Sparpotenzial für den Arbeitsplatz

Energieverbrauch ist Einstellungssache


Für viele ist der Computer das wichtigste Arbeitsutensil. Trotzdem kennen die meisten Nutzer ihren Arbeitsrechner nur oberflächlich. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, dann werfen Sie mal einen Blick in die Systemeinstellungen Ihres Computers. Egal ob Windows oder Mac OS, jedes gängige Betriebssystem enthält Einstellungsmöglichkeiten zum Energiesparen. Sie steuern etwa den Energiebedarf des Monitors oder angeschlossener Peripheriegeräte sowie das Verhalten der zentralen Prozessoreinheit (CPU). Passen Sie die Energieeinstellungen an Ihr individuelles Arbeitsverhalten an. Neuere Benutzeroberflächen machen diese Einstellungen auch für Laien bedienbar, Sie brauchen wirklich nicht unbedingt Ihren Systemadministrator dafür. Und falls Sie dennoch Probleme damit haben sollten, können Sie ihn dann immer noch zu Hilfe rufen.
 
Dauerenergie? Braucht kein Mensch!
Sofern Sie nicht die vergangenen fünf Jahre unter einem Stein in einem Loch auf einem Mond verbracht haben, wissen Sie inzwischen, dass der so genannte Standby-Betrieb vollkommen sinnlos Energie verbraucht und Kosten verursacht. Der Standby-Betrieb der elektronischen Geräte in einem Durchschnittshaushalt kostet zwischen 80 und 120 Euro im Jahr. Ohne dass dadurch ein Nutzen entsteht. Wenn Sie also schon nicht für die Umwelt den Ausschalter betätigen, dann tun Sie es eben aus reiner Sparsamkeit. IT-Beauftragte in Firmen sollten ohnehin darauf achten, dass sämtliche Arbeitsplätze mit abschaltbaren Steckerleisten ausgestattet sind, um Kosten zu sparen. Da viele Computer einen separaten Netzschalter haben, sollte der Rechner selbst an eine solche Steckerleiste angeschlossen sein. Dass am Ende des Arbeitstages der Netzschalter des Monitors ausgeschaltet wird, ist reine Übungssache. Sie werden feststellen: brauchen tun Sie den Standby-Betrieb nicht.
 
Digital ist besser
Es klingt widersprüchlich, aber obwohl wir uns im digitalen Zeitalter befinden, verbrauchen wir immer noch unfassbare Mengen Papier. Das meiste davon sogar nur einseitig und ein einziges Mal. Das ist nicht nur umweltschädlich, es ist auch dumm, weil es extrem viel Geld kostet. Selbst dann, wenn es recycelt wird, denn konventionelles Papierrecycling ist bestenfalls Downcycling. Das sauberste Papier ist immer noch das nicht vorhandene Papier, und diese Polemik ist heutzutage eine absolut realistische Option. Auch hier ist eine geringe Umstellung erforderlich. Korrekturlesen am Bildschirm fühlt sich anders an als auf Papier. Jedes Textverarbeitungsprogramm hat entsprechende Funktionen, Sie müssen sie nur benutzen. Wenn Sie doch mal etwas ausdrucken müssen, dann nutzen Sie Optimierungssoftware wie Greenprint (http://www.printgreener.com). Sie hilft Ihnen, leer gedruckte Seiten im Dokument zu vermeiden.

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Produkte für ein besseres Büroklima

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    Hannilein
    schrieb am 13.01.2010 um 09:04
    Nicht umsonst habe ich 2008 Platz 2 bei "Büro und Umwelt" (Memo) belegt: Mein Jahres-Papierverbrauch liegt bei max. 1500 Blatt grauem Recyclingpapier, welches beidseitig in abgespecktem Eco-Modus bedruckt wird. Auch eingehendes, bedrucktes Papier kommt auf den Schmierblatt-Stapel. Alles Andere...
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    artb
    schrieb am 13.01.2010 um 08:31
    Ich finde es schade, dass nur der Standby Betrieb bei Computern erwähnt wird und nicht der Betrieb an sich. Ich bin vor drei Monaten von einem normalen Computer mit Monitor, Lautsprechern, Webcam, … auf einen iMac umgestiegen. Dieses Gerät hat alles in einem Gehäuse und benötigt weniger als...
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