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Die 10 größten Öko-Sünden im Garten


  1. Pestizide

    Chemische Pflanzenschutzmittel wie Herbizide und Pestizide sind im Garten tabu. Reste davon gelangen in die  Pflanzen und Früchte sowie in den Boden und damit ins Grundwasser. Pfui! Besser: natürliche Pflanzenschutzmittel

    Natürliche Insekten & Schädlingsabwehr im Utopia ProduktGuide

  2. Kunstdünger

    Die Nährstoffe im Kunstdünger (mineralischem Dünger) sind für die Pflanzen sofort und in zu großer Menge verfügbar und werden schnell ins Grundwasser ausgewaschen. Die Gartenböden werden in vielen Fällen überdüngt. Dadurch wachsen die Pflanzen zwar sehr rasch, die Zellwände der Blätter werden aber nicht richtig ausgebildet und die Pflanzen sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Außerdem ist die Herstellung von Kunstdüngern mit einem hohen Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden. Besser sind: organische Düngemittel wie Kompost, Hornspäne, Mist, Regenwurmhumus oder Kräuterextrakte.

    Natürliche Düngemittel im Utopia ProduktGuide

  3. Billig-Pflanzen

    "Billig-Pflanzen" sind meist fremde Arten und gefährden die regionale Pflanzenvielfalt. Denn im ganzen Land bieten Gartencenter, Baumärkte und Discounter die gleichen Pflanzen zu Dumping-Preisen an. Die sind dann in Gärten von den Alpen bis zur Küste zu finden. Einigen dieser Zierpflanzen gelingt der „Sprung über den Gartenzaun" - sie verwildern. Statt regionaler Vielfalt droht der Einheitsbrei in der Pflanzenwelt. Zudem sind Billig-Pflanzen oft überdüngt und voller Pestizide weshalb sie häufig nicht lange überleben.
    Einkauftipps: Der BUND Norderstedt hat eine Liste mit empfehlenswerten regionalen Einkauftipps für Pflanzen in Deutschland zusammengestellt.

  4. Laub verbrennen

    Nervt nicht nur die Nachbarn. Der Rauch enthält Feinstaub und Kohlenwasserstoffe und schadet daher Ihrer Gesundheit. Was Sie stattdessen mit Laub und Pflanzenresten machen können, zeigen wir Ihnen hier: Kompost-Gratisdünger für den Gartenboden

  5. Der Laubsauger

    Das Lieblingsspielzeug aller Hausmeister braucht Energie und ist nervtötend laut. Modelle mit Verbrennungsmotor stoßen schädliche Abgase aus und Kleintiere wie Spinnen und Insekten werden oft einfach mit aufgesaugt. Auch wenn es weniger Spaß macht: der gute alte Rechen ist hier das Gartenwerkzeug Nr.1.

  6. Gießen mit Trinkwasser

    Hahn aufdrehen und schon läuft das Wasser – da kann man schon mal vergessen, wie kostbar es ist.  Lesen Sie unsere Empfehlung zum Wassersparen im Garten

  7. Obst vergammeln lassen

    Die Äpfel aus dem eigenen Garten sehen zum Beispiel oft nicht so schön aus wie die (gespritzten) aus dem Supermarkt oder schmecken manchmal auch nicht so richtig fein. Dennoch ist das kein Grund die kostbaren Lebensmittel vergammeln zu lassen. Probieren Sie doch mal aus, Ihre eigene Marmelade zu kochen oder bringen Sie die Äpfel zum Entsaften und trinken Ihren eigenen Apfelsaft! Hier können Sie Ihr Obst zum Entsaften hinbringen. Oder schauen Sie mal hier: www.mundraub.org (danke an dan-yeli für den Hinweis)

  8. Torf

    Seien Sie kein Klima- und Artenkiller und kaufen Sie keinen Torf. Denn für torfhaltige Blumenerde werden immer noch Moore trocken gelegt. Wo Sie torffreie Erde bekommen können, erfahren Sie hier.

  9. Tieren den Lebensraum nehmen

    Haben Sie ein Herz für Tiere? Dann halten Sie Ihren Garten nicht zu sauber – vor allem im Herbst. Laubreste, Reisighaufen und verblühte Blumen können im Winter verschiedenen Tieren Unterschlupf und Futter bieten. Stauden, Sträucher und Blumenreste liefern  hervorragendes Vogelfutter. Holzabfälle von Bäumen und Stauden können Sie zu einem Reisighaufen aufschichten. Da freuen sich nicht nur die Igel auf Ihren Winterschlaf!

