Die vier besten grünen Banken
Umwelt Banken
Die GLS Bank ist die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Kunden nachhaltige Bankdienstleistungen. Neben der Zentrale in Bochum gibt es Filialen in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, München und Stuttgart. Die über 100.000 Kunden können an 18.500 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken und der Sparda-Bank kostenlos Geld abheben. Über den Einlagensicherungsfonds der Volks- und Raiffeisenbanken sind alle Anlagen zu 100 Prozent abgesichert. Produkte: Girokonto, Sparanlage, Wertpapiere, Vermögensverwaltung, Alterversorge
www.gls.de
Die Umweltbank finanziert ausschließlich Umweltprojekte. Zum 30.06.2012 finanzierte die UmweltBank über 15.600 Umweltprojekte mit einem Volumen von 1,84 Mrd. Euro. 46,2 Prozent des Volumens entfielen auf Kredite für Solarprojekte, während ökologische Baufinanzierungen einen Anteil von 32,2 Prozent tragen. 15,6 Prozent des Kreditvolumens flossen in Wind- und Wasserkraftprojekte und 6,0 Prozent in Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologische Landwirtschaftm Angebot. Produkte: Sparanlagen, Wertpapiere, Altersvorsorge, Finanzierungen - kein Girokonto.
www.umweltbank.de
Die Ethikbank, die zur Volksbank Eisenberg eG gehört, arbeitet als Direktbank; das heißt, sie bedient ihre Kunden telefonisch oder online. Mit ihren Krediten finanziert sie ausschließlich „ökologisch und sozial sinnvolle Maßnahmen“. Dazu zählen Passiv- und Energiesparhäuser oder Projekte zur Erhaltung kultureller Werte. Bei der Geldanlage sind Unternehmen oder Staaten tabu, die mit der Herstellung von Waffen und Atomkraftwerken, mit Kinderarbeit oder genveränderten Pflanzen und Saatgut Gewinne machen. Darüber hinaus müssen eine Reihe von Positivkriterien erfüllt sein – etwa eine umfassende Umweltpolitik, die Ein-haltung der Menschenrechte oder die Förderung von Vielfalt und Gleichberechtigung der Mitarbeiter. Produkte: Girokonto, Sparanlagen, Wertpapiere, Altersvorsorge, Finanzierungen,
www.ethikbank.de Die Ethikbank auf Utopia
Die Triodos Bank, die laut Selbstauskunft „unternehmerisches Handeln und ganzheitliches Denken verbindet“, wurde 1980 auf Initiative der niederländischen Triodos-Stiftung gegründet. Mittlerweile verlassen sich rund 400.000 Kunden darauf, dass die Triodos Bank ausschließlich Unternehmen, Institutionen und Projekte finanziert, die zum Wohle von Mensch und Umwelt beitragen. Sie kommen beispielsweise aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Ökolandbau, Nachhaltige Immobilien, soziale Dienstleistungen oder Mikrofinanzierung. 2009 wurde die Triodos Bank als „Sustainable Bank of the Year“ durch die Financial Times und die Weltbanktochter IFC ausgezeichnet. Produkte: Sparanlagen (Tagesgeld), Geschäftskonten, Investmentfonds und seit kurzer Zeit Girokonto.
www.triodos.de
Gute Links
Eine vergleichende Übersicht der einzelnen Finanzangebote der grünen Banken finden Sie in der Bankwechsel Broschüre (Seite 5) der Kampagne "urgewald".



Die besten Ökobanken
Kommentare (83)
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leider gibt es meines Wissens bisher keine vergleichbare Bank in Österreich.
Unter anderem hatte die GLS-Bank einer Erweiterung nach Össterreich geplant soweit ich mich erinnern kann, gab es aber zu hohe staatliche Hürden.
Es gibt aber eine tolle Bank in In Gründungsvotbereitung: DemBa Die demokratische Bank: www.demba.at
greetz awareness mehr weniger
ab sofort könnt Ihr die vier besten Ökobanken auch einzeln bewerten. Wenn ihr bereits Kunde seid und Erfahrungen gemacht habt, freuen wird uns über eure Bewertung: http://www.utopia.de/produktguide/haushalt-garten-31/die-besten-gruenen-banken
Gruß vom Utopia-Team
Habe leider die Reaktionen auf meinen Post erst jetzt gelesen sorry.
Ja, ich kann es nachvollziehen, Renditen oberhalb von 6-7 % sind nur schwer zu glauben, und schnell sind die warnenden Posts da. Aber es lohnt, die Sache einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Ich bin übrigens keine "One-Man-Show". Ich bewerte Angebote aus dem Ökologischen Bereich, die Ökofonds auf meiner Seite stammen allesamt von langjährig erfahrenen Anbietern wie bspw. Aquila Capital oder Thomas-Lloyd.
Es ist wahr, wenn ein Anleger Geld in Öko-Fonds bzw. Beteiligungen investiert, droht im Extremfall der Totalverlust, was ich auch unter Chancen/Risiken auf meiner Seite betone. Dieses Risiko tragen wir bei fast allen Anlagen, wie wir seit Lehman Brothers wissen.
Umweltfonds sind nichts für unerfahrene Kleinanleger, die überlegen, 5-10 TSD anzulegen, und keine Lust mehr auf niedrige Sparzinsen zu haben. Es gibt aber ein Vielzahl von Privatanlegern, die ausnahmslos gute Erfahrungen im Ökobereich sammeln. Grund dafür sind die Förderungen der Erneuerbaren Energien in über 150 Ländern weltweit. Die Initiatoren geben dieses Geld teilweise an den Anleger zurück, zusätzlich zu den Gewinnen aus dem Verkauf des Ökostroms...
Professionelle Anleger splitten Ihr Geld eh und legen max 5-10 % Ihres Capitals in ein Anlageprodukt. Wenn doch mal einer Pleite geht (die wenigen Pleiten findet Ihr übrigens auch auf meiner Seite...)
http://ökologischekapitalanlagen.de/gruene-geldanlagen/
Fängt man mit den Renditen der restlichen 90% die Verluste wieder auf.
Aber nochmal ganz klar: Es ist kein Anlageprodukt für Laien... Aktien oder festverzinsliche Wepa im übrigen auch nicht, oder?
Mit den besten Grüßen aus Berlin
Stefan Alisch
p.s. wenn jmd. Lust hat, mit mir über das Thema konstruktiv zu diskutieren. gerne und jederzeit. Kontakt über meine Website... mehr weniger