Zwölf Tipps für erfolgreiches Protestieren
3Jeder Protest hat eine positive Kehrseite. Hier mein Beispiel: Wer... mehr

1. Wohnung oder Haus komplett wärmedämmen:
Je nach Gebäudeart und Anzahl der Bewohner beträgt die Ersparnis bis zu 3 Tonnen CO2 pro Jahr. Durch die Dämmung bleibt die produzierte Energie dort, wo sie wärmen soll – im Haus. Das spart nicht nur Energie, sondern auch sehr viel Geld.
2. Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen:
Pro Person bis zu 2,5 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt in der gleichen Zeit mit einem Mittelklassewagen circa 10.000 Kilometer zu fahren). Öffentliche Verkehrsmittel sind effektiver, weil sie mehr Menschen mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand transportieren.
3. Zum Ökostrom wechseln:
Etwa 2,3 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden). Zertifizierter Ökostrom verursacht weniger CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt.
4. Mit der Bahn in den Urlaub fahren:
Etwa 1,1 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt der Hin-/Rückstrecke München/Mallorca). Unter den Verkehrsmitteln sind Flugzeuge die mit Abstand größten CO2-Emittierer – Kerosin ist ein leichtes Petroleum und somit ein fossiler Brennstoff.
5. Ein Jahr auf Fleisch verzichten:
0,5 Tonnen CO2-Ersparnis (bei einem Vier-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Fleischverbrauch). Ehe ein gebratenes Stück Fleisch auf dem Teller liegt, hat es eine lange Zucht- , Produktions- und Transportkette durchlaufen. Das potenziert den CO2-Ausstoß.
6. Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen:
0,4 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Einfamilienhaus mit vier Personen). Energiesparlampen benötigen ein Fünftel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne und haben eine weitaus längere Lebensdauer.
Illustration: Chris Campe
Jeder Protest hat eine positive Kehrseite. Hier mein Beispiel: Wer gegen Atomkraftwerke ...
mehr
Kommentare (39)
abonnieren
David
Teil im Netz des Lebens
David
schrieb am 30.07.2009 um 14:44http://antispe.org/text/glueckliche-sojamilch-und-vegane-ausblendungen
Es geht primär nicht darum, was wir essen, sondern woher unsere Nahrung stammt. Solange der Boden auf dem ich stehe und das darum herum befindliche Umfeld mich nicht nähren kann, werden wir uns einer wirklichen Lösung für die Probleme unserer Zeit nicht wirklich nähern.
berniewa
bernstein in einem welt all
berniewa
schrieb am 30.07.2009 um 13:20Was die Bahn angeht, wäre der Bahnurlaub noch umweltfreundlicher, wenn die Bahn mehr Strom aus erneuerbaren Energien beziehen würde, z.B. zu diesem Zweck die Installation von schwimmenden Windkraft-Bojen auf hoher See ausgebaut würde (wo sie auch keine Küstenbewohner, Touristen, und brütende Seevögel stören), wie sie z.B. SWAY, HYWIND und andere herstellen vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmende_Windkraftanlage , wozu wiederum unter anderem die Energieunternehmen per Gesetz verpflichtet werden könnten (da sie das entsprechende Kapital haben, dazu die öffentliche Aufgabe der Energieversorgung, und es im GG bekanntlich heißt "Eigentum verpflichtet")
Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben.