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Green IT

Einkaufsratgeber für Handys und Smartphones


Darauf können Sie achten:

  1. So lange nutzen wie möglich

    Laufen Sie nicht jedem Hype nach. Nutzen Sie Ihr Gerät lieber solange es funktionsfähig ist. Der Neukauf eines Handys bedeutet immer eine starke Umweltbelastung. Denn beim Abbau der Metalle, die für die Herstellung der Neugeräte benötigt werden, werden ganze Landstriche in den Ursprungsländern verseucht. Auch treten beim Abbau seltener Erden meist radioaktive Materialien aus, die in Luft und Wasser gelangen können. Oft ist Kinderarbeit im Spiel. Im Kongo tobt ein Bürger-Krieg, in dem Rohstoffe für Handys eine entscheidende Rolle spielen.

  2. Gebraucht kaufen

    Auch bei Handys gilt: Wer gebraucht kauft, schont Ressourcen und hilft Müll zu vermeiden. Hier finden Sie die besten Internet-Börsen für den Gebraucht-Kauf.

  3. Recyceln

    Handyschrott ist kostbar. Wertvolle Rohstoffe, zum Beispiel Edelmetalle, wie Gold und Silber, Metalle, wie Indium und Tantal oder sogenannte Seltene Erden wie Thulium und Lutetium stecken in den Altgeräten. Jedes wiederverwendete Gramm bedeutet weniger Verschmutzung in den Abbaugebieten. Die illegale Althandy-Entsorgung über den Hausmüll ist nicht nur Verschwendung wertvoller Rohstoffe, sie setzt auch unnötig Giftstoffe frei. Also Altgeräte immer fachgerecht recyceln. Abgeben können Sie alte Handys zum Beispiel in den Wertstoffhöfen. Sie können sie auch kostenfrei bei der Althandy-Aktion der Deutschen Umwelthilfe und der Telekom einschicken und damit an die DUH spenden. Alte Akkus muss der Handel übrigens seit 1998 zurücknehmen.

  4. Raus aus der Schublade

    Entspricht Ihr aktuelles Gerät nicht mehr Ihren Ansprüchen, ist aber noch voll funktionsfähig? Dann ist es sinnvoll, es weiter zu verkaufen. Wenn Sie es nicht selbst an den Nächstbesitzer bringen wollen, gibt es zum Beispiel die Möglichkeit es über Gebraucht-Portale zu verkaufen.

Tipps und Warnungen

Beim Handykauf sollte nicht nur an die Umwelt, sondern auch an die eigene Gesundheit gedacht werden. Achten Sie auf die spezifische Absorptionsrate (SAR), einem Maß für den auf die Gewebemasse bezogenen Leistungsumsatz (W/kg), der vom Gerät ausgeht. Auf Handywerte.de lassen sich die Messwerte zu aktuellen Modelle einsehen. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Grenzwert von 2 W/kg. Der Blaue Engel, der sich im Bereich Mobiltelefone leider nicht (vielleicht noch nicht) durchgesetzt hat, setzt einen schärferen Grenzwert bei 0,6 W/kg, nach dem Sie sich richten können.
Thema: Green IT, Stand: 11.09.2013 von

Kommentare (36)   abonnieren

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    schrieb am 06.10.2011 um 12:54
    Als Tip hätte ich noch, dass es von Sony Ericsson einige Modelle gibt, die mit recycelten Kunststoffen hergestellt wurden, und eine reduzierte Verpackung mitbringen. Dabei sind sie sogar preiswert. Ausprobiert habe ich aber noch keines davon weil das alte Telefon so lange hält.
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    schrieb am 06.10.2011 um 20:17
    Weil ich sonst immer am Meckern bin: Das ist ja mal ein richtig ordentlicher Artikel! Mehr davon!
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    schrieb am 07.10.2011 um 17:12
    Also, das ist doch selbstverständlich, dass ich nur noch "recyclete" Handys kaufe. Mein MDA compact III ist jetzt seit vier Jahren problemlos am Synchronisieren mit outlook und vorletzte Woche hab ich ihn mir noch mal gebraucht bei ebay geholt - für 25 €s. Mal sehen wie lange der's tut. So lange Kinder in die Bergwerke geschickt werden für unsere Handys kaufe ich definitiv keine neuen mehr, sondern ausschließlich recyclete. Ährensache! Das gesparte Geld kann man dann gut für faire kinderarbeitsfreie Produkte im www.weltladen.de ausgeben.
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    schrieb am 18.03.2012 um 12:23
    Super Artikel. Meine bisherigen Handys (Toshiba Portege G500, jetzt ein HTC Touch Pro 2) habe ich ebenfalls gebraucht gekauft. Wozu ein nagelneues Smartphone anschaffen, wenn ein älteres Modell eben auch Navigation, Musik, Internet etc. kann? Schont nicht nur die umwelt, sondern spart auch eine Menge Geld.

