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alverde Naturkosmetik

Pinnwandeintrag

Hallo alverde-Team,
ich wünsche mir, dass Sie Plastikverpackungen aus Biokunststoff verwenden. Dadurch wandern keine giftigen Zusatzstoffe in die Kosmetika, fossile Rohstoffe werden geschont und Plastik, das in die Umwelt gelangt, richtet nicht so viel Schaden an. Ich komme gerade von einer Müllsammelaktion am Rhein: Ein großer Teil der gefundenen Plastikteile waren Kosmetikverpackungen wie z.B. Shampoo und Duschgel.

Geschrieben von wamaschu am 22.März 2013, 16:43


Kommentare (18)   Eintrag abonnieren

  • schrieb am 25.03.2013 um 14:52
    Hallo,

    den Einsatz von Bio-Kunststoffen aus Mais- oder Kartoffel-Stärke haben wir geprüft.
    Aus verschiedenen Gründen (z.B. Stabilität, Nahrungsmittel-Konkurrenz, schlechte Ökobilanz) haben wir wir uns jedoch bisher dagegen entschieden.
    Alle unsere Verpackungen entsprechen den strengen Richtlinien der Lebensmittel- bzw. Kosmetik-Verordnung, sind entsprechend schadstoffgeprüft und vegan.
    Für die alverde Körperlotionen verwenden wir bereits Flaschen aus 100 % Recycling-Kunststoff. Wir arbeiten permanent an weiteren Lösungen hinsichtlich Recycling-Kunststoffen.

    Wir hoffen, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.

    Viele Grüße aus dem alverde-Team.
  • schrieb am 26.03.2013 um 17:05
    Hallo, "Ökobilanz"? Was genau meinen Sie damit? Evtl. die Klimabilanz / CO2 Bilanz? ...

    Soll erdöl-basierter Kunststoff eine bessere Ökobilanz haben? Da bin ich anderer Meinung.

    Allein was die Erdölindustrie an "Kollateralschäden" verursacht, Bohrplattform-Katastrophen, Tankerunglücke, Pipelineunglücke, bis hin zu Kriegen v.a. in Nahost, die seit Jahrzehnten in erster Linie mit Erdölquellenkontrolle zusammenhängen ..., dazu der enorme Wasserverbrauch, und das gerade oft in wasserarmen Regionen (in Saudi-Arabien wird dann sogar Wasser aus Meerwasser per Energie aus Erdölverbrennung gewonnen ...) u.s.w.

    Bei Biokunststoffen, gibt es da keine Alternativen, wo die Pflanzen auch möglichst ökologisch erzeugt werden?

    (p.s. In diesem Zusammenhang oft auch genanntes Problem der Flächenkonkurrenz zu Nahrungsmitteln liegt auch einfach daran, dass die Leute bisher nicht weitgehend vegan leben, denn dann wäre auch dafür leicht genug Fläche vorhanden, sogar weniger als bisher würde vermutl. ausreichen, sogar wenn Kunststoffe teilweise aus Pflanzen hergestellt würden - wobei freilich allg Kunststoffe reduziert werden sollten, nicht nur ersetzt durch pflanzenbasierte)
  • schrieb am 26.03.2013 um 17:13
    Ich kann mir leicht vorstellen, daß Recycling-Kunststoff unter berücksichtigung aller Faktoren die bessere Ökobilanz hat.
    Wobei vermutlich dieser Ausspruch die beste Gültigkeit hat:

    "DIE Ökobilanz von Biokunststoffen existiert nicht"...weil es kommt wieder drauf an, ob...

    http://en.european-bioplastics.org/wp-content/uploads/2011/04/pp/LCA_Positionspapier_de.pdf
    http://www.ifeu.de/index.php?bereich=oek&seite=bio_ksvp
  • schrieb am 27.03.2013 um 10:32
    Hallo zusammen,

    das stimmt; es gibt verschiedene Ökobilanzen für Bio-Kunststoffe. Trotzdem schneidet Recycling-Kunststoff in der Regel besser ab. Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern an sinnvollen Alternativen für unsere Kunststoff-Verpackungen. Da die Anforderungen an die Verpackungen insgesamt sehr hoch sind, ist das jedoch nicht ganz einfach.