  10. Benzin-Rasenmäher

    Motorisierte Rasenmäher sind im Frühjahr und Sommer nicht nur eine erhebliche Lärmquelle, sondern auch Ursache für Luftschadstoffe. Etwa ein Zehntel des Sommersmogs wird durch benzinbetriebene Gartengeräte verursacht. Ein Benzinrasenmäher mit 2-Takt-Motor kann pro Stunde so viel Benzin wie ein Kleinwagen auf einer 150-Kilometer Fahrt verbrauchen und dabei so viele krebserregende Kohlenwasserstoffe ausstoßen, wie rund 150 mit Katalysatoren ausgerüstete Autos.

    Bei einer Rasengröße unter 200 Quadratmeter empfiehlt der BUND den Einsatz von Handgeräten. So stärkt der Benutzer nicht nur seine Fitness und schont die Umwelt. Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest liefern Handmäher auch den saubersten Schnitt. Benzinbetriebene Rasenmäher lohnen erst ab einer Fläche von 500 Quadratmetern. Dabei hat ein 4-Takt-Motor mit Katalysator einen um 80 Prozent reduzierten Schadstoffausstoß. Regelmäßig sollten der Motor gewartet und Luftfilter und Öl gewechselt werden.

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Stand: 10.04.2012 von

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  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.04.2012 um 11:06
    Liebe Redaktion.

    Ihr solltet den Artikel tatsächlich nochmal dringendst überarbeiten. Wenn ich den, entschuldigung, Schwachsinn unter Punkt 10 lese, muss ich am Wahrheitsgehalt des ganzen Artikels starke Zweifel anmelden.
    Wie meine Vorgänger bereits schrieben, verbraucht auch mein, sorry, Benzinrasenmäher pro Stunde Dauerbetrieb max. 1 Liter. Und nicht 10 oder mehr...

    Liebe Grüße
    gAndi mehr weniger
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    schrieb am 22.11.2011 um 08:18
    Entschuldigt aber was ist das für ein Rasenmäher der soviel Sprit braucht??? Sorry aber das ist wohl um Faktor 10 übertrieben. Aber ich finde es richtig der Punkt Rasenmähen in Sachen Luftverschmutzung mal erwähnt wird und zwar deswegen weil Rasenmähen schlichtweg absolut unnötig ist. Noch vor 50 Jahren wurde bei uns auf dem Land fast nirgends Rasen gemäht. Ich finde es immer äußerst lehrreich mal darüber nachzudenken wie Dinge eigentlich früher gemacht wurden. Wenn wir nur 50 Jahre zurück gingen wären wir der Rettung unseres Planeten einen riesen großen Schritt näher und wir könnten immer noch gut leben. Unsere Eltern oder Großeltern sind auch nicht umgekommen nur weil sie keinen Rasen hatten. NEIN! Im Gegenteil sie hatten sogar einen Nutzen von dem Gras, denn sie haben damit z.B. ihre Hasen gefüttert. Denkt mal darüber nach was dadurch passiert... die Ökobilanz des Rasens wird aus negativ plötzlich ins positive gedreht, da nicht nur Abgase wegfallen sondern auch noch Fleisch produziert wird. Das sind Dinge die uns weiterbringen und die wir unbedingt brauchen!!! Machen, einfach machen. Diese Idee läßt sich bei vielen noch heute umsetzten. Rasenmäher einmotten, Hasen her, ganz einfach, effektiv und sogar gewinnbringend!!! mehr weniger
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    schrieb am 21.10.2011 um 21:07
    Ich hätte eine Frage zu Tipp Nr. 10
    Wenn ein Auto auf 100 km 8 Liter Benzin verbraucht, dann verbraucht es wohl auf 150 km 12 Liter Benzin. Nach diesem Beispiel müsste also ein 2 Takt Rasenmäher in einer Stunde 12 Liter Benzin verbrauchen ? oder habe ich da etwas falsch verstanden?
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    schrieb am 20.10.2011 um 15:52
    Warum ist hier nur von einem Benzinrasenmäher die Rede? Ich habe mir kürzlich einen Akkumäher gekauft und bin sehr zufrieden damit. Da das Gerät sehr leise und leicht ist, macht jetzt sogar meiner Frau das Mähen Spaß. Die Akkus laden wir natürlich mit Ökostrom. Gewinn auf ganzer Linie :)
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    schrieb am 16.10.2011 um 19:38
    Juhuuu 8,5 von 10 machen wir nciht! Nur Papis Sommerlicher Zuchtblumentick ist ein Fels in der Brandung -.-

    Eiegentlich 8,5 von 11 - Ein Komposter fehlt leider! (Zitat, Mama: "Ohmehgliche Sauerei")
    Naja wenigstens hab ich sie soweit gebracht biomüll nicht mehr eisern konsequent in den Restmüll zu werfen

    lustig: Eine Nachbarin hat als sie neu gebaut haben den Kompost aus ihrem in dem neuen Garten als Dünger verteilt und jetzt wachsen lauter Tomatenpflanzen kreuz und quer und noch was anderes essbares aber weiß nimmer was. mehr weniger
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