    Wer gerade nach einem neuen gebrauchten Smartphone sucht, kann sich mal ältere HTC Modelle mit Windows Mobile anschauen. Im "XDA-Deveopers"-Forum haben findige Programmierer angepasste Android-Versionen erstellt, die durchaus brauchbar sind. Ich nutze gerade mein HTC TP 2 mit Android 2.3.7. Der Vorbesitzer hat das Teil gegen ein neues iPhone eingetauscht...wer halt solche Statussymbole braucht. ;-)
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    schrieb am 18.03.2012 um 12:30
    Gut zu wissen, daß Gebrauchtkauf mit Handys auch so gut funktioniert.
    Wenn ich doch mal was Neueres brauche als mein altes Motorola, das außer Telefonieren nichts kann, dann werde ich das auch so machen.
    Mit PC's habe ich das gerade zum zweiten Mal gemacht.
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    schrieb am 05.04.2012 um 09:50
    Durch den Abbau von Telefonzellen können wir nicht mehr auf Handys verzichten? Wie wärs denn damit, einfach andere Leute nach einer Telefoniermöglichkeit zu Fragen? Wir sind doch keine Einzelkämpfer!
    Außerdem muss hinterfragt werden, wie viele Informationen tatsächlich notwendig und welche überflüssig sind, Planung und Zeit nehmen für Menschen vorausgesetzt.
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    schrieb am 05.04.2012 um 20:16
    Ich schaue immer auf www.handywerte.de (Betreiber: EMF-Instituts Dr. Peter Nießen) nach den Strahlen- bzw. SAR-Werten meiner zukünftigen Handys. Dort werden zumeist die Messergebnisse der Elektronik-Medien CHIP-online und Connect aufgelistet.
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    schrieb am 06.04.2012 um 21:01
    E-Plus und NABU bieten zusammen einen "ökologischen" Mobilfunktarif an. Die Konditionen sind allerdings vergleichsweise äußerst bescheiden und die der Umweltschutzfaktor natürlich auch arg begrenzt. Wens interessiert, der kann sich dennoch auf http://www.nabu-umwelt-tarif.de/ selbst informieren.
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    schrieb am 04.05.2012 um 17:08
    Dazu gab es schon paar mal Kommentare und Antworten ... richtig umweltfreundlich ist m.E. nur "wenig telefonieren" (prepaid) oder "billiger" und die Differenz direkt spenden, siehe:
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/nabu-umwelttarif-von-e-plus-dreistes oder
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/gibt-es-derzeit-oekorrekte-handys-auf-dem oder
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/gibt-es-einen-nachhaltigen-handy

    Allerdings arbeiten die meisten Handy-Netzbetreiber daran, ihre Energie-Effizienz zu verbessern (spart teure Stromkosten und macht besseres Image!) ...
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    schrieb am 04.05.2012 um 17:31
    Also ich kauf' solange nur noch gebrauchte Handys (HTC MDA III compact, um genau zu sein, der synchronsiert wunderbar mit outlook und reicht völlig aus) bist die Kindersklavenarbeit in den Colthan-Mienen beendet ist ... das geht ja auf keine Kuhhaut, was wir da mit unserem Billigwahn an Brutalität auslösen ... das gesparte Geld geht dann in den Eine-Welt-Laden, um den Kindern (Schul-)Alternativen zu bieten ...
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    schrieb am 13.02.2013 um 02:29
    Ich benutze noch mein altes Nokia 6100 aus dem Jahr 2002. Nur für Wandertouren und für's Motorradfahren habe ich noch ein wasserdichtes Outdoorhandy, aber auch ein älteres Modell.
    Ich verstehe meist nicht, wozu die ganzen Leute ein Smartphone brauchen. Ich habe meinen PC zu Hause um im Internet zu surfen, diese Displays sind doch sowieso viel zu klein, in der Bahn lese ich ein Buch, und dauernd erreichbar zu sein über alle Kanäle finde ich total stressig.

