Mein ökorrektes Eis
4Es ist heiß, wir essen Eis – und zwar jeder Deutsche etwa acht Liter... mehr
Seit dem 17. September 2009 haben die Münchner Zuwachs in ihrer bunten Gastro-Landschaft bekommen: Das neue Trend-Restaurant „greeny’s Salads & more“ hat sich „mehr Bio“, „mehr Gourmet“, „mehr Gesundheit“, und „mehr Ethno“ auf die Fahnen geschrieben. Vor allem mehr Bioprodukte wollen die beiden Betreiber Alexandra und Maximilian Schiedt ihren Gästen auftischen. Verpackt als Reisen auf verschiedene Kontinente von Asien bis in die Karibik offerieren sie abwechslungsreiche Extras und Beilagen, zu den Gerichten.
Neben dem steigenden Bedürfnis nach gesunder und bewusster Ernährung, ist den Verbrauchern die biologisch einwandfreie Herkunft ihres Essens wichtig. Jedoch spielt der Zeitfaktor bei vielen Menschen eine Rolle. Deswegen gab es in den vergangenen Jahren einen stetig wachsenden Anstieg an Fast-Food-Restaurants. Man hat zunehmend keine Zeit zum „richtig“ Essen.
Dabei möchten viele Menschen in Deutschland mehr Nahrung aus biologischem Anbau, fair Gehandeltes und aus umweltbewusster Produktion Hergestelltes. Deutschland hat es mittlerweile zu Europas größtem Markt für Bioprodukte gebracht. Grund genug für das Unternehmerehepaar Schiedt sich für ein Gastro-Konzept zu entscheiden, welches diesen Faktoren Rechnung trägt. Unterstützung bekamen sie von Österreichs Spitzengastronom und Haubenkoch Heino Huber.
In ihrem Lokal im Münchner Tal „greeny’s“ gibt es vier Themenwelten: orientalisch, asiatisch, mediterran sowie kreolisch. Insgesamt gibt es 110 Produktsorten, die zu fast 100 Prozent aus biologischem, fairem und regionalem Anbau stammen. Aus ihnen werden wiederum neun verschiedene Salate, die jeweils mit Fleisch oder Fisch kombiniert werden können, vier Kebabs, vier Pita-Taschen, drei Gemüsegerichte, sowie täglich wechselnde Suppen, zubereitet. Zusätzlich gibt es jeden Tag eine andere Kuchenauswahl. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt: Für sie gibt es zwei schmackhafte Kindergerichte. An Getränken findet sich ebenfalls eine breite Auswahl. So kann der Kunde zwischen warmen und kalten, alkoholfreien sowie alkoholhaltigen Bio-Getränken wählen, welche größtenteils aus regionaler Produktion stammen. Alle Gerichte werden vor den Augen der Kunden frisch zubereitet, und können auch mitgenommen werden.
An ökologischer Ausstattung finden sich Stromsparlampen, eine Lüftung mit Wärmeaustauschern, Baumwoll-Arbeitsuniformen aus ökologisch zertifiziertem Anbau sowie recycelbare Take-Away-Container und ökologisch einwandfreie Reinigungsmittel.
Um dem Aspekt ‚gesunde Ernährung’ noch mehr Bedeutung zu geben, haben greeny’s ihre Gerichte noch mit einer extra Kennzeichnung versehen:
(CAL) bedeutet diese Gerichte haben weniger als 300 Kalorien.
(S) steht für Superfood. Diese Speisen können sich positiv auf das Immunsystem auswirken, bzw. die Verdauung anregen und den Alterungsprozess verlangsamen. Als Superfood klassifiziert wurden etwa Cranberries, Granatäpfel und Mangos.
(GI) entspricht dem glykemischen Index, welcher die Verwertung der Kohlenhydrate bzw. die Umwandlung in Energie misst. Dies bedeutet, Lebensmittel mit niedrigem glykemischem Index werden langsamer verdaut, und verhindern ein zu schnelles Absinken des Blutzuckerspiegels, sprich das Sättigungsempfinden hält länger an, und wir haben mehr Energie. Bohnen, Süßkartoffeln, Zucchini, Kichererbsen, Couscous sowie Vollkornprodukte ermöglichen dies. Alle Gerichte mit dieser Kennzeichnung haben einen niedrigen glykemischen Index.
(VEG) steht für vegan. Dies bedeutet, dass keinerlei tierische Produkte im Gericht vorhanden sind.
Auf jeden Fall ein interessantes Gastro-Konzept! Holen Sie sich Appetit in unserer Bildergalerie!
greenys
Tal 42
80331 München
Starten Sie links die Bildstrecke, um bei "greenys" herein zu schauen!
Foto: greenys
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Kommentare (8)
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Majola
neugierige Tänzerin
Majola
schrieb am 31.03.2010 um 20:48vedani
neugierige Köchin
vedani
schrieb am 05.11.2009 um 16:20Und ihn fragen, wieso die Rote-Beete-Suppe "indische Ayurvedasuppe" heißt. Drin ist Rote Beete, Sojamilch und Wasabi... Außer dem Gemüse also nichts indisches und schon garnichts ayurvedisches.
Hmmm... nicht zu Ende gedacht? Kann ja passieren, ansonsten käm ich mir echt veräppelt vor...
Das Konzept fände ich nämlich durchaus prima.
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