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Waschmittel

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Waschmittel

Den größten Effekt in Sachen Umweltschutz und Sparen erreichen Sie auch bei sogenannten Bio-Waschmitteln durch genaues Dosieren. Richten Sie sich nach der Packungsangabe und verwenden Sie nur soviel Pulver wie nötig.


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Einkaufstipps

  • Waschpulver enthalten weniger Tenside als Flüssigwaschmittel und stellen so eine etwas geringere Belastung für die Umwelt dar. Da konventionelle Vollwaschpulver jedoch fast alle auch Bleichmittel oder Aufheller enthalten, sollte man für Buntwäsche besser zu einem Colorwaschmittel greifen.
  • Ist die Verpackung umweltfreundlich, recycelfähig oder wird sogar als Mehrwegsystem angeboten?
  • Extras nicht zur Gewohnheit machen: Hände weg von Zusätzen wie Weichspülern, Fleckensalzen und Hygienespülern. Sie sind Umweltkiller und für den eigentlichen Waschvorgang überflüssig.
  • Besonders beim Waschmittel sollten Sie sich nicht von irreführenden Werbeaufdrucken verleiten lassen: Aufdrucke wie “Biologisch abbaubar” bedeuten in vielen Fällen kaum mehr als die Erfüllung einer gesetzlichen Vorgabe, zumal alle waschaktiven Substanzen (Tenside) der im Handel befindlichen Waschmittel primär biologisch abbaubar sein müssen.
  • Waschmittel-Baukastensysteme sind sehr empfehlenswert. Sie bestehen meist aus drei Komponenten (Basiswaschmittel, Wasserenthärter, Bleichmittel) und sind umweltfreundlich. Sie können optimal auf die regionalen Wassereigenschaften eingestellt und dosiert werden, so dass die Chemiebelastung in Gewässern um die Hälfte reduziert werden kann.

 

Der Umwelt-Aspekt

Testen Sie ökologische Waschmittel, sie bekommen von Umweltverbänden, aber auch von Stiftung Warentest immer wieder beste Noten. Sie basieren vor allem auf pflanzlichen Tensiden, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kokos-, Soja-, Palm- oder Rapsöl bestehen – statt der sonst üblichen auf Erdöl basierenden Tenside. Synthetische „Duftstoffe“ werden durch natürliche wie beispielsweise Lavendel ersetzt. Auch auf optische Aufheller und Konservierungsmittel wird verzichtet. Auf den Einsatz gentechnisch hergestellter Enzyme zur besseren Fleckentfernung verzichten die meisten „grünen“ Anbieter. Sie ermöglichen zwar einerseits eine Energie- und Kosteneinsparung, da sie Schmutz schneller aufspalten und nicht jede Maschine dazu auf höchsten Temperaturen laufen muss. Andererseits ist über die Folgen dieser Produktionsweise nur sehr wenig bekannt.

Seit Oktober 2005 gilt in der Europäischen Union (EU) einheitlich die „Detergenzienverordnung“ (EG) Nr. 648/2004 für alle Wasch- und Reinigungsmittel, Weichspüler und Wäschebleichmittel. Zum Schutz von Allergikern müssen 26 bestimmte Duftstoffe, die zu mehr als 0,01 Prozent im Endprodukt enthalten sind, sowie alle Konservierungsstoffe auf der Verpackung genannt werden. Die Nennung erfolgt EU-einheitlich mit den für die Inhaltstoffe von Körperpflegemitteln vorgeschriebenen „INCI-Bezeichnungen“ (z. B. „GERANIOL“ für den Duftstoff Geraniol oder „PHENOXYETHANOL“ für den Konservierungsstoff 2-Phenoxyethanol. Weitere Angaben zur Zusammensetzung der Produkte müssen im Internet zu finden sein. Die entsprechenden Internet-Adressen müssen auf den Verpackungen der Produkte angegeben werden. Alle waschaktiven Stoffe („Tenside“) in Wasch- und Reinigungsmitteln, Weichspülern und Wäschebleichmitteln müssen vollständig biologisch abbaubar sein.

 

Wasch-Tipps - Kochwäsche sollte Sie kalt lassen!

  • Waschpulver immer trocken lagern, denn es ist feuchtigkeitsempfindlich und verklumpt sonst, was leider das Waschergebnis verschlechtert.
  • Wählen Sie wann immer möglich die Sparprogramme Ihrer Waschmaschine.
  • Waschen Sie effizient und schicken Sie nur Maschinen mit voller Beladung los. Optimal ist es, wenn Sie die Hand noch zwischen Wäsche und Trommelwand stecken können. Ausnahmen sind nur Fein- und Wollwäschen.
  • Sparen Sie sich das „Vorwasch-Programm“. Vorwäschen brauchen Sie wirklich nur bei extrem schmutziger Wäsche.
  • Waschen Sie nur in Ausnahmefällen bei 95 Grad. Die meisten Waschmittel sind bereits bei niedrigen Temperaturen sehr wirkungsvoll und machen eine Vorwäsche bei normal verschmutzter Kleidung überflüssig.
  • Die richtige Dosierung ist das A und O beim umweltbewussten Waschen. Die Dosierung des Waschmittels hängt außerdem von der Wasserhärte und vom Verschmutzungsgrad der Wäsche ab. Die Wasserhärte (hart, mittel, weich) erfährt man vom Wasserversorger, oft ist sie auf der Wasserrechnung angegeben. Auf den Verpackungen von Waschmitteln werden die jeweiligen Dosierungen für weiches, mittleres und hartes Wasser sowie für leicht, mittel und stark verschmutzte Wäsche angegeben.

 

Foto: photocase / fult



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