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Was ist eine ideale, gesunde und noch dazu umweltfreundliche Schlafunterlage? Es gibt mehr Orientierungspunkte für den Matratzenkauf als in DIN-Normen definierte funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen.


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Tipps für den Matratzenkauf

  • Achten Sie auf die empfohlenen Siegel, beispielsweise in Bezug auf Schadstoffe. Besonders empfehlenswert sind dabei vor allem der „Blaue Engel“ und die „EU-Blume“, da bei beiden außer Schadstofffreiheit auch Umweltaspekte berücksichtigt werden sowie der gesamte Weg des Produktes von der Herstellung bis zur Entsorgung.
  • Versuchen Sie einen kompetenten Verkäufer zu finden, der Ihnen die richtigen Fragen stellt: Zu welchem Material tendieren Sie? Liegen Sie lieber hart oder weich? Was haben Sie für einen Lattenrost? Wie hoch soll die Matratze sein? Leiden Sie an Allergien? Schwitzen Sie nachts stark?
  • Unbedingt ein paar Minuten Probe liegen. Nur so können Sie selbst testen, ob die Matratze hart oder weich genug ist.
  • Fragen Sie auch nach Test-Ergebnissen, beispielsweise von "Stiftung Warentest".
  • Erkundigen Sie sich nach Garantiezeiten und achten Sie auf Rückgabe- und Reklamationsbestimmungen. Bilden sich Liegemulden ist dies ein unstrittiger Mangel, den Sie mindestens zwei Jahre lang reklamieren können. Sind sie besonders geruchssensibel, lassen Sie sich schriftlich zusichern, dass Sie bei Gerüchen reklamieren können.
  • Lassen Sie die Matratze liefern, prüfen Sie gleich anhand von Bezeichnung Bestellnummer, ob es auch die richtige ist. Falls nicht, bestehen Sie auf sofortigen Umtausch. Das spart einen Menge Zeit, lästige Anrufe und der Umwelt weitere Fahrerei.
  • Zirka 1,6 Millionen sperrige Matratzen müssen in Deutschland jedes Jahr entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Händler nach der Art der Entsorgung von alten Matratzen. Viele Händler nehmen bei Lieferung der neuen die alte Matratze gleich mit.
  • Überprüfen Sie ruhig das Know-how Ihres Händlers zu Recyclingmöglichkeiten für Matratzen. Viele der in Matratzen verwendeten Materialien sind wieder verwertbar. Zwecks Recycling sollte Sie sich daher problemlos in ihre Bestandteile zerlegen lassen.
  • Auch das Verpackungsmaterial sollte wieder verwertbar sein.
  • Dran denken: Bei einem Online-Kauf können Sie nicht Probe liegen! Auch die Rücksendung ist meist mit Kosten und sonstigen Unannehmlichkeiten verbunden.

Der Umwelt-Aspekt

Da der Kontakt von Matratze und Mensch naturgemäß sehr eng und dauerhaft ist, dürfen von den verwendeten Materialien keine den Schlaf rauben oder die Gesundheit störende Gerüche sowie Emissionen ausgehen. Nun besteht eine Matratze meistens aus mehreren Komponenten. Je nach Matratzentyp sind für die Herstellung Metalle, synthetische oder natürliche Schaumstoffe, Fasern, Textilien und oft etliche Chemikalien nötig, die nicht alle umweltfreundlich und gesundheitsfördernd sind. Die Füllung oder der Kern, der Matratzenbezug, alles kann eine mögliche Quellen für Schadstoffe, Emissionen oder Gerüche jeglicher Art sein. Im Folgenden finden Sie ein paar Kriterien, die Sie vor dem Kauf einer Matratze zumindest kennen – und idealerweise klären sollten.

