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Waschmaschinen

Waschmaschinen

Ob ein Gerät preiswert ist, hängt nicht nur vom Preis im Laden ab, sondern auch von den Betriebskosten. Strom- und Wasserverbrauch sowie Reparaturen gehören zu den Folgekosten. Deshalb: mindestens Einergieeffizenzklasse A und Schleuderwirkung A.


Einkaufstipps

  • Sie sollten vor dem Kauf folgende Fragen klären: Ist die Maschine mit mindestens Energieeffizienzklasse A, Waschwirkung A und Schleuderwirkung A oder B mit mindestens 1400 Umdrehungen pro Minute ausgezeichnet? Gibt es zusätzliche Qualitätsurteile, z. B. von Stiftung Warentest?
  • Hat die Maschine eine Mengenautomatik-Funktion oder eine ½-Taste, durch die der Wasser- und Energieverbrauch bei unvollständiger Beladung automatisch etwas reduziert wird?
  • Besitzt die Maschine weitere energie- und kostensparende Sonderfunktionen wie z.B. Zeitvorwahl, Sparprogramme oder einen hochwertigen Schutz vor Wasserschäden, bei dem der Hersteller die Haftung übernimmt?
  • „Intelligente“ Maschinen mit Beladungserkennung und Dosierempfehlung zeigen z. B. über ein Display das Wäschegewicht beim Beladen an und geben eine direkte Dosierempfehlung für das Waschmittel. Sie unterstützen daher besonders den energiesparenden und umweltfreundlichen Gebrauch. Der Wasserverbrauch im Standardprogramm sollte max. 45 Liter (bei 5 kg-Maschinen) oder 50 Liter (bei 6 kg-Maschinen) betragen.
  • Mit 1.600 Umdrehungen werden zehn Prozent mehr Wasser aus der Wäsche geschleudert als mit 1.200 Touren. Wird die Wäsche im Freien oder in ungeheizten Räumen getrocknet, reichen die günstigeren Geräte mit der geringeren Drehzahl.
  • Große Wäschetrommeln (mit sechs oder sieben Kilo) sind nur für große Haushalte sinnvoll, da eine volle Maschine trotz Mengenautomatik am sparsamsten und umweltschonendsten wäscht.
  • Lassen Sie sich vor dem Kauf zeigen, wie die Maschine funktioniert und ob Ihnen die Art der Bedienung zusagt.
  • Enthält die Bedienungsanleitung auch Hinweise zum umweltschonenden Waschen, zu Wartung, Reparatur und Entsorgung? Wurde bei der Produktion auf nachhaltige Effekte wie z. B. Langlebigkeit geachtet?

 

Der Umwelt-Aspekt

Betriebswasser oder Warmwasser? Der Einsatz von Betriebswasser wie Brunnen- oder Regenwasser kann bis zu 11.000 Liter Leitungswasser einsparen, ein Warmwasseranschluss noch mal bis 48 Prozent Strom und 17 Prozent an CO2-Emissionen.

 

Der Experten-Tipp

Ina Rüdenauer, Öko-Institut e.V., Freiburg:
„Cool bleiben – Wäsche ist heutzutage in der Regel nur leicht bis normal verschmutzt. Hier reichen Waschtemperaturen von 20 bis 40°C völlig aus. 60°C braucht man nur für stärker verschmutzte Wäsche oder wenn es ansteckende Krankheiten im Haushalt gibt. Das 90°C-Programm ist nicht mehr notwendig. Pro Waschgang und Temperaturstufe kann man so zwischen 30 und 50 Prozent Strom sparen.“

 

Foto: photocase / secretgarden



Empfehlenswerte Siegel und Kennzeichen


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