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Regional und ökologisch

Weihnachtsbäume ohne Chemiecocktail


Wer glaubt, mit dem Verzicht auf einen Weihnachtsbaum den Kahlschlag in heimischen Wäldern zu verhindern, ist auf dem Holzweg. Denn 4 von 5 Weihnachtsbäumen stammen aus Weihnachtsbaumplantagen – großen Monokulturen, die praktisch ohne Nutzen für das umgebende Ökosystem sind. Und damit sie möglichst effizient wachsen und zum Fest schön symmetrisch, dicht benadelt und in sattem Grün daherkommen werden sie dort meist mit umweltschädlichem Dünger, Unkrautvernichtungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln bearbeitet. Böden und Gewässer können dadurch nachhaltig geschädigt werden und Sie holen sich mit Ihrem Weihnachtsbaum einen Chemiecocktail ins Haus, der Ihre Gesundheit gefährden kann.

Zwei Wege zu einem guten Weihnachtsbaum

  1. Zertifizierte Öko-Weihnachtsbäume

    Wenn Sie auf den Chemiecocktail in Ihrem Haus verzichten wollen, kaufen Sie am besten einen ökologisch zertifizierten Weihnachtsbaum. Die Umweltorganisation Robin Wood aktualisiert jedes Jahr ein Verzeichnis, das deutschlandweit Anbieter listet, deren Bäume mit Bio-, Bioland-, Naturland-, Demeter- oder FSC-Siegel ausgezeichnet sind. Alle guten Weihnachtsbaum-Adressen finden Sie auch in Utopia City.

  2. Weihnachtsbäume aus regionaler Forstwirtschaft

    Eine andere Möglichkeit sind Bäume aus regionaler Forstwirtschaft. Forstämter und Waldbauern bieten natürlich erzeugte Weihnachtsbäume an, die entweder ohnehin beim Durchforsten von Wäldern anfallen oder auf Sonderflächen wie Hochspannungstrassen hochgezogen werden. Ohne entsprechende Siegel (siehe oben) ist der Einsatz von Pestiziden in der regionalen Forstwirtschaft zwar nicht ausgeschlossen, kommt aber in den genannten Fällen üblicherweise nicht vor.

    Durch den Kauf von regional erzeugten Christbäumen unterstützen Sie die heimischen Forstbetriebe und ersparen sich und der Umwelt unnötige Transportwege (Mindestens drei Millionen Bäume werden pro Jahr nach Deutschland importiert, vorzugsweise aus Dänemark und Polen). Auf proplanta.de finden Sie regionale Weihnachtsbaumanbieter in ihrer Nähe (auch mit Angeboten zum Selberschlagen).

Tipps und Warnungen

Die Nordmanntanne gilt als beliebtester Weihnachtsbaum, wächst aber ursprünglich gar nicht bei uns. Entscheiden Sie sich lieber für eine heimische Fichte, Kiefer oder Tanne.
In vielen Bundesländern weisen regionale Siegel auf die Herkunft eins Baumes hin. Wenn ein Baum keinerlei Herkunftssiegel trägt, fragen Sie besser nach.
Stoßen Sie den Weihnachtsbaum vor dem Kauf mehrmals kurz auf den Boden: Rieseln Nadeln, ist er nicht mehr frisch. Zu Hause am besten den Baum ins Wasser stellen und ihn an einem kühlen Ort – Keller, Garage, Terrasse – lagern.

Die Utopische Alternative

Die wahre Alternative zum nadeligen Weihnachtsbaum ist der traditionelle christliche Gabenbaum – ein  geschmückter Ast eines Laubbaumes, der im Herbst beim Verschnitt von (Obst-) Bäumen in Garten und Park als natürlicher Abfall anfällt.

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Stand: 03.12.2012 von

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    schrieb am 11.12.2012 um 20:26
    seit fast 15 Jahre kaufe ich Bäume im Topf und pflanze diese nach "Gebrauch" aus.Wobei darauf zu achten ist das der Baum vor dem auspflanzen langsam an die Kälte gewöhnt wird.Möglichst an einem nicht kalten Wintertag auspflanzen und das Wohnzimmer oder wo er steht die Raumtemperatur absenken.
    Bisher hatte ich zwei Ausfälle.Seit drei Jahren "ernte" ich die erste Bäume in dem ich die Spitze abschneide und als Weihnachtsbaum verwende.Die spitzenlosen Bäume sehen nicht gerade schön aus,aber dem ersten kann man es kaum mehr ansehen,weil ein/zwei Äste schon wieder nach oben wachsen,und wird wieder ein ordentlicher Baum. mehr weniger
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    schrieb am 11.12.2012 um 19:17
    Ein Dank an die Utopia-redaktion, dass Ihr dazu auch einen Ratgeber geschrieben habt. Viell. war mein Blogbeitrag vom 04.12. ja dazu auch eine Anregung (?) ... ;`) ... [Nachtrag: Ich hab dort jetzt vorhin gleich einen Link zu Eueren Ratgeber hier ergänzt]
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    schrieb am 06.12.2012 um 17:23
    Auch wir wollten wissen, ob es den ökologisch korrekten Weihnachtsbaum gibt. Unser Ergebnis: Weihnachtsbäume in echter Bio-Qualität gibt es nur wenige. Unseren interessanten Bericht findet Ihr hier: http://www.livona.de/weihnachtsbaum-oekologisch-korrekt/
    Eine entschleunigte Adventszeit wünscht Euch Birgit von Livona - Der Blog für Grünen Lebensstil. mehr weniger
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    schrieb am 05.12.2012 um 15:21
    Ich kann nur auf Grasmückes Vorschlag vom letzten Jahr verweisen, der auch noch dieses Jahr sehr aktuell ist.
    Wenn Dagmar's Vorschlag mit dem Bäumchen nicht in Frage kommt, dann geht's auch ohne.
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