Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Sparpotenzial für den Arbeitsplatz

Energieverbrauch ist Einstellungssache


Wenn schon, denn schon
Da wir gerade von Druckern sprechen: Wir wissen, dass Sie nicht vollständig auf Print-outs verzichten können. Müssen Sie auch gar nicht. Achten Sie beim Kauf von Druckerpapier auf gute Recyclingqualität mit hohem Altpapieranteil, der wird bei seriösen Herstellern immer angegeben. Papier, das mit Chlor gebleicht ist, ist absolut überflüssig, es gibt schon lange Recyclingpapier, das so weiß ist wie Al Gores Zähne und trotzdem chlorfrei gebleicht wurde. Drucken Sie, wenn möglich beidseitig, und vergessen Sie nicht: Papierrecycling ist Downcycling. Auch für seine Produktion wird eine große Menge Energie, Wasser und Chemikalien benötigt. Nur eben nicht ganz so viel wie für konventionelles Papier. Toner-Cartridges und Tintenpatronen können übrigens ebenfalls recycelt werden und ersparen der Umwelt dadurch einiges.
 
-      Gutes Druckerpapier gibt es zum Beispiel bei memo.
-      Druckerpatronen und Cartridges können Sie recyceln.
 
Homeoffice, sweet homeoffice
Zugegeben, von zuhause aus zu arbeiten ist eine Option, die nicht für jeden in Frage kommt. Trotzdem möchten wir wetten, dass Sie Ihren Boss noch nie gefragt haben, ob das in Ihrem Job überhaupt in Frage kommt, stimmt's? Worauf wir hinaus wollen, ist Folgendes: Überdenken Sie mal Ihren Arbeitstag und überlegen Sie, wie oft Sie wirklich dringend und unvermeidbar im Büro sein müssen. Es gibt Meetings und andere Termine, die Ihre Anwesenheit erfordern. Vieles von dem, was Sie dort erledigen, lässt sich heutzutage dennoch quasi von überall erledigen, wo ein Computer mit Internetverbindung steht. Ein Tag, an dem Sie von zuhause aus arbeiten, spart Ihnen die Zeit und Energie (und die Kosten), die durch den Arbeitsweg aufgewendet werden. Von den geschonten Nerven ganz zu schweigen. Außerdem können Sie im Jogginganzug arbeiten. Wie gesagt: Denken Sie mal drüber nach. Und sprechen Sie mit Ihrem Boss. Verlieren können Sie nichts.
 
"Geht nicht" gibt's nicht
Da mittlerweile nahezu jeder Bereich unseres Alltags zumindest in Ansätzen nachhaltig gestaltet werden kann, ist kaum ein Aspekt Ihres Arbeitsplatzes davon ausgenommen. Von Büromöbeln über energiesparende elektronische Geräte bis hin zu Schreibwaren und der Beleuchtung. Um die Energiesparlampe kommen Sie mittlerweile nicht mehr herum, für die gilt: abschalten, wenn Sie sie nicht brauchen. Noch effizienter als Energiesparlampen aus dem Baumarkt sind LED-Leuchten. Schauen Sie sich zudem mal genau am Arbeitsplatz um – ist vielleicht noch Platz am Fenster? Tageslicht ist kostenlos und hilft Ihnen Energie zu sparen.
 
Übrigens: Natürlich können Sie den Energieaufwand an Ihrem Arbeitsplatz nur bedingt beeinflussen, wenn Sie dort als Angestellte/r arbeiten. Es ist jedoch kein Kündigungsgrund, den Chef auf Einsparpotenziale hinzuweisen, wenn Sie in einem Büro beschäftigt sind, in dem noch so gut wie gar keine Klimaschutzmaßnahmen ergriffen wurden. Der Bezug von Ökostrom, das Vermeiden von Standby-Energieaufwand, ÖPNV-Tickets für die Belegschaft und umweltfreundliche Möbel und Arbeitsbeleuchtung sind vielleicht kein Argument für Chefs, denen die Umwelt egal ist. Aber verlassen Sie sich drauf: Die damit einhergehende Kostenerparnis hat bisher noch jeden überzeugt. Besonders den Chef.

