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Bier

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Bier

Überraschend hoch ist der Wasseraufwand, den die Bierproduktion braucht. Hopfen- und Gerstenzucht sind – ähnlich wie der Traubenanbau beim Wein – sehr wasserintensiv. Für einen halben Liter Bier wurden 150 Liter Trinkwasser aufgewandt.


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Einkaufstipps

  • In konventionellem Bier dürfen Hopfen und Malz mit Schwefel konserviert sein – dies muss nicht deklariert sein. Bio-Bierbrauer verzichten auf diese Konservierungsmethode und verarbeiten nur pestizidfrei angebaute, nicht-genmanipulierte, naturbelassene Zutaten.
  • Bevorzugen Sie beim Kauf Bio-Bier aus der Region, das umweltgerecht in Mehrwegflaschen abgefüllt ist.
  • Vermeiden Sie den Kauf von Bier in Dosen und wählen Sie lieber Glasflaschen.
  • Übrigens: Mit einer Bierflasche mit Bügelverschluss sparen Sie bis zu 50 Kronkorken ein.

 

Der Umwelt-Aspekt

Bislang schließt das Deutsche Reinheitsgebot den Einsatz der Grünen Gentechnik bei den Brauzutaten aus. Ausländisches Bier dagegen kann aus gentechnisch veränderten Zutaten gebraut sein. So machte die US-Biermarke „Budweiser“ Schlagzeilen, als Greenpeace nachweisen konnte, dass das Bier aus gentechnisch verändertem Mais gebraut wird. Genmanipulierte Enzyme lässt das Reinheitsgebot dagegen zu – wer Gentechnik ausschließen will, muss auf die Bio-Siegel achten.

Das heute gültige „vorläufige Biergesetz“ erlaubt verschiedenste Brautechniken oder Hilfsstoffe, von denen man als durstiger Biertrinker meist nichts weiß. So behandeln viele konventionelle Brauereien ihre Hauptzutat und entsalzen das Brauwasser mithilfe von Ionenaustauschern und Aktivkohle. Für Bio-Brauereien ist das „totes Wasser“ und damit ein Tabu. Sie verwenden nur unbehandeltes Wasser oder Quellwasser, die einzig erlaubte Veränderung ist eine Wasserenthärtung mit Kalkmilch.

Als Konservierungsmittel für Hopfen und Malz ist Schwefel erlaubt und manchmal kommt sogar Hopfenextrakt, der mit chemischen Lösungsmitteln hergestellt wurde, in den Sudkessel. Da Hopfen sehr anfällig für Befall ist, wird er zudem mit vielen Pestiziden behandelt.

Beim Brauen von Bio-Bier werden viele der bei Großbrauereien üblichen Verfahren nicht angewendet. Bio-Bierbrauer fühlen sich der Urform des Reinheitsgebots von 1516 verpflichtet und verwenden keine Zusatzstoffe. Bio-Bier wird schonender gebraut und meist kaum oder gar nicht gefiltert. So bleiben Inhaltsstoffe und Geschmack besser erhalten, auch wenn sich dadurch die Haltbarkeit auf vier bis sechs Monate reduziert. Obwohl es zurzeit in Deutschland nur fünf Bio-Hopfenbauer gibt, wird grundsätzlich Naturhopfen verwendet. Mit Lösungsmitteln gewonnener Hopfenextrakt ist tabu. Für den Anbau der verwendeten Getreide werden keine synthetischen Pflanzenschutzmittel oder Mineralstickstoffdünger eingesetzt.

 

Foto: photocase / chhmz



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