    Ich kann alte Handies nur empfehlen:
    - der Akku hält 10 Tage bis 2 Wochen
    - die kann man auch mal runterwerfen ohne dass gleich alles kaputt geht
    - sie sind viel kleiner als die heutigen Geräte.
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    schrieb am 13.02.2013 um 06:06
    Naja, es gibt ja immer noch den Suchtfaktor ("must-have-effeckt" auf Deutsch) und ich fürchte ab Herbst werde ich dem - nach jahrelanger Abstinenz - auch erliegen:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1342947/Fair-telefonieren-fuer-Fortgeschrittene
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    schrieb am 13.02.2013 um 13:02
    "Must-have-effect" = Resultat von Werbung, die auf gesteigerten, unnötigen Konsum abzielt, verstehe ich das richtig?
    Kannst Dir ja nochmal überlegen, ob Du das Ding wirklich brauchst.
    Denn jedes Ding was man kauft und eigentlich nicht braucht, ob es nun "fair" produziert wurde oder nicht, ist überflüssiger Müll.
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    schrieb am 13.02.2013 um 15:37
    ... da kann ich dir nur unumwunden Recht geben 3Lie, aber mit meinem bisherigen Level an Konsumboykott werde ich ja jetzt schon als "extrem" tituliert, wenn ich jetzt auch noch ein fairtrade-Handy boykottiere ... wo soll das hin führen ? Wo kämen wir hin, wenn ...

    ;-)
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    schrieb am 13.02.2013 um 15:47
    Also wirklich, wo kämen wir da hin. ;-)

    Klar, wenn Du sowieso ein Handy brauchst, dann verstehe ich den "Must-have-effect".

    Ich fände es nur blöde, wenn jetzt alle unseren Schlages (Handymania-Verweigerer) plötzlich in Konsumrausch geraten, nur weil es ein Fairhandy gibt und man damit bei Menschen gleichen Schlags protzen kann. ;-)

    Auch das Fairhandy braucht seine Rohstoffe.

    Wenn bei mir mal der Must-Have im Smartphonebereich zuschlägt, weil ich feststelle, daß ich meine Firma eines Tages wirklich nicht mehr mit dem Uralt-Teil ohne Inet führen kann, dann werde ich trotzdem erst mal gucken, was es gebraucht gibt.

    Oder zumindest genau schauen, ob das Fairhandy nicht nur fair ist, sondern auch macht, was ich brauche, andernfalls liegt's nur im Schrank rum und das wäre auch blöde.
  • gelöscht am 14.02.2013 um 12:40 von 3Lie
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 14.02.2013 um 12:40
    Das meinte ich.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass stefanherzog kein Handy besitzt und es um eine Neuanschaffung geht, deshalb die Frage ob die Neuanschaffung wirklich benötigt wird oder ob es da um Anspassung geht. Ich will ja nur kritisch bleiben.
    @stefanherzog: Ich kann Dich beruhigen, bei mir haben 75 % meiner Freunde solche uralten Handies, Du bist also nicht alleine. Nur nicht den Mut verlieren :-) Die restlichen, die Smartphones haben geben des Weiteren zu, diese nicht wirklich zu "brauchen", und sich auch des öfteren zu ärgern, dass man ständig erreichbar sein soll und sie dauernd geladen werden müssen.

    Und wo das hinführen soll? Na zu reduziertem Konsum (bzw. meiner Meinung nach "normalem Konsum") und weiteren konsequenten Handlungssträngen ;-)

    edit: Löschung, da an falschen Kommentarstrang angepostet
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    schrieb am 14.02.2013 um 17:17
    Liebe 3Lie,

    da hast du aber Glück mit deinem Freundeskreis ... ich vermute, du wohnst eher in einem Ballungszentrum ?

