So kommen Zusatzstoffe in die EU-Suppe
Die EU erlaubt derzeit über 300 Zusatzstoffe, die Lebensmitteln beigemischt werden dürfen, um sie haltbarer, schmackhafter, bunter oder cremiger zu machen. Alle E-Nummern haben ein Zulassungsverfahren durchlaufen und sind von der zuständigen EU-Kommission als unbedenklich eingestuft worden.
Zusatzstoffe können gefährlich sein, obwohl sie zugelassen sind
Trotz EU-Zulassung stehen mehr als 250 Zusatzstoffe in der Kritik, weil sie im Verdacht stehen, Allergien und andere Krankheiten – sogar Krebs – auszulösen. Ach wenn sie umfangreichen Tests vor einer Zulassung unterzogen werden, bestehen Unsicherheiten über ihre genaue Wirkung im Körper. Inbesondere Wechselwirkungen – also wie Zusatzstoffe wirken, wenn mehrere gleichzeitig aufgenommen werden – gelten als große Gefahrenquellen, sind aber noch nicht ausreichend untersucht. Strittig ist auch, ob die Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen übertragen werden können. Sicher ist, dass durch häufigen Verzehr von Nahrungsmitteln, die mit Geschmacksverstärkern angereichert sind, die Geschmacksnerven langsam desensibilisiert werden. Insbesondere Kindern erscheinen dann „natürliche“ Lebensmittel geschmacklos und langweilig.
Drei Wege zu weniger Zusatzstoffen in Lebensmitteln
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E-Nummern-Galerien: Gefährlich oder unbedenklich?
In fünf Bildergalerien zeigen wir die wichtigsten Zusatzstoffe und sagen Ihnen, welche E-Nummern als gefährlich und welche als unbedenklich gelten.
Farb
-stoffe
Aroma & Ge- schmacksverstärker 
Konservierungs-stoffe 
Süß- & Zucker-austauschstoffe 
Verdickungs
-mittel
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Flyer für jeden Einkauf: 37 bedenkliche Zusatzstoffe
Wenn Sie wissen möchten, auf welche Zusatzstoffe Sie auf jeden Fall verzichten sollten: Drucken Sie sich unseren praktischen Flyer für jeden Einkauf aus.

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Produktcheck: Zusatzstoffe in Ampelfarben
Im Utopia Produktcheck finden Sie fast jedes Lebensmittel. Ob Sie besser auf einen Zusatzstoff verzichten sollten oder nicht, wird Ihnen komfortabel im Rot, Geld oder Grün angezeigt.

Tipps und Warnungen
Besser Bio essen
Für Bio-Produkte, die mit Bio-Siegel zertifiziert sind, sind nur 47 Zusatzstoffe zugelassen. Bio-Verbände, wie Demeter und Bioland, verzichten nochmals auf rund 50 Prozent der im Bio-Bereich erlaubten Zusatzstoffe: Verbandsmitglieder dürfen nur noch 21 Zusatzstoffe verwenden. Außerdem sind Farbstoffe, Süßstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker vollständig verboten.Utopische Alternative
Selbst kochen mit frischen, ökologischen Zutaten aus dem eigenen Garten. Zum Glück gibt´s die ja auch anderswo zu kaufen.







