Das Spiel und Ihr Klick zum Wechsel:
Mia haben mit "Ökostrom" eine der dankbarsten Werbebotschaften für den Wechsel in die Charts gebracht, und die ist auch nötig. Denn nach wie vor sind Ökostrom-Kunden in Deutschland in der Minderheit. Es werden zwar täglich mehr, doch die Marktmacht der großen Energieversorger, die eine prima Rendite mit Atomstrom und Strom aus Kohle und Öl erzielen, wankt erst, wenn sich Ökostrom in der Masse durchsetzt. Der Wechsel zu Ökostrom ist der größte Hebel für den Klimaschutz, und Utopia will in diesem Monat 10.000 Menschen zum Ökostrom bewegen – wir sind allen Prominenten dankbar, die uns bei unserer Aktion "Ökostrom Jetzt!" unterstützen.
Daniel Brühl, Schauspieler
"Die Argumente, warum man zu einem Ökostromanbieter wechseln sollte, liegen auf der Hand. Diejenigen, die noch konventionellen Strom verbrauchen, sollten ihrerseits erklären, weshalb es besser sein soll, die riskante Kernenergie weiterhin zu stützen oder mit Kohlekraftwerken den Treibhauseffekt zu erhöhen. Macht das Sinn? Ich finde nicht."

Inga Humpe und Tommi Eckart, 2raumwohnung
"Wir haben sämtliche Stromquellen auf Ökostrom umgestellt. Wir achten auf Fair Trade, Lebensmittel kaufen wir fast ausschließlich im Bioladen. Wir spenden Geld für die Emissionsausschüttung beim Fliegen und telefonieren zu Hause strahlungsarm.
Aber wir sind keine Engel..."
Christoph Maria Herbst, Schauspieler
"Allen Unkenrufen zum Trotz, brennt die Glühbirne mit Ökostrom nicht weniger hell, und wer sagt, Strom müsse immer gelb sein, ist eine solche Unke. Im Gegenteil: Ein Wechsel sorgt sogar für Aufhellung, nämlich der des eigenen Gewissens. Also sagen auch Sie "jetzt!", denn wer zuletzt kommt, den bestraft das Klima."
Tobi Schlegl, Moderator
"Ich habe gewechselt, um den vier Energieriesen zu zeigen, dass ich mit ihrer Strompolitik absolut nicht einverstanden bin."

Mieze, Musikerin
"Es ist doch schon lange nicht mehr die frage, warum Ökostrom? Sondern eher: Warum nicht?"

Benny Adrion, Fußballer und Akitvist (Viva con Agua de Sankt Pauli)
"Wir wechseln zu Ökostrom, weil wir an der Reihe sind, die Zukunft zu gestalten. Es ist unsere Verantwortung etwas zu tun - nichts zu tun ist keine Alternative. Jeder steuert einen Tropfen bei, gemeinsam werden wir eine Welle!"

Stefan Mehren, Schauspieler
"Ich habe zu Ökostrom gewechselt, weil die Energiewirtschaft frischen Wind braucht."

Axel Milberg, Schauspieler
"Wenn wir jetzt nicht auf Ökostrom umsteigen, verlieren wir lebenswichtige Zeit beim Wettlauf mit dem Klimawandel. Auf geht¹s. Der letzte macht das Licht aus."
Ursula Karven, Schauspielerin
"Höre auf Deinen Bauch, steig um auf Ökostrom."

Christiane Schulz, Schauspielerin
"Es gibt keinen Grund nicht zu Ökostrom zu wechseln. Nur wenn wir die Nachfrage erhöhen, zwingen wir die Stromanbieter die Kapazitäten auszubauen und damit weiter in regenerative Energien zu investieren, statt sich auf ihren abgeschriebenen AKWs auszuruhen."
Lisa Martinek, Schauspielerin
"Wir haben auch gewechselt."
Leo Busch, Moderatorin
"Ich will morgens in den Spiegel gucken können. Das Licht, das mir dabei hilft, soll von sauberer Energie gespeist werden. Deswegen bin ich zu Ökostrom gewechselt."
Fotos: Lars Meier Management (Tobi Schlegl), Alexander Babic (2Raumwohnung), Christian Schoppe (Daniel Brühl), Robert Hörnig (Christoph Maria Herbst), Anita Bugge (Lisa Martinek), weitere Bilder: PR, privat.


















Kommentare (43)
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Renovable
Bürgersolar-Kraftwerker
Renovable
schrieb am 26.01.2010 um 13:36kahalla
strategischer Produzent
kahalla
schrieb am 13.08.2009 um 09:06Interessant wäre eine Unterschriftensammlung dazu, die Grundversorgung obligatorisch mit Ökostrom zu gestalten. Immerhin habe ich nach jedem Umzug das Problem, aus der schmutzig nuklearen Grundversorgung wieder in einen ökologischen Strombezug zu kommen. Und da die Mindestlaufzeit eines Vertrags in der Grundversorgung in meinem Falle 3 Monate beträgt, wird mein ökologischer Fussabdruck für diese 3 Monate wieder riesengroß. Schließlich gibt es für Mietwohner in Großstädten nur wenig zu tun um ihre Wohnung ökologischer zu betreiben.
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