    Natürlich schalte ich mein Handy aus, wenn ich schlafen will, aber ich nutze es eben auch als Fotoaparat, Kalender, Notizbuch, ... und ehrlich gesagt, ich finde mich schon sehr tapfer, dass ich seit Jahren nur noch gebrauchte genommen hab ... kannst mich also ruhig mal loben !! ;-)
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    schrieb am 19.02.2013 um 19:32
    Lass dir das Fairphone nicht ausreden sondern kauf es und wenn dann in 2 Jahren das Fairphone II kommt kauf ich dir das alte ab und meine Frau kriegt endlich ein smartphone und hört mit dem generve auf .
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    schrieb am 15.02.2013 um 00:42
    Liebe Leute,
    vor drei Jahren hatten meine schwangere Frau und ich noch eine Flatrate. Durch den Bau eines Sendemasts direkt neben der Grundschule in Aichwald fanden viele Infoveranstaltungen und massive regelmässige demokratische Proteste statt.. Der Mast ist Ende 2012 abgebaut worden. Wir telefonieren nur noch extrem selten und haben ausgeschaltete Handys für den Notfall dabei. Vor allem Schnurlostelefon und WLAN sind eine Tag- und Nacht - Bestrahlung und können leicht durch Kabeltelefone ersetzt werden. Die wissenschaftlich belegten schädlichen Wirkungen werden immer erdrückender siehe: www.diagnose-funk.de oder www.emf-portal.de Das EMF-Portal ist eine Internet-Informationsplattform der Aachener Uni zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen und auf biologische Systeme. Es richtet sich an Wissenschaftler, Politiker, Juristen, Ärzte und interessierte Bürger, die sich sachkundig ihr eigenes Urteil bilden wollen. Rundfunk und TV-anstalten sind verständlicherweise kaum an der Verbreitung von fundierter Information über dieses Thema interessiert.
    Herzliche Grüsse Horst (Elektro-Ing.(FH), Heilpraktiker (Psychotherapie)
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    schrieb am 20.02.2013 um 05:52
    Zu dem Thema gibt es wieder einen Internationalen Ärzteappel
    "Internationaler Ärzteappell 2012



    Vor 10 Jahren wandten sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit ihrer Mitmenschen mit dem Freiburger Appell an ihre Kolleginnen und Kollegen, die Öffentlichkeit und die Verantwortlichen in Gesundheitswesen und Politik. Ihr Appell, der eindringlich vor den Gefahren der Funkstrahlung warnte, wurde in viele Sprachen übersetzt und von über 1000 Ärzten und weltweit über 36.000 Unterzeichnern unterstützt.



    In den Jahren seither haben sich die Hinweise auf gravierende Risiken weltweit vervielfacht und verdichtet. In räumlicher und zeitlicher Nähe zu den Funkbelastungen vor allem durch intensive Handynutzung, DECT-Telefone, W-Lan und nahe Sendeantennen beobachten wir Ärzte eine deutliche Zunahme von Symptomen wie Ein- und Durchschlafstörungen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Blutdruckentgleisungen und Arrhythmien, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Lern- und Verhaltensstörungen, bei Kindern ein immer häufigeres Auftreten von ADHS. Zahlreiche Studien unabhängiger Wissenschaftler haben viele der ärztlichen Beobachtungen inzwischen bestätigt.



    Im Gefolge des Freiburger Appells haben zwölf weitere Ärzteappelle auf die beunruhigende Entwicklung reagiert und überfällige Maßnahmen der Vorsorge gefordert – bisher vergebens. Ihre Unterzeichner konnten sich dabei auf eine Berufsordnung stützen, die vom Arzt verlangt, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken. Das hat auch die Verfasser dieses Internationalen Ärzteappells geleitet, mit dem wir uns heute an Sie wenden:



    Wir freuen uns, wenn Sie den beigefügten Appell unterzeichnen >> und andere Kollegen/-innen auf ihn, wie auf unser Informationsangebot hinweisen."

