesen neben meinem Ganztagsjob - nicht nur zum Vergnügen, sondern tatsächlich um in erster Linie meine Tochter und mich mit Gemüse zu versorgen. Es wird natürlich nicht gespritzt oder gestreut - alles Bio, aber wenn man dann nur ein Bruchteil vom Salatkopf essen kann, weil der Rest voller Löcher und Schneckenschleim ist und Schnecken sich eben am liebsten im Beikraut verstecken, dass neben den Pflanzen wächst, dann greife ich zur Folie um den Schaden überblicken zu können. Ich habe in meinem Garten sehr viele Stellen für Käfer, Würmer und Vögel und Schnecken mit Häuschen finde ich niedlich. Aber ich hab nicht so viel Platz um ein Beet für Schädlinge anzulegen.
Auch und gerade hier gilt : Es gibt keinen Abfall, es gibt nur Rohstoffe.
Woraus wird wohl im Wald die wunderbare Erde, wenn nicht aus Laub?
Weil er köstlich schmeckt, am allerbesten frisch aus dem eigenen Garten, aber auch, um ein praktisches und lebendiges Zeichen gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais zu setzen.
www.bantam-mais.de
Gerne würd ich hier noch Fotos reinstellen, geht aber hier leider nicht. Aber auf Anfrage kann ich euch welche schicken. Auch für Tipps steh ich gern zur Verfügung.
schaut Euch doch mal die Homepage von www.naturgarten.org an. Da erfährt man wirklich alles für einen ökorrekten Garten, von Profis für Profis und Liebhaber und von Liebhabern für Profis. Den Verein kann ich nur wärmstens empfehlen, die wissen wirklich von was sie sprechen.
Die Homepage ist wirklich gut gemacht, mit sehr viel interessantem Wissen, wunderschönen Aufnahmen, superguten Links etc.!!!
Und unseren Garten findet Ihr dort auch unter "Privatgärten".
Viel Spaß beim Stöbern
Stephanie Mandel-Mohr
In meinen Zeiten als Umweltberater hatten wir im Büro hierzu Bücherkoffer, in denen Bücher und Infomaterial gesammelt waren und die man kostenlos für 2 -3 Wochen ausleihen konnte. Eine wunderbare Lektüre im Späten Winter, wenn draußen ein Garten wartet den man zum Naturparadies ausbauen möchte. Danach hat man sich entschieden und kann im Frühjahr einzelne Maßnahmen umsetzen.
Für viele Menschen werden in den letzten Jahren aber auch die Möglichkeiten einen Garten als nahrungsquelle zu nutzen immer wichtiger. Deshalb wünsche ich mir Tipps für einen naturnahen ökorrekten Nutzgarten.
Ist es in Ordnung wenn ich meinen Garten mit z.B.Terra preta* aufpäppele? Wo finde ich Tipps wie diesen klassischen: Möhren und Zwiebeln nebeneinander pflanzen, da die eine Pflanze die Schädlinge der anderen fern hält.
Grüße und eine gute Entwicklung wünscht kahalla
*Mit Terra preta meine ich hier natürlich nicht aus dem Amazonasurwald gekratzte und per Schiff nach Europa verfrachtete originale Terra preta, sondern nachgemischte Sorten aus heimischer Erde.
Allerdings muss ich einige Aussagen korrigieren bzw. ergänzen. Flieder ist eine Gattung, die in Mitteleuropa nicht heimisch ist und hauptsächlich in Asien vorkommt. Einige wenige Arten sind auf minimale Areale in Südosteuropa beschränkt. In Deutschland, Österreich, etc. kann man aber überhaupt nicht von einheimischen Arten sprechen, vielmehr reiht sich der Flieder in die Kategorie der Ziergehölze wie die Forsythie , mit denen unsere heimische Tierwelt kaum was anfangen kann.
Bezüglich des künstlichen Gartenteichs muss ich ebenfalls widersprechen. Ja klar, er ist künstlich. Ob er viel Wasser benötigt, hängt von der Art der "Bewirtschaftung" ab. ´Lässt man ihn naturnah ohne dauerne Eingriffe (geht bei gut geplanten perfekt) und erträgt, dass der Wasserstand je nach Jahreszeit variiert, ist er weder zeit- und schon gar nicht wasserintensiv. Eher könnte ich mir dies von Ihren genannten Alternativen vorstellen. Auch bietet der Teich dann Lebensraum für Molche, Frösche und eventuell auch Kröten und unzähligen Insekten. Die Aufgabe der Vogeltränke und der Möglichkeit des Vogelbades bietet er so nebenbei an.
Alles Gute und eine fruchtbare Weiterentwicklung!
Eine seit Jahren hervorragende Infoquelle bietet diese homepage : http://www.international.natur-im-garten.at
Ordungsterroristen !!!!
benötige Eure Hilfe, ich bin auf der Suche nach alten Obstbaumsorten. Ich weiß, dass es von irgendeiner Organisation ein Programm gibt, bei dem man sich als Bewahrer alter Obst und Gemüsesorten registrieren kann und dann entsprechend Samen oder Setzlinge bekommt. Ich bin aber bisher im Internet nicht fündig geworden, kann mir jemand von Euch weiter helfen.
Gruß
Michael
Du wirst finden, was du suchst. ;-)
Wenn die Bäume dann in ein paar Jahren Früchte tragen könnte ich die passenden Rezepte beisteuern...
Schönen Abend, Hans Gerlach
LG Karin
Käuter, die Bienen anlocken:
Basilikum, Bohnenkraut, Efeu, Krokus, Löwenzahn, Majoran, Monarden, Pfefferminze, Salbei,
Stockrose, Ysop, Beinwell, Borretsch, Krieschgüsnel, Lavendel, Lungenkraut, Malve, Pfeffer, Rosmarin, Senf Thymian und Zitronenmelisse. Jetzt wird ja wieder der Garten bestellt, also eine Kräuterecke macht sich icht nur hübsch, sondern ist gut für die eigene Küche und für die Bienen.
kann man auf der homepage vom
www.hortus-insectorum.de
nachlesen
7500m2 reiner naturgarten mit vielen infos und wertvollen tipps die etwas tiefer gehen als der beitrag...
herzliche gruesse
Vogelkästen aufhängen
Komposthaufen anlegen
Wasser aus der Regentonne nutzen
Maulwürfe nicht vertreiben
Ich möchte noch auf einen Fernsehbeitrag für Samstag den 27.April 18.00 h auf VOX hinweisen. Es hat nicht direkt mit Nachhaltigkeit zu tun. Das hat mein Leben aber nachhaltig verändert und zu Bio und auf ein Leben ohne Medikamente geprägt. Die Sendung ist von "hundkatzemaus" und geht um Tierversuche in der Tierversuchsanstaltt in Neu Wulmstorf- Mienenbüttel, dort habe ich 1 Jahr ein Albtraum erlebt.