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Stand: 20.10.2009 von

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    schrieb am 13.01.2010 um 09:04
    Nicht umsonst habe ich 2008 Platz 2 bei "Büro und Umwelt" (Memo) belegt:

    Mein Jahres-Papierverbrauch liegt bei max. 1500 Blatt grauem Recyclingpapier, welches beidseitig in abgespecktem Eco-Modus bedruckt wird. Auch eingehendes, bedrucktes Papier kommt auf den Schmierblatt-Stapel. Alles Andere läuft über PDF. Die Drucker werden dafür nur kurz angeschaltet. Faxe erhalten wir nur noch auf das Email-Postfach.

    LCD-Monitore gehen nach 2 Minuten in Schwarz-Modus - kein Klimbim. Der ganz neue GREEN-PC schaltet nach 2 Minuten kpl. runter und ist auf Knopfdruck wieder da. Bei Abwesenheiten von 1 Stunde wird alles per Steckerleiste weggeschaltet. Hell machen 20 W ESP-Tageslichtlampen je Platz. Standby gibt es nur bei der Fritzbox für die Menschen, die sich nicht an die Bürozeiten halten wollen.

    Die Schreibtische stehen direkt an den Heizkörpern, so dass die Raum-Temp. nie über 20 °C gehen muss, um ausreichend zu sein. Ich habe aktuell 18°. Kaffee wird nur kurz gekocht - direkt in die Super-Thermoskanne. Das Mittagessen wird am Gasherd aufgewärmt. mehr weniger
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    schrieb am 13.01.2010 um 08:31
    Ich finde es schade, dass nur der Standby Betrieb bei Computern erwähnt wird und nicht der Betrieb an sich.

    Ich bin vor drei Monaten von einem normalen Computer mit Monitor, Lautsprechern, Webcam, … auf einen iMac umgestiegen.

    Dieses Gerät hat alles in einem Gehäuse und benötigt weniger als halb so viel Strom wie die Geräte vorher. Ausserdem habe ich jetzt einen größeren Bildschirm, der Rechner ist fast geräuschlos, unterm Schreibtisch hab ich endlich wieder richtig Platz für die Beine und Kabelsalat ist auch halbiert.

    Somit habe ich nicht nur der Umwelt etwas Gutes getan sondern auch mir selbst! mehr weniger
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    schrieb am 27.11.2009 um 19:44
    Wie wär's, wenn man diese Seite mal auf Energiesparmodus setzen würde, indem, der Hintergrund dunkel getönt wird und die Buchstaben hell.
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    schrieb am 26.10.2009 um 14:05
    In diesem Bereich gibt es sicherlich noch großes Einsparpotential! Und Vieles ist einfach nur Gewohnheit. Ein paar Anmerkungen:

    1. Es wäre schön, wenn bei den Betriebssystemen auch Linux erwähnt wird. Das ist kostenlos und von großen Firmen unabhängig. Und der Vollständigkeit halber auch noch Unix, was teilweise an wissenschaftlichen Instituten und Universitäten verwendet wird.

    2. Korrektur lesen am Bildschirm finde ich schwierig. Ich drucke aber nur eine Version am Ende -natürlich beidseitig- aus.

    3. Bei uns am Institut gibt es neben dem Drucker einen Stapel mit nicht verwendeten Ausdrucken (es wird sehr viel sinnlos ausgedruckt und dann teilweise sogar nicht benützt...) und Trennblätter für die Ausdrucke der verschiedenen Nutzer. Als Student nutze ich dieses "Schmierpapier" zum Mitschreiben in Vorlesungen, Rechnen von Aufgaben, Schreiben von Zusammenfassungen, Notizen etc. Ist gut für die Umwelt und spart auch noch Geld! Teilweise geben wir Übungsaufgaben auch per e-mail ab (ist zwar wohl eher Bequemlichkeit vom Prof als Umweltbewusstsein, aber egal), das wäre doch mal eine Anregung an den Unis. mehr weniger
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    schrieb am 25.10.2009 um 16:36
    Und dann gibt es noch DIE, die sagen, dass wir in einer Hochkultur leben und die in den Entwicklungsländern bilden müssen und die haben meist Hochschulabschlüsse und da kann ich nur noch fragen:

    "Was leert ihr in Hochschulen? Packt doch mal die gewohnten Denkfaulheiten an und leert die Hirne davon!
    Ihr habt ne Aufgabe, ihr setzt doch auch Kinder in diese Welt, die das hier erben, was übrigbleibt!" ...




    Ob die, die dort, in den von uns Entwicklungsländer genannten Ländern leben, auch so wenig an ihre Lebensgrundlage denken? mehr weniger
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