    Viele Grüße aus dem alverde-Team
  • schrieb am 27.03.2013 um 11:10
    Warum muss es eigentlich überhaupt eine Tubenform sein? Ich wäre auch mit Gläsern und Schraubdeckeln aus Metall zufrieden. Die kann man immer wieder verwenden.
  • schrieb am 27.03.2013 um 11:24
    Da muß ich Litupdra zustimmen: Für mich wäre es ein zusätzlicher Kaufanreiz, wenn die Cremes in Gläsern wären. Ich finde Tuben einfach schrecklich und die Kosmetik würde im Glastiegel auch hochwertiger aussehen!
  • schrieb am 27.03.2013 um 11:36
    Wobei Glas auch nicht so gut abschneidet, wenn es keine Mehrweg-Behälter sind.
    Schuld daran ist der hohe Transportaufwand, weil Glas viel schwerer ist.
    So habe ich es jedenfalls mal vor einiger Zeit gelesen.

    Mal davon abgesehen, daß natürlich wesentlich höhere Transportkosten zu Buche schlagen, alleine wegen dem Gewicht.
    Da ist die Frage, ob die Verbraucher diesen Mehrwert zahlen, wenn das Produkt schon wegen der höheren Qualität der Inhaltsstoffe teurer sein muß.

    Ich für meinen Teil ziehe einfach die Konsequenz daraus, möglichst wenig Kosmetik zu kaufen.
    Man kommt ja wirklich mit ein paar Grund-Dingen (gute Creme, Zahnpasta, Seife, Shampoo) aus.
    Da achte ich dann auf große Verpackungseinheiten.

    Wenn ich etwas kaufe, dann lege ich das Augenmerk im Wesentlichen auf den Inhalt.
    Da kann man wirklich schwarz auf weiß feststellen, daß Tierversuchsfreie Kosmetik aus biozertifizierten Grundstoffen mit möglichst wenig Zusatzstoffen am Besten ist.
  • schrieb am 27.03.2013 um 11:42
    Hallo,
    leider sind Glasverpackungen nicht umweltfreundlicher als Kunststoffverpackungen. Die Ökobilanzen unterscheiden sich hier fast nicht. Bei Kunststoffverpackungen ist es wichtig, dass diese dem Recycling zugeführt werden, wenn das Produkt aufgebraucht wurde. Damit dieser Vorgang unterstützt wird, bieten wir bei dm sogenannte Rücknahmeboxen an. Jede Verpackung kann bei uns in den Märkten entsorgt werden. Wir leiten diese Verpackungen dann weiter in den Recyclingkreislauf. Neben diesen Punkten ist auch zu berücksichtigen, dass Glasverpackungen in der Dusche, der Badewanne oder auf dem Waschbecken nicht gerade empfehlenswert sind. Es besteht hier ein hohes Verletzungspotential und man kan auch ganz schnell die Wanne oder das Waschbecken beschädigen.
    Viele Grüße aus dem alverde-Team.
  • schrieb am 27.03.2013 um 11:58
    Wie ihr das mit der Ökobilanz begründet kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Einmal hergestellt kann Glas immer wieder verwendet werden, wenn es sich dabei, wie Maria schon sagte, um Mehrweggläser handelt.

    Außerdem:
    "leider sind Glasverpackungen nicht umweltfreundlicher als Kunststoffverpackungen. Die Ökobilanzen unterscheiden sich hier fast nicht."
    Es ist also nicht besser und auch nicht schlechter? Aber lasst mich raten, günstiger? Da gehen mir doch glatt die Häärchen hoch...

    Es ist bei weitem aufwändiger immer wieder die gleichen Kunststoffe zu "recyceln", wobei das auch nicht zu 100% möglich ist, dabei entsteht immer Abfall. Und was ist bitte an Abfall ökologisch?
    Wenn Glas nun mehr wiegt, na und? Für ein ökologisches Unternehmen sollte eigentlich ganz vorne anstehen, dass das Logistikunternehmen ebenfalls ökologisch handelt. Wenn die Produkte also so wirklich zu 100% grün beim Verbraucher ankommen, warum spielt es dann eine Rolle, wie schwer der Transport war? Ich meine klar, jeder nicht verbrauchte Stoff ist ein guter, wie Maria auch bereits erwähnte. Sollte aber nicht das Produkt wichtiger sein, als die Gewinne? Vielleicht auch zu utopisch von mir, so zu denken.
    Tut mir leid, wenn das jetzt sehr skeptisch ist von mir, aber das Ganze mit den Kunsttoffen wirkt auf mich nur so, dass möglichst viel Gewinn dabei herausspringen soll.

    Das mit den Boxen beim "dm" hab ich leider nun wirklich auch noch nirgendwo gesehen, da muss ich ebenfalls die Fahne schwenken.
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    schrieb am 27.03.2013 um 12:17
    Litupdra, da müßte es erst mal ein Mehrwegsystem geben im Kosmetikbereich...
    Keine Ahnung, ob das bei den kleinen Verpackungen praktikabel ist.
    Es wäre eine interessante Frage.