  • Stichwort „Schadstoffbelastung“
    Die Schadstoffbelastung von Matratzen hat laut "Stiftung Warentest" in den vergangenen Jahren abgenommen. Weichmacher wie Phthalate, der oft als Mottenschutz eingesetzte Bakterienkiller Triclosan, phosphororganische Verbindungen oder Insektizide traten bei den getesteten Matratzen gar nicht mehr auf.
    Dafür enthielten jedoch viele Matratzenbezüge ein giftiges Halbmetall: Antimon. Dieses wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer verwendet und reizt Untersuchungen zufolge Haut und Schleimhäute.
  • Stichwort „Flammschutz“
    In Deutschland müssen Matratzen keine Flammschutzmittel zugesetzt werden, da viele dieser Mittel als ökologisch und gesundheitlich bedenklich eingestuft werden. Laut Deutscher Gefahrstoffverordnung sind beispielsweise (die früher verwendeten) polybromierten Diphenylether (PBDE) verboten, da sie im Brandfall zu hochgiftiger Dioxin- und Furanbildung führen können.
 Soll nicht ganz auf Flammschutz verzichtet werden, kann der Matratzenbezug aus flammhemmenden Trevira-Fasern hergestellt werden. Diese sind nach “Öko-Tex-Standard 100“ zertifiziert und frei von Schadstoffen.
  • Stichwort“ Mottenschutz“
    Manche natürlichen Fasern sind mit einem Mottenschutzmittel imprägniert, in manchen Fällen handelt es sich dabei um eine niedrige Dosierung des Desinfektionsmittels und Bakterienkillers Triclosan. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist nicht abschließend geklärt, ob es bei einer niedrig dosierten Verwendung im nicht-ärztlichen Bereich mit einer Antibiotikaresistenzentwicklung einhergeht.
  • Stichwort „Erdöl oder nachwachsende Rohstoffe“
    Schaumstoffe, synthetischer Latex und Kunstfasern werden auf der Basis von Erdöl hergestellt. Natürlicher Latexschaum, der aus dem milchigen Saft des Gummibaumes hergestellt wird, ist zwar teurer, dafür aber ressourcenschonend.
  • Stichwort „Innenraumluftbelastungen“
    Auf Grund der großen Oberfläche können Matratzen eine wesentliche Emissionsquelle für den Innenraum darstellen. Gerade neue Matratzen können flüchtige organische Verbindungen (im Englischen: Volatile Organic Compounds, abgekürzt: VOC) absondern, die Sie meist deutlich riechen können. Manche reizen die Augen und Atemwege oder führen zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Müdigkeit. Bei Federkernmatratzen wurden bereits gesundheits- und umweltgefährdende Lösungsmittel nachgewiesen, die zum Reinigen und Entfetten der Stahlfedern verwendet werden.
  • Auch wenn in eine Matratze ein Rahmen aus Holz oder Holzwerkstoffen integriert ist, kann dies für Innenraumbelastung sorgen. Vor allem die in Kiefernholz enthaltenen Terpene besitzen Allergiepotential. Dagegen können aus Holzwerkstoffen wiederum noch Restmengen von Lösemitteln (Stichwort „VOC“) entweichen. Laut Umweltbundesamt dürfen Holzwerkstoffe zum Schutz der Gesundheit nicht in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mehr als 0,1 ppm Formaldehyd abgeben. Formaldehyd wirkt allergisierend und krebserzeugend.
  • Stichwort „Allergene Bestandteile“
    Naturlatexmatratzen können so genannte Kontaktallergien auslösen. Ursache dafür sind bestimmte Eiweißbausteine im Latex, die jedoch vor der Schaumstoffproduktion oft weitgehend entfernt werden. Matratzenauflagen verhindern, dass man direkt mit dem Latex in Berührung kommt.
  • Stichwort „Lebensdauer“
    Matratzen gehören zu den eher langlebigen Gütern. Nach acht bis zehn Jahren lässt im Allgemeinen die Elastizität einer Matratze nach. Auch aus hygienischen Gründen sollte sie dann ausgetauscht und fachgerecht entsorgt werden.


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Wussten Sie, dass ...?

Ungefähr sieben Stunden täglich schläft ein Erwachsener. Wenn wir schlafen, holt sich unser Körper im Idealfall die Entspannung und Regeneration, die er braucht, um gesund zu bleiben. Bei einem Erwachsenen sind das etwas sieben Stunden täglich. Doch nicht nur wie lange, sondern auch worauf der Mensch sich bettet ist für die Gesundheit von Bedeutung. Denn die Schlafunterlage kann Schlafstörungen vorbeugen. Laut Umfragen des Robert-Koch-Instituts leiden etwa 25 Prozent der Erwachsenen an Schlafstörungen und zehn Prozent erleben ihren Schlaf häufig oder dauerhaft als nicht erholsam

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Foto: photocase / na



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