Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Windeln & Co.

Zur Übersicht von Windeln & Co.

Windeln & Co.
Rund 5000 Windeln verbraucht ein Kleinkind, bis es aufs Töpfchen kann - das kann viel Müll sein. Die Plastikfolie in herkömmlichen Einwegwindeln ist das Hauptproblem - Ökowindeln sind rein pflanzlich und besser abbaubar. Eine Alternative sind Stoffwindeln.

77 Produkte ansehen

Einkaufstipps

Es ist schwierig, eine Empfehlung für eine bestimmte Windelart zu geben, da Babys sehr unterschiedlich auf verschiedene Materialien reagieren. Hier die Alternativen:

Stoffwindeln
Wenn Ihr Kind synthetische Windeln nicht verträgt, sind Stoffwindeln aus reiner Baumwolle eine gute Alternative. Die Kosten sind deutlich geringer gegenüber Wegwerfwindeln, und zwar bis zu 50 Prozent. Sollte ein zweites Kind hinzukommen, wird's noch günstiger. Die meisten Stoffwindel-Systeme bestehen aus drei oder vier Schichten, einem Windelvlies, einer Windeleinlage, der Windelhose und einer Überhose.

Ein Windeldienst in Anspruch zu nehmen, macht weniger Arbeit, ist (je nach Anfahrtsweg) ökologischer, kostet aber auch. Für Selber-Wäscher: Eine Waschtemperatur von 60 Grad reicht. Wer danach die Windeln mit Essigessenz spült und sie im Wind auf der Leine trocknen lassen kann, muss auch ohne Trockner keinen harten und steifen Windelstoff fürchten.
Weitere Vorteile der Stoffwindel: Die Kinder werden in der Regel schneller trocken. Die Chemowindeln saugen die Nässe so stark weg, dass ein Kind oft deutlich später auf den Gedanken kommt, auf den Topf zu wechseln. Das bedeutet länger Wickeln - und noch mehr Müll. Benutzte Baumwollwindeln stinken übrigens tatsächlich weniger als das Wegwerf-Pendant! Gegenüber Baumwolle/Frottee/Vlies ist die Kombination aus Plastik und Parfümierung ohnehin belastender für die Babyhaut.

Papierwindeln
Das Problem der Stoffwindeln ist oft, dass sie nicht so viel Flüssigkeit aufnehmen können wie eine Papierwindel, die sicher auch aus vielen anderen Gründen praktischer ist. Aber beim Kauf von Einwegwindeln sollte man überlegen, ob es nicht hin und wieder Möglichkeiten gibt, auf die High-Tech-Varianten zu verzichten. Zugegeben, sie sind sehr bequem und bieten viel Komfort – allerdings werden sie mit ungeheurem Energieaufwand produziert und als Restmüll sehr problematisch. Wenn Ihr Kind auch mit einer Öko-Windel prima auskommt, dann sollten Sie ausschließlich öko kaufen.

Ökowindeln
Mittlerweile gibt es ein gutes Angebot an biologisch verträglicheren Windeln, die ebenfalls gute Resultate bei der Bindung von Feuchtigkeit erzielen. Kompostierbare Windeln sind vom Namen her irreführend, da auch Ökowindeln noch einen chemischen Bestandteil haben, den Gelkern. Bislang ist nur eine einzige Ökowindel auf den Markt gekommen, die komplett abbaubar ist. Die Firma Winona hat sie entwickelt. Aber: Fäkalien darf man in Deutschland aus guten Gründen nicht kompostieren – also niemals in die Biotonne mit gebrauchten Öko-Windeln!

Ökowindeln hatten lange Zeit das Image, nicht besonders komfortabel für das Baby zu sein. Das hat sich aber längst geändert. Ökologisch unbedenkliche Materialien wie Bio-Zellstoff und Bio-Baumwolle sind zumeist auch viel hautfreundlicher als industriell gefertigte Kunststoffe auf Erdölbasis, zumal die Ökowindel nie chemisch gebleicht ist. Wenn das Baby trotzdem einen wunden Po hat, muss das nicht zwangsläufig an der Windel liegen. Vielleicht war das Essen zu säurehaltig oder aber das Baby verträgt ein bestimmtes Waschmittel nicht.

 

Der Umwelt-Aspekt

Untersucht man Einweg- und Stoffwindeln hinsichtlich Rohstoffbedarf, Herstellung, Energieverbrauch, Luftbelastung und Entsorgung, hat weder die Stoffwindel noch die Einwegwindel einen ökologischen Vorsprung.

 

Foto: photocase / pip




Ich habe eine Frage... zu Windeln & Co.

Sie haben noch Fragen, die diese Kategorie betreffen? Dann stellen Sie sie doch in unseren Guten Fragen!

Vermissen Sie einen Einkaufstipp? Dann schreiben Sie uns doch einfach!


Neueste Produkte in Windeln & Co.