Gratisdünger für den Gartenboden
4Organische Abfälle ökologisch verwerten und dabei Geld sparen? Ganz... mehr
Und welche Organisation braucht meine Spende dringender als andere? Zusammen mit Daniela Felser vom Deutschen Spendenrat hat Utopia.de einen Leitfaden erstellt, damit Sie guten Gewissens ins Portemonnaie greifen können, um zu helfen.
1. Für wen soll ich Spenden?
Ob Stiftung, Verein, oder NGO, ob Soziales, Umwelt oder Kultur – diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen. Wir empfehlen Ihnen aber, sich ein bisschen Gedanken zu machen, sich zu informieren und sich Zeit für Ihre Entscheidung zu nehmen. Wenn Sie noch keine konkreten Vorstellungen haben, wofür Sie spenden möchten, lohnt ein Blick auf www.spenden.net, www.spenden.de, www.spendenrat.de, und www.dzi.de. Dort finden Sie eine Vielzahl von verschiedenen Organisationen und Vereinen. Sie werden überrascht sein, in welchen Bereichen sich Menschen engagieren – es gibt sogar Hilfsprojekte für Seeleute, mittellose Literaten, und Blindenhunde – da finden Sie schnell den richtigen Adressaten. Und am Ende des Artikels verraten einige Utopia-Mitarbeiter, für welche Zwecke sie spenden.
2. Wie stelle ich sicher, dass die Organisation seriös arbeitet?
Auch unter den Spendenorganisationen herrscht ein großer Wettbewerb. Gerade kleine Vereine, die über kein großes Marketingbudget verfügen, müssen um jede Spende kämpfen. Und schwarze Schafe gibt es in jeder Branche – Korruptionsskandale kennt man auch von großen, bekannten Hilfsorganisationen. Stellen Sie sicher, dass die Organisation als gemeinnützig gilt. Leider ist der Begriff nicht rechtlich geschützt. Deshalb vertrauen Sie auch aufs Finanzamt. Denn offiziell gemeinnützig sind nur jene, die auch steuerrechtlich begünstigt werden. Aber: Nur weil das Finanzamt den Status anerkennt, bedeutet das nicht, dass die Organisation deshalb umfassend seriös arbeitet. Kontrolle ist auch beim Spenden besser als Vertrauen. Deshalb sollten Sie noch etwas mehr abklopfen:
steht das Logo des Deutschen Spendenrates oder das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Den so gekennzeichneten Vereinen können Sie vertrauen.Eine seriöse Organisation wird Ihnen auf diese Fragen ohne zu zögern entsprechendes Material zukommen lassen. Wenn Sie nur ausweichende Antworten bekommen werden Sie misstrauisch.
3. Warum nicht stiften gehen?
Soll der von Ihnen zur Verfügung gestellte Betrag über viele Jahre hinaus Wirkung zeigen? Dann können Sie Ihr Geld auch einer Stiftung zur Verfügung stellen. Stiften ist die nachhaltigste Geldanlage überhaupt. Zwar gibt es kein monatliches Portfolio und am Ende des Jahres auch keine Zinsgutschrift – aber Sie investieren in eine bessere Welt, von der Sie letztendlich auch selbst profitieren werden. Stiftungen sind Kapitalstöcke, mittels deren Erträge ein vom Stiftungsgründer formulierter Zweck verfolgt wird. Das bedeutet, die gemeinsam erwirtschafteten Zinsen gehen nicht als Rendite an die Einleger, sondern werden für das Stiftungsziel eingesetzt. Das ist der Unterschied zur Spende, die zeitnah eingesetzt wird.
4. Wann soll ich am besten spenden?
Zwischen erstem Advent und zweiten Weihnachtsfeiertag gehen bei Banken und Sparkassen mehr als doppelt so viele Überweisungsträger ein, als sonst in einem ganzen Monat. Ist es verlogen und geheuchelt, dass zur Weihnachtszeit die Deutschen ihrem Ruf als Spendenweltmeister besonders gerecht werden wollen? Nein, überhaupt nicht. Denn mal ganz
davon abgesehen, dass viele in der Weihnachtszeit über etwas mehr Geld verfügen als sonst (Weihnachtsgeld und andere übliche Gratifikationen), ist nicht der Zeitpunkt einer Spende entscheidend, sondern die Spende selbst. Die Erfahrung zeigt, dass auch außerhalb der Weihnachtsaison viel gespendet wird, wenn es nötig ist. Stichworte Oder- und Elbeflut, Tsunamikatastrophe und der 11. September. Haben Sie schon mal überlegt, einen Dauerauftrag einzurichten? Das Geld wird dann monatlich abgebucht, und Ihre Spende wird zur Routine. Manchmal tut es eben doch plötzlich weh, wenn man am Geldautomaten steht, und sich auf der Zahlentastatur für eine Summe entscheiden muss. Wer es nicht besonders Dicke hat, der tippt im Zweifel dann doch eine niedrigere Summe.
5. Soll ich auf der Straße spenden?
Die meisten Bundesländer haben mittlerweile das Sammlungsgesetz abgeschafft. Was auf der einen Seite weniger Bürokratie bedeutet, heißt auch, dass sich jeder mit einer Büchse auf die Straße stellen kann. Sie haben also keine Garantie, dass der Spendensammler vor Ihnen seriös arbeitet. Wenn der Sammler beweisen kann, dass seine Organisation in einem der oben genannten Verbünde organisiert ist, dann können Sie guten Gewissens Geld in die Dose stecken. Ohne entsprechenden Ausweis sollten Sie es sich zweimal überlegen.
Richtig spenden bedeutet auch, dass man sich Zeit für seine Entscheidung nimmt, denn Sie wollen ja einen größtmöglichen Effekt mit ihrer Spende erzielen und haben nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung.
Jeder Protest hat eine positive Kehrseite. Hier mein Beispiel: Wer gegen Atomkraftwerke ...
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Kommentare (4)
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Petra Müller
entspannter Familienmensch
Petra Müller
schrieb am 15.01.2008 um 11:53Ich möchte noch auf die Patenschaft aufmerksam machen.
Bei "Plan" kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Spenden dort ankommen wo sie sollen.
Für 25 im Monat ist es möglich, einem Kind und seinem ganzen Umfeld,auch dem Dorf in dem es lebt, eine Zukunft zu bieten.
Der persönliche Kontakt mit dem Patenkind ist möglich und sogar erwünscht. Sei es durch Briefe oder auch mal einen Besuch beim Patenkind.
Für mich ist das eine der sinnvollsten Arten regelmäßig zu spenden.
Petra Müller
ute senft
begeisterte Mutter
ute senft
schrieb am 08.01.2008 um 21:42Kommentar schreiben
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