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Fisch

Fisch

Nur einzelne Fischsorten können Sie heute noch ohne schlechtes Gewissen kaufen. Laut einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sind 52 Prozent der Fischbestände weltweit bis an ihre biologischen Grenzen überfischt.


Einkauftipps
Ohne schlechtes Gewissen zugreifen können Sie laut WWF-Fischführer bei:

  • Alaska Seelachs (wild/ aus dem Pazifik)
  • Seelachs (wild/ aus der Nordsee)
  • Eismeergarnelen (wild/ aus dem Nordost- und Nordwest-Atlantik)
  • Hering (wild/ aus dem Nordost-Atlantik)
  • Biolachs (aus Zucht)
  • Lachs (aus dem Pazifik)
  • Zander (wild/ aus Westeuropäischen Beständen)

 

Der Umwelt-Aspekt

Viele noch immer zulässige Fang- und Zuchtmethoden richten Umweltschäden an und schaden dem ökologischen Gleichgewicht der Meere. Besonders schwerwiegend ist die Beifang-Problematik. Für ein Kilogramm Nordseekrabben müssen Kunden neun Kilogramm Beifang einkalkulieren. So genannte „Bodensitzer-Fische“ wie der Seeteufel werden oft mit Netzen gefangen, die den Meeresboden schleifen und so schwere Umweltschäden anrichten. Für Zuchtparks werden ganze Küstenstriche monokultiviert, die Beigabe von Antibiotika gefährdet die Gesundeheit der Konsumenten und setzt den Ökosystemen zu.

 

Diese Fischarten sind überfischt, oder Fang und Zucht belasten die Natur stark

  • Dornhai/Schillerlocke (wild/ aus dem Nordost-Nordwest-Atlantik)
  • Shrimps (wild oder Zucht/ aus den Tropen)
  • Rotbarsch (Wild/ aus dem Nordostatlantik)
  • Haie (wild/ aus weltweiten Beständen)
  • Lachs (Zucht/ aus Chile)
  • Tunfisch (wild/ weltweit)


Foto: photocase / Gestaltbar



Empfehlenswerte Siegel und Kennzeichen


Ich habe eine Frage... zu Fisch

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