Die sparsamsten Fernseher
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besser: wissen - machen - kaufen
Rund 90.000 mobile Applikationen sind derzeit in Apples App-Store erhältlich. Konkurrenten wie Google und Microsoft hecheln mit ähnlichen Konzepten hinterher. Dieser viel versprechende Markt kurbelt die Kreativität der Entwickler an, und wie immer kommt dabei vorwiegend überflüssiger Tand heraus.
Erste so genannte "Green-Apps", also Programme, die einen Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbezug haben, wurden bereits Mitte 2008 vorgestellt. Allerdings hatten die meisten davon eher Unterhaltungs- oder "Awareness"-Charakter. Utopia hat sich nun auf dem Markt der "grünen Mobile-Apps" umgesehen und dabei festgestellt: Es gibt inzwischen einige wirklich interessante Anwendungen, die sich mitunter stark ähneln, aber stets einen Sinn ergeben. Erfreulich dabei ist, dass sie allesamt erschwinglich sind. Indes eher enttäuschend ist, dass der User für die wirklich guten Programme das Englische können mus. Deutsche Anwendungen sind so gut wie gar nicht vorhanden. Wo bleibt die deutsche Green-App-Front?
Wenn Sie auch eine Empfehlung für eine Green-App haben, dann erzählen Sie uns davon – unten im Kommentarfeld.
Das Programm ist, wie der Name schon sagt, ein Wasser-Tagebuch. Es speichert den eingegebenen Verbrauch, der in verschiedenen Alltagssituationen anfällt und errechnet daraus den Durchschnittsverbrauch und den Verbrauchstrend. Ein Balkendiagramm führt dem Nutzer vor Augen, wie viel Wasser pro Tag und Woche verbraucht wurde.
Die Grafik des Programms ist angenehm zurückhaltend und übersichtlich. Über den bloßen Aha-Effekt kommt es aber leider nicht hinaus. Es hält dem Nutzer den immensen - insbesondere den "unsichtbaren" Wasserverbrauch jedes Einzelnen vor Augen, allerdings ohne konkrete Handlungsanweisungen zu bieten, abgesehen von der Erkenntnis, dass Sparsamkeit hier einen Gewinn für Konto und Planeten darstellt. Der Suchteffekt hält sich daher in Grenzen. Es mag bei einigen der Ehrgeiz entstehen, immer weniger Wasser zu verbrauchen und die eigenen Rekorde zu unterbieten.
Programmiert wurde My Water Diary im britischen Thinktank "Free Radicals" (freie Radikale), einem universitären Zusammenschluss, der sich mit Lösungen für globale Herausforderungen beschäftigt. Leider ist es bislang nur auf Englisch erhältlich.
System: iPhone OS 3.1 +
Preis: kostenlos.
Kommentare (15)
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H.Schmidt
schrieb am 29.07.2011 um 21:47 ¶Jens.Hakenes
schrieb am 30.03.2011 um 17:49 ¶Kommentar schreiben
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