    " warum spielt es dann eine Rolle, wie schwer der Transport war"
    In den Größenordnungen, in denen solche Produkte transportiert werden (LKW) spielt das Gewicht eine sehr große Rolle beim Spritverbrauch und bei den allgemeinen Kosten.

    Diese Mehrkosten wegen höherem Gewicht schleppen sich ja durch die ganzen Prozesse durch.
    Es ist für den Lagerarbeiter auch kein Spaß wenn die Kiste mit der gleichen Menge Kosmetika plötzlich 30 kg statt 10 kg wiegt (nur mal so als Beispiel).

    Diese ganzen Kosten müssen umgelegt werden, nicht weil das Unternehmen sonst weniger Gewinn macht, sondern weil das Unternehmen u.U. mit jedem getätigten Verkauf minus macht.

    Ich war auch das sei alles eine Frage des Guten Willens...
    Im Rahmen unserer Bio-Großhandels-Aktivitäten habe ich gelernt, richtig und ehrlich zu rechnen...
    Weil der Spaß sonst nach kurzer Zeit vorbei ist.
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    schrieb am 27.03.2013 um 12:37
    Nunja, ich finde "Gewicht vs. Abfall" ist, was unternehmerisches Denken angeht, eine Diskussion ins Endlose. Deshalb sei mir bitte nicht böse Maria, wenn ich bei meiner Meinung bleibe. Da fragt sich halt der Verbraucher (ich z.B.) nur, was schlimmer ist. Für mich ist es nunmal der Abfall der dabei entsteht. Dass daran Tiere verenden, weil nunmal nicht alles zurückgeführt werden kann, ist eine Tatsache. Da kann man bei mir noch so gut argumentieren, was Unternehmensführung angeht (und da scheinst du dich besser drin auszukennen als ich).

    Deoroller gibt es z.B. auch in Glasflaschen. Klar sitzt da noch diese dumme Kugel mit drauf, die wiedermal aus Plastik sein "muss", aber wenn es dort geht, warum dann nicht auch woanders? Ich finde zwischendurch immer wieder mal Produkte aus dem Kosmetikbereich, wo die Verpackung aus Glas ist. Für mich klingt das einfach nach einer Ausrede von Inkonsequenz, wenn ich sehe, dass es auch anders gehen kann und vor allem wenn immer nur von Ökobilanz geredet wird, aber kein Nachweis dazu vorhanden sein scheint. Daten und Fakten spielen bei dieser Argumentation einfach eine zu wichtige Rolle, als dass ich mich mit einer Verallgemeinerung so leicht abspeisen lassen würde.

    (war jetzt hauptsächlich an alverde gerichtet, nicht dass du das, Maria, das jetzt falsch verstehst)
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    schrieb am 27.03.2013 um 13:52
    Ich finde es vollkommen richtig, daß Du Dich nicht billig abspeisen läßt.
    Wenn Du es genau wissen willst, mußt Du Dir schon antun, die Ökobilanzen zu lesen.
    Es gibt genug dazu im Netz.
    Zwar auf Getränke bezogen (Vergleich Mehrweg - Einweg - Glas - Plastik).
    Das steht aber alles Wesentliche drinnen.
    Ich weiß nicht, welche Daten und Fakten Du noch etwartest.

    Wenn Du sagst, Du kaufst Glas statt Plastik, weil es Dich mehr überzeugt, dann ist das doch vollkommen OK.
    Es hat ja auch niemand gesagt, daß es nicht geht...es wurde nur gesagt und mit Argumenten belegt, daß Glas nicht automatisch besser ist.

    Was das Argument mit Tieren und Verletzung angeht:
    Nichts ist schlimmer, als Glasscherben.

    Ich wohne neben einem Glascontainer.
    Wenn der voll ist, stellen die Leute ihren Abfall einfach daneben.
    Irgendwie gelangt immer was davon in den benachbarten Ziegenauslauf.

    Es kommt also weniger auf das Material an, als auf die Art, wie damit umgegangen wird.

    Natürlich finde ich Plastik auch Sch... und versuche möglichst wenig davon zu konsumieren.
    Ich halte es nur für naiv zu glauben, mit Glas sind die Probleme gelöst.

