Ökostrom

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Ökostrom ist umweltfreundlich. Die Herstellung von Ökostrom verursacht rund 77 Prozent weniger Treibhausgase als konventioneller Haushaltsstrom. Sie wollen wechseln? Sie werden staunen, wie einfach es ist.

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Einkaufstipps:

1. Wechseln Sie zu einem Ökostrom-Anbieter und fördern Sie so die Erzeugung von regenerativen Energien in Europa!
2. Ist das Ökostrom-Produkt mit einem Gütezeichen ausgezeichnet, idealerweise mit dem „Grüner-Strom-Label“ oder dem „ok-power-Label“?
3. Alternative Tarife von Konventionellen als Alternative? Auch konventionelle Stromanbieter bieten heute eigene „Ökostrom-Tarife“ an, die zum Teil mit den von uns empfohlenen Gütesiegeln ausgezeichnet sind. Ob Sie mit Ihrem Geld einen der auf Ökostrom spezialisierten Anbieter unterstützen möchten oder sich für einen der großen Konzerne entscheiden, die ihr Hauptgeschäft mit konventionellem Strom machen, ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Erkundigen Sie sich auch nach regionalen und lokalen Ökostrom-Anbietern. Eine Liste finden Sie bald bei Utopia.
4. "Sauberer Strom" soll nicht viel mehr kosten. Der Wechsel sollte keine wesentlichen Mehrkosten verursachen (maximal 20 Prozent teurer). Liegt der Tarif Ihres bisherigen Anbieters über dem Durchschnittspreis für konventionellen Strom, können Sie bei einem Wechsel zu Ökostrom oft sogar sparen.
5. Was investiert Ihr Anbieter wirklich? Finden Sie heraus, ob Ihr neuer Anbieter die Entstehung neuer umweltfreundlicher Kraftwerke auch über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinaus unterstützt. Mehr zum EEG unter www.bmu.de/gesetze/verordnungen/doc/2676.php
6. Versuchen Sie Ihre persönliche Umweltbilanz weiter zu verbessern – auch mit "sauberem Strom". Wählen Sie bei Neuanschaffungen das energieeffizienteste Gerät, um Umwelt, Klima und langfristig auch Ihr Portemonnaie zu entlasten.

 

Der Umwelt-Aspekt:

Dass Ökostrom eine gute Sache ist, hat sich herumgesprochen. Der Strom kommt nach wie vor zuverlässig und sicher aus der Steckdose. Nur wird hier nicht das Blaue vom Himmel versprochen, sondern massiv in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Der Wechsel zu Ökostrom ist einer der größten Hebel, die ein Privathaushalt gegen den Klimawandel ziehen kann. Zertifizierter Ökostrom verursacht weniger CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Umgerechnet auf einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.500 Kilowattstunden lassen sich insgesamt etwa 2,3 Tonnen CO2 im Jahr sparen.

Mit dem unkomplizierten Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter können Sie einen deutlichen Beitrag zur Unterstützung regenerativer Energiequellen leisten. Bei einem Wechsel gibt es keinerlei Unterbrechungen, Sie brauchen keine neuen Leitungen und merken auch sonst keinen Unterschied, denn der „grüne“ Strom, der aus der Steckdose kommt, kommt genauso zu Ihnen wie vorher der herkömmliche Strom.

Jeder Wechsel zu Ökostrom macht Europas Stromsee ein bisschen sauberer! Am besten Sie stellen sich das Stromnetz als einen großen See vor, der immer den gleichen Wasserstand haben muss. Sie zapfen an der einen Stelle den Strom aus dem See, und dafür speist Ihr Stromversorger an einer anderen Stelle wieder Strom ein. Mit jedem Wechsel zu Ökostrom wird der „Stromsee“ insgesamt sauberer, weil die Ökostromversorger in Ihrem Auftrag nur sauberen Strom in den See einspeisen. Durch den Ökostrom-Tarif unterstützen Sie Investitionen in neue umweltfreundliche Anlagen, um langfristig fossile und atomare Energien durch regenerative Energien abzulösen.
 

 

Foto: photocase / suze


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