Mein Bio-Garten: naturnah und ökologisch
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besser: wissen - machen - kaufen
Chemische Pflanzenschutzmittel wie Herbizide und Pestizide sind im Garten tabu. Reste davon gelangen in die Pflanzen und Früchte sowie in den Boden und damit ins Grundwasser. Pfui! Besser: natürliche Pflanzenschutzmittel
Natürliche Insekten & Schädlingsabwehr im Utopia ProduktGuide
Die Nährstoffe im Kunstdünger (mineralischem Dünger) sind für die Pflanzen sofort und in zu großer Menge verfügbar und werden schnell ins Grundwasser ausgewaschen. Die Gartenböden werden in vielen Fällen überdüngt. Dadurch wachsen die Pflanzen zwar sehr rasch, die Zellwände der Blätter werden aber nicht richtig ausgebildet und die Pflanzen sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Außerdem ist die Herstellung von Kunstdüngern mit einem hohen Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden. Besser sind: organische Düngemittel wie Kompost, Hornspäne, Mist, Regenwurmhumus oder Kräuterextrakte.
Natürliche Düngemittel im Utopia ProduktGuide
"Billig-Pflanzen" sind meist fremde Arten und gefährden die regionale Pflanzenvielfalt. Denn im ganzen Land bieten Gartencenter, Baumärkte und Discounter die gleichen Pflanzen zu Dumping-Preisen an. Die sind dann in Gärten von den Alpen bis zur Küste zu finden. Einigen dieser Zierpflanzen gelingt der „Sprung über den Gartenzaun" - sie verwildern. Statt regionaler Vielfalt droht der Einheitsbrei in der Pflanzenwelt. Zudem sind Billig-Pflanzen oft überdüngt und voller Pestizide weshalb sie häufig nicht lange überleben.
Einkauftipps: Der BUND Norderstedt hat eine Liste mit empfehlenswerten regionalen Einkauftipps für Pflanzen in Deutschland zusammengestellt.
Nervt nicht nur die Nachbarn. Der Rauch enthält Feinstaub und Kohlenwasserstoffe und schadet daher Ihrer Gesundheit. Was Sie stattdessen mit Laub und Pflanzenresten machen können, zeigen wir Ihnen hier: Kompost-Gratisdünger für den Gartenboden
Das Lieblingsspielzeug aller Hausmeister braucht Energie und ist nervtötend laut. Modelle mit Verbrennungsmotor stoßen schädliche Abgase aus und Kleintiere wie Spinnen und Insekten werden oft einfach mit aufgesaugt. Auch wenn es weniger Spaß macht: der gute alte Rechen ist hier das Gartenwerkzeug Nr.1.
Hahn aufdrehen und schon läuft das Wasser – da kann man schon mal vergessen, wie kostbar es ist. Lesen Sie unsere Empfehlung zum Wassersparen im Garten
Die Äpfel aus dem eigenen Garten sehen zum Beispiel oft nicht so schön aus wie die (gespritzten) aus dem Supermarkt oder schmecken manchmal auch nicht so richtig fein. Dennoch ist das kein Grund die kostbaren Lebensmittel vergammeln zu lassen. Probieren Sie doch mal aus, Ihre eigene Marmelade zu kochen oder bringen Sie die Äpfel zum Entsaften und trinken Ihren eigenen Apfelsaft! Hier können Sie Ihr Obst zum Entsaften hinbringen. Oder schauen Sie mal hier: www.mundraub.org (danke an dan-yeli für den Hinweis)
Seien Sie kein Klima- und Artenkiller und kaufen Sie keinen Torf. Denn für torfhaltige Blumenerde werden immer noch Moore trocken gelegt. Wo Sie torffreie Erde bekommen können, erfahren Sie hier.
Haben Sie ein Herz für Tiere? Dann halten Sie Ihren Garten nicht zu sauber – vor allem im Herbst. Laubreste, Reisighaufen und verblühte Blumen können im Winter verschiedenen Tieren Unterschlupf und Futter bieten. Stauden, Sträucher und Blumenreste liefern hervorragendes Vogelfutter. Holzabfälle von Bäumen und Stauden können Sie zu einem Reisighaufen aufschichten. Da freuen sich nicht nur die Igel auf Ihren Winterschlaf!
Motorisierte Rasenmäher sind im Frühjahr und Sommer nicht nur eine erhebliche Lärmquelle, sondern auch Ursache für Luftschadstoffe. Etwa ein Zehntel des Sommersmogs wird durch benzinbetriebene Gartengeräte verursacht. Ein Benzinrasenmäher mit 2-Takt-Motor kann pro Stunde so viel Benzin wie ein Kleinwagen auf einer 150-Kilometer Fahrt verbrauchen und dabei so viele krebserregende Kohlenwasserstoffe ausstoßen, wie rund 150 mit Katalysatoren ausgerüstete Autos.
Bei einer Rasengröße unter 200 Quadratmeter empfiehlt der BUND den Einsatz von Handgeräten. So stärkt der Benutzer nicht nur seine Fitness und schont die Umwelt. Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest liefern Handmäher auch den saubersten Schnitt. Benzinbetriebene Rasenmäher lohnen erst ab einer Fläche von 500 Quadratmetern. Dabei hat ein 4-Takt-Motor mit Katalysator einen um 80 Prozent reduzierten Schadstoffausstoß. Regelmäßig sollten der Motor gewartet und Luftfilter und Öl gewechselt werden.
Kommentare (23)
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Gandi1
schrieb am 20.04.2012 um 11:06 ¶rocky500
schrieb am 22.11.2011 um 08:18 ¶Kommentar schreiben
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