    Weniger Probleme entstehen eigentlich nur durch weniger Konsum.
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    schrieb am 27.03.2013 um 14:43
    Bei dem Konsum stimme ich dir natürich vollkommen zu :) und auch bei der Art und Weise, wie damit umgegangen wird.
    Ich muss dazu halt aber trotzdem sagen, dass ich, wie wamaschu, regelmäßig unseren Wald säubere und das was dort an Müll anfällt sind hauptsächlich Plastikartikel. Diese "Glasscherben", die ich dabei finde werden mit der Zeit vom Regen verwaschen und dadurch stumpf. Nun könnten wir also darüber diskutieren: Lieber Splitter im Zeh, statt Plastik im Magen? (guter Titel, was? :P)
    Plastik ist und bleibt einfach umweltschädlich und neben Papier sehe ich aktuell nur Glas und Metall als "Rohstoffe der Zukunft". Da kann Plastik einfach nicht mithalten :o
  • schrieb am 27.03.2013 um 13:06
    Hab da noch was gefunden, was alverde vielleicht interessieren könnte:

    "Bestnoten in punkto Umweltverträglichkeit geben deutsche Verbraucher aber auch Glasbehältern: Für 64 Prozent von ihnen ist Glas das umweltfreundlichste Verpackungsmaterial, 92 Prozent attestierten ihm die beste Recyclingfähigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweit durchgeführte Befragung des europäischen Behälterglasverbands FEVE aus dem Jahr 2009. Tatsächlich wird Glas ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen – Quarzsand, Kalk und Soda – und aus Altglasscherben hergestellt. Jede Flasche bestehe heute im Schnitt zu rund 60 bis 90 Prozent aus Altmaterial, so die Initiative Aktionsforum Glasverpackung. Knapp 84 Prozent der in Deutschland verkauften Glasverpackungen wurden im Jahr 2006 ohne Qualitätsverlust wiederverwertet. Ein weiteres Argument für die Glasflasche ist ihre Tauglichkeit fürs Mehrwegsystem. Da Glas keine Fremdstoffe aufnimmt oder abgibt, kann sie bis zu 50 Mal befüllt werden und kommt so auf eine Lebensdauer von durchschnittlich sechs Jahren."

    "Das rasanteste Wachstum im Bereich Nachhaltigkeit sehen Fachleute wie die Marktforscher von Pike Research jedoch im Segment der Kunststoffverpackungen. Denn immer mehr Markenartikler setzen auf Biokunststoffe. Dabei handelt es sich um Polymere, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden oder biologisch abbaubar sind. 2009 hat zum Beispiel Coca-Cola in Dänemark und Nordamerika die so genannte PlantBottle eingeführt: eine PET-Flasche, die zu 30 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. In Deutschland hat der Discounter Aldi kompostierbare Tragetaschen ins Sortiment genommen. Eine weitere Chance für die Kunststoffverpackung sehen Branchenkenner in der Nanotechnologie. Verpackungen, die die winzigen Nano-Partikel enthalten, sind zum Beispiel leichter und verlängern zum Teil die Haltbarkeit der Lebensmittel. Eine aktuelle Untersuchung des Schweizer Zentrums für Technikfolgen Abschätzung TA-SWISS hat zudem ergeben, dass die Nano-PET-Flasche eine ähnlich gute Ökobilanz aufweist wie die Mehrwegflasche aus Glas. Die Unbedenklichkeit des Materials muss allerdings noch nachgewiesen werden."

    http://www.bdvi.org/fileadmin/pool/Neues%20Verzeichnis/ModerneVerpackung_1.pdf

    Ich denke das spricht für sich. Wer noch was zum korrigieren hat, immer her damit.

    PS: Sehe gerade, dass in diesem Artikel sogar alverde auftaucht! Leider nichts über eure Verpackungsmaterialien an Lob, sondern nur über das Aussehen. Finde ich doch schon recht traurig. Mich würde interessieren, habt ihr diesen Artikel, worin ihr abgedruckt seid, mal gelesen?
    Daraus habe ich die Informationen über Glas und Kunstoffe ja auch entnommen.
  • schrieb am 27.03.2013 um 14:48
    Hallo,
    die Transporte von Produkten und Verpackungen spielen durchaus eine Rolle, da sie die Umwelt zusätzlich belasten.
    Die Zeitungsbeilage ist uns bekannt. Bei den zitierten Zahlen zur Einschätzung der Umweltfreundlichkeit von Glas handelt es sich um eine Befragung von Verbrauchern durch den Glasverband.
    Wir müssen uns bei der Bewertung von Verpackungen aber auf belegbare Daten und Fakten verlassen, da sind Ökobilanzen oder Product Carbon Footprints einigermaßen objektive Hilfsmittel.
    Unsere Ausrichtung ist es, leichte, hygienische, recyclingfähige Verpackungen möglichst mit Recycling-Anteil zu bieten.
    Hier ist alverde schon weiter als viele andere Kosmetik-Hersteller.
    Wie oben schon erwähnt, arbeiten wir parallel an sinnvollen Alternativen.
    Viele Grüße aus dem alverde-Team.
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    schrieb am 27.03.2013 um 15:01
    Zeigt uns doch bitte Eure Daten und Fakten zu den Ökobilanzen. Denn wie Maria es auch schon sagte (heute erwähne ich dich oft), gibt es im Netz viel dazu. Wenn Ihr, wie Ihr es hier schreibt, an "sinnvollen Alternativen" arbeitet, dann basiert das in der Regel auf Forschung und die funktioniert nur mit Belegen.

