Wofür steht das Fairwork-Prädikat?
11Wenn ein Unternehmen Changemaker bei Utopia werden möchte, dann muss... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Studieren hat es an sich, dass man viel Papier benötigt. Der wichtigste Tipp: Skripte und Hand-outs nur ausdrucken, wenn es wirklich nötig ist. In der Bibliothek gilt: Lieber Scannen statt kopieren.
Studieren ohne Bücher? Undenkbar! Studieren ohne neue Bücher? Machbar. Zudem sind gebrauchte Exemplare immer günstiger. Gebraucht heißt dabei nicht immer total abgearbeitet und alles angestrichen. Am besten schwarze Bretter beobachten und nach Bücherangeboten Ausschau halten. Oft gibt es in Uninähe Antiquariate oder Bücherläden für Mängelexemplare. Auch im Internet gibt es Plattformen für gebrauchte Bücher. Zum Beispiel Studenteninserate und uni-pur.
Wenn Bücher so (ver-)braucht sind, dass sie eigentlich keiner mehr kaufen will, kann man sie immer noch freilassen.
Der Laptop ist für ein Studium heutzutage nicht mehr weg zu denken. Die besten Tipps für einen klimafreundlichen PC-Alltag gibt´s hier: "Machen Sie Ihren Computer grün". Wer sich noch einen Rechner anschaffen muss, der kann auch nach ökologischen Gesichtspunkten auswählen.
Bei einem jahrelangen Studium wollen viele, viele Seiten durchgearbeitet werden. Aber es muss nicht immer der neonfarbene Textmarker sein, der die wichtigsten Passagen markiert. Es gibt auch andere Stifte mit weniger Plastik drum herum in grellen Farben, nicht zu vergessen: der gute alte Bleistift, der sehr ergibig ist. Kugelschreiber mit neuer Miene versehen, ist billiger und umweltfreundlicher, als jedesmal einen neuen anzuschaffen. Leider in Deutschland noch nicht erhältlich ist der kompostierbare Kugelschreiber. Zum Schreiben braucht man Papier. Hier ist natürlich der Öko-Block die erste Wahl. Achten sollte man auf den blauen Engel. Hier gibt es noch mehr Tipps zum nachhaltigen Schreibvergnügen.
Im Sommer läuft die Heizung auf Hochtouren, im Winter bleiben die Fenster ewig lange offen stehen – trotz laufender Heizung. Auch das ist in so mancher Uni Alltag. Hier heißt es eingreifen. Einfach mal dem Hausmeister Bescheid sagen oder selbst die Heizungen runterdrehen, wenn das möglich ist. In den Toiletten: Sparsam mit Wasser umgehen.
An den meisten Universitäten gibt es Behälter zum Müll trennen. Da rein damit! Vor diesem Schritt steht natürlich die Müllvermeidung.
Gerade beim Punkt Müllvermeidung ist ein neuer Trend der letzten Jahre eine verheerende Ressourcenverschwendung: Coffee to go braucht pro Getränk einen Becher und wird meist noch mit Plastikdeckel und Plastikrührstäbchen versehen. Den beliebten Pappbecher zum Mitnehmen gibt es allerdings auch in öko. Er ist aus Porzellan und hat einen Silikondeckel. Der Vorteil: Er hält das Getränk auch noch schön warm im Gegensatz zum Pappbecher.
Ähnlich verhält es sich mit dem Salat für die Mittagspause. Dieser ist im Vorbeigehen meist nicht nur relativ teuer, sondern auch großzügig in Plastikschalen verpackt. Plastikbesteck und Dressing in Plastik gibt's separat dazu. Sich lieber etwas Zeit nehmen und in der Mensa essen, ist günstiger und umweltschonender. Oder gar die gute alte Brotdose bemühen und die Brotzeit von zuhause mitnehmen, rentiert sich ökologisch wie finanziell.
In vielen Mensen wird bereits regelmäßig Bioessen angeboten. Das sollte immer erste Wahl sein. Auch vegetarisch sind viele Mensen gut aufgestellt und bieten täglich fleischfrei an. Da die Fleischproduktion viele Ressourcen verbraucht, ist vegetarisch fast ausnahmslos umweltverträglicher. Im Umkreis der Uni gibt es meist viele Cafés und kleine Kneipen, wo Studenten gerne essen. Diese sind oft auch auf die (Bio)Ansprüche ihrer Kundschaft eingestellt.
Die Studienzeit ist auch Feierzeit. Wenn die WG gestürmt wird, kann auch hier an die Umwelt gedacht werden. Statt Einweggeschirr aus Plastik gibt es auch Einweggeschirr aus kompostierbarem Plastik oder Palmblatt. Wem das zu teuer ist, der kann immer noch auf Finger food setzen. Bio-Zutaten sind auch hier angesagt. Und auch biologisch kann man feucht fröhlich feiern.
In einer Wohngemeinschaft wohnt es sich nicht nur nett in Gemeinschaft, sondern auch ökologisch sparsamer. Küchengeräte teilen sich mehrere Bewohner genauso wie Staubsauger, Putzmittel, Fernseher. Potential zum Sparen gibt es beispielsweise noch beim gemeinsamen Kochen. Das ist nicht nur gemeinschaftsfördernd, es ist auch energetisch sinnvoller, als wenn sich jeder einzeln verköstigt. Gleiches gilt beim Waschen. Eine volle Waschtrommel ist sinnvoller als mehrere halbleere. Auch in vielen anderen Bereichen im Haushalt lässt sich noch Stromsparpotential ausmachen. Einfach mal selbst nachforschen wo die Stromfresser zuhause sitzen.
Foto: flickr / MichaelRiedel
Kommentare (4)
abonnieren
ThomasRiewe
schrieb am 30.11.2011 um 05:33 ¶Snowboarder1
schrieb am 19.10.2011 um 19:12 ¶Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu: auch über