Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Grün vorsorgen

Der Utopia-Investmentguide


Dieser Guide soll Orientierung geben - ein persönliches Gespräch mit einem Fachberater/in wird er niemals ersetzen können. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Geld unter ethischen und ökologischen Gesichtspunkten anzulegen, dann sollten Sie sich etwas Zeit für die Planung nehmen. Je besser vorbereitet Sie in das Beratungsgespräch in einer Bank gehen, je genauer Sie wissen, was Sie mit Ihrem Geld erreichen wollen, desto besser kann Ihre Geldanlage auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Der Utopia-Investmentguide soll Ihnen effektiv bei der Vorbereitung helfen.

1. Vorbereitung



Die drei wichtigsten Fragen, die Sie sich zuerst beantworten sollten.




Vorurteilsfrei vorbereiten: Gerüchte und Wahrheiten über Grüne Investments



2. Planung




Die wichtigsten Fragen und Antworten für grüne Geldanleger




Wo kann ich investieren? Eine Produktübersicht



3. Durchführung




Wo kann ich mich beraten lassen? Gute Adressen und kompetente Ansprechpartner




Vorsicht! Auch beim grünen Geld gibt’s schwarze Schafe



4. Glossar




Die wichtigsten Begriffe, von unserem Experten erläutert



5. Anhang



"Geld regiert die Welt - das gilt auch im positiven Sinne"
: Investment-Experte Max Deml im Interview

Stand: 03.07.2008 von

Kommentare (8)   abonnieren

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    schrieb am 01.07.2008 um 08:23
    Danke, das ist alles doch ganz interessant! Werde mal sehen, was ich damit anfang kann. Ich fand es recht übersichtlich, was hier bei Utopia (noch?) nicht immer der Fall ist ,-)
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    schrieb am 01.07.2008 um 16:53
    Also prinzipiell halte ich nicht viel von Aktien, Fonds und Investmentfonds...das ganze läuft schon seit Jahren nicht mehr Rund, auch bei "Grünen"-Fonds nicht. Im Endefekkt geht es den grünen Fondsmanager auch nur um Gewinnmaximierung...da gibt es auch keine Rücksicht auf Verluste sondern es wird gnadenlos spekuliert und Schindluder (gibt es das Wort? :) )betrieben. Ich komme vom Fach, desswegen weiß ich es leider wie es abläuft.

    Banken wie die Umweltbank sind natürlich schon sehr wichtig, da Sie ökologisch ausgreichteten Betrieben Kredite geben...so schwarz darf ich das dann nat auch nicht sehen.

    GLS Bank aber finde ich zB sehr sehr bedenklich da ich mit anthroposophie grundsätzlich en großes Problem habe...die Lehren von Rudolf Steiner sind mir doch ein weng zu abartig!
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    schrieb am 13.07.2008 um 23:57
    Also meiner Meinung nach gibt es kein ökonomisch und sozial gerecht vertretbares "Investieren". Um ehrlich zu sein, ich finde das Wort sogar sehr zweckentfremdet..
    Ich meine, was hat den ein Betrieb von Aktionären? Außer das bei der Erstausgabe der Aktien man einmalig Kapital raus schlägt hat der Betrieb nichts als kosten an einem Aktionär und das für die Ewigkeit (egal wie oft die Aktien auch weiterverkauft werden mögen und wie hoch der Aktienstand grad ist, der Betrieb hat nix davon).. (oder seh ich das irgendwie Falsch? Lasse mich gern eines besseren belehren)
    Man lässt Kapital arbeiten um sich an der Arbeit anderer legitim (laut Gesetze) bereichern zu dürfen. Dank Zinsen gibt es mehr Schulden als Kapital und das finde ich macht 0,0 Sinn
    Sorry.. "Wolf im Schafspelz"...
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    schrieb am 14.07.2008 um 16:17
    Für mich als Einsteiger sehr hilfreich, vielen Dank für die Zusammenfassung! Hab auch schon bei meiner Bank gefragt, ob man mich hinsichtlich des Themas beraten kann. Man will sich ja in guten Händen wissen.
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    schrieb am 29.07.2008 um 10:00
    An sich eine gute Zusammenstellung, allerdings etwas oberflächlich für meinen Geschmack (aber ist wahrscheinlich auch für Einsteiger gedacht).
    Leider habt ihr vergessen zu erwähnen, dass gute Investmentfonds und Zertifikate auch über jede konventionelle Bank und Sparkasse zu beziehen sind. Man kann ja (gerade von Einsteigern) nicht erwarten, dass jeder gleich die Bankverbindung wechselt...

    Unsere Gesellschaft und Wirtschaft funktioniert nicht ohne Geld und den Finanzmarkt (eine Tatsache). Investieren ist an sich nichts "Böses". Sondern es geht wie auch beim Einkaufen um das WIE! Nur finanzielle Investitionen ermöglichen die Weiterentwicklung von Erneuerbaren Energien, alternativen Kraftstoffen sowie die Förderung von sich umweltbewusst und sozial (nachhaltig) verhaltenden Unternehmen.
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    schrieb am 07.09.2008 um 20:53
    Ich finde diesen Artikel als Übersicht für Einsteiger in dieses Thema prima.
    Mit einigen Anbietern aus dem Bericht habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei einer Immobilienfinanzierung z.B.: können die Konditionen der ökologischen Banken durch die Berücksichtigung der verschiedenen "Öko"-Einbauten im Haus schnell viel besser werden als die der Hausbank. Und 1 % Zinsdifferenz macht bei den üblichen Summen schnell ein paar Zehntausend Euro Unterschied in 30 Jahren Laufzeit.
    Auf der anderen Seite hängen leider gerade die etablierten Fondsgesellschaften neuen Produkten gerne ein grünes Mäntelchen an und spekulieren mit Ihren Fonds auf den Holzeinschlag/-preis oder auf Agrarprodukte... wo da die Förderung unserer Ökologie, der Sicherung oder einer nachhaltigen Ökonomie wohl bleibt.
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    schrieb am 17.10.2008 um 17:14
    Ich stimme zu, dass die Wirkung von Grünem Geld sehr unterschiedlich sein kann. Wenn ich in einen Investmentfonds investiere der nach dem best-in-class Prinzip gemanagt wird, kaufe ich Aktien u.U. von Ölförderern und ähnlichem. Selbst wenn der Investmentfonds bestimmte Sektoren ausschließt bleibt die Förderung der Unternehmen doch überschaubar. Ein höherer Aktienkurs hat positive Wirkungen (etwa Schutz vor Übernahmen) aber eben doch beschränkt. Und das Risiko ist, wie man gerade sieht, doch nicht so ohne.

    Ich finde da direkte Beteiligungen an wirklich nachhaltigen Unternehmen und Projekten weitaus besser.
    Die Umweltbank bietet etwa Genussrechte für Erneuerbare Energien, oder SimplyFairInvest für den biologischen Anbau und im FAIRTRADE-Bereich. Da weiß man zumindest was man bekommt.
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    schrieb am 23.10.2008 um 20:19
    vielen Dank für diese Zusammenstellung.

    Aktien und Fonds sind mir zu kompliziert (wenn Solaraktien 150% im Wert steigen, läßt mich das sofort an die Dot-Com-Blase denken). Für mich ist ein Konto bei einer grünen Bank, die einfachste Anlageform, deshalb ist die liste der alternativen Banken für mich sehr nützlich.

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