Grüne Bank – der Wechsel lohnt sich!
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besser: wissen - machen - kaufen
Das Problem: Bei herkömmlicher Holzkohle, die oft aus Tropenholz hergestellt wird, und zwar meist im traditionellen Kohlemeiler, entstehen Schwelgase, die ungefiltert in die Luft gelangen. Es gibt aber schon seit einigen Jahren Holzkohle, die Öko-Standards erfüllt. Außerdem dient das DIN-Prüfzeichen als Hinweis darauf, ob ein Mindeststandard hinsichtlich Qualität und geringer Umweltbelastung eingehalten wird. Im so genannten Retortenverfahren werden bei der Herstellung dieser Grillkohle umweltschädliche Stoffe, die beim Grillen entweichen könnten, aufgefangen und destilliert. Die Grillkohle wird zudem aus unbehandeltem Holz hergestellt, auf Beimischungen wie Pech wird dabei verzichtet.
Was das Entzünden des Feuers angeht: Machen Sie's wie die Pfadfinder und zünden den Grill mit etwas altem Zeitungspapier an. Denn prinzipiell scheint alles, was hilft, Holz oder Kohle zum Brennen zu bringen, Schadstoffe freizusetzen. Das gilt besonders für chemische Zündhilfen, aber sogar bei der Verbrennung harzhaltiger Kiefernzapfen werden krebserregende Kohlenwasserstoffe frei. Selbst Papier bleibt da nicht unschuldig. Daher scheinen einzig Anzünder aus Pressholz mit Öl oder Wachs besser zu sein. Altbewährt sind zudem Reisig oder Holzspäne. Wer eine Anzündhilfe verwendet, sollte wenigstens auf das DIN-Gütesiegel achten. In allen Fällen jedoch sollte sie vollständig verbrannt sein, bevor Lebensmittel über der Glut geröstet werden.
Ebenfalls schlecht für die Umwelt ist die überall angebotene Alufolie. Ihr Gebrauch sollte möglichst tabu sein. Wie wäre es, wenn sie das Grillgemüse in Blätter einwickeln? Oder Bananen oder Kartoffeln erst nach dem Grillen von ihren Schalen befreien, das geht auch gut. Auf dünnen Steinplatten aus Speckstein lässt sich auch gut grillen genauso wie auf einem alten Backblech.
Kommentare (18)
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lukita
schrieb am 06.07.2010 um 13:47 ¶omeseth
schrieb am 17.05.2010 um 15:04 ¶Kommentar schreiben
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