Deutschlandweite Biokisten
Kommentare (11)
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Da werde ich mal wieder erinnert, warum ich (neben den Umwelteffekten) "bio" esse (wenige zugelassene Zusatzstoffe), und vorzugsweise Verbandsbio (noch weniger zugelassene Zusatzstoffe):
http://www.boelw.de
http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/
Eine Datenbank mit Erläuterungen zu den einzelnen Zusatzstoffen.
Viele Grüße,
Grafitti
Wer sich schon gefragt hat: "Und, was machts schon?" oder "was weiter?" kann "Die Ernährungslüge" Von Hans Ullrich Grimm lesen.
Grüße CP
Diese Stimmungsmache finde ich persönlich immer sehr Schade - etwas mehr sachliche Distanzierung würde mich freuen.
Alle Zusatzstoffe werde mit einer E-Nummer versehen (also auch Essigsäure, Zitronensäure, Silber, Gold, Beetenrot, Sauerstoff, Stickstoff...) und sind in der Zustatzstoffzulassungsordnung gesetzlich erfasst und bewertet (mit Mengenbegrenzung). http://www.gesetze-im-internet.de/zzulv_1998/index.html
noch ein Tipp:
Ich schaue mir (auch aus beruflichem Interesse) die Zutatenliste immer genau an. Wurde Glutamat durch Hefeextrakt ersetzt. Enthält der Tee den ich kaufen möchte Aroma. Was für Aroma ist an meinen Chips im Einkaufswaagen. Ist der Frischkäse 100% Frischkäse oder eine Zubereitung? Die Aufmachungen des Marketings können täuschen, doch die Zutatenliste gibt einem Auskunft, natürlich erfordert dies einbisserl Übung, wenn man nicht gerade Lebenmitteltechnolge ist.
Doch mit einem gesunden Menschenverstand lässt sich doch einiges herauslesen. Spannend ist auch die Reihenfolge der Zutaten (meiste Zutat zu erst genannt usw.) und natürlich die % Angabe z.B. besteht ein Schokonussaufstrich (Zucker, Fett, Haselnüsse (ca. 10-13%)....) leider zu ca 80% aus Zucker und Fett.
Also nicht vergessen, ich als Konsument entscheide, ob ich eine Warekaufe oder nicht, anscheinend waren eben gut geschönte Produkte die letzten 50Jahr sehr im Trend.
Es gibt ein paar Merksätze, sinngemäss zitiert, die bei der Auswahl von wirklich essbaren Sachen helfen können
Iss' nichts was Du nicht aussprechen kannst.
Iss' nichts aus Dosen, Gläsern und Schachteln.
Iss nichts wofür Werbung gemacht wird.
nur Hefe- und Blätterteiggebäck, weil in anderem Kuchen Backpulver (Natriumcarbonat) drin ist? Marmelade machst du dann mit Gelantine? Oder doch mit Pektin, Agar?
So mobil war der Mensch nicht immmer und weil das Leben eben so hart war, hat er sich schon immer überlegt, wie er es sich vereinfach kann. So ist der Schimmel auf Käse sicher kein Lebensmittel, aber er macht den Käse eben zu einem Käse und die Milch haltbar.
Die Chemie erlaubt uns aus weniger Ressourcen mehr rauszuholen. Zitronensäure nur aus zu Zitrone zu gewinnen, wäre ziemlich unmöglich, da ja soo viel Zitronensäure auch zum Putzen genommen werden kann und zum Backen und in Marmeladen.... Wir leben eben nicht mehr von der Hand in den Mund und in der Steinzeit. Und wir Leben sehr viel länger.
Ich stimme mit Dir überein, dass man einige Zusatzstoffe streichen kann. Aber ich würde nicht so weit gehen, sie komplett zu vertäufeln. Einige sind doch tolle Erfindungen! Natron zum Beispiel zum Backen oder eben Geliermittel wie: Stärke oder Pektin? Haltbarmachung ist auch im Sinnne unserer Gesundheit wichtig. Die eigenen Sinne helfen bei der Entscheidung essbar oder nicht!
Zusatzstoffe, die "zur Verschönerung" oder "preislichen Vergünstigung" des Lebensmittel beitragen finde ich nicht nötig. Zum Beispiel: Farbstoffe in Marmeladen oder Aromen in Tee oder Geliermittel n Frischkäse, Yogurt, Saucen ...die Konsitenz, Farbe oder der Geschmack sind dann vielleicht nicht mehr so schön "extrem", aber da kann man sich ja wieder drann gewöhnen.