    Ich werde mich mit Plastikverpackungen jedenfalls nicht zufriedengeben, so hart das jetzt vielleicht auch klingen mag. Schon alleine wegen der darin enthaltenen Schadstoffe.

    Ich habe das jetzt mal "netter" umformuliert, war gestern doch schon ziemlich wütend. Musste immerzu an die Müllberge in unserem Wald denken... Und da ist alverde nicht der Hauptverantwortliche für. Deshalb möchte ich mich für die schroffe Art von gestern entschuldigen, alverde-Team!
  • schrieb am 27.03.2013 um 15:55
    Hallo,

    alverde bietet zertifizierte Naturkosmetik zu sehr günstigen Preisen.Wenn also preiswerte Verpackungen eingekauft werden, bedeutet das nicht automatisch, dass dm dadurch mehr verdient. Sondern dass der Preis so günstig gehalten werden kann, obwohl z.B. Inhaltsstoffe teurer geworden sind. So kann die gute Qualität zum gleichen Preis gehalten werden.

    Die Ökobilanzen sowie Product Carbon Footprints selbst sind Daten und Fakten, die Aussagen über die Umweltbelastung eines Produkts bzw. seiner Verpackung treffen und Vergleiche ermöglichen.

    Die Entwicklung sinnvoller Alternativen erfordern tatsächlich einigen Aufwand in Forschung und Entwicklung und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft sowie Lieferanten und Vorlieferanten.
    Da die Grundanforderungen an diese Verpackungen (wie Stabilität, Hygiene, Schadstoff-Freiheit, Konformität zur Lebensmittel-bzw. Kosmetik-Verordnung, im Fall von alverde vegan) schon sehr hoch sind, ist es natürlich sehr komplex, alternative Materialien zu testen, die dann auch noch biobasiert, ethisch korrekt und ggfs. biologisch abbaubar sind.
    Wenn ein neues Verpackungsmaterial nach allen Tests und Prüfungen den Grundanforderungen entspricht, dann muss wieder ökobilanziell und ethisch bewertet werden, ob das Material tatsächlich unterm Strich nachhaltiger ist.

    Wir können auf die Verpackungen unserer Produkte nicht verzichten; derzeit ist Kunststoff für feuchte Kosmetikprodukte fast unverzichtbar. Wir entwickeln diese laufend weiter, reduzieren Wandstärken, testen auf Schadstoffreiheit und arbeiten an Alternativen. Das können wir bieten.
    Wer keine Kunststoff-Verpackungen verwenden möchte, muss tatsächlich nach Alternativen Ausschau halten und insgesamt versuchen, den Konsum zu reduzieren.

    Viele Grüße aus dem alverde-Team.
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    schrieb am 28.03.2013 um 13:44
    Das klingt doch schon besser :) Für meine Verhältnisse leider noch nicht perfekt (Plastik halt), aber mit dieser Antwort kann ich mich doch zufriedengeben.

    Es ist schön, dass Ihr weiterhin an den Verpackungen was verändert und auch versucht die Materialien dafür zu reduzieren! Jedes nicht verwendete Plastik ist gut, umso besser, wenn es gar nicht erst entstehen muss!
    Das mit den Kartons im "dm", wo die Rückgabe erfolgen soll, könnte man evtl. ja noch mit auf die Produktrückseite schreiben! Oder direkt vorne drauf, sowas wie: "Halt! Nicht wegschmeißen! Ich bin recycelbar!", als Aufreißer. Darunter dann die Erklärung, dass es gut für die Umwelt ist, wenn Verpackungsmaterialien immer wieder verwendet werden (wie ihr es ja auch vorhabt!).

    Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute für die Zukunft! Gespannt werde ich auf den Augenblick warten, wenn es in eurem Sortiment irgendwann kein Plastik mehr gibt ;)
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