    http://freiburger-appell-2012.info/de/home.php
    Ich weise auf dieser immer drauf hin wenn man mich wieder mal für "bekloppt" hält weil ich z.B. wlan ablehne und bei Handys und schnurlostelefon auf die SAR weerte achte.
    Der Appel kann auch von nicht Medizinern unterzeichnet werden.
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    schrieb am 15.02.2013 um 05:47
    Eine gute Möglichkeit, die hochgepulste DECT-Strahlung zu minimieren bietet auch eine Kombination aus "Fritz!box" (DSL-router) und Telekom-Sinus-T ( von www.memo.de ) :

    Beide haben Funktionen, die die Strahlung (auch des WLANs) auf ein Minimum minimieren, wenn man nicht schnurgebunden telefonieren will, was natürlich das Optimum ist.
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    schrieb am 19.02.2013 um 19:38
    Lieber Loselose,

    ich hoffe doch sehr, dass das fairphone mindestens so lange hält wie die herkömmlichen Modelle ??!!! Ich werde es sicher erst abgeben, wenn's kaputt is ... also nix für dein Weiblein ...

    Aber wenn sie nervt gibt es einen einfachen Trick: Du drückst sie einfach ganz lieb, verbindlich und fest an dein Herz, streichelst ihr über's Haar und das ca. 20 - 25 min lang ... die dadurch ausgelöste Serotonin-Ausschüttung sorgt für nachhaltige Beruhigung und inneren Frieden ... prbier's aus, kostnix.
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    schrieb am 20.02.2013 um 17:40
    Wenn man sich alle naselang ein" Grünes "Handy zulegt ist es nicht mehr Grün.
    Grün Ja aber auf die dauer kommt es an.
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    schrieb am 12.09.2013 um 10:37
    Eine Alternative bietet vielleicht auch das "fairer phone" (www.fairphone.com). Neu und trotzdem besser als alle anderen.
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    schrieb am 12.09.2013 um 12:12
    Na klar ! Das hab ich mir schon im Frühjahr bestellt und bezahlt, damit die los legen können mit der Produktion ... im Moment laufen gerade die Zertifizierungstests mit den Prototypen und auf der Fairtrade-Messe letztes WE in Dortmund gab's ne klasse Podiumsdiskussion mit kompetenten TeilnehmerInnen dazu. Die Telekom-Vertreterin dort ist auch hier auf Utopia vertreten und ich hab von Emma sogar ein Fairphone-T-shirt geschenkt bekommen ... natürlich aus Biofairbaumwolle ;-)
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    schrieb am 12.09.2013 um 15:45
    DANKE für die Orientierung und für weiterführende Artikel zu solchen Themen, die genau beschreiben, was man da wie macht. Ich glaube, das Bewußtsein wächst langsam und stetig, aber vielen wächst leider die Sache überm Kopf noch schneller. Genaue Anleitungen "how to" sind willkommener denn je!
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    schrieb am 12.09.2013 um 16:19
    Dem kann ich mich nur zu 100 % anschliessen, Aquavita und frage natürlich gleich nach, ob dein Nutzername auf www.bestwater.de schliessen lässt, mit dem ich allmorgendlich meinen Grüntee koche ?
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    schrieb am 12.09.2013 um 18:21
    http://www.fairphone.com. Das ist schon etwas anderes.. Ziel ist u.a. letztendlich ein Produkt herzustellen, das 1. zu 100% recyclebar ist und 2. zu 100% aus recycleten Materialen besteht. Ein Projekt das erst dadurch möglich wurde, dass 10.000 Leute es im vorraus bezahlt haben, damit es hergestellt werden kann. Langlebig, faire Produktion von der Rohstoffgewinnung bis zur Montage, und so weiter und so fort. Ich werde es mir kaufen.
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    schrieb am 12.09.2013 um 19:52
    Gekauft hab ichs mir schon damals, als die 5.000 (nicht 10.000) noch nicht ganz erreicht waren, die nötig waren, um das Projekt zu starten. So langsam kann ich die iPhone-Fetischisten verstehen, die sich sehr mit ihrem Handy identifizieren ... geht mir mit dem Fairphone auch schon fast so ... hab sogar ein bio-faires Fairphone-T-shirt von denen geschenkt bekommen und bin ganz stolz drauf ... ; - )
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    schrieb am 12.09.2013 um 21:08
    danke für die Tipps !
    Hier gibt es auch ein geniales Projekt :
    http://www.phonebloks.com/

