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Dekorative Kosmetik

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Dekorative Kosmetik
Auch wenn es noch keine kussechten oder knallroten Bio-Lippenstifte gibt, wer seine Haut liebt, schminkt mit Naturkosmetik und schaut in die Utopia-Einkaufstipps über "Dekorative Kosmetik".

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Tipps für den Kosmetikkauf

  • Der Begriff „Naturkosmetik“ ist in der EU nicht geschützt. Wer echte Naturkosmetik kaufen möchte, sollte unbedingt auf die empfohlenen Siegel und Gütezeichen wie etwa NaTrue oder BDIH achten.
  • Bei „Bio-Lippenstift“ gibt es weder Knallrot und noch kussechtes: Denn in einem knallig roten Lippenstift steckt der Farbstoff Karmin, der aus auf Kakteen gezüchteten Cochenille-Läusen gewonnen wird. Wer darauf verzichten möchte, muss auf das Siegel des Deutschen Tierschutzbundes, das Kaninchen unter der schützenden Hand achten – und auch auf nicht so intensive Farbtöne aus mineralischen Pigmenten ausweichen.
  • Der „Long-Lasting“-Effekt so genannter kussechter Lippenstifte ist mit Naturkosmetik nicht möglich. Denn um diesen Effekt zu erreichen, müssen flüchtige Silikonöle und Paraffine den Farbfilm stabilisieren.
  • Nagellack aus ausschließlich natürlichen Rohstoffen gibt es – noch – nicht. „Bio-Nagellacke“ enthalten jedoch keine der in konventionellen Lacken verwendeten, allergieauslösenden Substanzen wie Formaldehyd, Toluol, Kolophonium und Phtalate.

Der Umwelt-Aspekt

Die für zertifzierte Naturkosmetik verwendeten Rohstoffe fördern nicht nur die Gesundheit der Haut, sondern tun auch der Umwelt gut. So enthält zertifizierte Naturkosmetik keine halogenorganischen Verbindungen, die sich im Boden und im Grundwasser anreichern. Außerdem werden die Produkte auch nicht in Tierversuchen getestet.

Wussten Sie, dass ...?

  • An „kontrollierte Naturkosmetik“ werden strenge Anforderungen gestellt: Die meisten Rohstoffe müssen aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung stammen, es dürfen keine gentechnisch manipulierten Rohstoffe verwendet werden und keine Tierversuche in Auftrag gegeben werden. In zertifizierter Naturkosmetik werden hauptsächlich natürliche Stoffe eingesetzt, die schon sehr lange gebräuchlich sind und auch in konventioneller Kosmetik eingesetzt werden.  
  • 36 Millionen Lippenstifte werden jedes Jahr in Deutschland gekauft. Laut Handelsblatt isst eine Frau etwa vier Kilo Lippenstift im Laufe ihres Lebens, was einer Menge von etwa 1000 Stiften entspricht.
  • Ein konventioneller Lippenstift enthält oft bis zu 25 chemische Inhaltsstoffe, darunter auch halogenorganische Verbindungen, die Allergien auslösen können. Oder Anilin, ein Farbstoffbaustein, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Zudem verwenden die meisten Hersteller Paraffine und Silikone aus Erdöl.
  • Den Duft bekommt Naturkosmetik von natürlichen ätherischen Ölen. Haltbar werden die Produkte ebenfalls durch ätherische Öle, Alkohol und die Vitamine E und C anstelle von Konservierungsstoffen.
  • Naturkosmetik ist trotz vieler pflanzlichen Inhaltsstoffe allgemein besser verträglich.
  • Schrille Farben gibt es in der Naturkosmetik nicht. Der Grund: Diese können nur mit synthetisch hergestellten Stoffen erzielt werden wie etwa mit den gesundheitsbeeinträchtigenden Azo-Farbstoffen wie Gelborange E 110, Azorubin E 122, Allurarot AC E 129, Tartrazin E 102, Cochenillerot E124 und Cholingelb E 104.
  • Die in der Naturkosmetikproduktion eingesetzten ätherischen Öle können Duftstoffe enthalten, die Allergien auslösen. In der Regel sind diese Duftstoffe für Allergiker weniger problematisch als isolierte oder synthetische Stoffe.

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