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Verbrauchswerte von Neuwagen

Kein Gejammer über den Normverbrauch


Minus 28 Prozent! Der Normverbrauch des Testwagens vor der Tür ist gegenüber einem zehn Jahre alten Vorgängermodell von 5,2 auf 3,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer gesunken. Der reale Alltagsvergleich der beiden Fahrzeuge zeigt: Die Papierwerte sind unerreichbar. Weniger als 4,2 Liter waren für den Neuen mit dem klangvollen Namen auch mit leichtestem Gasfuß nicht drin. Und die Differenz gegenüber den minimal 4,8 Litern des zeitgleich gefahrenen Alten betrug nicht 28 Prozent, sondern nur gut zwölf – der automobile Fortschritt in der vergangenen Dekade ist offenbar kleiner als gedacht.

Laborwerte „Neuer Europäischer Fahrzyklus“

Eigentlich könnte jetzt die Klage über den so genannten Normverbrauch losgehen. Über den „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ - siehe Grafik rechts), der in knapp 20 Minuten auf einem Rollenprüfstand gefahren wird. Bei dem nur für wenige der 1180 Sekunden auf 120 Stundenkilometer beschleunigt wird. Über die Autohersteller, die wegen der Ampelphasen im NEFZ eine Start-Stopp-Automatik einbauen, weil diese fast kostenfrei eine Senkung der Werte ermöglicht. Oder über die kuschelige Temperatur im Testlabor, die winterliche Bedingungen wie jetzt, in denen das Motoröl 40 Kilometer zum Warmwerden braucht, nicht vorsieht. Aber das Jammern hilft nichts. Eine Beseitigung des permanenten Misstands ist nicht in Sicht. Was zählt, ist Selbsthilfe.

Erfahrungsberichte im Netz

Für die Selbsthilfe ist das Internet ein Segen. Über jedes gängige Fahrzeug gibt es Erfahrungsberichte. Besonders reichhaltig und speziell auf den realistischen Alltagsverbrauch fokussiert ist das Portal spritmonitor.de. Etliche User veröffentlichen hier regelmäßig nicht nur, wie viel Diesel, Benzin oder Autogas sie verbrannt haben. Sie ergänzen auch, ob in der Stadt oder auf der Autobahn gefahren wurde, ob mit Winter- oder Sommerreifen. Beim Toyota Prius zum Beispiel gibt es 834 Einträge von 3,2 bis 9,1 Litern Verbrauch. Ein sehr weites Spektrum.

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Stand: 11.01.2010 von

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    schrieb am 18.08.2012 um 14:25
    Moin,

    es gibt jedoch auch deutlich positive Beispiele. Und natürlich sind die persönliche Fahrweise und die Streckenverhältnisse (Höhendifferenzen) entscheidend.

    Mein 2-jähriger Diesel-Elch soll lt. Hersteller nach "NEFZ" 5,1Ltr. schlucken.
    Ich schaffe im Sommer auf relativ flacher Strecke (10km Stadt, 25km BAB, 15km L-Str.) etwa 4,7Ltr/100km. Im Winter einen halben mehr :-( Der Bord-Compi stimmt übrigens erfreulich gut mit den Tankquittungen überein.

    Auf Klima verzichte ich weitestgehend außer 3-5 Male im Hochsommer. Dann nur für 10 Minuten ein und wieder aus. Der Nachkühl-Effekt dauert noch ca. 15 Minuten an :-) und bis dahin hat man sich an dieTemp.-Verhältnisse gewöhnt bzw. ist das Fahrzeug auch den den Fahrtwind normal temperiert.

    Sonst:
    "Normaler" Diesel mit 0,2Ltr. 2-T-Öl beim Volltanken.
    Reifendruck 0,4bar höher als Empfehlung für volle Beladung.
    Damit der Motor überhaupt mal auf Temp. kommt (bes. im Winter), ist die obere Hälfte der Kühlerschlitze mit stabiler Folie "zu".
    Ach ja, bis jetzt bin ich ausnahmslos MIT Abblendlicht unterwegs gewesen. Seit ein paar Tagen sind nun 5er Philips Dayligths in Betrieb...

    Was sich auch sehr bemerkbar macht: Rückenwind oder frontal von vorne..

    .... dä Michel mehr weniger
  • gelöscht am 28.01.2010 um 13:03 von admin
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 11.01.2010 um 15:55
    Ein Spritspartraining kann sehr hilfreich sein, um sein Auto noch sparsamer zu bewegen. Auch wer meint, alles übers Fahren und sein Automobil zu wissen, kann hier Neues lernen. Mir war beispielsweise nicht bekannt, dass beim Beschleunigen das Gaspedel durchgetreten werden sollte. All das natürlich bei niedriger Drehzahl, also schnellem Hochschalten.

    Der Trainingscomputer des Traningsautos beweist, dass hier tatsächlich weniger Sprit fließt, als beim langsameren Beschleunigen über einen längeren Zeitraum. Spritsparkurse bietet der Nabu und der ADAC an. mehr weniger
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    schrieb am 10.01.2010 um 14:16
    Meine Erfahrung zum Verbrauch.

    Wenn ich zum Einen Autofahrer/-innen beobachte ist ganz klar, die meisten kommen nicht annähernd an vorgegebene Verbrauchswerte hin...wegen ihrer Fahrweise. Zum Anderen ist klar, dass die Verbrauchswerte immer um mindestens ca. 10-15% unter den Werten der Autotester ADAC, ACE oder anderen liegen.
    Mein Glück, sogar weniger zu verbrauchen, als der Hersteller angiebt, liegt darin, dass ich einmal kaum Autobahn fahre, aber auch "extrem" darauf achte Sprit zu sparen. Ich fahre im sogenannten Spritsparmodus.
    Langsam beschleunigen (ohne ein Verkehrshindernis zu sein), rechtzeitig den Fuß vom Gaspedal, sodass ich bei einer Geschwindigkeit von 100kmh oder 80kmh ohne zu bremsen am Ortseingang bei ca. 50kmh bin.
    Das Erfordert natürlich einige Übung und Übersicht. Noch besser ist natürlich garnicht zu fahren. mehr weniger
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    schrieb am 07.01.2010 um 15:16
    Hallo,
    was immer verschwiegen wird, der Verbrauch am meisten natuerlich von der Fahrstrecke abhaengig. Wer 300ooo faehrt hat sechsmal soviel Verbrauch wie bei 50oookm. Und sechsmal soviel CO2 Ausstoss. Bei gleichem Fahrzeug, und erschwerend kommt hinzu, dass gerade die Vielfahrer oft auch noch die leistungsstarken schweren Autos nutzen, und diese zusaetzlich auch noch schnell bewegen. mehr weniger
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