    das Video auf youtube hat seit dem 10.9. schon über 4 Mio views
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    schrieb am 13.09.2013 um 11:20
    Oh, danke für den Tipp mit "Handys für die Umwelt"! Ich habe nämlich zwei nicht mehr funktionierende Handys (weil es leider keine Akkus mehr für diese Geräte nachzukaufen gibt) in der Schublade und so haben sie dann doch noch einen Sinn. Meine Handy benutze ich so lange wie möglich und wenn der Akku hinüber ist, kaufe ich mir lieber einen neuen Akku als ein neues (gebrauchtes) Handy. Mein jetziges Handy ist das dritte in 15?20? Jahren und ich habe es gebraucht geschenkt bekommen. Es kann "nur" telefonieren, aber mir reicht das. Ich brauche keinen Computer für die Hosentasche und ich behaupte mal ganz kühn, für die allermeisten ist das, was ein Smartphone zu bieten hat, reiner Spielkram, den sie eigentlich nicht benötigen. Im Übrigen beobachte ich, dass Smartphones trotz (oder wegen?) diverser Social-Network-Apps die Menschen mehr auseinander- als zusammen bringen. Da laufen Menschen auf Mini-Monitoren starrend schweigend nebeneinander her oder sitzen als Paar an einem Cafetisch und wischen wortlos auf ihren Smartphones herum anstatt miteinander zu reden. Auf Partys zücken sie ihre Smartphones und tauschen nur noch Dateien aus oder gucken Filmchen, echte Gespräche werden so regelrecht totgewischt. Vor allem bei jüngeren Menschen scheint es fast schon ein Suchtverhalten zu geben, sie legen die Teile kaum noch aus den Händen und greifen gierig nach ihren Geräten, wenn da irgendetwas herum tönt. Außer der immensen Umweltzerstörung und Ausbeutung der Menschen in den Abbaugebieten hat diese "Handymania" wohl auch eine gewisse Sozialzerstörung hier direkt bei uns zur Folge. Ich finde diese Entwicklung fast schon gruselig.
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    schrieb am 19.09.2013 um 10:59
    Ob nun allerdings der Verweis auf die gängigen Internetportale zum Erwerb von gebrauchten Handys die "grüne und nachhaltige" Alternative ist, möchte ich bezweifeln... besonders das berühmte Portal mit den 6 Buchstaben hat mit nachhaltigem Handeln wenig zu tun!
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    schrieb am 04.04.2014 um 08:21
    Nachhaltigkeit; Ökologie; Klimaschutz; Artenschutz; Energiewende; Naturverbundenheit: Und dann Mobilfunk???

    Daß unsere globalisierte industrielle Wachstumsgesellschaft dabei ist, unsere Lebensbedingungen auf diesem Planeten nachhaltig zu ruinieren, ist immer mehr Menschen bewußt. Und immer mehr Menschen setzen sich in Bewegung, um eine andere Welt möglich zu machen.

    Dass radioaktive Strahlen auf unsichtbare, aber höchst gefährliche Weise in das gesamte Lebensgefüge eingreifen und es bedrohen, ist (fast) jedermann bewußt.

    Dass die gepulsten Mikrowellen des Mobilfunks, mit denen unser gesamter Lebensraum immer rasanter überfrachtet wird, ebenfalls auf unsichtbare Weise tief in die Biologie von Menschen, Pflanzen und Tieren und auch in unser Klima einwirken und unser gesamtes individuelles und kollektives Ökosystem bedrohen, ist eher wenigen Menschen bewußt. Zumindest lassen sich erst wenige Menschen davon betreffen. http://www.wolfbergmann.de/html/mobilfunk.html
  • gelöscht am 04.04.2014 um 12:27 von Thomas Claßen
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 04.04.2014 um 13:00
    Eine weitere Hilfestellung kann der "Guide to greener Electronics" liefern, der von Greenpeace herausgegeben wird. Dieser berücksichtigt verschiedene Kriterien, zum Beispiel die Produktionsstandards, die Umweltfreundlichkeit der Rohmaterialien und der Anteil an erneuerbaren Energien in der Produktion.

    http://www.greenpeace.org/international/en/campaigns/climate-change/cool-it/Campaign-analysis/Guide-to-Greener-Electronics/
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