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Eigenhändig Samenbomben basteln


So stellen Sie Ihre eigenen Seedbombs her

Zutaten für die Seedbomb

  • Verschiedene Samen
  • Torffreie Erde
  • Natürlicher Kompost
  • Braunes Tonpulver
  • Ein wenig Wasser
  1. Samenwahl

    Für eine besondere Vielfalt vermischen Sie verschiedene Samensorten miteinander. Gut eignen sich beispielsweise Lavendel, Kornblume, Tagetes oder Ringelblume. Da dies einheimische Pflanzen sind, haben sie gute Chancen auf erfolgreiches Wachstum und stören die Biosphäre nicht.

  2. Zur Erde

    Geben Sie 1 Teil Samen zu insgesamt 3-5 Teilen Erde-Kompost-Gemisch.

  3. Ton dazu

    Danach geben Sie 3-5 Teile Tonpulver hinzu und vermischen alles erneut.

  4. Bewässern

    Zu dem noch trockenen Mix gießen Sie nun ein wenig Wasser. Genug, damit sich die Masse bindet und gut verarbeiten lässt. Aber nicht zuviel, damit sie nicht vorzeitig härtet und sich besser kneten lässt.

  5. Rund machen

    Nun formen Sie aus der Masse walnussgroße Kugeln. Nicht zu groß formen, da sonst Probleme beim Keimen auftreten könnten. Fertig sind die Seedbombs, wenn sie weich, glatt und rund sind.

  6. Trocknen

    Jetzt müssen die Samenbomben trocknen. Legen Sie sie dafür etwa ein bis zwei Tage an einen nicht zu schattigen und nicht zu sonnigen Platz. Verzichten Sie auf zusätzliche Hitze aus Fön oder Ofen. Übrigens halten sich Seedbombs auch eine Weile, wenn sie kühl und gut belüftet gelagert werden.

  7. Und nun: Angriff!

    Gehen Sie raus und werfen Sie Ihre Seedbombs wohin Sie auch wollen: auf Stellen, die es nötig haben. Sie brauchen die Bomben nicht einzugraben. Das einzige, was Sie benötigen, ist ein wenig Zeit und Geduld. Sie können ja ab und zu an ihrer selbst-begrünten Fläche vorbeigehen, sie gießen (sofern es nicht sowieso regnet) und den Wachstumsfortschritt beobachten. Freude macht das allemal!

Tipps und Warnungen

Wählen Sie Samen von einheimischen Pflanzen wie Wildblumen, da hier bessere Chancen auf erfolgreiches Wachstum bestehen. Aber auch Kräuter- oder Gemüsesamen können in den Erdbällchen verpackt werden.
Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass es sich bei den Samen um ungiftige Arten handelt! Zudem ist ein erfolgreiches Wachstum bei einheimischen, robusten Pflanzen wahrscheinlicher als bei exotischen Sorten.
Statt Tonpulver können Sie auch Tonerde für Ihre Samenbomben verwenden.
Sollten Sie den trockenen Mix doch mit zu viel Wasser befeuchtet haben, geben Sie noch ein wenig trockene Bestandteile hinzu.
Berechnen Sie für sichtbare Erfolge etwa 10 Seedbombs pro Quadratmeter.
Stand: 16.05.2012 von

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    schrieb am 07.06.2013 um 14:48
    Statt Tonpulver oder Tonerde hat es bei unseren vielfältigen seedbombs-Aktionen auch herkömmliche Lehmerde getan (:
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    schrieb am 03.05.2013 um 17:13
    Hallo, ich tu mich leider sehr schwer die Tonerde zu finden - gibts evtl. ne Alternative, die ich verwenden könnte? Danke schonmal!
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    schrieb am 01.06.2012 um 10:42
    Super, der Tipp mit den Samenbomben. Werden wir auch machen.
    Der Tipp, wo man das Tonpulver bekommt: entweder im Natur-Baustoffhandel (nach kleinen Mengen
    fragen, z.B. aus geplatzten Tüten) oder im Reptilienladen. Dort habe ich es gefunden und gleich
    den Zweitnutzen vermittelt.

    In diesem Sinne fröhliches Basteln wünscht die Barbara mehr weniger
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    schrieb am 24.05.2012 um 14:05
    Tolle Beiträge hier. Aber mal ganz PRAKTISCH gefragt:
    --- Woher kriegt man denn Tonerde? Ich kenne nur Bastelton aus dem Baumarkt zum Kneten … ----
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    schrieb am 16.05.2012 um 16:51
    @gruenebirne: Hier wächst ja so einiges, was nicht einheimisch ist, auch Kartoffeln und Tomaten, da hast du Recht. Aber auch nur, wenn die Pflanzen gezielt angebaut und gefördert werden. Und deshalb finde ich es etwas schade, dass solche Pflanzen wie Lavendel in einem Atemzug mit der Kornblume, die hier eigenständige Populationen bildet und damit eine "echte" Wildpflanze ist, genannt wird. mehr weniger
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