Pinnwandeintrag
erdölfreie kerzen und teelichte sind ja schon mal beruhigend. könnte man jetzt auch noch die aluminiumbecherchen weglassen oder ersetzen? vielleicht wenigstens als alternative zu teelichen in alu anbieten?
Geschrieben von kreidler74 am 04.Februar 2011, 14:04

Kommentare (16)
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mindestens so zerstören wie das Erdölförderung und -verarbeitung tun.
Ikeas Kerzen und Teelichter haben für uns lustig klingende Namen wie Fenomen, Florera, Glimma, Jubla, Norreskog, Snövita, Tindra und Väghult. Doch der Grundstoff, aus dem sie hergestellt werden, ist brandgefährlich: Sie enthalten Palmöl, für dessen Anbau die Regenwälder abgefackelt werden. Im Februar hat Rettet den Regenwald deshalb die Aktion „Wann geht IKEA ein Licht auf: Keine Kerzen und Teelichter aus Palmöl” gestartet. Ikea hatte dem Verein gegenüber bestätigt, pro Jahr 40.000 Tonnen Palmöl - 32.000 Tonnen für Kerzen und weitere 8.000 Tonnen für andere Produkte wie Gebäck - zu verwenden.
Insgesamt 28.000 Menschen haben an unserer Protestakation in mehreren Sprachen teilgenommen. Die Unterschriften wurden am 16. April 2010 übergeben und Rettet den Regenwald hat sich mit Ikea zu einem Gespräch getroffen. Dem Konzern sind die gravierenden Probleme, die von industrieller Palmölproduktion verursacht werden, seitdem ebenso bekannt wie die Wirkungslosigkeit des Palmölsiegels RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil). Ein halbes Jahr später wurden wir nun über die weiteren Pläne des Unternehmens informiert. Ikea hält weiter an dem billigen tropischen Öl fest und erklärt, nur noch „nachhaltiges“ Palmöl zu verwenden. Ab Dezember sei das gesamte genutzte Palmöl mit dem Industrielabel RSPO ausgestattet.
Global Film und Rettet den Regenwald haben sich diese angeblich „nachhaltige“ Palmölproduktion vor Ort angesehen. Im September 2010 waren wir in den Regenwäldern und auf den Palmölplantagen des Wilmar-Konzerns auf Borneo und Sumatra in Indonesien. Wilmar International Ltd., eine indonesisch-malaysisch-US-amerikanische Investment Holding mit Sitz in Singapur, ist der weltweit größte Produzent und Händler von Palmöl. Seit August 2010 verfügt der Konzern über das RSPO-Siegel für Palmölplantagen in Indonesien und Malaysia. Doch trotz des Siegels stießen wir auf eine 14.000 Hektar große illegale Ölpalmen-Plantage, für die Regenwald gerodet wurde, zum Sterben verurteilte Orang-Utans, von ihrem Land vertriebene Indigene und 16 Kleinbauern, die von Wilmar widerrechtlich ins Gefängnis geworfen wurden. Sehen Sie sich unseren 12-minütigen Filmbericht "Die Nachhaltigkeitslüge - Wie die Palmölindustrie die Welt betrügt" auf unserer Webseite oder auf YouTube an.
Die Sachlage ist völlig klar. RSPO ist purer Etikettenschwindel. An den katastrophalen Praktiken der Palmölindustrie hat sich nichts geändert. Umweltfreundlich und sozialverträglich produziertes Palmöl gibt es nicht. Die Regenwaldrodung findet jede Minute statt und zerstört unwiderruflich. Die Weltbank hat wegen der unhaltbaren Zustände in der Palmölindustrie seit über einem Jahr sämtliche Finanzierungen für Palmöl ausgesetzt. Ikea spielt indes auf Zeit und will die Nachhaltigkeitszertifizierung für Palmöl verbessern. Schnelle Profite scheinen dem Einrichtungskonzern wichtiger zu sein als seine unternehmerische Verantwortung.
Ikea möchte des Weiteren nicht offenlegen, von welchen Firmen das Palmöl und die daraus hergestellten Kerzen stammen. Seinen Kunden gegenüber verschweigt der Konzern, dass in den Produkten überhaupt Palmöl enthalten ist. Auf den Verpackungen finden sich keinerlei Hinweise dazu. Es werden pflanzliches Wachs oder Stearine als Grundstoffe angegeben.
Dabei ist die Lösung einfach: Ikea könnte sehr leicht die Palmölkerzen aus dem Sortiment nehmen. Bitte unterstützen Sie unsere Aktion.
Uns erreichen sehr viele Anfragen bzgl. der Alternativen zu Palmölkerzen. Anmerkungen und Gedanken dazu finden Sie hier.
Hier ist übrigens das von tanzlebendigkeit erwähnte Video:
http://www.youtube.com/watch?v=8oNm7XpFf4Q
verzichten wir also lieber komplett auf die verwendung traditioneller lichtquellen uns verlassen uns auf moderne leuchtmittel, die wir mit echtem ököstrom betreiben. nein, ganz ohne ironie.
auf andere wachsprodukte wie beispielsweise soja-wachsersatz sollte wohl ebenfalls verzichtet werden, denn soja wird meines wissens generell in monokulturen angebaut, für die regenwald entweder abgeholz wird oder abgeholzt wurde.
correct me, if i'm wrong.
http://www.grueneerde.com/view/product/productView?productCode=PVG318&searchQuery=kerze
Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer aller IKEA-Märkte
100% Ökostrom für alle IKEA-Märkte und Logistikzentren
CO2-neutrale Warentransporte (inklusive Miet-Fuhrpark) und Geschäftsreisen
Entsorgungs-Service mit größtmöglichem Recycling-Anteil für alle IKEA-Produkte - hier bestünde auch die Möglichkeit, sich gegenüber den Wettbewerbern abzusetzen, in dem größere Möbel kostenlos zu Hause abgeholt werden um fachgerecht Recycelt zu werden
Mehr Bio-Produkte im Schweden-Shop
Klare Vorgaben zu Nachhaltigleit und sozialer Verantwortung an alle Zulieferer weltweit, mit entsprechender Überwachung und Auditierung und allen Konsequenzen
Dazu gehört auch: wieder mehr Kassen mit Personal besetzen. Ich will als Verbraucher nicht auch noch meine Artikel selbst scannen müssen, damit die Anbieter Personalkosten sparen. Stattdessen will ich persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern dort wo ich einkaufe - eine Begrüßung, ein freundliches Lächeln, eine Verabschiedung.
Das geht vielleicht nicht über Nacht, aber diese Punkte lassen sich z.B. für alle neuen Produkte oder neuen Märkte anwenden und so nach und nach als Gesamtheit umsetzen.
wo denn ?
ja wo denn?
ich dachte ich ver-linke damit
aber auch heute komme ich nicht an den LINK
sorry
Meyer2 schrieb am 10.02.2011 um 17:30 ¶
Die Schweden sind mit dabei die sibirische Taiga in Tundra zu verwandeln und den Regenwald in Palmplantage und Wüste, da hilft kein RSPO. Neue Produkte müssen her.
kurz knapp treffend
will der verbraucher keine palmölkerzen, dann verkauft ikea keine, ok ? ergo liegts am verbraucher, über ikea könnte man bestimmt was anderes auch beziehen, wenn es der verbraucher nachfragt,
.
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