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Monitore

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Flachbildschirme verbrauchen circa 70 Prozent weniger Strom als Röhrenmonitore. Aber auch hier können Sie deutlich sparen. Automatischen Stand-by-Modus in kurzen Intervallen takten, noch kürzer den Bildschirmschoner, am besten mit einem wenig bewegten Motiv.


Einkaufstipps

  • Achten Sie auf die empfohlenen Siegel, um einen wirklich energieeffizienten, leistungsstarken Monitor finden. Das TCO`03-Siegel steht für gute Bildqualität und geringe Strahlungswerte. Zudem sichert es die Einhaltung von Grenzwerten für chlor- und bromhaltige Flammschutzmittel und für Schwermetalle wie Kadmium, Quecksilber und Blei.
  • Fragen Sie, ob der Hersteller mindestens drei Jahre Garantie (inklusive Hintergrundbeleuchtung) gibt.
  • Legen Sie Wert auf einen lange Reparaturfähigkeit. Denn die Verlängerung der Lebensdauer eines Monitors durch Reparatur und Aufrüstung kann bis zu 50 Prozent an Umweltbelastungen einsparen. Daher unbedingt darauf achten, dass die Hersteller eine Reparaturfähigkeit der Geräte für fünf Jahre ab Kaufdatum garantieren.
  • Vorher schon an später denken: Da LCD-Monitore eine Reihe von Chemikalien enthalten, sollten sie unbedingt fachgerecht entsorgt werden. Idealerweise ist ein Monitor daher auch recyclinggerecht konstruiert, das heißt zum Beispiel, dass die Kunststoffteile materialcodiert sind und quecksilberhaltige Lampen der Hintergrundbeleuchtung leicht entfernbar sind. Viele Geräte, beispielsweise auch Röhrengeräte, die stark mit Blei belastet sind, werden in der Dritten Welt – oft von Kindern – per Hand auseinandergenommen.
  • „Buy local“ ist bei Monitoren leider nicht möglich. Doch „Buy european“ ist bei Monitoren durchaus machbar. Denn viele Flachbildschirme werden zwar in Asien hergestellt, aber LG und Philipps produzieren beispielsweise in Osteuropa (Polen). Die Geräte haben damit einen deutlich kürzeren Transportweg. 

 

Der Umwelt-Aspekt

Wer sich einen neuen Monitor anschaffen muss oder möchte, weil er buchstäblich nicht länger in die Röhre schauen will, sollte genau wissen, wie viel sein Budget hergibt. Was sollte er denn bieten, der perfekte Monitor? Neben hoher Qualität muss er natürlich bezahlbar sein, möglichst ökologisch, sozialverträglich hergestellt sein und am besten auch umweltfreundlich und kostensparend in der Nutzung sein. Klingt zu teuer um wahr zu sein? Ganz so schlimm ist es nicht, auch wenn die Preisspanne bei Computermonitoren groß ist: Technologie und die Bildschirmgröße beeinflussen den Preis, aber auch Ausstattungsmerkmale wie Art und Anzahl von Anschlüssen, integrierte Lautsprecher. Als Faustregel gilt, je größer der Bildschirm, desto höher der Preis.

Weitere Vorteile von Flachbildschirmen gegenüber Röhrenmonitoren:

  • hohe Bildqualität: Flachbildschirme sind flimmerfrei und sehr kontraststark.
  • strahlungsärmer als Röhrenmonitore Technik: es entstehen zwar auch elektromagnetische Felder, aber keine elektrostatischen Felder oder Röntgenstrahlung wie dies bei Röhrenbildschirmen der Fall ist.
  • platz- und stromsparend: Flachbildschirme wiegen weniger und brauchen wenig Platz. Da sie weniger Strom verbrauchen geben sie auch weniger Wärme ab.

Ein wichtiger ökologischer Aspekt bei Computermonitoren ist auch die Lebensdauer. Monitore halten in der Regel fünf Jahre. Ihre Herstellung ist sehr ressourcenintensiv, da viele Bauteile wie Kunststoffe, Metallteile, Platinen, Kabel und Chips verwendet werden, die meist energieaufwendig hergestellt werden müssen. Die Herstellungsphase ist in diesem Fall ebenso umweltrelevant ist wie die so genannte Nutzungsphase. Versucht man daher die Lebensphase des Monitors so gut es geht zu verlängern, beispielsweise durch Reparatur und Aufrüstung können bis zu 50 Prozent der Umweltbelastungen durch die Herstellung wieder eingespart werden. 

 

Foto: Fotolia © GYNEX / Illustration: Miro Poferl



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